Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien zum World Baking Day

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Am 18. Mai ist World Baking Day und darum hat Luzia Pimpinella zum gemeinsamen Backen aufgerufen. Da mache ich natürlich mit und zeige euch ein Rezept, das bei uns kürzlich auf der Kaffeetafel gelandet ist und das durch seine zitronige Frische den Sommer bereits erahnen lässt. Weit weg kann er nämlich nicht mehr sein, der Sommer, es ist ja schließlich schon Mitte Mai,…

Zitronenmuffins mit Pistazien

Und wenn ihr euch auch ein bisschen Sommer-Feeling auf den Teller holen wollt, empfehle ich euch diese kleinen süßen Muffins. Die Idee für das Rezept stammt aus dem Mutti Magazin, hier gibt es das ganze als saftigen Kuchen. Der ist bestimmt auch lecker. Aber meine Liebe zu süßen Kleinigkeiten und die immer größer werdende Sammlung an Papier-Muffin-Förmchen hat meine Wahl auf Muffins fallen lassen.

Zitronenmuffins

Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien
(ergibt ca. 20 Stück)

Zutaten:
60 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
75 g Mascarpone
1 Bio-Zitrone
50 – 100 g Puderzucker (je nach gewünschter Dicke des Zuckergusses)
gesalzene Pistazien für obendrauf

1. Rühre die Butter mit dem Zucker, bis es eine schöne hellcremige Masse ist und gib dann das Ei hinzu und rühre es für mind. eine Minute weiter, dadurch wird dein Teig schön fluffig. Heize den Backofen auf 150° C vor.

2. Mische in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und gib dann das Mehlgemisch, die Mascarpone sowie die abgeriebene Schale der ganzen Zitrone und den Saft der halben Zitrone zum Teig und verrühre es zügig, bis ein homogener Teig entstanden ist.

3. Fülle den Teig in ein gefettetes, oder ein mit Papierförmchen ausgekleidetes Backblech und backe ihn auf mittlerer Schiene für 12-15 Minuten.

4. Wenn die Muffins ausgekühlt sind kannst du die Pistazien schälen und aus dem Puderzucker und ganz wenig Wasser (vorsichtig dosieren) einen Zuckerguss anühren. Bestreiche die Muffins dann damit und streue die Pistazien in den noch nassen Zuckerguss. Dann trocknen Lassen und den Sommer im Mund fühlen (und vielleicht kannst du dann sogar die Sonne auf deiner Haut kribbeln spüren).

 

Ricotta-Zitronen-Tarte

Huch, der April ist so plötzlich vorbei gewesen, so schnell konnte ich garnicht schauen. Und hier war es mal wieder fürchterlich ruhig. Was ich in dieser Zeit gemacht habe: einiges gekocht und gebacken (um euch jetzt hoffentlich wieder regelmäßig Rezepte zeigen zu können), die Wohnung und den Keller entrümpelt (ich hatte das Bedürfnis nach etwas weniger von allem) und zuletzt am langen Mai-Wochenende das Wohnzimmer neu gestrichen, neue Lampen aufgehängt und auch hier ordentlich aussortiert.

Jetzt hoffe ich, dass die Ordnung lange so bleibt und bin bereit für einen tollen Frühling mit vielen leckeren fruchtig-frischen Rezepten.

Los gehts heute, passend zum „Ich backs mir…“-Aufruf von Claretti, mit einer zitronigen Ricotta-Tarte. Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes und Co.“ von Myriam Zumbühl.

Die Tarte ist wirklich zitronig frisch und war von der Familie schnell vernascht. Und das ideale Rezept, solange ich noch auf die Öffnung der Erdbeer-Felder warten muss.

Ricotta-Zitronen-Tarte

Ricotta-Zitronen-Tarte

Zutaten:
125 g Butter
140 g Zucker
3 Eier
250 g Mehl
1 Bio-Zitrone
350 g Ricotta
2 – 3 EL Pinienkerne
Puderzucker

Zitronentarte mit Ricotta

1. Vermische für den Teig die Butter mit 90 g des Zuckers. Gib dann 1 Ei und das Mehl hinzu und knete das ganze zügig zu einem geschmeidigen Teig. Stell den Teig für mind. 45 Minuten kühl.

2. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Rolle den Teig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Decke den Teig dann mit Backpapier ab und gib getrocknete Hülsenfrüchte darauf um den Teig blind zu backen. So kommt er dann für ca. 10 Minuten in den Ofen. Dann kannst du die Hülsenfrüchte samt dem Backpapier entfernen und den Boden noch weitere 5 – 10 Minuten backen, bis er goldgelb ist.

3. Währenddessen kannst du bereits die Zitronen-Füllung vorbereiten. Verrühre hierfür 4 EL Zitronensaft, die abgeriebene Schale der Zitrone und den Ricotta mit 2 Eiern und 50 g Zucker. Hole den Teigboden aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen (sonst stockt das Ei, sobald du die Zitronen-Ricotta-Masse darauf gibst). Gib dann die Füllung auf den Boden und backe die Tarte für weitere 15 – 20 Minuten, bis die Füllung gestockt ist.

4. Vor dem Servieren kannst du die Tarte mit den Pinienkernen und/oder Puderzucker bestreuen. Ich habe die Pinienkerne zuvor mit dem Puderzucker vermischt und sie dann auf die Tarte gestreut.

Viel Freude mit diesem zitronigen Frühlings-Kuss!

Zitronentarte

Ofengemüse nach Ottolenghi

Ich bin total verliebt in die Bücher und Rezepte von Yotam Ottolenghi. In den letzten Monaten ist zuerst „Genussvoll vegetarisch“ und zu Weihnachten auch noch „Jerusalem“ hier eingezogen und ich blättere in beiden regelmäßig und hab auch schon das ein oder andere ausprobiert.

Zeigen möchte ich euch heute das Ofengemüse aus Genussvoll vegetarisch, in meiner Version. Ein super einfaches Rezept, das zwar einige Zeit im Ofen braucht, sich für mich aber trotzdem für ein gutes Abendessen nach der Arbeit eignet. Heimkommen, Gemüse schnibbeln, ab in den Ofen, ein bisschen Hausarbeit erledigen und dann den Abend mit dem Essen ausklingen lassen. 🙂

SchmorgemüseZutaten für 2 Portionen:
2 Pastinaken
1 rote Zwiebel
1 Knolle frischer Knoblauch
60 ml Olivenöl
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer
1 große Süßkartoffel
1 Bio-Zitrone
1 Hand voll Cocktailtomaten
2 El Kapern
1/2 TL Ahornsirup
1/2 TL Dijonsenf
2 EL Olivenöl

Ofengemüse

1. Heize den Backofen auf 180°C vor. Schäle die Pastinaken und schneide sie in ca. 5 cm lange Stifte. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und achteln. Wasche den Knoblauch und schneide sie einmal quer durch. Gib alles zusammen in eine ofenfeste Form und vermische es mit 60 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin. Gib das ganze für 20 Minuten in den Backofen.

2. Währenddessen kannst du die Süßkartoffel waschen und in Spalten schneiden. Halbiere die Zitrone, schneide eine Hälfte davon ebenfalls in Spalten, die andere Hälfte wird ausgepresst. Wasche und halbiere die Cocktailtomaten und lege sie erstmal zur Seite.
Gib nach den 20 Minuten die Süßkartoffel-Spalten zum Gemüse im Ofen, vermische es gut und verteile die Zitronenspalten obendrauf. Lasse das Gemüse für weitere 45 Minuten im Ofen.

3. Wenn die Küchenuhr erneut klingelt, mische die Cocktailtomaten unter das Gemüse und lass es nochmal für 10 Minuten im Ofen rösten.
In dieser Zeit kannst du die Vinaigrette zubereiten. Hierzu den Zitronensaft, den zu aus der einen Zitronenhälfte ausgepresst hast, mit dem Ahornsirup, Dijonsenf, 2 EL Olivenöl, Salz und kleingeschnittenen Kapern vermischen.

4. Wenn das Gemüse fertig ist, aus dem Ofen nehmen, die Zitronenspalten entfernen und sofort mit der Vinaigrette übergießen, durchmischen und servieren.

Dazu passt gut ein Dip aus Joghurt mit Tahin (Sesammus). Das süßliche des Tahin passt gut zur zitronigen Vinaigrette auf dem Gemüse. 🙂

Mittwochsbox: Nudel-Melonen-Salat

Es ist wieder Zeit für die Mittwochsbox! Diesmal hat Mone das Thema Melone vorgegeben und ich hab erstmal gegrübelt, was daraus werden könnte.

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Dann ist mir ein Rezept von einem Kollegen wieder eingefallen, dass ich schon lange mal ausprobieren wollte. Für den Schinken aus dem Original-Rezept hab ich einfach schnell Feta eingesetzt und schon stand meine vegetarische Alternative. Dann musste ich nur noch schnell eine Melone kaufen, der Rest hat sich im Vorrat gefunden und schon konnte es losgehen.

Nudel-Melonen-Salat

Nudel-Melonen-Salat
(für 2 Personen)

Zutaten:
250g Nudeln (bei mir gabs Vollkorn)
200g Feta
1/2-3/4 Honigmelone (je nach Größe)
Saft einer Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 10 Blättchen Basilikum

1. Koche die Nudeln nach der Anweisung auf der Packung. Schneide in der Zwischenzeit den Feta und die Melone in kleine Stückchen und gib sie in eine Schüssel.

2. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Dann noch etwas abkühlen lassen und zu Feta und Melone geben.

3. Für das Dressing presst du die Zitrone aus, rührst das Olivenöl unter und würzt alles mit Salz und Pfeffer. Dann das Dressing zum Salat geben, gut untermischen und den Salat mit gehacktem Basilikum bestreuen.

Und schon ist ein feiner Sommer-Salat fertig, der sich nicht nur in der Mittwochsbox gut macht, sondern auch an einem lauen Abend auf dem Balkon, zu einem Picknick, beim Grillen,… 🙂

Nudelsalat mit Melone

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen für den Kitchen Hero

An diesem Wochenende hatte mein lieber, kleiner Bruder seinen 14. Geburtstag und was schenkt eine Back- und Kochbegeisterte große Schwester da? Natürlich ein Kochbuch! Zumal das Geburtstagskind auch gerne den Kochlöffel schwingt und gerne in der Küche experimentiert und die Familie bekocht.

Im Buchladen bin ich dann schnell auf das Buch „Kitchen Hero“ von Donal Skehan gestoßen und was passt besser, als ein Buch von einem jungen, modernen Koch für meinen persönlichen Kitchen Hero. Und wenn man dann ein bisschen in dem wunderbaren Buch blättert, sieht man schnell, dass es ein guter Mix aus modernen, kreativen und klassischen Rezepten ist, so dass man für jeden Appetit etwas darin finden kann. Und natürlich gibt es auch ein Kapitel mit lecker Nachtisch, aus dem ich für die Geburtstags-Kaffeetafel gleich mal die köstlichen Mini-Zitronen-Baisers in leicht abgewandelter Form gezaubert habe!

Buch und Baiser-Törtchen sind gut angekommen, deswegen will ich sie euch hier auch nicht vorenthalten!

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen
(ergibt ca. 30 Stück)

Zutaten für den Mürbteig:
330g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
175g Butter
4-6 EL kaltes Wasser

für die Füllung:
150g Zucker
40g Speisestärke
225ml Wasser
60 ml Zitronensaft
2 Eigelb
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Zitrone
30g Butter

für die Baiser-Haube:
125g Puderzucker
2 Eiweiß

1. Als erstes wird der Mürbteig hergestellt: Dazu mischst du Mehl, Zucker und die Prise Salz, gibst die kalte Butter dazu und knetest das ganze zunächst zu einer bröseligen Masse und dann, mit 4-6 EL kaltem Wasser zu einem mürben Teig. Gib diesen dann bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank.

2. Dann kannst du die Füllung kochen: Hierzu mischst du Zucker, Speisestärke und Wasser und wartest etwas ab, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. Dann gibst du die Eigelb, den Zitronensaft und die Prise Salz dazu und erhitzt das ganze in einem Topf, bis die Masse fest wird. Dann nimmst du das ganze vom Herd und rührst Butter und den Zitronenschalenabrieb unter.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Dann kannst du den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank holen. Rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2-3mm dick aus, schneide daraus quadratische Teigstücke mit einer Seitenlänge von 6,5 cm. Dann kleidest du damit die Vertiefungen einer gefetteten und bemehlten Mini-Muffin-Form aus, stichst den Teig mit einer Gabel ein paarmal ein und bäckst ihn im Ofen für 10 Minuten. Danach reduzierst du die Temperatur des Backofens auf 140° C Umluft.

4. Währenddessen kannst du den gesiebten Puderzucker mit dem Eiweiß solange aufschlagen, bis die Masse fest und glänzend wird und sich spitzen bilden (das kann schon ca. 10 Minuten dauern).

5. Zur Fertigstellung füllst du die gebackenen Mürbteig-Schälchen mit der Zitronenfüllung und machst mit Hilfe eines Spritzbeutels (runde Lochtülle) eine Haube aus Baiser oben drauf. Dann das ganze nochmal so lange backen, bis die Hauben eine leichte Bräunung bekommen. Und schon sind sie fertig!

Nachgebacken: Zitronen-Blaubeer-Kuchen

Ich war auf der Suche nach einem Kuchen, den ich gut mitnehmen kann, der erfrischend sommerlich schmeckt und mal was anderes ist und da bin ich bei Jeanny auf den tollen Blaubeerkuchen mit ganz schön viel Zitrone gestoßen, der mich sofort angelacht hat! Und er hat auch nach einem heißen Tag im Auto, quer durch Deutschland, noch für viele Mhhhs gesorgt.

Deswegen möchte ich euch hier das Rezept von Jeanny (wie nahezu auch alle anderen Rezepte von ihr), wärmstens ans Herz legen 😉

Zitronen-Blaubeer-Kuchen
(für einen Kastenkuchen)

Zutaten:
125g Butter
180g Zucker
1 EL Zitronenschalenabrieb
3 Eier
125ml Milch
240g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL Zitronensaft
3 TL Zucker

Für den Zuckerguss:
3 TL Zitronensaft
60g Puderzucker

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor, fette Kastenform sorgfältig und bestäube sie mit Mehl.

2. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb schaumig und gib nach und nach die Eier dazu. Sobald eine fluffige Masse entstanden ist, kannst du die Milch unterrühren.

3. Mische in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib das Gemisch zur Butter-Eier-Masse. Zuletzt bestäubst du die Blaubeeren mit Mehl und hebst sie unter den Teig. Dann füllst du alles in die Kastenform und gibst es für mind. 45 Minuten in den Backofen (das hängt jeweils von der Leistung des Backofens ab, bei mir hats ewig gedauert…). Ob der Kuchen fertig ist, kannst du mit dem Stäbchentest ganz einfach überprüfen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du aus Zucker und Zitronensaft einen Sirup einkochen: Dafür lässt du es gemeinsam in einem kleinen Topf aufkochen und dann für 10 Minuten köcheln.

5. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen geholt hast, piekst du ihn am Besten ein paar mal an und bestreichst ihn mit dem Sirup.

6. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kannst du den Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit bestreichen, beträufeln, verzieren,… Und schon ist der super-saftige, schnelle Sommerkuchen fertig!

Zitronenkuchen nach Sweet Paul

Heute bin ich endlich dazu gekommen, dem Süßen Paul mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Nachdem ich das Heft bisher immer nur freudig durchgeblättert habe, kam heute, getreu dem Motto: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt – mach Kuchen draus“ der Zitronenkuchen an die Reihe, gebacken zu werden.

Ich habe die Menge reduziert und nur eine kleine Springform gefüllt, damit es nicht bis mindestens Mitte nächster Woche davon zu Essen gibt.

Mein Resümee zum Kuchen ist, dass er wirklich toll aussieht mit den Zitronenscheiben oben drauf und dass diese zum Zitronen-Aroma auch noch wirklich einen großen Teil beitragen. Jedoch lassen sie sich nicht wirklich gut schneiden und auch beim Kauen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig. Sonst ist der Kuchen sehr lecker, erfrischend und dadurch, dass er noch mit Sirup beträufelt wird, auch sehr saftig.
Wenn ihr Lust habt, dann probiert den Kuchen doch auch mal aus und berichtet mir eure Erfahrungen!

Doch hier jetzt erstmal das Rezept:

Zitronenkuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
30g Mehl
60g fein gemahlene Mandeln
90g Puderzucker
1 TL Zitronenschalen-Abrieb
1 EL Zitronensaft
3 Eiweiß
80g flüssige Butter

Zutaten für den Sirup:
1 Zitrone (Bio!)
120ml Wasser
60g Zucker

1. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor.

2. Vermische Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und den Zitronenschalen-Abrieb miteinander. Rühre dann zunächst die flüssige Butter unter, dann den Zitronensaft und gib zum Schluss das Eiweiß zur Masse.

3.  Fülle den Teig in die Form und backe ihn ca. 20 Minuten. Hole ihn aus dem Ofen und lass ihn auf einem Rost auskühlen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du die Zitrone ihn sehr feine Scheiben schneiden und diese zusammen mit Wasser und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen lassen und dann 15 Minuten köcheln lassen. Dann kannst du den Kuchen mit den Scheiben belegen und vor dem Servieren mit dem Sirup beträufeln.

5. Und dann genießen 😉 Sehr gut würde dazu auch noch Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis passen!

Kleine Leckereien – Mini-Citrus-Cupcakes

Nachdem ich zu meinem Mini-Muffinblech endlich auch Papierförmchen bekommen habe, gabs jetzt endlich mal Mini-Cupcakes bei mir. Ich hab auch gleich so viele produziert, dass sie nicht nur heute für eine Veranstaltung von der Arbeit aus locker gereicht haben, sondern auch noch für meine Familie und im Kühlschrank warten noch einige darauf, morgen als Sonntagssüß verspeist zu werden 🙂

Außerdem sucht Christina gerade „Sweet Summer“ Rezepte, wozu ich diese kleinen Süßen auch gerne einreichen möchte!

Das Rezept für den Teig stammt von der wunderbaren Hummingbird Bakery, nachdem ich für sommerfrische Cupcakes aber kein Frosting mit 500g Puderzucker und Butter machen wollte, habe ich ein schnelles, citrusfrisches Frischkäsetopping gemacht.

Mini-Citrus-Cupcakes
(reicht für 48 Stück)

Zutaten für den Teig:
240g Mehl
1 EL Backpulver
240g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zitronenschalenabrieb
80g Butter (weich)
2 Eier
240ml Milch
1 EL Citrussirup

Zutaten für das Topping:
350g Frischkäse
125g Puderzucker
4 TL Lemon Curd
1 TL Zitronenschalenabrieb
2-3 EL Citrussirup

Gelee-Citrusfrüchte oder sonstiges zum verzieren

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Zitronenschalenabrieb zuerst zusammen und in einer anderen Schüssel die Eier mit Milch und Citrussirup.

3. Rühre das Mehl-Zucker-Gemisch zusammen mit der weichen Butter zu einer sandigen Masse und gib dann nach und nach das Milch-Ei-Gemisch dazu, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten (Stäbchenprobe). Dann kannst du die erste Portion aus dem Ofen holen und das Blech neu befüllen.

5. Während die Cupcakes backen kannst du schonmal dasFosting anrühren. Dazu rührst du einfach den Frischkäse zusammen mit dem Puderzucker cremig und mischst dann die restlichen Zutaten unter und schon ists fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und nach Wunsch und Vorliebe dekorieren.

Und schon kann man sich die sommerlich süße Leckerei auf der Zunge zergehen lassen 🙂

Sweet Summer

Zitronen-Thymian-Kuchen

Auch gestern gabs für die Familien-Kaffeetafel bei Oma auch schon leckere Kuchen. Einen, den ich mir dafür ausgesucht habe, ist der Zitronen-Thymian-Kuchen.

Und dieser ist eine Premiere in mehrfacher Hinsicht:
Zum einen ist es der erste Kuchen, den ich mit meiner neuen Spiegelreflex-Kamera fotografiert habe, dann ist es der erste Kuchen den ich gebacken habe, in dem Kräuter drin sind und ich habe mit diesem Kuchen mein Backbuch „Süße Sünden“ von der Hummingbird Bakery eingeweiht.

Passend dazu kam mir auch noch, dass Tobias diesen Monat zum Kochevent Mediterrane Kräuter und Gewürze – Thymian aufgerufen hat und ich mit diesem erfrischenden, zitronigen Kuchen daran teilnehmen kann 🙂

Zitronen-Thymian-Kuchen
(für eine 20cm Kastenform)

Zutaten für den Teig:
190g Butter
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen (od. ein Päckchen Zitronenschalenabrieb)
3TL fein gehackten Zitronen- bzw. Goldthymian
190g Zucker
3 Eier
190g Mehl
1TL Backpulver
1/4 TL Salz
1,5 EL Sauerrahm

Zutaten für den Sirup oben drauf:
40g Zucker
40ml Wasser
2 TL fein gehackten Zitronen- bzw. Goldthymian
1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)

1. Den Backofen auf Umluft 150° C vorheizen und die Kastenform gründlich fetten.

2. Den Zitronenthymian fein hacken und zusammen mit der weichen Butter, Zucker und abgeriebener Zitronenschale (ich hab hier ein Päckchen Zitronenschalenabrieb genommen, weil ich gerade keine Verwendung für 2 Zitronen mit abgeriebener Schale hatte) schaumig schlagen. Dabei die Eier nach und nach dazu rühren und weiter schaumig schlagen.

3. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und vorsichtig unter die Masse heben. Zum Schluss noch den Sauerrahm unterheben und den Teig in die Backform füllen und auf der mittleren Schiene backen. (Die Backzeit ist von der Hummingbird Bakery mit 40-50 Minuten angegeben, bei mir hat es aber mindestens 60 Minuten gedauert, also am besten dabei bleiben und mit dem Holzstäbchen regelmäßig kontrollieren.)

4. Während der Kuchen im Ofen ist, die Zutaten für den Sirup in einem kleinen Topf zum kochen bringen und leicht köcheln lassen, bis er sich um die hälfte reduziert hat. Dann sofort nachdem der Kuchen aus dem Ofen geholt wurde, den Sirup gleichmäßig darüber verteilen, Kuchen noch in der Form etwas auskühlen lassen, dann vorsichtig herausheben und auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen.

Der Kuchen hat, nach anfänglicher Skepsis wegen dem sichtbaren Thymian, für viel Begeisterung gesorgt und war genau richtig für einen schnellen Kaffee auf der Terasse. Und weil sich der Garten angeboten hat, hab ich meine Fotos gleich mal mit viel Grün drum rum gemacht.
Mein Fazit: Skepsis überwinden und nachbacken 🙂

Und hier gehts zu Tobias: