Weihnachtlicher Kuchen mit Rotwein und Birne

Im Vergleich zu den unzähligen Plätzchensorten (Elisenlebkuchen, Springerle, Zimt-Sahne-Plätzchen, Dominosteine, After-Eight Schoko-Minz-Sterne, Zebra-Mohn-Plätzchen, Omas Vanillekipferl, Baileys-Plätzchen und Schokoladenbrot), die ich letztes Jahr gebacken habe, geht es dieses Jahr mit 3 Sorten etwas ruhiger zu.

Für ein Advents-Kaffeekränzchen darf allerdings ein weihnachtlicher Kuchen, der so lecker saftig nach Glühwein schmeckt, nicht fehlen. In der Lust auf Genuss 9/2012 „Äpfel & Birnen“ habe ich diesen leckeren Rotwein-Birnen-Kuchen entdeckt und mich prompt in den rosa Rotwein-Zuckerguss verliebt. Schnell das Rezept auf meine Wünsche und meinen Vorratsschrank abgestimmt und schon ging es los!

Rotweinkuchen mit Birnen

Rotwein-Birnen-Kuchen
(ergibt eine große Kastenform oder eine Kranzkuchenform)

Zutaten:
100g Mandeln
250g weiche Butter
170g Mascobado Zucker
4 Eier
2 Birnen
100g gemahlene Mandeln
150g Mehl
1/2 TL Zimt
1 Msp gemahlene Gewürznelken
1 Pck Backpulver
125 ml Rotwein
125g Puderzucker
2-3 EL Rotwein zum Anrühren des Zuckerguss
Butter und gem. Mandeln für die Form

Birnen-Rotwein-Kuchen

1. Als erstes muss du die Mandeln „pellen“. Hierzu gibst du sie kurz in kochend heißes Wasser. Wenn sie lange genug im Wasser waren, kannst du die Mandel durch das drücken auf die Schale herausdrücken.

2. Wenn alle Mandeln gepellt sind, kannst du den Backofen auf 160° C vorheizen. Gib die Mandeln ohne Fett in eine Pfanne und röste sie, bis sie leicht braun sind. Nebenzu kannst du bereits die weiche Butter cremig schlagen und den Mascobado Zucker einrieseln lassen. Dann die Eier einzeln unterrühren und weiter aufschlagen.

3. Hacke die gerösteten Mandeln klein und schneide die beiden Birnen in kleine Würfelchen. Dann gemahlene Mandeln, Mehl, Zimt, Gewürznelken, Backpulver und die gehackten Mandeln mischen und abwechselnd mit dem Rotwein zu der Butter-Zucker-Eier-Masse geben.

4. Zum Schluss die Birnen unterheben und den Teig in die gefettete und mit gem. Mandeln ausgestreute Form geben und im Ofen 45 – 50 Minuten backen. Mache den Stäbchentest um festzustellen, ob er fertig ist (hierzu stichst du mit einem Holzspieß in den Kuchen, wenn beim herausziehen nichts mehr daran hängen bleibt, ist der Kuchen durchgebacken und somit fertig).

5. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, rühre aus dem Puderzucker und Rotwein einen Zuckerguss an und betreiche den Kuchen damit. Wenn du möchtest, kannst du z.B. auch noch ein paar Mandelblättchen darauf streuen.

6. Dann viele liebe Menschen einladen, den Vorweihnachtsstress für ein paar Stunden vergessen und den Kuchen sowie die gemeinsame Zeit genießen!

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22. Dezember: Peanut Butter Fudge

22. Dezember

So, Endspurt ist angesagt! Müsst ihr heute nochmal losziehen in die überfüllten Städte um dort noch das ein oder andere Geschenkchen zu besorgen? Vielleicht findet ihr heute auch hier noch eine feine kleine easy-peasy Geschenkidee aus der Küche. Und zwar nicht von mir, sondern von einer abermals wunderbaren Gastbloggerin. Dem Fräulein Cupcake höchstpersönlich. Und ich freue mich sehr, dass sie hier mit dabei ist, da ich ihren Blog sehr mag und schon manch ein feines Rezept nachgebacken habe 🙂

peanut butter fudge1

Ich hab mich riesig gefreut, als Carina mich gebeten hat, einen Beitrag für ihren Blog-Adventkalender zu schreiben. Es ist nämlich einerseits mein erster Gastpost und andererseits lese ich ihren Blog supergerne. Wer noch ein kleines, süßes Weihnachtsgeschenk braucht, sollte unbedingt ihre Glühwein-Gugl nachbacken.

Da Weihnachten ja quasi schon mit einem Fuß in der Tür steht, gibt’s von mir ein easy-peasy Rezept für peanut butter fudge. Aber nicht irgendein Rezept, sondern das alleroberbeste, so lecker, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. Echt! Ganz ehrlich! Und weil es in ungefähr 5 Minuten zubereitet ist, kann man es auch am 24. noch schnell in der Früh machen, wenn einem einfällt, dass man für die Nachbarn noch was Süßes braucht.

peanut butter fudge2

Für eine 20x20cm große Form braucht ihr (Rezept von Sophie Dahl):
125g Butter
500g brauner Zucker
1/2 TL Vanille
120ml Milch
250g Erdnussbutter
300g Staubzucker

peanut butter fudge

Backform mit Backpapier auslegen. Butter in einem großen Topf schmelzen, dann die Milch und den braunen Zucker einrühren. Ca. 3 Minuten ohne Rühren kochen lassen, dann vom Herd nehmen. Erdnussbutter einrühren, bis sie sich komplett aufgelöst hat.
Staubzucker in eine Schüssel sieben, Erdnussmischung darüberleeren und alles gut verrühren. In die Form gießen und kalt stellen, bis die Masse hart ist. Dann in kleine (!) Würfel schneiden und luftdicht aufbewahren.

19. Dezember: Mango-Punsch

19. Dezember

Nach dem Weihnachtspunsch, den euch Heike vorgestellt hat und dem Heißen Himbi habe ich heute nochmal ein absolutes easy-peasy Weihnachtsgetränk für euch! Ich mag ihn ganz gern, weil er nicht so süß ist bzw. die Süße mit einer fein-fruchtigen Säure ausgleicht.
Vielleicht habt ihr in den letzten Tagen vor Weihnachten oder an den Feiertagen Lust und Zeit, ihn auszuprobieren!

Mango-Punsch

Zutaten:
1 Teil Weinbrand od. Rum
2 Teile Wasser
3 Teile Mango-Saft
1 Zimtstange
Zucker nach Geschmack

Mango-Punsch mit Zimt

Gib den Alkohol zusammen mit Wasser, Saft und der Zimtstange in einen Topf und erhitze sie (nicht kochen lassen). Schmecke den Punsch dann mit Zucker ab (ich nehme auf 2 Tassen 1 EL Zucker). Und schon kannst du die Tasse mit warmem Punsch einer frierenden Person in die Hände drücken und ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

17. Dezember: Weihnachtspunsch

Zum Start in die letzte Woche vor Weihnachten habe ich heute wieder eine tolle Bloggerin hier zu Gast. Und zwar Heike vom Blog relleoMein, auf dem es nicht nur super lecker Rezepte gibt, sondern auch tolle D.I.Y.-Anleitungen und superhübsche Fotos. Und ich freue mich sehr, dass sie hier mit dabei ist! Übrigens hat sie auf ihrem Blog selbst auch einen Adventskalender, schaut doch mal bei ihr vorbei!
17. Dezember
Bei mir gibt es heute wieder Rezept für ein weihnachtliches Getränk. Diesmal ein alkoholfreies Rezept, das Du den lieben Autofahrern auf deiner Weihnachtsparty anstelle von Glühwein servieren kannst.
Weihnachtspunsch1
Zuerst kochst Du einen Liter starken schwarzen Tee. Dann presst Du ungefähr 6 Mandarinen aus, so dass Du 100 ml Mandarinensaft hast. Den Mandarinensaft, 80 ml Grenadinesirup, den Saft einer halben Zitrone, eine Zimtstange und 4 Nelken gibst Du zusammen mit dem schwarzen Tee in einen Topf und lässt alles eine Viertel Stunde bei kleiner Temperatur ziehen. Der Weihnachtspunsch sollte nicht mehr kochen, da er sonst bitter wird.
WeihnachtspunschRezept
Du kannst den Weihnachtspunsch auch verschenken, einfach drei Teelöffel schwarzen Tee in eines Tütchen füllen, die Nelken und den Zimt in ein anderes.  In eine kleine Flasche gibst Du den Grenadinesirup und den Saft. An die Flasche knotest Du die beiden Tütchen fest. Dann druckst Du dir das Rezept aus und fertig ist ein kleines Mitbringsel für die nächste Adventsparty.

16. Dezember: Elisenlebkuchen

16. Dezember

Wow, nur noch 8 Tage bis Weihnachten. Und geht es euch auch so, dass ihr am überlegen seid, nochmal Plätzchen nachzubacken? Oder gibt es bei euch die kleinen Süßen vielleicht erst ab Heilig Abend?
Was ich, neben dem feinen Schokoladenbrot, immer wieder mal nachbacke, sind die Elisenlebkuchen. Sie gehören für mich zu Advent und Weihnachten einfach dazu. Das Rezept habe ich von meiner Mama und ich bin sehr zufrieden, dass ich sie dieses Jahr annähernd so lecker hinbekommen habe, wie sie. (Ich kann euch sagen, im letzten Jahr habe ich es mehrfach versucht und war immer total unglücklich, weil sie einfach nicht so werden wollten, wie ich sie kenne und liebe…) Aber jetzt ist alles gut und ich kann euch das Rezept mit Stolz präsentieren:

Zutaten:Elisenlebkuchen mit Mandeln hoch
3 Eier
150g Zucker
1,5 EL Vanille-Zucker
1/2 Flasche Rum-Aroma
1/2 TL Zitronenschalen-Abrieb
2 Msp Nelken
1,5 TL Zimt
2 Msp Backpulver
100g Citronat
200g Mandeln
150g Haselnüsse (alternativ kann man sie auch gegen Mandeln ersetzen)
Oblaten (Durchmesser 50mm)

1. Mahle die Nüsse, Mandeln und das Citronat fein. (Ich vermische das immer davor und gebe es als Gemisch in die Reibe, dann verklebt das Citronat nicht.) Mische Zitronenschalen-Abrieb, Nelken, Zimt und Backpulver unter das gemahlene Gemisch.

2. Rühre die Eier gut schaumig. Gib den Zucker und Vanillezucker dazu und rühre es gute 15 Minuten lang weiter schaumig. Gib dann das Rum-Aroma und die trockenen Zutaten zum Zucker-Ei-Gemisch und rühre solange, bis alle Zutaten nass sind.

3. Heize den Backofen auf 140° C Umluft vor. Streiche  immer einen Esslöffel voll Teig auf eine Oblate und gib ihm mit Hilfe des Löffels eine halbrunde Oberfläche. (Tipp: Wenn du den Löffel zwischendrin in warmes Wasser tauchst, geht es einfacher.)

4. Backe die Lebkuchen dann für 25-35 Minuten (da musst du auf deinen Ofen achten), dass sie leicht braun, aber noch schön saftig sind.

Wenn du willst, kannst du ihnen dann noch eine Schoko-Überzug verpassen, ich mag sie aber lieber einfach so pur! 🙂

 Elisen-Lebkuchen

Elisenlebkuchen

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

14. Dezember: Springerle

14. Dezember

Von einem Freund aus Hamburg – mit schwäbischen Wurzeln – (nicht, das ich die selber nicht auch hätte 😉 ) habe ich letztes Jahr eine leckere Dose voll Plätzchen bekommen. Darin waren unter anderem auch die leckeren Springerle, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Für mich erklärte sich damit dann auch, für was es auf dem Christkindelsmarkt an den Plätzchenausstecher-Ständen die Holz-Modeln gibt.

Und weil ich letztes Jahr nicht nur die Plätzchen, sondern auch das Rezept bekommen habe, bin ich dieses Jahr gleich lsogestiefelt und hab mir zwischen Glühwein und Schupfnudeln ein Model gekauft um dann fleißig loszubacken! (Es geht jedoch genauso gut auch ohne Model!)

Schwäbische Springerle

Zutaten:
2 Eier
250g Puderzucker
250g Mehl
1/2 EL Anis (gemahlen)

Anis-Plätzchen

1. Rühre die Eier mit dem Puderzucker schaumig. Knete dann die anderen Zutaten unter, so dass ein fester, geschmeidiger Teig entsteht. Stelle diesen dann für mindestens 2 Stunde kühl.

2. Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ca. 4mm dick aus (nachdem der Teig sehr fest ist, braucht das ein bisschen Kraft).

3. Wenn du ein Model hast, drücke es auf den Teig, so dass ein Abdruck deutlich zu erkennen ist. Schneide dann die Rechtecke aus und lege sie auf ein Backpapier. (Alternativ kannst du den Teig einfach in Ecken oder Rauten schneiden und auf ein Backpapier legen.) Lasse die fertig ausgeschnittenen Springerle dann 24 Std. lang an der Luft trocknen.

4. Backe die Springerle dann bei 150° C Umluft für ca. 15 Minuten. Dabei gehen sie auf, und sehen ein bisschen aus, wie ein Kissen. Dadurch haben sie auch ihren Namen „Springerle“ bekommen, weil sie im Ofen „nach oben springen“. 🙂

Springerle von der Seite

13. Dezember: Zimt-Sahne-Plätzchen

13. Dezember

Heute habe ich, neben den Baileys-Plätzchen, nochmal ein leckeres Rezept aus der aktuellen Ausgabe der „Lust auf Genuss“ für euch. Das Heft habe ich, ohne es vorher durchzublättern, als Schnellschuss an der Supermarktkasse noch zu meinem Einkauf hinzugefügt. Und ich muss gestehen, als ich es dann das erste Mal durchgeblättert habe, hat mich darin nichts wirklich angesprochen. Nachdem ich mich dann mit einer lieben Kollegin über das Heft unterhalten habe und sie mir erzählt hat, dass sie unbedingt die Baileys-Plätzchen backen will, bin ich hellhörig geworden, denn die waren mir garnicht aufgefallen. Und nachdem sie dann so ein großer Erfolg waren, habe ich das Heft gleich nochmal durchgeblättert und diese feinen Zimt-Sahne-Plätzchen entdeckt. Und auch sie sind es wert, dass ich sie euch hier vorstelle!

Zutaten:Zimtplätzchen mit Sahne
300g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
50g Schlagsahne
150g Butter

100g weiße Kuvertüre
1 TL Zimt
ggf. Zuckerperlen,…

1. Mische das Mehl mit Backpulver, Zimt, Zucker und Vanillezucker und verknete die trockenen Zutaten mit Sahne und Butter zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig kühl.

2. Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, heizt du den Backofen auf 160° C Umluft vor. Dann rollst du den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, schnappst dir die Ausstecher deiner Wahl und los geht das muntere Ausstechen.

3. Backe die Plätzchen im Ofen für 8-10 Minuten. Wenn die Plätzchen danach abgekühlt sind, geht es daran, die weiße Kuvertüre über dem Wasserbad zu schmelzen und 1 TL Zimt mit einzurühren.

4. Wie du die Kuvertüre dann aufträgst (streichen, spritzen,…) und ob du noch Zuckerperlen,… draufstreuen möchtest, ist deinem Geschmack, Zeitbudget,… überlassen 😉

Sahne-Zimt-Plätzchen

12. Dezember: Nikolaus-Schäumchen

Heute habe ich schon wieder eine tolle Gastbloggerin hier im Adventskalender, die liebe Jessi von Luxuria. Wie wir uns kennengelernt haben,… erzählt sie euch gleich selbst.

12. Dezember

Hallo zusammen.
Mein Name ist Jessi und ich blogge unter Luxuria – Kann den sowas Sünde sein. Der Blog startete als Ablenkung vom Prüfungsvorbereitungsstress und hat sich inenrhalb kürzester Zeit in eine Lebensaufgabe verwandelt. Bei mir gibt es regelmäßig Süßes und Kreatives zu sehen und hinter vielen Rezepten und Ideen stecken Geschichten, die ich meinen Bloglesern nicht vorenthalte.
Die zuckersüße Carina kenne ich aus meiner ersten Runde „Post aus meiner Küche“. Damals habe ich von ihr ein herzallerliebstes Päckchen mit allerlei beerigen Leckereien bekommen. Als Carina mich dann vor einer Weile gefragt hat, ob ich mich mit einem Gastbeitrag an ihrem Adventskalender beteiligen möchte, habe ich ohne Zögern zugesagt. Und auch das Rezept für meinen Beitrag war schnell gefunden.
In der Vorweihnachtszeit gibt es eine Sache, die jedem immer fehlt: Zeit. Und trotzdem versucht man ja noch in der Küche kreativ zu bleiben. Aus diesem Grund gibt es heute von mir eine ganz schnelle, kreative Idee zum Dekorieren oder direkt vernaschen:
Weihnachts-Meringue Nikolaus-Schäumchen
Zutaten
3 Eiweiß
150g Puderzucker, gesiebt
2 TL Speisestärke
1 TL Essig
1 paar Tropfen Vanillearoma
1 Prise Salz
rote Speisefarbe
silberne Liebesperlen
2 Spritzbeutel
2 Sterntüllen
Das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker unterrühren bis ein fester, glänzender Schaum entsteht. Dann nur ganz kurz – aber natürlich trotzdem gründlich – die Speisestärke, den Essig und das Aroma untermischen.
Ca. 1/3-1/4 der Masse wegnehmen und den Rest rot einfärben.
Den Ofen auf 80°C vorheizten.
Mit der weißen Masse runde, flache Tupfen auf ein Backpapier setzen. Nun mit der roten Masse den „Zipfel“ auf die Mütze setzen.
Das Blech in den Ofen geben und die Mützen ca. 10 Minuten antrocknen. Das Blech noch mal aus dem Ofen nehmen und jeden „Zipfel“ mit einem silbernen Bommel bestehend aus einer Liebesperle versehen.
Danach die Mützen für mind. 60 Minuten wieder in den Ofen geben und trocknen. Ggf. hilft es, den Ofen einen Spalt geöffnet zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Mit diesen hübschen kleinen Nikolausmütze kann man super Cupcakes, Torten und ähnliches dekorieren oder man vernascht sie einfach so.
Auch was die Formgebung angeht, so seid ihr nicht auf Nikolausmützen beschränkt. Wenn ihr die Masse grün färbt, sie in Form eines „Softeises“ aufdressiert und oben mit einem kleinen Zuckersternchen verseht, habt ihr tolle kleine Tannenbaum-Schäumchen.
Wie so oft, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt…
Nun wünsche ich euch noch 12 tolle Tage bis Weihnachten, besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr schaut mal bei mir vorbei.

11. Dezember: Apfelbrot-Muffins

11. Dezember

Heute hab ich einen feinen weihnachtlichen Pausen-Snack für euch, der ganz nebenbei auch noch vegan ist 🙂
Ihr könnt das Rezept in einer Kastenform backen, ich habe mich dieses Jahr für Muffin-Förmchen entschieden, um mal eben eines der lecker-saftigen Muffins mitnehmen zu können und/oder an die lieben Kollegen im Büro zu verschenken.

Zutaten (für ca. 12 Muffins):Apfelbrot-Muffins
375g Äpfel mit Schale
100g Zucker
125g Trockenobst (z.B. Feigen, Aprikosen und Rosinen)
50g Haselnüsse
50g abgezogene Mandeln
1EL Rum
150g Mehl
1/2 TL Zimt
1 Msp gemahlene Nelken
1/2 EL Kakao
2 TL Backpulver

1. Raspel die Äpfel grob und mische sie mit dem Zucker. Lass das Gemisch für 6-8 Stunden ziehen.

2. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Dann gibst du das kleingeschnittene Trockenobst, Nüsse, Mandeln und Rum dazu. Vermische das Mehl mit Zimt, Nelken, Kakao und Backpulver und hebe die trockenen Zutaten unter die Masse.

3. Dann verteilst du das Gemisch auf die Muffinförmchen (oder eben in eine Kastenform) und bäckst es für 15-20 Minuten.

Mein Liebster fand, dass sie nicht so appetitlich aussehen (das hört man immer gerne als Bäckerin 😉 ), der Geschmack hat ihn dann aber überzeugt 🙂

Apfelbrot Muffins mit getrockneten Früchten

Früchtebrot-Muffins