Zu Gast: Leckerbox

Ihr Lieben, ich bin im Urlaub und habe mir eine wunderbare Vertretung für diese Woche gesucht! Den Anfang macht Mone vom Blog Leckerbox, die ihr vielleicht schon von der Aktion „Mittwochsbox“ kennt, bei der ich schon ein paar mal mitgemacht habe.

Bei Mone gibt es so viel Inspiration für die Pausenbox, da lohnt es sich auf jeden Fall, sich mal bei ihr durchzuklicken!

Nachdem Mone sich gleich auch noch einmal selbst vorstellen wird, halte ich hier keine langen Reden mehr, sondern sage Dir Danke, liebe Mone, dass du hier die Stellung hältst! Und übergebe dir direkt das Wort!

 

bunter Schupfnudelsalat

Die liebe Carina macht Urlaub und ich rocke hier heute mal Ihren Blog, so dass es Euch nicht langweilig wird. Wer ich bin? Das erzähle ich Euch jetzt mal fix:

Mone_Meer

Mein Name ist Simone (oder aber: Mone, Mönchen oder „LeckerMone“) seit März 2012 blogge ich auf LeckerBox.com. Dort dreht sich alles rund um gesundes, buntes und abwechslungsreiches Essen für die LunchBox! Im August 2011 habe ich damit begonnen mein tägliches Essverhalten für die Mittagspause umzustellen. Ich wollte weg von den langweilig geschmierten Butterbroten in der Mittagspause und mich gesünder und abwechslungsreicher ernähren. Durch Zufall bin ich auf das Konzept der japanischen BentoBox gestoßen und war ganz angetan von der Idee dahinter. Da ich aber nicht jeden Tag japanisch kochen wollte, gestalte ich seither meine LeckerBox hauptsächlich mit Europäischen Speisen die sich gut am Abend zuvor vorbereiten lassen und am nächsten Tag nur noch in die Box gepackt werden müssen. Aus anfänglich mit dem Smartphone fotografierten Bildern entstand dann zu Beginn 2012 mein Blog, seither bin ich süchtig und kann gar nicht mehr ohne „bloggen & fotografieren“… Wenn du noch mehr über LeckerBox erfahren möchtest, dann würde es mich freuen wenn du einfach mal vorbei schaust.

Schupfnudelsalat_1_400x600

Auf die Anfrage nach einer Urlaubsvertretung hier und heute auf Carinas Blog habe ich mich sehr gerne bereit erklärt, denn die liebe Carina hat schon häufiger an meiner Mitmachaktion MittwochsBox teilgenommen, da musste ich mich doch mal revanchieren. Virtuell kennengelernt habe ich Carina über die MittwochsBox, auf dem Foodblogger Camp in Reutlingen zu Beginn des Jahres haben wir uns dann auch persönlich kennengelernt, was mich sehr gefreut hat. Da Carina in Süddeutschland beheimatet ist und ich typische Speisen wie Maultaschen, Schupfnudeln und Spätzle einfach liebe, dachte ich mir, eines der drei Dinge bringe ich Euch heute mit. Und so habe ich Schupfnudeln dabei, aber nicht so, wie man sie ständig zu essen bekommt und kennt, sondern in Form eines leckeren Salates.

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Dieser Salat ist vor einiger Zeit ganz spontan entstanden, als ich Abends mal wieder nicht so recht wusste, was in die MittagsBox für den nächsten Tag wandern sollte. Es befanden sich aber noch Schupfnudeln, ein angebrochenes Glas gegrillte und in Öl eingelegte Paprika, Oliven sowie eine ganze Menge an anderen Gemüsesorten im Kühlschrank. Spontan entstand dieser tolle Salat, wie es halt häufiger ist, wenn man einfach mal alles zusammenwürfelt, was sich so im Kühlschrank befindet 😉
Zutaten für ca. 2-3 Portionen:
  • 400g vorgegarte Schupfnudeln
  • 1-2 mittelgroße Möhren
  • 1/4 Salatgurke
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll dunkle Oliven
  • 1/2 Glas in gegrillte und in Öl eingelegte rote Spitzpaprika
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Parmesan (gerieben oder gehobelt)
  • optional: frische Majoranblättchen zur Dekoration
Die Schupfnudeln in Olivenöl in der Pfanne schön gold-braun anbraten, etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Möhre(n) schälen, waschen und auf einer Gemüsereibe raspeln. Gurke waschen, in Streifen und anschließend in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in mittelgroße Ringe schneiden. Oliven und eingelegte Paprika ebenfalls würfeln.
Alles in eine Schüssel geben und vermengen. Aus dem Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer ein Dressing erstellen, über das Gemüse geben und gut umrühren. Die Schupfnudeln vorsichtig unterheben damit sie nicht kaputt gehen. Den Salat jetzt am besten mindestens eine Stunde gut gekühlt durchziehen lassen. Oder aber bereits am Vorabend machen und am nächsten Morgen mit zur Arbeit nehmen.
Vor dem Servieren, oder Verpacken für die Mittagspause mit Parmesanspänen oder -raspeln bestreuen und etwas Majoran dekorieren. Alternativ kann die Gurke auch durch Zucchini ersetzt werden und zusätzlich können noch halbierte Cocktailtomaten mit in den Salat gegeben werden.
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Liebe Carina, vielen lieben Dank das ich heute hier bei Dir zu Gast sein und ein Rezept vorstellen durfte. Es hat mir viel Freude bereitet und ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder.
Euch allen wünsche ich einen guten Start in die Woche, lasst Euch nicht stressen macht es Euch schön.
Mit gesundem und leckeren aus der Box,
Eure LeckerMone 🙂

Heute wirds exotisch: Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine

So, heute gibts wieder ein herzhaftes Rezept für euch! Es ist ein Nudelsalat, der sowohl lauwarm, als auch gut gekühlt lecker schmeckt.

Nachdem Mr. S kein Soja verträgt, finde ich es sehr schwierig, exotisch, asiatisch zu kochen, denn wenn auch kein Tofu, so ist zumindest Sojasoße fast in jedem Gericht enthalten. Und ich habe noch keine Alternative dazu gefunden.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei Ottolenghi, einem meiner Lieblingsköche, dieses tolle Rezept für einen Sobanudel-Salat entdeckt habe, der wunderbar exotisch schmeckt und ganz ohne Soja auskommt. Und weil ich das Rezept lecker und außergewöhnlich finde, zeige ich es euch heute hier!

Sobanudeln Ottolenghi

Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine
(ergibt 2 große Portionen)

Zutaten:
60 ml Reisessig
20 g Zucker
knappen 1/2 TL Salz
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1/2 TL Sesamöl
1/2 Limette (abgeriebene Schale und Saft)
1 Aubergine
ca. 100 ml Sonnenblumenöl
150 g Sobanudeln
1 kleine, reife Mango
1/2 rote Zwiebel
20 g Basilikum-Blätter
10 g Koriander-Blätter

Soba-Nudeln Mango Aubergine

1. Für das Dressing erwärmst du Reisessig mit Zucker und Salz in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann nimmst du den Topf vom Herd und gibst  den zerdrückten Knoblauch, die fein gehackte Chilischote, Sesamöl und den Limettenschalenabrieb und den Limettensaft dazu.

2. Die Aubergine schneidest du in gleichmäßige Würfel (ca. 2 cm) und brätst sie dann im Sonnenblumenöl an. Wenn sie schön braun geworden sind, gibst du sie in ein Sieb, würzt mit Salz und Pfeffer und lässt die Auberginen so abtropfen.

3. Die Sobanudeln kochst du in ausreichend Salzwasser, bis sie gar sind, aber noch Biss haben (Kochzeit siehe Packung). Dann abgießen, mit ausreichend kaltem Wasser abbrausen und auf einem sauberen Geschirrtuch ausbreiten, damit die Nudeln trocknen.

4. Die Mango schneidest du ebenfalls in kleine Stückchen, die Zwiebel in dünne Halbringe und die Kräuter hackst du grob.

5. Dann mischst du in einer großen Schüssel die Nudeln mit dem Dressing und gibst die Aubergine, Mango, Zwiebel und Kräuter dazu und lässt den Salat für 1-2 Stunden durchziehen.

Sobanudeln

Waffel-Sandwich mit gegrillter Zucchini

Ich liebe Waffeln! Wenig Gerüche sind verführerischer als der von frisch gebackenen Waffeln. Der lockt mich von überall hervor und ich muss meinstens sehr an mich halten, dass ich anderen dann noch etwas überlasse…

Nachdem ich aber nicht jeden Tag süße Waffeln essen kann (schade eigentlich), war die Idee nicht weit, Waffeln einfach mal ohne Zucker und dafür mit Parmesan zu machen. Und nachdem Schlagsahne und frische Beeren dann auch nicht mehr wirklich passen, haben wir kurzerhand ein Sandwich daraus gemacht, belegt mit gegrillten Zucchini, Tomaten, Rucola und Co.

Wie bei den süßen Waffeln ist es auch hier so, dass sie warm/lauwarm wohl am besten schmecken. Und auch wenn es nicht so aussieht, aber ein Sandwich pro Person reicht volkommen aus, es ist ja einiges an Parmesan im Teig, das sättigt ganz gewaltig 😉

Herzhaftes Waffel-Sandwich

Herzhafte Waffel-Sandwich
(ergibt 4 Stück)

Zutaten:
250 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 große Prise Salz
100 g geriebener Parmesan
2 EL gehackter Basilikum
2 Eier
500 ml Buttermilch

1 mittlere Zucchini
etwas Olivenöl

125 g Ricotta
2 TL Tomaten-Aufstrich oder Tomatenmark
2 EL Sahne
Salz, Pfeffer

2 Hand voll Rucola
nach Wunsch frische oder getrocknete Tomaten
etwas geriebenen Parmesan

Waffeln als Sandwich

1. Mische das Mehl mit dem Backpulver, Salz, dem geriebenen Parmesan und gehacktem Basilikum. Gib dann die Eier und die Buttermilch hinzu und verrühre es zügig zu einem geschmeidigen Teig.
Backe dann im Waffeleisen nacheinander die Waffeln aus.

2. Für die Zucchini, schneidest du sie der Länge nach in schmale Scheiben, marinierst sie mit etwas Olivenöl und gibst sie dann in eine Grillpfanne oder auf den Grill, bis sie weich geworden sind.

3. Für die Creme vermischst du den Ricotta mit Tomaten-Aufstrich, etwas Sahne und Salz und Pfeffer.

4. Wasche den Rucola und schneide die Tomaten (getrocknet und/oder frische) in kleine Stückchen oder Scheiben.

5. Und schon kannst du dein Sandwich zusammensetzen: Zunächst die Creme auf die Waffel, dann die gegrillten Zucchini, Rucola, Tomaten und nach Wunsch noch mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und eine zweite Waffel als Deckel obendrauf.

Rezension: Schlanke Küche vegetarisch

Im letzten Beitrag, in dem ich euch die leckeren Erbsen-Crostini vorgestellt habe, habe ich ja auch erzählt, dass ich momentan sehr wenig Appetit auf Fleisch habe und deswegen gerade sehr hauptsächlich vegetarische Kochbücher bei mir einziehen. Und nachdem mich der Wunsch nach ein paar Kilo weniger (was nicht so einfach ist, wenn man gerne Kuchen bäckt und bloggt) auch seit längerem begleitet, war das Buch mit dem Titel „Schlanke Küche vegetarisch“ von Margrit Sulzberger, erschienen im AT Verlag, ein absolutes Muss für mich!

Cover Schlanke Küche vegetarisch

Einführend in das Buch gibt es einen Theorieteil, mit dem ich in dieser Ausführlichkeit garnicht gerechnet habe. Ansatz des Buches ist es, dass wir nicht durch eine regulierung der zu uns genommenen Kalorien, sondern durch die Menge der zu uns genommenen Kohlehydrate abnehmen. Und so empfiehlt das Buch von 3 Mahlzeiten täglich bei nur einer Mahlzeit Kohlehydrate zu essen, wahlweise zum Frühstück oder zum Abendessen. Mittags ist immer kohlehydratfrei. Neben der Erklärung, warum das so ist gibt es Empfehlungen zum Einkauf bzw. was in der Voratskammer sein sollte und verschiedene Menü-Vorschläge. Dann geht es über zum Rezeptteil.

Erbsen-Crostini

Es gibt sowohl kohlehydratfreie als auch kohlehydrathaltige Rezepte und auch Rezepte, bei denen man die Wahl hat ob man eine kohlehydrathaltige Beilage dazu essen möchte. Unterteilt sind die Rezepte in „Salate und Rohkost“, „Suppen“, „Gemüse“, „Eier, Käse, Pilze, Tofu“, „Kartoffeln“, „Reis“, „Teigwaren“, „Getreide“, „Hülsenfrüchte“ und „Desserts“. Wie ihr schon merkt, weisen einige der Kategorien bereits darauf hin, dass darin hauptsächlich kohlehydrathaltige Rezepte zu finden sind. Das wäre auch eine Kritik, die ich an dem Buch hätte. Es empfiehlt eine Ernährung mit nur einer kohlehydrathaltigen Mahlzeit am Tag und von den 144 Rezepten darin sind 80 mit Kohlehydraten, 31 wahlweise mit oder ohne Kohlehydrate zu essen und nur 33 kohlehydratfreie Rezepte.

In den verschiedenen Rezepten findet man abwechslungsreiche Gerichte aus verschiedenen Länderküchen. Bei mir gab es neben den Erbsen-Crostinis bereits ein mediterranes Tomaten-Zucchini-Gratin, dass auch sehr lecker war. Und ein paar weitere Rezepte sind auch schon auf der Nachkoch-Liste, so z.B. ein indisches Kichererbsencurry oder Roten Reis mit Erbsen und Kräutern. Und auch das Grillgemüse vom Cover sieht zum anbeißen aus.

Zucchini-Tomaten-Gratin

Was ich etwas vermisse sind die Bilder zu jedem Rezept, das macht mir die Auswahl von einem Gericht immer einfacher. Und auch Frühstücksrezepte und insbesondere kohlehydratfreie Frühstücksrezepte fehlen mir in dem Buch.
Dafür sind die Rezepte alle kurz und knapp und gut verfasst und man kann schnell überreißen, wie das Rezept funktioniert und was dabei raus kommt. Das ist mir, wenn ich kein Bild zu dem Rezept habe, immer sehr wichtig.

Mein persönliches Fazit zum Buch: Als Kochbuch für figurfreundliche, vegetarische Rezepte finde ich das Buch gut und es wird einen Platz in meinem Kochbuchregal bekommen. Und würde ich eine Diät machen, wäre die Ernährung, die das Buch empfiehlt sicherlich etwas, was ich in Betracht ziehen würde.

 

Das Buch ist im AT-Verlag erschienen unter dem Titel: Schlanke Küche vegetarisch
ISBN: 978-3-03800-684-8

Ich danke dem AT-Verlag für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars, meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Blitzrezept: Erbsen-Crostini

Nachdem ich in letzter Zeit immer weniger Appetit auf Fleisch habe und mich auch Bilder vom Grill nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken können (außer es liegt Gemüse,… drauf), mussten vegetarische Kochbücher her, die ich euch natürlich auch hier vorstellen möchte.

Los geht’s am kommenden Donnerstag mit einer Rezension zum Buch „Schlanke Küche vegetarisch“ von Margrit Sulzberger, erschienen im AT Verlag.

Damit ihr kulinarisch schonmal einen Eindruck vom Buch bekommt, habe ich heute, zum Start in die Woche ein schnelles Rezept für sommerlich frische Erbsen-Crostini für euch. Diese sind eigentlich so einfach, dass ich mich fast nicht traue, sie euch hier vorzustellen. Aber sie waren auch so lecker und manchmal muss es ja auch nicht kompliziert sein.

Wir haben sie als Vorspeise mit etwas grünem Salat dazu gegessen, sie eignen sich aber auch als ein leichtes Sommer-Essen.

Erbsen-Crostini

Erbsen-Crostini
(ergibt 4 Stück)

Zutaten:
140g Tiefkühl-Erbsen
100g Ricotta4 Scheiben Ciabatta oder ähnliches (ich habe einen sogenannten Körner-Knorzen verwendet)
Olivenöl, Salz, Pfeffer

1. Koche die Erbsen in wenig Salzwasser solange, bis sie aufgetaut und weich geworden sind. Gieße sie dann ab und brause sie kurz mit kaltem Wasser ab. Lege dann ein paar Erbsen zum garnieren beiseite und püriere die restlichen mit etwas Salz und Pfeffer.

2. Toaste die Brotscheiben, beträufel sie mit etwas Olivenöl und gib den Ricotta und dann das Erbsenpüree darauf und zuletzt noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer.

Und schon ists fertig! Guten Appetit!

Tomaten-Linsen-Suppe

Ich liebe Suppen! Und das eigentlich fast zu jeder Jahreszeit (ausgenommen sind Sommertage mit 30° und mehr). Eine Suppe ist einfach super, schnell gemacht und das Tollste: man kann sie einfach mit dem Löffel essen. Löffel-Gerichte finde ich eh großartig!

Da liegt es nahe, dass so eine Suppe gute Laune zaubert. Sich bei Schmuddel-Wetter mit einer Suppe in der Wohnung zu verkriechen oder aber bei schönem Wetter das saisonal-frische Gemüse zu verabeiten. Hach, ihr merkt schon, ich komme ins Schwärmen…

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Als ich gesehen habe, dass Mel von Gourmetguerilla gerade Gute-Laune-Suppen sammelt war für mich sofort klar: Das ist die Chance, dass ich euch eine unserer absoluten Lieblingssuppen zeige, die hier immer öfters auf den Tisch kommt. Ein super-duper After-Work-Gericht!Tomatensuppe mit Linsen

Tomaten-Linsen-Suppe
(ergibt 2 Portionen)

Zutaten:
1 rote Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Karotte
2 Frühlingszwiebeln
3 Zweige Thymian
1 Lorbeer-Blatt
6-8 reife Tomaten
125 g rote Linsen
Salz, Pfeffer, Chili-Pulver

Tomatensuppe mit roten Linsen

1. Schneide die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotte in kleine Stückchen. Und die Frühlingszwiebeln in Röllchen. Gib Wasser in einen Topf in dem die Tomaten nebeneinander Platz haben und bringe es zum kochen. Ritze die Tomatenhaut kreuzförmig ein (so als würdest du die Tomate vierteln) und gib sie, wenn das Wasser kocht, für 20-30 Sek. in das Wasser, bis die Schale beginnt, sich abzulösen. Nimm sie dann aus dem Wasser, häute sie und schneide sie in kleine Stücken.

2. Während das Tomaten-Wasser noch heiß wird, kannst du in einem Topf schon einmal etwas Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln und wenig später die Karotte andünsten. Das ganze für ca. 5 Minuten. Gib dann den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln, Thymian und Lorbeer hinzu, dünste sie kurz mit und gieße das ganze dann mit 400 ml Wasser auf und gib die Tomaten-Stückchen hinzu.

3. Bringe das ganze zum kochen und gib dann die roten Lisen (vorher unter kaltem Wasser abbrausen) hinzu und lass die Suppe für ca. 10 Minuten köcheln. Würze die Suppe dann mit Salz, Pfeffer, Chili-Pulver (wer mag), entferne das Lorbeerblatt und schwinge die Suppenkelle!

Tomaten-Linsen-Suppe

Und wenn ihr noch mehr Lust auf Suppe habt, hab ich da was für euch:
Kichererbsen-Lauch-Suppe
Orientalische Linsensuppe
Möhren-Aprikosen-Suppe

 

Möhren-Aprikosen-Suppe

Nachdem die süßen Rezepte in letzter Zeit hier auf dem Blog eindeutig in der Überzahl waren, habe ich heute mal wieder eine  Suppe für euch. Diese ist bei uns jetzt schon mehrmals auf den Tisch gekommen, ich mag den Geschmack der Möhre in Verbindung mit dem fruchtig-süßen der getrockneten Aprikose sehr gern.

Das Rezept habe ich in dem vegetarischen Kochbuch „Greenbox“ von Tim Mälzer entdeckt und sie ist ein wirklich leckeres, schnell zubereitetes Essen.

Möhrensuppe mit Aprikosen

Möhren-Aprikosen-Suppe
(Menge reicht für 2 gute Esser als Hauptmahlzeit)

Zutaten:
2 Schalotten
500g Möhren
2 EL Butterschmalz (oder sonstiges Fett zum braten)
1 Schuss Weißwein
800ml Gemüsebrühe
2 EL Pinienkerne
8 getr. Aprikosen
Salz, Pfeffer

Möhren Suppe Pinienkerne Aprikosen

1. Schneide die Schalotten in kleine Würfelchen, schäle die Möhren und schneide sie in dünne Scheiben.

2. Erhitze den Butterschmalz in einem Topf und brate darin die Zwiebeln und Möhrenschreiben an. Bevor sie braun werden, lösche das Ganze mit einem Schuss Weißwein ab, und gieße es mit der Gemüsebrühe auf.

3. Koche die Suppe so lange, bis die Möhren weich sind. Währenddessen kannst du bereits die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und anschließend hacken. Die getrockneten Aprikosen kannst du in feine Streifen schneiden.

4. Wenn die Möhren weichgekocht sind, gib ca. die Hälfte der Aprikosen zur Suppe und püriere alles zusammen zu einer cremigen Suppe. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.

5. Verteile die Suppe auf Schalen oder Teller und bestreue sie mit Aprikosenstreifen und Pinienkernen.

Dazu schmeckt eine Scheibe Weißbrot!

 

Chicorée-Tarte

Zugegeben, das Gemüse-Regal beim regionalen Gemüseladen war schonmal üppiger gefüllt, aber das hat der Winter wohl so an sich. Und Wintergemüse finde ich auch nicht minder lecker wie das saisonale Gemüse der anderen Jahreszeiten. Nur mit Chicorée wusste ich bisher nicht viel anzufangen, mir hat wohl das richtige Rezept gefehlt. Nachdem ich die letzte Zeit immer wieder vor der Kiste mit dem Chicorée stand und leider nicht wusste, was ich damit anstellen sollte, war ich richtig froh, als ich im aktuellen Servus-Magazin (Ausgabe 2/2014) das Rezept für die Chicorée-Tarte entdeckt habe.Und beim nächsten Besuch im Gemüseladen sind dann gleich ein paar hüsche kleine Chicorées in den Einkaufskorb gewandert um sich zu Hause in dieser leckeren Tarte zu beweisen. Und es ist ihnen gelungen! Meine Chicorée-Hemmschwelle wurde gesenkt und den gibt es ab jetzt wohl öfters mal.

Vielleicht habt Ihr noch ein Rezept, dass Ihr mir empfehlen könnt? Lasst mal hören!

Jetzt stelle ich euch hier aber erstmal die leckere Tarte mit Mürbteig-Boden vor.

Chicoree-Tarte

Chicorée-Tarte
(für eine Form mit 24cm Durchmesser)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 TL Salz
125g kalte Butter
1 Ei

4-5 Chicorée300ml Orangensaft
1 TL brauner Zucker
250g Creme fraîche
2 Eier
2 Eigelb
1 EL gehackte Kräuter (ich hab TK-Gartenkräuter genommen)
60g Blauschimmelkäse
Salz, Pfeffer
trockene Hülsenfrüchte zum Blindbacken

1. Gib das Mehl zusammen mit dem Salz, der Butter in kleinen Stückchen und dem Ei in eine Schüssel und verknete sie rasch zu einem Mürbteig und stelle diesen mindestens 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 200° C Umluft vor. Rolle den Mürbteig gleichmäßig aus, der Teig sollte ca. einen Durchmesser von 30cm haben. Kleide dann damit eine gefettete Form aus, steche den Teig mehrmals ein, decke ihn mit Backpapier ab und gib die trockenen Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf. Backe den Teig dann für 15 Minuten, nimm dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier heraus und backe den Teig wür weitere 5 Minuten. Nimm die Form dann auf den Ofen, reduziere die Temperatur auf 170° C und lass den Teig auskühlen.

3. Wasche den Chicorée und steche ihn mehrmals ein (ich hab hierzu den „Kartoffel-Piekser“ genommen). Lasse den Chicorée dann im Ganzen in dem Orangensaft und braunen Zucker zugedeckt für 10 Minuten schmoren und im Anschluss etwas auskühlen.

4. Verrühre die Creme fraîche mit den Eiern, dem Eigelb und den Kräutern und würze die Masse mit Salz und Pfeffer.

5. Halbiere den Chicorée längs und entferne den Strunk. Gib dann die Creme auf den gebackenen Teig und verteile die Chicorée-Hälften darauf. Backe die Tarte dann für ca. 20 Minuten, gib dann den Blauschimmelkäse in kleinen Stückchen darauf und backe sie für weitere ca. 10 Minuten.

Und schon ist sie fertig. Zugegeben, für ein schnelles Abendessen unter der Woche nach der Arbeit ist das Rezept nicht so geeignet, weil es doch ein bisschen braucht, bis die Tarte fertig ist. Aber man könnte auch gut schon am Vortag vorarbeiten und den Mürbteig ggf. schon backen und die Creme anrühren. Dann sind es nur noch ein paar Arbeitsschritte 🙂

 

Wintersalat mit Baby-Spinat

Salat geht immer, auch im Winter! Und Granatapfel gehört gerade zu meinen Lieblingen, vorallem zum Frühstück mit Naturjoghurt *schwärm*

Aber zurück zum Salat: Auf dem Stadtmarkt hat mich der Baby-Spinat und eine Wildkräutermischung angelacht und so sind beide in meinen Kob gewandert, dazu noch 2 Orangen und ein paar Frühlingszwiebeln. Zu Hause hat auf die bunte Obst-Gemüse-Kombo noch ein Büffelkäse im Kühlschrank gewartet und schon gings los, alle haben sich in einer Schüssel getroffen, dazu noch ein leckeres Salatsößchen und rasch auf den Tisch 🙂

Salat mit Orangen

Zutaten für 2 Personen:
ca. 3 Hände voll Baby-Spinat (ich habs nicht abgewogen…)
1 Hand voll Wildkräuter
2 Orangen
3 Frühlingszwiebeln
1/4 Granatapfel
30 ml Olivenöl (meins hat ein Orangen-Aroma)
30 ml Cranberry-Balsam-Essig
1 TL Dijonsenf
Salz, Pfeffer, Gewürze nach Wunsch und Belieben+

Babyspinat Salat

1. Wasche den Babyspinat und die Wildkräuter, filetiere die Orangen, schneide die Fühlingszwiebeln in kleine Ringchen und löse beim Granatapfel die Kerne aus. Dann mische alles in einer großen Schüssel.

2. Für die Soße Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer und Gewürze vermischen und zum Salat geben.

3. Und schon ists fertig! Gut dazu würden sicherlich noch ein paar Walnüsse passen, die wurden bei uns allergiebedingt allerdings weggelassen.

Wintersalat

Ofengemüse nach Ottolenghi

Ich bin total verliebt in die Bücher und Rezepte von Yotam Ottolenghi. In den letzten Monaten ist zuerst „Genussvoll vegetarisch“ und zu Weihnachten auch noch „Jerusalem“ hier eingezogen und ich blättere in beiden regelmäßig und hab auch schon das ein oder andere ausprobiert.

Zeigen möchte ich euch heute das Ofengemüse aus Genussvoll vegetarisch, in meiner Version. Ein super einfaches Rezept, das zwar einige Zeit im Ofen braucht, sich für mich aber trotzdem für ein gutes Abendessen nach der Arbeit eignet. Heimkommen, Gemüse schnibbeln, ab in den Ofen, ein bisschen Hausarbeit erledigen und dann den Abend mit dem Essen ausklingen lassen. 🙂

SchmorgemüseZutaten für 2 Portionen:
2 Pastinaken
1 rote Zwiebel
1 Knolle frischer Knoblauch
60 ml Olivenöl
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer
1 große Süßkartoffel
1 Bio-Zitrone
1 Hand voll Cocktailtomaten
2 El Kapern
1/2 TL Ahornsirup
1/2 TL Dijonsenf
2 EL Olivenöl

Ofengemüse

1. Heize den Backofen auf 180°C vor. Schäle die Pastinaken und schneide sie in ca. 5 cm lange Stifte. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und achteln. Wasche den Knoblauch und schneide sie einmal quer durch. Gib alles zusammen in eine ofenfeste Form und vermische es mit 60 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin. Gib das ganze für 20 Minuten in den Backofen.

2. Währenddessen kannst du die Süßkartoffel waschen und in Spalten schneiden. Halbiere die Zitrone, schneide eine Hälfte davon ebenfalls in Spalten, die andere Hälfte wird ausgepresst. Wasche und halbiere die Cocktailtomaten und lege sie erstmal zur Seite.
Gib nach den 20 Minuten die Süßkartoffel-Spalten zum Gemüse im Ofen, vermische es gut und verteile die Zitronenspalten obendrauf. Lasse das Gemüse für weitere 45 Minuten im Ofen.

3. Wenn die Küchenuhr erneut klingelt, mische die Cocktailtomaten unter das Gemüse und lass es nochmal für 10 Minuten im Ofen rösten.
In dieser Zeit kannst du die Vinaigrette zubereiten. Hierzu den Zitronensaft, den zu aus der einen Zitronenhälfte ausgepresst hast, mit dem Ahornsirup, Dijonsenf, 2 EL Olivenöl, Salz und kleingeschnittenen Kapern vermischen.

4. Wenn das Gemüse fertig ist, aus dem Ofen nehmen, die Zitronenspalten entfernen und sofort mit der Vinaigrette übergießen, durchmischen und servieren.

Dazu passt gut ein Dip aus Joghurt mit Tahin (Sesammus). Das süßliche des Tahin passt gut zur zitronigen Vinaigrette auf dem Gemüse. 🙂