Johannisbeer-Tarte. Mein Beitrag zu Leilas Backbuch auf Wanderschaft

Seit Mitte Mai reist das Buch „Backen mit Leila“ von Foodbloggerin zu Foodbloggerin und ist gerade bei mir zu Gast. Der Auftrag an die jeweilige Gastgeberin ist es, 1-2 Rezepte daraus nachzubacken, auf dem Blog zu präsentieren und die gebackenen Rezepte im Buch zu präsentieren.

Und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen von der lieben Leila (das fällt mir wirklich schwer, finden sich doch sooo viele leckere Rezepte darin). Aber sowohl ich, als auch alle von euch, die jetzt neugierig sind, können dem Buch bei Betty von homemade and baked folgen. Sie hatte die tolle Idee und das Wanderbuch möglich gemacht. Liebe Betty, vielen Dank dafür! Ich habe wirklich viel Freude mit dem Buch gehabt!

Leilas Backbuch

Aber jetzt seid ihr sicherlich gespannt, für was ich mich entschieden habe! Und gleich vorneweg: Nachdem ich mich nicht für ein Rezept entscheiden konnte, bekommt ihr hier nächste Woche gleich nochmal ein Leila-Rezept zu sehen.

Aber heute erstmal *trommelwirbel* Johannisbeer-Tarte!

Johannisbeer-Tarte

Zutaten:
240 g Mehl
30 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

3 Eier
200 g Quark (Halbfett-Stufe)
100 g Crème fraîche
80 g Zucker
100 g Marzipan (gerieben)
200g Johannisbeeren
1 Hand voll Mandelblättchen

Johannisbeer-Tarte mit Marzipan

1. Vermische das Mehl mit Puderzucker und Salz und krümel dann die kalte Butter zügig darunter. Gib dann das Ei und bei Bedarf noch 1/2 EL eiskalte Wasser dazu unt knete es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig dann für mind. 30 Minuten kühl.

Johannisbeertarte

2. Für die Füllung vermischst du Eier, Quark, Crème fraîche, Zucker und das geriebene Marzipan (das lässt sich übrigens besonders gut reiben, wenn es gut gekühlt ist).

3. Heize dann den Backofen auf 160° C Umluft vor, rolle den Mürbeteig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Gib dann die Füllung hinein, die Johannisbeeren gleichmäßig obendrauf und zuletzt noch eine Hand voll Mandelblättchen.

4. Backe die Tarte dann für ca. 30 Minuten, bis die Füllung fest ist und sie eine goldgelbe Farbe bekommen hat.

Und schon kanns losgehen mit einem sommerlichen Kaffee-Plausch und einem leckeren Stückchen Tarte.

Johannisbeerkuchen

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Ricotta-Zitronen-Tarte

Huch, der April ist so plötzlich vorbei gewesen, so schnell konnte ich garnicht schauen. Und hier war es mal wieder fürchterlich ruhig. Was ich in dieser Zeit gemacht habe: einiges gekocht und gebacken (um euch jetzt hoffentlich wieder regelmäßig Rezepte zeigen zu können), die Wohnung und den Keller entrümpelt (ich hatte das Bedürfnis nach etwas weniger von allem) und zuletzt am langen Mai-Wochenende das Wohnzimmer neu gestrichen, neue Lampen aufgehängt und auch hier ordentlich aussortiert.

Jetzt hoffe ich, dass die Ordnung lange so bleibt und bin bereit für einen tollen Frühling mit vielen leckeren fruchtig-frischen Rezepten.

Los gehts heute, passend zum „Ich backs mir…“-Aufruf von Claretti, mit einer zitronigen Ricotta-Tarte. Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes und Co.“ von Myriam Zumbühl.

Die Tarte ist wirklich zitronig frisch und war von der Familie schnell vernascht. Und das ideale Rezept, solange ich noch auf die Öffnung der Erdbeer-Felder warten muss.

Ricotta-Zitronen-Tarte

Ricotta-Zitronen-Tarte

Zutaten:
125 g Butter
140 g Zucker
3 Eier
250 g Mehl
1 Bio-Zitrone
350 g Ricotta
2 – 3 EL Pinienkerne
Puderzucker

Zitronentarte mit Ricotta

1. Vermische für den Teig die Butter mit 90 g des Zuckers. Gib dann 1 Ei und das Mehl hinzu und knete das ganze zügig zu einem geschmeidigen Teig. Stell den Teig für mind. 45 Minuten kühl.

2. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Rolle den Teig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Decke den Teig dann mit Backpapier ab und gib getrocknete Hülsenfrüchte darauf um den Teig blind zu backen. So kommt er dann für ca. 10 Minuten in den Ofen. Dann kannst du die Hülsenfrüchte samt dem Backpapier entfernen und den Boden noch weitere 5 – 10 Minuten backen, bis er goldgelb ist.

3. Währenddessen kannst du bereits die Zitronen-Füllung vorbereiten. Verrühre hierfür 4 EL Zitronensaft, die abgeriebene Schale der Zitrone und den Ricotta mit 2 Eiern und 50 g Zucker. Hole den Teigboden aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen (sonst stockt das Ei, sobald du die Zitronen-Ricotta-Masse darauf gibst). Gib dann die Füllung auf den Boden und backe die Tarte für weitere 15 – 20 Minuten, bis die Füllung gestockt ist.

4. Vor dem Servieren kannst du die Tarte mit den Pinienkernen und/oder Puderzucker bestreuen. Ich habe die Pinienkerne zuvor mit dem Puderzucker vermischt und sie dann auf die Tarte gestreut.

Viel Freude mit diesem zitronigen Frühlings-Kuss!

Zitronentarte

InaMia zu Gast: Lachs-Spinat-Tartelettes

Und heute bin ich schon wieder zu Gast. Diemal bei Schätze aus meiner Küche, Maries wunderbarem Blog. Sie wird am kommenden Samstag ihrem Herrn S. da Ja-Wort geben und nachdem sie voll in den Hochzeitsvorbereitungen stecken, habe ich für sie gebacken. Wunderbare Lachs-Spinat-Tartelettes, die ich am Samstag auch im 1.0 Leben zum Sektempfang mitbringen werde.

Lachs-Tartelettes

Chicorée-Tarte

Zugegeben, das Gemüse-Regal beim regionalen Gemüseladen war schonmal üppiger gefüllt, aber das hat der Winter wohl so an sich. Und Wintergemüse finde ich auch nicht minder lecker wie das saisonale Gemüse der anderen Jahreszeiten. Nur mit Chicorée wusste ich bisher nicht viel anzufangen, mir hat wohl das richtige Rezept gefehlt. Nachdem ich die letzte Zeit immer wieder vor der Kiste mit dem Chicorée stand und leider nicht wusste, was ich damit anstellen sollte, war ich richtig froh, als ich im aktuellen Servus-Magazin (Ausgabe 2/2014) das Rezept für die Chicorée-Tarte entdeckt habe.Und beim nächsten Besuch im Gemüseladen sind dann gleich ein paar hüsche kleine Chicorées in den Einkaufskorb gewandert um sich zu Hause in dieser leckeren Tarte zu beweisen. Und es ist ihnen gelungen! Meine Chicorée-Hemmschwelle wurde gesenkt und den gibt es ab jetzt wohl öfters mal.

Vielleicht habt Ihr noch ein Rezept, dass Ihr mir empfehlen könnt? Lasst mal hören!

Jetzt stelle ich euch hier aber erstmal die leckere Tarte mit Mürbteig-Boden vor.

Chicoree-Tarte

Chicorée-Tarte
(für eine Form mit 24cm Durchmesser)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 TL Salz
125g kalte Butter
1 Ei

4-5 Chicorée300ml Orangensaft
1 TL brauner Zucker
250g Creme fraîche
2 Eier
2 Eigelb
1 EL gehackte Kräuter (ich hab TK-Gartenkräuter genommen)
60g Blauschimmelkäse
Salz, Pfeffer
trockene Hülsenfrüchte zum Blindbacken

1. Gib das Mehl zusammen mit dem Salz, der Butter in kleinen Stückchen und dem Ei in eine Schüssel und verknete sie rasch zu einem Mürbteig und stelle diesen mindestens 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 200° C Umluft vor. Rolle den Mürbteig gleichmäßig aus, der Teig sollte ca. einen Durchmesser von 30cm haben. Kleide dann damit eine gefettete Form aus, steche den Teig mehrmals ein, decke ihn mit Backpapier ab und gib die trockenen Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf. Backe den Teig dann für 15 Minuten, nimm dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier heraus und backe den Teig wür weitere 5 Minuten. Nimm die Form dann auf den Ofen, reduziere die Temperatur auf 170° C und lass den Teig auskühlen.

3. Wasche den Chicorée und steche ihn mehrmals ein (ich hab hierzu den „Kartoffel-Piekser“ genommen). Lasse den Chicorée dann im Ganzen in dem Orangensaft und braunen Zucker zugedeckt für 10 Minuten schmoren und im Anschluss etwas auskühlen.

4. Verrühre die Creme fraîche mit den Eiern, dem Eigelb und den Kräutern und würze die Masse mit Salz und Pfeffer.

5. Halbiere den Chicorée längs und entferne den Strunk. Gib dann die Creme auf den gebackenen Teig und verteile die Chicorée-Hälften darauf. Backe die Tarte dann für ca. 20 Minuten, gib dann den Blauschimmelkäse in kleinen Stückchen darauf und backe sie für weitere ca. 10 Minuten.

Und schon ist sie fertig. Zugegeben, für ein schnelles Abendessen unter der Woche nach der Arbeit ist das Rezept nicht so geeignet, weil es doch ein bisschen braucht, bis die Tarte fertig ist. Aber man könnte auch gut schon am Vortag vorarbeiten und den Mürbteig ggf. schon backen und die Creme anrühren. Dann sind es nur noch ein paar Arbeitsschritte 🙂

 

Französische Apfel-Tarte

Unser heutiges Sonntagssüß war schnell gemacht, suuuper lecker, knusprig, fruchtig und genauso schnell, wie es gebacken war, war es auch schon wieder verputzt 🙂 Das wird es jetzt öfters geben!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes& Co.“ von Myriam Zumbühl, erschienen im AT-Verlag, welches ich euch am Mittwoch hier auf dem Blog noch genauer vorstellen werde.

Heute gibt es erstmal das Rezept für euch, welches ich im Großen und Ganzen genauso aus dem Buch übernommen habe. Nur bei der Wahl des Blätterteigs habe ich mich für die Vollkorn-Variante entschieden, die mir fast ein bisschen besser schmeckt als der „normale“ Blätterteig. (Vollkorn-Blätterteig gibt es übrigens tiefgefroren in den meisten Biomärkten.)

Apfeltarte mit Blätterteig

Französische Apfel-Tarte

Zutaten:
300g Blätterteig (in meinem Fall Vollkorn)
2-3 EL Apfelmus (meines war mit Vanille verfeinert)
1 Ei
etwas Milch
4 Äpfel
5 TL Quitten-Gelee

Französische Apfel-Tarte

1. Lasse den Blätterteig ggf. auftauen und rolle ihn anschließend rund aus mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. (Achtung: Blätterteig nie verkneten, sonst zerstörst du die einzelnen Schichten und er geht nicht mehr so blättrig auf.)

2. Gib den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ritze den Blätterteig mit einem Abstand von 1 cm zum Rand rundum ein (dabei nicht bis unten durchschneiden!). Bestreiche dann den Rand mit dem Ei, das mit etwas Milch verquirlt wurde, und die Mitte der Tarte mit dem Apfelmus.

3. Heize den Backofen auf 180° C (Umluft) vor und kümmere dich dann um die Äpfel. Hierzu die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden und diese dachziegelartig auf den Blätterteig legen. Am sinnvollsten ist es hierbei, wenn du mit der äußersten Reihe beginnst und dich nach innen vorarbeitest.

4. Lass die Tarte dann für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Währenddessen kannst du das Quitten-Gelee mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen und wenn die Tarte fertig gebacken und der Boden schön knusprig ist, das noch warme Gelee über die Äpfel verteilen.

Wenn du es ein bisschen weniger süß magst, kannst du auch bei der Menge des Quitten-Gelees noch einmal etwas einsparen, ich fand es genau richtig so. Geschmacklich hat es mich an die Apfeltaschen vom Bäcker erinnert, die ich auch sehr gern mag 🙂 Und evtl. könnte ich mir zu einem ofenwarmen Stückchen der Tarte auch noch eine Kugel Vanilleeis gut vorstellen.

Französischer Apfelkuchen

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes

Huch, jetzt ist der Sonntag schon fast wieder vorbei und ich hätte es beinahe versäumt, euch das heutige Sonntagssüß zu zeigen.

Inspiriert vom Fräulein Cupcake, die neulich diesen tollen Mohn-Zwetschgen-Kuchen gebacken hat, gab es bei uns heute Zwetschgen-Mohn-Tartelettes. Die Zwetschgen-Saison ist ja leider schon fast wieder vorbei, ich muss mich jetzt beeilen, euch alle meine tollen Zwetschgen-Rezepte noch zu zeigen. Ich finde man sieht schon an den Fotos von heute, verglichen mit dem Zwetschgendatschi, den es letzten Monat gegeben hat, dass die Zwetschgen viel reifer, saftiger und somit eigentlich auch viel besser zum backen geeignet sind.

Also vielleicht lasst ihr euch ja von mir noch vom Zwetschgen-Fieber anstecken 😉 Falls ja, die Kombi mit Mohn kann ich seeehr empfehlen!

Mohn Zwetschgen Tartelettes

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes
(ergibt 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
300g Mehl
80g Zucker
150g Butter
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
200ml Sahne
70g brauner Zucker
170g gemahlener Mohn
2 Eier
3 TL Rum
3 TL Paniermehl
1/2 TL Zimt
12 Zwetschgen (oder auch mehr)

Zwetschgentarte mit Mohn

1. Für den Mürbteig gibst du Mehl und Zucker in eine Schüssel und vermischt es. Dann gibst du die Butter in kleine Stückchen und das Ei dazu und verknetest es (am besten mit den Händen) zu einem geschmeidigen Mürbteig. Den Teig stellst du dann im Kühlschrank kalt, denn als nächstes gehts an die Mohnfüllung.

2. Dafür kochst du Sahne und braunen Zucker in einem Topf auf, gibst dann den Mohn dazu und lässt es noch einmal kurz kochen. Dann die Masse auskühlen lassen und währenddessen die Eier mit Rum, Paniermehl und Zimt in einer Schüssel verquirlen.

3. Wenn der Mohn soweit abgekühlt ist, dass das Ei nicht mehr stockt, kannst du ihn zur Ei-Masse geben und verrühren. Außerdem ist jetzt der Zeitpunkt, den Backofen auf 160° C Umluft vorzuheizen.

4. Dann den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und mit Hilfe eines Trinkglases oder einer Schüssel Kreise ausschneiden und damit die Mulden eines gefetteten Muffinblechs auskleiden. Dann den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, dass die Luft unten drunter entweichen kann.

5. Gib dann die Mohn-Füllung hinein und setze obenauf eine aufgeschnittene, entkernte Zwetschge (du kannst natürlich auch mehr als eine drauf setzen 😉 ). Und schön können die leckeren Schätzchen in den Ofen und für ca. 15 Minuten backen. Und Tadaaaa!, fertig sind sie!

Mohn-Zwetschgen-Tartelettes

Fencheltarte zweimal anders

Fisch ist so eine Sache, die einen mögen ihn, die anderen nicht. Ich steh total auf Fisch, Mr. S – meine bessere Hälfte – leider garnicht. Und so muss ich immer öfters auch drauf verzichten, oder mir nachträglich dazu mogeln.

Sommerliche Fenchel-Tarte

Da kam es wie gerufen, dass mein neues Koch-/Backbuch „Raffinierte Tartes süß und pikant“ von Alfons Schuhbeck und Annik Wecker, ein Rezept für eine Fenchel-Tarte enthält, bei der der Tunfisch einfach obenauf liegt und somit bei rümpfenden Nasen auch schnell mit Feta ersetzt werden kann. Und so gab es bei uns an einem lauen Sommerabend:

Zwei Hälften Fenchel Tarte

Zweierlei Fencheltarte in Einem
(für eine Tarteform 28cm)

Zutaten:
1 Pck TK-Vollkorn-Blätterteig (vom Biodealer)

1 große Knolle Fenchel mit Fenchelgrün
100g Frischkäse
100ml Sahne
50ml Milch
2 Eier (L)
1 TL Kapern
1 Bio-Zitrone

200g Cocktail-Tomaten
1 EL Weißwein-Essig
2 EL Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
1 Dose Tunfisch (z.B. FollowFish)
1 Pck Feta
Salz, Pfeffer, Muskat, gem. Chili

Zweierlei Tarte

1. Lass den Blätterteig auftauen, rolle ihn auf die passende Größe für deine Tarte- oder Springform aus und kleide sie mit dem Teig aus.

2. Wasche die Fenchelknolle, lege das Fenchelgrün beiseite und hobel die Knolle in schmale Streifen. Dünste die Streifen in etwas Olivenöl glasig, salze sie ein wenig, lass sie abkühlen und gib sie auf den Teig.

3. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor. Verrühre den Frischkäse mit der Sahne, Milch und den Eiern. Hacke die Kapern fein, presse die Zitrone aus und gib 1 EL Zitronensaft, etwas abberiebene Zitronenschale, die Kapern, sowie Salz, Pfeffer, Chili und Muskat zur Ei-Masse.

4. Gieße die Masse über den Fenchel und backe das ganze im Ofen für ca. 18 Minuten.

5. Währenddessen kannst du die Cocktailtomaten waschen und vierteln und aus Essig, Brühe, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili und einer Prise Zucker ein Dressing zusammenrühren.

6. Schneide den Feta in kleine Stückchen und gib sie in eine Schüssel, gib den Tunfisch in eine andere Schüssel und gib in jede Schüssel jeweils die Hälfte der Tomaten, des Dressings und des Fenchelgrüns. Dann jeweils vermischen und auf die fertiggebackene, warme Tarte geben.

Der Belag war bei mir relativ dick, solltest du dich nur für eine der beiden Varianten entscheiden, reicht es wahrscheinlich, wenn du einfach nur Tunfisch oder Feta weglässt und die von dir bevorzugte Variante über die ganze Tarte verteilst.

Dann noch ein Gläschen Weißwein dazu und die lauen Sommerabende genießen! Ich finde die Tarte eignet sich hierfür besonders gut, weil sie Tarte und Salat in einem ist 🙂

Tunfisch-Feta-Fenchel-Tarte

Hier bin ich wieder, mit Kuchen im Gepäck!

Mittlerweile ist es mir schon fast ein bisschen peinlich, mich hier wieder zu melden, nachdem ich so lange geschwiegen habe…

In der Zwischenzeit hat sich hier auch so einiges geändert, aus Leckerschmeckerzuckerbäcker (einem nicht wirklich handlichen Namen) ist das kurze und knappe InaMia geworden und auch das Design hat sich mit einem neuen Header dem Namen angepasst.
Warum ich mich für einen neuen Namen entschieden habe? Zum einen war er, wie schon geschrieben, etwas zu lang und unhandlich, zum anderen möchte ich den Schwerpunkt meines Blogs weg vom backen, hin zu allem kreativen hin ausweiten. Ich stelle mir öfter mal ein kleines DIY, Berichte von meinen aktuellen Näh-Projekten, vielleicht auch mal die ein oder andere Shop-Vorstellung,… vor. Lasst euch überraschen!

Zur feierlichen Neu-Eröffnung habe ich natürlich auch einen kleinen Kuchen gebacken! Und zwar einen wunderbaren Blaubeer-Kuchen nach einem Rezept von Leila Lindholm. Es ist mein erstes Rezept aus einem Buch von ihr (das ich mir in der Bibliothek ausgeliehen habe) und ich bin sehr begeistert und glaube, ein Buch von ihr muss jetzt schnellstmöglich auch in mein Regal für immer einziehen 🙂

Aber jetzt stell ich euch erstmal meine, leicht abgeänderte Variation vor:Blaubeer-Tarte

Leilas Blaubeerkuchen (für 1 Tarte- oder Springform mit 28cm)

Zutaten:
240g Weizenmehl
30g Puderzucker
150g kalte Butter
1 Ei
375g Blaubeeren (TK oder frisch)
1 kleiner Apfel
300g Blaubeermarmelade
1,5 EL dunkler Balsamico-Essig
4 EL Speisestärke
75g Butter
75g Haferflocken
120g Zucker

1. Mische das Mehl mit dem Puderzucker und knete es gemeinsam mit der Butter und dem Ei schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig für mind. 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig aus und kleide damit die Backform aus. Stich den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und backe ihn im Ofen für 10 Minuten vor.

3. Währenddessen kannst du den Apfel klein schneiden und in einer Schüssel mit den Blaubeeren, der Blaubeer-Marmelade, dem Balsamico-Essig und der Speisestärke mischen. In einer anderen Schüssel kannst du die Butter mit den Haferflocken und dem Zucker zu Streuseln kneten.

4. Dann füllst du die Blaubeer-Mischung in die Form mit dem vorgebackenen Mürbteig und gibst die Streusel obendrauf. Backe das ganze dann nochmal für 45-50 Minuten, bis die Blaubeer-Füllung fest geworden ist.

5. Jetzt kannst du den fruchtigen Kuchen genießen und an grauen Tagen wie heute: von der Sonne träumen!

Blaubeerkuchen Leila

Rosenkohl-Hackfleisch-Tarte

Rosenkohl und ich, das ist… mhhh… wie Mr. Darcy und Elisabeth aus Stolz und Vorurteil. Als Kind mal probiert war schnell klar, wir zwei können uns nicht ausstehen, so bitter wie er mir begegnet ist…
Die Jahre sind vergangen, ich bin älter und größer geworden, aber meine Abneigung ist geblieben, egal ob er sich mir in Supermarktprospekten, Speisekarten,… angeboten hat. Für mich war klar: Mit diesem bitteren Gesellen will ich nichts zu tun haben!!!
Und dann hat er letztes Jahr einen erneuten Versuch gestartet und hat eines Abends, in der Gemüsetüte verpackt, an meiner Haustür geklingelt. Da saß er nun in meiner Küche und hat mich freundlich angelächelt. Da dachte ich mir: Wer so lächelt, der kann garnicht bitter sein! Und siehe da, schwups zubereitet war er wunderbar herb, garnicht bitter und aus einer tiefen Abneigung ist Liebe geworden! Happy End!

 

Zutaten:
150 g Dinkelmehl
1/2 TL Trockenhefe
1 Prise Salz
80 ml lauwarmes Wasser
1 TL Olivenöl

300g Rosenkohl

250g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1,5 EL Süßer Senf

2 Eier
100ml Sahne
150ml Milch
120g geriebener Käse (z.B. Bergkäse)

Salz, Pfeffer, Zimt, Muskat

1. Mische Mehl, Trockenhefe und Salz und verknete sie mit Wasser und Olivenöl zu einem geschmeidigen Hefeteig. Lass ihn an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten lang gehen.

2. Putze den Rosenkohl und gib ihn für etwa 10 Minuten in kochendes Salzwasser. Er soll nicht zu weich werden.

3. Brate in einer Pfanne in etwas Öl das Hackfleisch und die fein gewürfelte Zwiebel knusprig an. Lass es etwas abkühlen und würze es mit dem süßen Senf, Salz, Pfeffer und Zimt.

4. Verquirle die 2 Eier mit der Sahne und der Milch, gib den Käse dazu und würze die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat. (Vorsicht, nicht zu viel würzen, das Fleisch ist ja auch schon gewürzt!)

5. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Hefeteig noch einmal durch, rolle ihn aus und kleide die gefettete Tarteform damit aus und backe den Teig ohen Füllung für 5 Minuten. Währenddessen vermischst du den Rosenkohl mit dem Hackfleisch und der Eier-Käse-Masse und gibst das ganze in den vorgebackenen Boden. Dann nochmal für ca. 35 Minuten (je nach Ofen) backen und genießen! Guten Appetit!

Das Rezept habe ich bei Rock the Kitchen entdeckt und nach meinem Geschmack und Vorratsschrank abgewandelt 😉 Der Süße Senf passt – wie ich finde – wunderbar zu der herben Note vom Rosenkohl!

Kürbis-Maroni-Spinat Tarte

Was für eine Überraschung, es gab mal wieder Kürbis! Kürbisrezepte gibt es ja wirklich wie Sand am Meer und wer keinen Kürbis mag ist in letzter Zeit wirklich fehl auf meinem Blog 🙂

Bei mir gab es vor kurzem eine feine, bunte, leckere Kürbis-Tarte die durch ihre Farben nicht nur lecker zum Essen, sondern auch zum ansehen ist. Und der Geschmack von Kürbis, Spinat und Maroni passt wirklich wunderbar zusammen und ergibt ein tolles Herbst-Essen.

Zum würzen für das gewisse Etwas habe ich eines meiner Absoluten Lieblings-Würzmischungen benutzt und zwar Tajine Marrakech von Herbaria. Einmal daran riechen und schon hat man das Gefühl, in Marokko über einen Markt zu schlendern (so stelle ich mir das zumindest vor). Die Gewürze von Herbaria sind übrigens allesamt empfehlenswert, super Bio-Qualität und wie ich finde, geschmacklich sehr rund. Auch wenn mich der Preis manchmal vor dem Regal kurz ins Zögern kommen lässt, habe ich bisher noch keinen Kauf bereut und mich lange daran gefreut!

Aber jetzt zurück zur Tarte:

Für den Mürbteig hab ich das gleiche Rezept wie hier benutzt.

Zutaten für die Füllung:
200g Kürbis
100g Baby-Spinat
125g Maroni (verzehrfertig, hab ich im Obstregal gefunden)
200g Creme fraiche
2 Eier
150ml Milch
1 TL Senf
1 TL Madras-Curry
1,5 EL Speisestärke
75g geriebener Käse (z.B. Gouda)
Salz, Pfeffer, Tajine Marrakech (von Herbaria)

1. Wenn du den Mürbteig fertig hast, stelle ihn kühl. Dann schäle den Kürbis gegebenenfalls, entkerne ihn und schneide ihn in ca. 1x1x1 cm große Würfel. Dann brate die Würfel in etwas Öl an.

2. Für die Masse rührst du die Creme fraiche, Eier, Milch, Senf, Curry-Paste, Speisestärke und geriebenen Käse zusammen und würzt es mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl.

3. Wenn die Kürbis-Würfel etwas Farbe bekommen haben, kannst du sie vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Wasche den Spinat und lass ihn gut abtropfen oder lass ihn ein paar Runden in der Salatschleuder drehen.

4. Heize den Backofen auf  150° C Umluft vor. Hole den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank, rolle ihn so groß aus, dass du eine Tarte-Form (eine Springform geht auch) damit auskleiden kannst. Fette die Form gut ein oder benutze Backpapier (das geht am besten, wenn du es unter laufendem Wasser kurz zusammenknüllst und ausdrückst). Dann gib den Teig in die Form.

4. Um die Füllung fertig zustellen, vermischst du den Kürbis mit dem Spinat und der Masse aus Creme fraiche und Co. und bröckelst die Maroni in kleinen Stückchen dazu. Einmal gut umrühren und auf den Teig geben. Backe das ganze im Ofen für 40-50 Minuten! Guten Appetit!