Zu Gast: jankes*soulfood

Ich bin noch immer im Urlaub und habe heute einen weiteren tollen Gast für euch. Janke bloggt erst seit April diesen Jahres auf jankes*soulfood und wie der Name schon sagt, gibt es dort allerlei Essen für die Seele. Und es ist wirklich lecker, was sie alles präsentiert. Auch hier solltet ihr auf jeden Fall mal durchklicken!

Aber zuerst dürft ihr Janke natürlich hier als Gastbloggerin begrüßen, die ein wunderbar süßes Gastgeschenk mitgebracht hat. Liebe Janke, vielen Dank, dass du mich hier vertrittst und so lecker für mich gebacken hast! Los gehts!

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Hallo liebe LeserInnen von Ina Mias Allerlei,

ich freue mich riesig, dass ich heute bei Carina zu Gast sein und euch ein Rezept aus meiner Küche vorstellen darf.

Mein Name ist Janke und seit April diesen Jahres gibt es auf meinem Blog jankes*soulfood kleine und große, süße und herzhafte Leckereien.

Als leidenschaftliche Hobbyköchin und –bäckerin liebe ich es, mit frischen Zutaten zu experimentieren und immer wieder Neues zu wagen. Genauso gerne koche und backe ich allerdings traditionelle Familienrezepte, die für mich den „Soulfood-Faktor“ haben. „Seelenfutter“ kann sehr vieles sein: Die Erinnerungen, die beim Backen von Plätzchen geweckt werden, der Duft von frischem Brot, das Kneten im Teig, frische Kräuter und Gemüse im Garten ernten… da würde mir jetzt noch vieles einfallen.

Auf meinem Blog, möchte ich dazu anregen, mit den Jahreszeiten zu kochen und zu nutzen, was die Natur gerade zu bieten hat. Sich auszuprobieren, einfach loszulegen und natürlich zu genießen.

Aber nun ich will euch nicht länger auf die Folter spannen, hier kommt mein Gastgeschenk:

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Rübli-Whoopies mit Frischkäse-Frosting

 Zutaten für ca. 15 Whoopies

80g Möhren (frisch)
60 g Butter
80g brauner Zucker
Extrakt einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
50g gemahlene Haselnüsse
125g Weizenmehl
1 knapper TL Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Zimt & 1 Prise Muskat

 

Zutaten für das Frosting

40g weiche Butter
150g Frischkäse (natur)
100g Puderzucker
½ Päckchen Vanillezucker

 

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Zubereitung der Whoopies

Die Möhren waschen, schälen und sehr fein reiben.

Mehl, Haselnüsse, Natron, Backpulver und Gewürze miteinander vermischen

Die Butter in einer Schüssel mit dem Mixer cremig aufschlagen, den braunen Zucker, Salz und Vanille dazu geben und mindestens 5 Minuten weiterrühren. Dann erst das Ei unterrühren.

Für den Rest könnt ihr einen Löffel nehmen. Zuerst kommen die Möhren dazu und zuletzt wird die Mehl-Nuss-Mischung mit einem Löffel untergerührt.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen.

Der Teig wird nun mit zwei Teelöffeln in 30 kleinen Portionen auf die Bleche verteilt und ca. 15 Minuten gebacken. Die Whoopies sollten von unten nicht zu knusprig werden.

 

Zubereitung des Frostings

Inzwischen für das Frosting die Butter schaumig aufschlagen und nach und nach den Puderzucker dazu geben. Wenn dieser gut verrührt ist, kommen Frischkäse und Vanillezucker dazu. Die fertige Creme abdecken und mindestens 30Minuten in den Kühlschrank stellen.

Auch die Whoopie-Hälften müssen vollständig auskühlen, bevor das Frosting darauf kommt.

Mit einem Spritzbeutel einfach einen großen Klecks auf eine der Hälften spritzen und mit der anderen bedecken.

 

Mir persönlich schmecken die Whoopies am besten nach einer weiteren Stunde im Kühlschrank, aber manchmal sind sie auch schon schneller weg 🙂

 

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Genießen und viele Grüße aus der Soulfood-Küche

von Janke

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Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Ende Januar erschien schon im dritten Jahr in Folge eine wunderbare Ausgabe der Lecker Bakery. Und natürlich ist sie ganz selbstverständlich in mein Bücherregal eingezogen.

Und genauso wie die Lecker Bakery mittlerweile fast schon zur Tradition geworden ist, ist die Aktion „Wer backt mit?“, die Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche nach dem Erscheinen einer neuen Ausgabe veranstaltet. Und die Auswahl ist garnicht so einfach, denn es sind mal wieder viele leckere Rezepte darin. Meine erste Wahl fiel auf ein sehr fruchtiges Rezept für einen Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen, der frisch und warm aus dem Ofen genauso gut schmeckt wie am zweiten Tag.

Obst-Streuselkuchen

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt und dazu gab es bei uns für den Frische-Kick einen Honig-Quark, der den Kuchen wunderbar abgerundet hat.

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen
(für eine Springform mit 24-26cm Durchmesser)

Zutaten:
225 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
60 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl
60 g kernige Haferflocken
50 g brauner Zucker
40 g Mandelblättchen
150 g TK-Blaubeeren
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
2 EL Gelierzucker

Apfel-Heidelbeer-Knusperkuchen

1. Rühre 125 g Butter gemeinsam mit 50 g Zucker und dem Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer fluffigen Masse. Gib dann die gemahlenen Mandeln und 200g Mehl dazu, rühre es kurz unter und knete dann einen geschmeidigen Teig daraus. Stelle den Mürbteig für mindestens eine Stunde kühl.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Obstfüllung vorbereiten. Lasse die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen. Schäle die Äpfel und schneide sie in 1-2 cm große Stücke. Gib die Apfelstückchen zusammen mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf und lasse sie 5 Min bei voller Hitze unter mehrmaligem Umrühren köcheln. Dann die Äpfel auskühlen lassen.

3. Für die Knusperkruste stellst du Streusel aus 100 g Butter, 50 g Mehl, braunem Zucker, Haferflocken und den Mandelblättchen her. Hierzu lässt du die Butter schmelzen, vermischst in einer Schüssel Mehl, braunen Zucker und Haferflocken und rührst die flüssige Butter darunter. Zum Schluss fügst du noch die Mandelblättchen hinzu.

4. Dann kannst du den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen, den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, gleichmäßig ausrollen und damit eine (gefettete) Spring- oder Tarteform auskleiden. Der Mürbteig-Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Gib dann ein Blatt Backpapier darauf und fülle die Form zum Blindbacken mit getrockneten Hülsenfrüchten. Backe den Teig so für 15 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Teig weitere 10 Minuten bis er goldbraun ist.

5. Vermische dann die abgekühlten Äpfel mit den Heidelbeeren und dem Gelierzucker und gib die Füllung auf den Mürbteig-Boden. Verteile dann die Streusel für die Knusperkruste gleichmäßig auf der Füllung und backe den Kuchen weitere 30 Minuten.

Mir hat er gleich aus dem Ofen noch warm gut geschmeckt. Dazu gab es, wie oben bereits geschrieben, einen Honig-Quark. Hierzu habe ich 250g Quark mit 3 EL Joghurt und 2 TL Honig verrührt.

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Sonntagssüß, dafür ist dieser Kuchen wunderbar. Aufs Sofa gekuschelt mit einem Tee und dazu Warmes Obst mit Knusper, was gibt es schöneres!

Fruchtiger Knusüer-Streusel-Kuchen

Dinkel-Zimtschnecken

Zum neuen Jahr hat Tastesheriff Claretti zur Aktion „Ich backs mir“ aufgerufen, das erste Thema sind Zimtschnecken und es sind wirklich schon wahnsinnig viele leckere Rezepte und Zimtschnecken-Varianten zusammengekommen.

Bei mir kamen auch Zimtschnecken auf den Tisch, in einer Variation mit Dinkel-Mehl und mit einem Hauch von Pudding-Füllung. Dadurch sind sie wunderbar saftig geblieben, ich glaub, das mache ich jetzt öfter!

Zimt-Pudding-Schnecken

Dinkel-Zimtschnecken

Zutaten:
300g Dinkel-Mehl (Type 630)
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
200ml Milch
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
30g Butter

Zimtschnecken

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und brösel die Hefe hinein. Dann den Zucker auf die Hefe und mit der lauwarmen Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und ein paar Minuten gehen lassen, bis sich Luftblasen bilden.

2. Dann Puddingpulver, Salz, die restliche Milch, Butter und das Ei dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn er zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl zugeben. Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und dort mindestens 45 Minuten lang gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

3. Für die Füllung kochst du einen Pudding aus dem halben Päckchen Puddingpulver, 200ml Milch, 3EL Zucker und dem Zimt (die Anleitung dafür findest du auf der Rückseite des Pudding-Päckchens). Wenn der Pudding etwas abgekühlt ist, rühre die Butter unter den Pudding.

4. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor, und belege ein Blech mit Backpapier oder fette eine Springform oder ähnliches mit Butter ein.

5. Knete den Hefeteig noch einmal kräftig durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen, das ganze von der Längsseite her aufrollen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann auf das Backblech oder in die Form legen und im Backofen 15-20 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

6. Wenn du willst, kannst du die Schnecken dann noch mit Zuckerguss bestreichen (dazu kam es bei uns garnicht mehr, so schnell waren die süßen Schneckchen verputzt).

Zimtschnecken-Liebe

Blogg den Suchbegriff: „Matschiger Marmorkuchen“

Wenn man in der Blogstatistik bei den Suchbegriffen ein bisschen nachliest, findet man immer wieder interessante Begriffe… das haben sich auch Kitty Wu und Steffen von Feed me up before you go-go gedacht und anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags zum Event „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen.

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Viele tolle Beiträge kann man auf ihrem Pinterest-Board schon begutachten und über manchen Suchbegriff kräftig schmunzeln.

Als ich bei mir mal ein bisschen in den Suchbegriffen geschmökert habe, bin ich relativ häufig über die Suche nach einem „Matschigen Marmorkuchen“ gestoßen. Marmorkuchen hat es bei mir zwar schon zweimal gegeben (hier und hier), matschig war allerdings keiner davon. Dafür ist mir sofort ein Mississippi Mud Pie eingefallen und die Idee war geboren, einen marmorierten Mud Pie zu backen. Wenn ihr jetzt weiter unten das Foto sehen werdet, fällt euch bestimmt gleich auf, dass da rein garnichts marmoriert ist. Daran bin allerdings nicht ich schuld, sondern der Kuchen ganz allein 😉 Ich hatte mir das toll vorgestellt, für die Füllung zweierlei Cremes vorbereitet, die ich dann schön abwechselnd in die Form gegeben habe um ein schön gestreiftes Muster zu bekommen. Dann schnell in den Ofen, auf die gestreifte Oberfläche zum Schluss das Topping obendrauf und beim anschneiden kam dann die Überraschung: Die Füllung war schön gleichmäßig braun… und mein Gesicht im ersten Moment ziemlich lang. Als wir den Kuchen dann aber auf den Tellern hatte und den ersten Bissen probiert haben war klar: Der absolute Hammer!!! Und deswegen präsentiere ich euch heute trotzdem hier das Rezept (den Schritt mit den 2 Cremes für die Füllung und dem abwechselnd in die Form geben lass ich aber weg…).

 

Mud Pie

Mississippi Mud Pie
(ergibt eine 18cm Springform)

Zutaten für den Teig:
100g Mehl
12g Kakao
25g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter
1 Schuss kalten Espresso

Zutaten für die Füllung:
150g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Zucker
75g Butter
2 Eier
1 TL Zuckerrübensirup
150g Schlagsahne
15g Kakao
40g weiße Schokolade oder Kuvertüre
40g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre

Zutaten für das Topping:
90g Zartbitterkuvertüre
80g Schlagsahne

Matschiger Marmorkuchen MudPie

1. Für den Teig: Mische Mehl, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in einer Schüssel und knete die Butter und einen Schuss kalten Espresso (nimm zuerst wenig, besser noch einmal nachschenken) ein zu einem geschmeidigen Mürbteig. Dann den Teig für ca. eine halbe Stunde kühl stellen.

2. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig gleichmäßig aus und kleide damit eine 18cm Springform aus. Dann musst du den Teig für ca. 15 Minuten blindbacken. Hierzu deckst du den Teig mit einer Schicht Backpapier ab und beschwerst es mit getrockneten Hülsenfrüchten.

3. Währenddessen die Füllung zubereiten: Schmelze die Schokolade langsam über dem Wasserbad. Während das passiert, kannst du die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig rühren und dann die Eier nach und nach dazu geben. Als Nächstes den Zuckerrübensirup, Schlagsahne und Kakaopulver unterrühren und ganz zum Schluss die geschmolzene Schokolade unter Rühren zu der Masse geben.

4. Wenn der Boden fertig gebacken ist, die Füllung drauf geben und zusammen noch einmal für ca. 35 Minuten backen (die Füllung bleibt dabei weich und wird erst im Kühlschrank fest). Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Zum Schluss, nach dem Abkühlen, kommt das Topping obendrauf. Dazu erneut Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Die Sahne leicht steif schlagen und unter die abgekühlte Schokolade heben. Das Topping auf den Kuchen geben und zum Beispiel mit weißen Schokoladensplittern verzieren.

Gorgonzola-Apfel-Risotto

Erst vor kurzem habe ich den Blog Delicious Days von Nicole Stich entdeckt, einer der bekanntesten und bereits vom Time Magazine ausgezeichneten Blogs. Und irgendwie ist er total an mir vorbei gegangen, bis ich in einem kleinen Münchner Café eines ihrer Bücher entdeckt habe, dass ich dann auch gleich haben musste.

Und so ist das Buch Delicious Days bei mir zuhause eingezogen. Ein paar Rezepte daraus haben es mir besonders angetan, eines davon ist das Rezept für Gorgonzola-Risotto mit Äpfeln, welches es in kurzer Zeit schon 2mal bei mir auf den Tisch geschafft hat und jetzt auch auf den Blog:

Gorgonzola-Risotto

Gorgonzola-Risotto mit Äpfeln
(für 2 Personen)

Zutaten:
2 EL Butter
125 g Risotto-Reis
1 Schuss Weißwein
ca. 500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 kleine Äpfel
75 g Gorgonzola
1-2 EL geriebenen Parmesan
Muskat, Salz, Pfeffer

Gorgonzola Apfel Risotto

1. Gib einen EL Butter in einen Topf und dünste den Risotto-Reis in der geschmolzenen Butter, bis der Reis glasig (aber auf keinen Fall braun!) ist. Lösche den Reis dann mit einem Schuss Weißwein ab und gieße den Reis dann immer wieder mit etwas Brühe auf (nicht alles auf einmal, sondern immer nur kleine Mengen, wenn keine Flüssigkeit mehr da ist).

2. Während das Risotto auf mittlerer Stufe köchelt, kannst du in einer kleinen Pfanne den zweiten EL Butter schmelzen, die Zwiebel klein Würfeln und darin langsam braun werden lassen. Das dauert ein bisschen. Solange kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stifte schneiden. Und immer wieder nach dem Risotto gucken, dass nichts reinbrennt 😉

3. Wenn die Zwiebeln braun ist, die Äpfel dazu geben und die restliche Zeit (mind. 5 Minuten) mit den Zwiebeln braten. Dann das ganze mit etwas Salz und Muskat würzen.

4. Sobald der Reis nur noch wenig biss hat, den Gorgonzola und Parmesan zum Risotto geben und darin schmelzen lassen. Dann das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken (vorsichtig, nachdem der Gorgonzola schon eine gewisse Würze reinbringt).

5. Zum Schluss ca. die Hälfte der Apfel-Zwiebel-Mischung unter das Risotto mischen, den Rest dann zum servieren obendrauf geben und mit etwas Parmesan bestreuen.

Guten Appetit!

1. Date: Chili con carne

Tonia hat  zum Blogevent „Erstes Date…“ eingeladen. Und ich nutze die Gelegenheit, um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern 😉

Blogevent

Nachdem ich meinen Mr. S im Urlaub das erste Mal live und in Farbe getroffen habe und wir in Hamburg Schnitzel und Co. gegessen haben, war ich wieder zu Hause und die Sehnsucht war groß. Zum Glück hatten wir das Internet und somit viele lange Chat-Gespräche über Gott und die Welt. Und unter Anderem auch übers Essen und ganz konkret über seine Liebe zu Chili con carne und das Vorhaben, sich am Abend einen Topf voll zu kochen. Nachdem es eines der wenige Gerichte war, die er sich selbst gekocht hat, mal abgesehen von TK-Pizza und Co. Ich war beeindruckt und interessiert und nachdem er das wohl gemerkt hat, habe ich etwas später eine Mail mit diesem Foto bekommen:

 

Mit Liebe gekocht

Und mit diesem Sauerrahm Herz hat er mein Herz endgültig erobert!

Heute können wir zum Glück gemeinsam am Küchentisch und nicht mehr im Internet über Gott und die Welt plaudern und dazu zum Beispiel Chili essen, das mittlerweile ich koche 🙂

 

Chili con carne

Chili con Carne für 2

Zutaten:
1 Zwiebel
300g Rinderhackfleisch
je nach gewünschter Schärfe 1/2-1 Chili-Schote
1 Schuss Rotwein
1 Dose Tomaten in Stücken
1/4 Banane
10g Zartbitter-Schokolade
1/2 Dose Mais
1/2-1 Dose Kidney Bohnen
Salz, Pfeffer, Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Curcuma, Muskat, Paprika edelsüß, Zimt), Bohnenkraut, Rosmarin

 

1. Schneide die Zwiebeln in kleine Stücke und brate sie in etwas Öl an. Gib dann das Hackfleisch dazu und brate es mit an.

2. Gib die sehr klein geschnittene Chili-Schote mit dazu und gieße alles mit einem Schuss Rotwein und den Dosentomaten auf.

3. Schneide dann das Stück Banane (ja, da kommt echt Banane rein 😉 ) klein und gib es und die Zartbitter-Schokolade ebenfalls in den Topf. Dann das Ganze mit Salz, Pfeffer, den Gewürzen und Kräutern würzen. (Alternativ kann man auch eine fertige Gewürzmischung nehmen, von Schuhbecks Gewürzen gibt es z.B. eine ganz leckere Chili con carne Mischung).

4. Lass das ganze unter gelegentlichem Umrühren etwas einkochen (ca. 15 Minuten), gib dann Mais und Bohnen dazu, lass sie noch etwas mitköcheln, schmecke das Chili nochmal ab und schon kannst du es mit Sauerrahm und etwas Weißbrot servieren!

Und vielleicht könnt ihr damit auch jemand glücklich machen. 🙂

Chili con carne mit Herz

Mittwochsbox: Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Seit längerem verfolge ich jetzt schon die Aktion Mittwochsbox von Mone vom Blog „Leckerbox“. Ziel ist es, jede Woche Mittwochs, zu einem vorgegebenen Thema, sein „Pausenbrot“ zu präsentieren.

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Schon lange wollte ich, inspiriert von all den Köstlichkeiten, die die Anderen so präsentiert haben, auch einen Beitrag liefern, und diese Woche, zum Farbthema „rot“ habe ich es endlich geschafft!

Erdbeeren InaMia

Bei mir gibt es heute: Milchreis mit einer roten Erdbeer-Rhabarber-Grütze, verfeinert mit Minze. Nachdem ich am Abend meist wenig Zeit habe, mir etwas für den nächsten Tag herzurichten, ist es ein schnelles Rezept, das gut nebenher köcheln kann.

Die Menge ergibt 3-4 Portionen, so dass Mr. S auch etwas davon abbekommt und es auch noch eine Portion Nachtisch nach dem Abendessen davon gegeben hat 🙂

Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze(3-4 Portionen)

Zutaten:
1l Milch
250g Milchreis
Zucker (soviel du brauchst/magst)

300ml Rhabarbersaft
250g Erdbeeren
1 kleiner Apfel
2,5 EL Zucker
2 TL Speisestärke
10 Blättchen Minze

Mittagsbox Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

1. Setze die Milch auf und bring sie zum kochen. Dann gib Zucker (soviel du möchtest, das es dir süß genug wird, ich mach das immer nach Gefühl, deswegen weiß ich nicht, wie viel das ist ;-)) und Reis dazu und lass das ganze auf niedriger Stufe unter gelegentlichem Umrühren quellen.

2. Währenddessen kannst du die Erdbeeren waschen und in Stückchen schneiden und den Apfel schälen und auch in kleine Stückchen schneiden. Gib den Rhabarbersaft mit dem Zucker in einen Topf und lass es aufkochen.

3. Rühre die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser an und gib sie, wenn der Rhabarber-Saft kocht, zügig und unter rühren in den Topf. Dann gib Erdbeeren und Apfel dazu, lass das ganze nochmal aufkochen.

4. Derweil kannst du die Minze hacken und dann auch zur Grütze geben und das ganze vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

5. Wenn der Milchreis fertig ist, beides in ein Glas schichten und gut verschließen. Und schon kann die Mittagspause kommen!

Milchreis mit roter Sommer-Grütze

Ragù Especial aus der Greenbox

Ihr Lieben, lang lang ists her, dass hier am 24. Dezember mein letzter Beitrag erschienen ist und ein paar von euch warten sicherlich schon sehnsüchtig darauf, dass ich die Gewinnerin des Weihnachts Give Away bekannt gebe…

Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und im Gegensatz zu manch anderen Bloggern, die im Urlaub erst zur Höchstform auflaufen, habe ich einfach mal nur so gekocht und gebacken, ohne Fotografieren, Rezepte mitnotieren,… Und jetzt bin ich wieder da, mit ein paar neuen Gegenständen in der Küche, die das Christkind mir unter den Baum gelegt hat, 2 neuen Koch- und Backbüchern, vielen Ideen, einer langen Back- und Kochliste und viel Motivation 🙂

Natürlich bringt ein neues Jahr auch immer neue gute Vorsätze mit sich und so werde ich versuchen, soweit wie möglich vegetarisch zu leben bzw. nur noch das Fleisch oder die Wurst zu essen, wo ich weiß, wo sie herkommt und das das Tier ein gutes Leben hatte. Also kein radikaler Verzicht auf Fleisch, aber ein repektvoller Umgang mit den Tieren.
Und passend zu meinem Vorhaben habe ich mir vom Weihnachtsgeld gleich das neue Kochbuch, die Greenbox von Tim Mälzer gekauft. Und heute, zum Abschluss des Urlaubs oder vielmehr zum Wiedereinstieg in den Alltag, gab es das Ragù Especial daraus, ein echtes Soulfood, das ich nicht zum letztenmal gekocht habe!

Aber bevor ich euch das Rezept hier vorstelle, kommen wir erstmal zum Ziehen der Gewinnerin! Ich habe Mr. Random.org um Hilfe gebeten und schon hatten wir eine Gewinnerin:

Gewinner Weihnachts-Give-Away

Persis vom Blog „Ein Keks für unterwegs“

Herzlichen Glückwunsch!

Und jetzt schnell zum Rezept:

Ragú Especial Greenbox

Ragù Especial (nach Tim Mälzer – Greenbox)

Zutaten für 4 Portionen:
600g gemischte Pilze (ich hatte Champignons und Austernpilze)
2 Möhren
2 Stangen Staudenselerie
1-2 Zwiebeln
1-2 Zehen Knoblauch
1 EL Tomatenmark
100ml Weißwein
2 Dosen Tomaten in Stücken
2-3 Lorbeerblätter
Oregano (getrocknet)
Thymian (getrocknet)
Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer, Zucker

500g Pasta nach Wahl
Parmesan

Vegetarische Bolognese

1. Putze die Pilze und hacke sie grob klein. Lass sie für eine halbe Stunde ausgebreitet liegen, dabei werden sie etwas braun und fermentieren ein bisschen (was sie aromatischer macht).

2. Schneide Möhren, Sellerie und Zwiebeln in kleine Würfel. Hacke den Knoblauch fein.

3. Brate dann die Pilze und den Knoblauch an, gib das restliche Gemüse dazu und brate es mit. Dann kommt das Tomatenmark mit in Topf und wird ebenfalls kurz mitgebraten, bevor du alles mit dem Weißwein ablöschst. Gib dann die Tomatenstückchen und zusätzlich noch eine halbe Dose Wasser dazu, würze das ganze mit Lorbeerblättern (mitkochen lassen und vor dem servieren wieder entfernen), Oregano, Thymian, Paprika, Salz, Pfeffer und Zucker und lass es offen für 25-30 Minuten kochen.

4. Währenddessen kannst du das Wasser für die Pasta aufsetzen und sie so kochen, dass sie pünktlich mit der Soße fertig wird. Dann das ganze auf Teller verteilen und mit Parmesan servieren.

Uns hat das Rezept gut geschmeckt, es war super, weil die Zutaten alle total „einfach“ sind, das heißt man bekommt sie mal eben im Supermarkt um die Ecke. Tim Mälzer schreibt allerdings, dass sie geschmacklich nicht von einer Bolognese-Soße zu unterscheiden ist. Da konnten wir nicht zustimmen, aber sie muss ja auch nicht so schmecken, sondern hauptsache lecker! Und das war sie 🙂

Vegetarische Bolognese Tim Mälzer

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

2. Dezember: Schokoladenbrot

2. DezemberGestern war Großbacktag im Hause der Leckerschmeckerzuckerbäckerin und so kann ich euch heute gleich ein frisch gebackenes Rezept präsentieren.

Schokoladenbrot gehört für mich schon immer zum Advents- und Weihnachtsgebäck und muss auch im Advent immer wieder mal nachgebacken werden, weil es so lecker und so schnell im Mund ist. Aber das ist auch garkein Problem, denn es ist wirklich schnell gemacht!

SchokoladenbrotSchokoladenbrot
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
250g Butter250g Zucker
6 Eier
100g Mehl
250g geriebene Mandeln
250g geriebene Schokolade
125g Zartbitterkuvertüre

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und den Eiern schaumig.

2. Wenn die Masse schön fluffig geworden ist, rühre Mehl, Schokolade und Mandeln unter. (Tipp: Wenn du Mandeln und Schokolade frisch mahlst, am besten beide zusammen in die Reibe geben, dann schmilzt die Schoki nicht so leicht.)
Dann gib den Teig auf ein Blech, verteile ihn gleichmäßig und backe es für ca. 20 Minuten.

3. Wenn es fertig gebacken und etwas abgekühlt ist, schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und gib sie auf die Teigplatte. Wenn du möchtest, kannst du es gleich noch verzieren (ich hab weiße Schoko-Sterne im Fundus gehabt).

4. Lass die Schokolade etwas abkühlen, aber noch nicht ganz hart werden. Schneide dann die Teigplatte in mundgerechte Stücke, lass sie zu Ende trocknen und schon kannst du sie vernaschen (ich freu mich immer, weil den nicht so hübschen Rand kann man natürlich sofort essen 🙂 ) oder in eine Blechdose schichten und dann essen 😉

Schokoladenbrot 2