Frühstückssause: Pancakes aus dem Ofen

Yeah, ich habe Urlaub! Und was gehört zu einem gemütlichen Urlaub dazu? Richtig! Ein gemütliches Frühstück!
Von der Idee, Pancakes in einer ofenfesten Pfanne im Backofen zuzubereiten, habe ich schon vor einiger Zeit gelesen und als ich vor Kurzem beim shoppen über diese hübschen kleinen Emaile-Pfännchen gestolpert bin, waren zwei Dinge sofort klar: 1. Die müssen mit! 2. Darin müssen Ofen-Pancakes gebacken werden!

Und es konnte mich nicht mal die Frage von, wo ich sie in der Küche noch Platz finden sollten, davon abhalten. Und so habe ich sie blitzschnell zur Kasse getragen.

Fühstückspancakes

Aber zurück zum Rezept: Die Pancakes sind die Ideale Grundlage für Ahornsirup, Nuss-Nougat-Creme, Marmelade, Obst, Sahne,… je nach Laune und Appetit. Und das schöne ist: Während sie im Ofen sind kann man schon mal Kaffee kochen, den Tisch decken,… und dann sind zwei Pancakes gleichzeitig fertig und es muss niemand mehr am Herd stehen und Pancakes backen, während am Tisch schon einsam gegessen wird. Ihr seht, es gibt eigentlich nur Gründe dafür! Also schwingt die Pfannen und los gehts!

Frühstückssause Pancakes aus dem Ofen

Ofen-Pancakes
(ergibt 2 Stück mit 18 cm Durchmesser)

Zutaten:
15 g weiche Butter
2 Eier
250 ml Milch
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
125 g Mehl

Pancakes aus dem Ofen

1. Heize den Backofen auf 200° C Umluft vor und lasse die ofenfesten Pfannen darin heiß werden.

2. Rühre die weiche Butter zusammen mit den Eiern schaumig, gib dann die Milch, abgeriebene Zitronenschale, Vanillezucker und die Prise Salz dazu und verrühre es gut. Mische das Backpulver mit dem Mehl und gib beides ebenfalls zum Teig.

3. Fette die heißen Pfannen mit etwas Butter ein, verteile den Teig gleichmäßig auf die beiden Pfannen und backe sie im Ofen zunächst für 10 Minuten, schalte dann die Temperatur auf 150° C Umluft herunter und backe die Pfannkuchen für weitere 10 Minuten.

4. Und schon kann die (Urlaubs-)Frühstückssause beginnen!

Ofen-Pancakes

Pancakes zum Frühstück

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Schokoladenkuchen: Reine de Saba

Als Ylva im September von diesem leckeren Schokoladenkuchen von Julia Child auf ihrem Blog berichtet hat und so dafür geschwärmt hat, war für mich vollkommen klar, den will ich auch! Und schwups, wanderte er auf meine Nachbackliste.

Und nachdem diese wesentlich schneller wächst als dass ich backen und vor allem essen kann, dauerte es eine ganze Weile, bis der Kuchen bei mir seinen großen Auftritt hatte und auf die Familien-Kaffeetafel wanderte. Und was soll man sagen: Suuuper Leeeecker! Und auch ein wenig schokoladig-mächtig 😉

Und deswegen lasse ich jetzt einfach die Bilder sprechen in der Hoffnung, euch damit den Mund ein wenig wässrig zu machen!

Reine de Saba

Reine de Saba
(ergibt eine kleine Springform mit 20cm Durchmesser)

Zutaten:
125 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
3 Eier
1 Prise Salz
110 g Zucker (+ 1 EL Zucker)
110 g Butter
50 g gemahlene Mandeln
etwas Bittermandel-Aroma
70 g Mehl

60 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
75 g Butter
Mandelblättchen

Franzoesischer Schokoladenkuchen

1. Lasse die 125 g Schokolade langsam über dem Wasserbad schmelzen. Gib dann vorsichtig die 2 EL Rum dazu.

2. Heize den Backofen auf 180° C Ober- Unterhitze vor. Trenne die Eier und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem EL Zucker steif. Stell das Eiweiß dann erstmal zur Seite und rühre in einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schön cremig. Gib die Eigelbe nach und nach zu dem Butter-Zucker-Gemisch und schlage die Masse dabei gut weiter auf.

3. Gib dann zuerst die geschmolzene Schokolade und dann die gemahlenen Mandeln und das Bittermandelaroma hinzu.  Dann kommen werden Eiweiß und Mehl jeweils in kleinen Portionen unter den Teig gehoben. Hierzu nimmst du am Besten einen Teigschaber und bist ganz vorsichtig, dass möglichst wenig Luft aus dem Teig entweicht.

4. Gib den Teig dann in die vorbereitete (= gefettete oder mit Backpapier ausgelegte) Springform und backe das Ganze für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen und lasse den Schokoladenkuchen dann noch ca. 10 Minuten in der Form auskühlen.

5. Erst wenn der Kuchen komplett (!) abgekühlt ist, kannst du dich an die Zubereitung der Glasur machen. Ich habe mit dem Rösten der Mandelblättchen begonnen: Gib sie hierzu ohne Fett in eine Pfanne und lass sie auf kleiner bis mittlerer Stufe langsam anrösten. Dann geht es wieder an die Schokolade: Lasse sie langsam über dem Wasserbad schmelzen, nimm den Topf dann vom Herd und gib 2 EL Rum zur Schokolade. Danach kommt die Butter löffelweise hinzu. Rühre jeweils solange, bis sie sich komplett mit der Schokolade verbunden hat.

6. Wenn die Masse fertig ist, lass sie unter mehrmaligem Rühren abkühlen und gib sie dann auf den Kuchen. Zum Schluss kommen noch die, ebenfalls komplett (!) abgekühlten Mandelblättchen als Deko obenauf oder an den Rand und schon ist die kleine Sünde fertig!

Schokoladenkuchen Frankreich

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes

Huch, jetzt ist der Sonntag schon fast wieder vorbei und ich hätte es beinahe versäumt, euch das heutige Sonntagssüß zu zeigen.

Inspiriert vom Fräulein Cupcake, die neulich diesen tollen Mohn-Zwetschgen-Kuchen gebacken hat, gab es bei uns heute Zwetschgen-Mohn-Tartelettes. Die Zwetschgen-Saison ist ja leider schon fast wieder vorbei, ich muss mich jetzt beeilen, euch alle meine tollen Zwetschgen-Rezepte noch zu zeigen. Ich finde man sieht schon an den Fotos von heute, verglichen mit dem Zwetschgendatschi, den es letzten Monat gegeben hat, dass die Zwetschgen viel reifer, saftiger und somit eigentlich auch viel besser zum backen geeignet sind.

Also vielleicht lasst ihr euch ja von mir noch vom Zwetschgen-Fieber anstecken 😉 Falls ja, die Kombi mit Mohn kann ich seeehr empfehlen!

Mohn Zwetschgen Tartelettes

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes
(ergibt 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
300g Mehl
80g Zucker
150g Butter
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
200ml Sahne
70g brauner Zucker
170g gemahlener Mohn
2 Eier
3 TL Rum
3 TL Paniermehl
1/2 TL Zimt
12 Zwetschgen (oder auch mehr)

Zwetschgentarte mit Mohn

1. Für den Mürbteig gibst du Mehl und Zucker in eine Schüssel und vermischt es. Dann gibst du die Butter in kleine Stückchen und das Ei dazu und verknetest es (am besten mit den Händen) zu einem geschmeidigen Mürbteig. Den Teig stellst du dann im Kühlschrank kalt, denn als nächstes gehts an die Mohnfüllung.

2. Dafür kochst du Sahne und braunen Zucker in einem Topf auf, gibst dann den Mohn dazu und lässt es noch einmal kurz kochen. Dann die Masse auskühlen lassen und währenddessen die Eier mit Rum, Paniermehl und Zimt in einer Schüssel verquirlen.

3. Wenn der Mohn soweit abgekühlt ist, dass das Ei nicht mehr stockt, kannst du ihn zur Ei-Masse geben und verrühren. Außerdem ist jetzt der Zeitpunkt, den Backofen auf 160° C Umluft vorzuheizen.

4. Dann den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und mit Hilfe eines Trinkglases oder einer Schüssel Kreise ausschneiden und damit die Mulden eines gefetteten Muffinblechs auskleiden. Dann den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, dass die Luft unten drunter entweichen kann.

5. Gib dann die Mohn-Füllung hinein und setze obenauf eine aufgeschnittene, entkernte Zwetschge (du kannst natürlich auch mehr als eine drauf setzen 😉 ). Und schön können die leckeren Schätzchen in den Ofen und für ca. 15 Minuten backen. Und Tadaaaa!, fertig sind sie!

Mohn-Zwetschgen-Tartelettes

Hier bin ich wieder, mit Kuchen im Gepäck!

Mittlerweile ist es mir schon fast ein bisschen peinlich, mich hier wieder zu melden, nachdem ich so lange geschwiegen habe…

In der Zwischenzeit hat sich hier auch so einiges geändert, aus Leckerschmeckerzuckerbäcker (einem nicht wirklich handlichen Namen) ist das kurze und knappe InaMia geworden und auch das Design hat sich mit einem neuen Header dem Namen angepasst.
Warum ich mich für einen neuen Namen entschieden habe? Zum einen war er, wie schon geschrieben, etwas zu lang und unhandlich, zum anderen möchte ich den Schwerpunkt meines Blogs weg vom backen, hin zu allem kreativen hin ausweiten. Ich stelle mir öfter mal ein kleines DIY, Berichte von meinen aktuellen Näh-Projekten, vielleicht auch mal die ein oder andere Shop-Vorstellung,… vor. Lasst euch überraschen!

Zur feierlichen Neu-Eröffnung habe ich natürlich auch einen kleinen Kuchen gebacken! Und zwar einen wunderbaren Blaubeer-Kuchen nach einem Rezept von Leila Lindholm. Es ist mein erstes Rezept aus einem Buch von ihr (das ich mir in der Bibliothek ausgeliehen habe) und ich bin sehr begeistert und glaube, ein Buch von ihr muss jetzt schnellstmöglich auch in mein Regal für immer einziehen 🙂

Aber jetzt stell ich euch erstmal meine, leicht abgeänderte Variation vor:Blaubeer-Tarte

Leilas Blaubeerkuchen (für 1 Tarte- oder Springform mit 28cm)

Zutaten:
240g Weizenmehl
30g Puderzucker
150g kalte Butter
1 Ei
375g Blaubeeren (TK oder frisch)
1 kleiner Apfel
300g Blaubeermarmelade
1,5 EL dunkler Balsamico-Essig
4 EL Speisestärke
75g Butter
75g Haferflocken
120g Zucker

1. Mische das Mehl mit dem Puderzucker und knete es gemeinsam mit der Butter und dem Ei schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig für mind. 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig aus und kleide damit die Backform aus. Stich den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und backe ihn im Ofen für 10 Minuten vor.

3. Währenddessen kannst du den Apfel klein schneiden und in einer Schüssel mit den Blaubeeren, der Blaubeer-Marmelade, dem Balsamico-Essig und der Speisestärke mischen. In einer anderen Schüssel kannst du die Butter mit den Haferflocken und dem Zucker zu Streuseln kneten.

4. Dann füllst du die Blaubeer-Mischung in die Form mit dem vorgebackenen Mürbteig und gibst die Streusel obendrauf. Backe das ganze dann nochmal für 45-50 Minuten, bis die Blaubeer-Füllung fest geworden ist.

5. Jetzt kannst du den fruchtigen Kuchen genießen und an grauen Tagen wie heute: von der Sonne träumen!

Blaubeerkuchen Leila

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

Herbst-Sonntagssüß: Kürbiskuchen

Das ich gerade im Kürbis-Fieber bin, habt ihr ja vielleicht schon mitbekommen. Deswegen heute ohne große Worte mein Sonntagssüß, einen Kürbiskuchen, den ich mir heute nachmittag gemeinsam mit einem feinen Latte Macchiato schmecken lassen habe 🙂

Kürbis-Kuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
8 Stück Zwieback
90g gemahlene Mandeln
1EL Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver
3 Eiweiß
2 Eigelb
Abrieb 1/2 Zitrone
80g Mascobado-Zucker
2 EL Nuss-Likör
125g geriebenen Kürbis (Netto-Gewicht)

Für den Zuckerguss: Puderzucker und Nuss-Likör

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Gib den Zwieback in einen Gefrierbeutel und rolle mit dem Nudelholz darüber, bis es nur noch feine Brösel sind. (Alternativ kannst du den Zwieback bestimmt auch im Mixer oder mit einer Reibe zerkleinern.)

2. Verrühre die Zwiebackbrösel mit den gemahlenen Mandeln, der Speisestärke und dem Backpulver.

3. Schlage dwas Eiweiß mit einer Prise Salz schön steif. Dann rührst du in einer anderen Schüssel das Eigelb zusammen mit dem Zucker, Zitronenschalenabrieb und dem Likör schön cremig.

4. Gib zu der Zucker-Ei-Masse die trockenen Zutaten und rühre sie unter (nicht erschrecken, das wird im ersten Moment sehr krümelig). Dann gibst du den fein geriebenen Kürbis dazu und hebst zuletzt das Eiweiß unter (ich hab zunächst ca. 1/3 des Eiweiß untergerührt und dann 2/3 untergehoben, dann tut man sich leichter und die Gefahr von Eiweiß-Klumpen ist nicht so groß).

5. Dann gibst du den Teig in eine Backform und bäckst ihn für ca. 25 Minuten (Stäbchenprobe!). Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, lässt du ihn etwas abkühlen und kannst dann nach belieben einen Zuckerguss darüber geben. Ich habe ihn aus Nusslikör und Puderzucker gemacht, du kannst den Alkohol aber ganz einfach auch durch z.B. Zitronensaft ersetzen.

6. Und schon kannst du den saftigen, leicht nussig schmeckenden lecker Herbstkuchen genießen!

Und Nachmittags sah es bei mir dann so aus:

Am Kleinen Kuchen Event von Low Budget Cooking teil, das wollte ich schon lang mal machen!
Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking

Und weils so schön ist, nehm ich damit auch noch am Blogevent von Sarahs Krisenherd zu Herbst in der Küche teil!

Herbst in der Küche

Schokoladiger gehts nicht – Slutty Brownies

Als ich im August voller Freude die neuerschienene Lecker Bakery Vol. II dorchgeblättert habe, ist mir bei diesem Rezept schon beim Anblick des Fotos das Wasser im Mund zusammen gelaufen und als mein Blick dann auf die Zutaten-Liste gefallen ist, war klar: Dieses Rezept MUSS auf meine Nachbackliste, das MUSS ich einfach essen!
Außerdem bin ich vor kurzem über hochwertige Fairtrade-Kuvertüre von Zotter gestolpert, die ich mir für ein leckeres, besonderes Gebäck aufgehoben habe und hier hatte ich ein Rezept, um alle  feinen Sachen zusammenzuführen: Kuvertüre, Oreos, Brownies, Cookies,…

Und letztes Wochenende war es jetzt soweit. Nachdem der Herbst sichtbar Einzug hält, es draußen immer öfters kalt und nass ist, wächst auch mein Appetit auf schwere, schokoladige Kuchen wieder und so hat sich am Samstag ein wunderbarer Duft in der Wohnung ausgebreitet und hat allein durch den Duft eine wohlige Wärme verbreitet.
Der 1. Bissen war grandios! Das Muss man wirklich gegessen haben 🙂

Und deswegen hier das Rezept! (ich habe nur die halbe Menge aus der Lecker Bakery gemacht und es hat gut gereicht, dass 5 Personen 2x davon essen konnten, denn mehr als ein kleines Stückchen auf einmal geht nicht 🙂 )

Slutty Brownies (aus der lecker Bakery)
(für eine Form mit 20×13 cm oder eine 18cm Springform)

Zutaten:
130g Zartbitter-Kuvertüre
190g weiche Butter
230g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
230g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
Oreo-Kekse (ich hab 9 Stück verwendet)

1. Für den Cookie-Boden schlägst du 90g Zucker und 65g weiche Butter mit 1 Prise Salz cremig auf. Dann musst du ein halbes Ei zu der Masse geben (Dazu schlägst du ein Ei in eine Tasse, verquirlst es, damit das Eigelb mit dem Eiweiß gut vermischt ist und gibst die Hälfte davon zum Teig).
Zum Schluss hebst du 90g Mehl vermischt mit dem 1/2 TL Backpulver, sowie 30g gehackte Kuvertüre unter.

2. Währendessen kannst du für den Brownie-Teig schonmal langsam über dem Wasserbad die restlichen 100g Kuvertüre mit 125g Butter schmelzen. Und den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen.

3. Die restlichen 1,5 Eier, 40g Zucker und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren, dann die etwas abgekühlte, geschmolzene Kuvertüre-Butter-Mischung unterrühen und zum Schluss 40g Mehl mit einer Prise Salz unterheben.

4. In die Form gibst du dann zunächst den Cookie-Teig und drückst ihn am Boden gleichmäßig platt. Dann verteilst du die Oreo-Kekse gleichmäßig darauf und gibst zum Schluss den Brownie-Teig darauf und streichst ihn glatt.

5. Dann gibst du es für ca. 25 Minuten in den Backofen und kannst beim Schoko-Duft schonmal träumen 🙂

Zitronenkuchen nach Sweet Paul

Heute bin ich endlich dazu gekommen, dem Süßen Paul mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Nachdem ich das Heft bisher immer nur freudig durchgeblättert habe, kam heute, getreu dem Motto: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt – mach Kuchen draus“ der Zitronenkuchen an die Reihe, gebacken zu werden.

Ich habe die Menge reduziert und nur eine kleine Springform gefüllt, damit es nicht bis mindestens Mitte nächster Woche davon zu Essen gibt.

Mein Resümee zum Kuchen ist, dass er wirklich toll aussieht mit den Zitronenscheiben oben drauf und dass diese zum Zitronen-Aroma auch noch wirklich einen großen Teil beitragen. Jedoch lassen sie sich nicht wirklich gut schneiden und auch beim Kauen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig. Sonst ist der Kuchen sehr lecker, erfrischend und dadurch, dass er noch mit Sirup beträufelt wird, auch sehr saftig.
Wenn ihr Lust habt, dann probiert den Kuchen doch auch mal aus und berichtet mir eure Erfahrungen!

Doch hier jetzt erstmal das Rezept:

Zitronenkuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
30g Mehl
60g fein gemahlene Mandeln
90g Puderzucker
1 TL Zitronenschalen-Abrieb
1 EL Zitronensaft
3 Eiweiß
80g flüssige Butter

Zutaten für den Sirup:
1 Zitrone (Bio!)
120ml Wasser
60g Zucker

1. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor.

2. Vermische Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und den Zitronenschalen-Abrieb miteinander. Rühre dann zunächst die flüssige Butter unter, dann den Zitronensaft und gib zum Schluss das Eiweiß zur Masse.

3.  Fülle den Teig in die Form und backe ihn ca. 20 Minuten. Hole ihn aus dem Ofen und lass ihn auf einem Rost auskühlen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du die Zitrone ihn sehr feine Scheiben schneiden und diese zusammen mit Wasser und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen lassen und dann 15 Minuten köcheln lassen. Dann kannst du den Kuchen mit den Scheiben belegen und vor dem Servieren mit dem Sirup beträufeln.

5. Und dann genießen 😉 Sehr gut würde dazu auch noch Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis passen!

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?




Something More – S’More

Darunter versteht man eine ziemlich mächtige Kombination aus einem gegrillten Marshmallow und einem darin geschmolzenen Stück Schokolade, dass dann zwischen 2 Keksen gegessen wird.

Jessi hat anlässlich des 4. Juli zu einem Blogevent mit dem Titel „The American Way of Life – So schmeckt Amerika“ aufgerufen und da ist mir beim Überlegen, womit ich mich beteiligen könnte, schnell S’Mores wieder in den Sinn gekommen.

Als ich diese süße Kombination letztes Jahr von einer Kanadierin beim abendlichen Lagerfeuer kennen gelernt habe, war nach einem allerdings schon wieder Schluss und auch bei den Cupcakes, die ich heute gebacken habe, war bei allen nach einem bereits wieder Schluss 🙂

Sie sind super lecker, schokoladig, süß, saftig und schauen witzig aus mit dem gegrillen Marshmallow als Topping.

S’More-Cupcakes
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
200g Mehl
1EL Backpulver
40g Kakao
140g brauner Zucker
80g Butter
2 Eier
240ml Milch
25-50g gehackte Schokolade

Zutaten für das Topping:
6 Marshmallows
12 Stückchen Schokolade
12 Mini-Kekse

1. Heize den Backofen auf 170°C Umluft vor.

2. Vermische das Mehl mit dem Backpulver, Kakaopulver und dem Zucker und rühre es gemeinsam mit der weichen Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verquirle die Eier mit der Milch und gib sie nach und nach zu der Masse, bis ein cremiger Teig entstanden ist.

4. Rühre am Schluss noch die gehackte Schokolade unter, fülle den Teig in die Förmchen und backe ihn ca. 16 Minuten.

5. Dann hole die Cupcakes aus dem Ofen, lass sie kurz auskühlen.

6. Für das Topping brauchst du entweder einen Gas-Brenner oder eine Grillfunktion am Backofen: Lege auf jeden Cupcake einen halben Marshmallow, lass ihn im Backofen oder mit dem Gas-Brenner schmelzen und drücke, wenn er weich und braun ist, einen Keks und ein Stück Schokolade hinein.

7. Und schon sind sie fertig! Ich glaube, ich hab bisher noch selten ein so schnelles Topping gemacht 😉 Jetzt kann man sich Amerika auf der Zunge zergehen lassen!