Schokoladenkuchen: Reine de Saba

Als Ylva im September von diesem leckeren Schokoladenkuchen von Julia Child auf ihrem Blog berichtet hat und so dafür geschwärmt hat, war für mich vollkommen klar, den will ich auch! Und schwups, wanderte er auf meine Nachbackliste.

Und nachdem diese wesentlich schneller wächst als dass ich backen und vor allem essen kann, dauerte es eine ganze Weile, bis der Kuchen bei mir seinen großen Auftritt hatte und auf die Familien-Kaffeetafel wanderte. Und was soll man sagen: Suuuper Leeeecker! Und auch ein wenig schokoladig-mächtig 😉

Und deswegen lasse ich jetzt einfach die Bilder sprechen in der Hoffnung, euch damit den Mund ein wenig wässrig zu machen!

Reine de Saba

Reine de Saba
(ergibt eine kleine Springform mit 20cm Durchmesser)

Zutaten:
125 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
3 Eier
1 Prise Salz
110 g Zucker (+ 1 EL Zucker)
110 g Butter
50 g gemahlene Mandeln
etwas Bittermandel-Aroma
70 g Mehl

60 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
75 g Butter
Mandelblättchen

Franzoesischer Schokoladenkuchen

1. Lasse die 125 g Schokolade langsam über dem Wasserbad schmelzen. Gib dann vorsichtig die 2 EL Rum dazu.

2. Heize den Backofen auf 180° C Ober- Unterhitze vor. Trenne die Eier und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem EL Zucker steif. Stell das Eiweiß dann erstmal zur Seite und rühre in einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schön cremig. Gib die Eigelbe nach und nach zu dem Butter-Zucker-Gemisch und schlage die Masse dabei gut weiter auf.

3. Gib dann zuerst die geschmolzene Schokolade und dann die gemahlenen Mandeln und das Bittermandelaroma hinzu.  Dann kommen werden Eiweiß und Mehl jeweils in kleinen Portionen unter den Teig gehoben. Hierzu nimmst du am Besten einen Teigschaber und bist ganz vorsichtig, dass möglichst wenig Luft aus dem Teig entweicht.

4. Gib den Teig dann in die vorbereitete (= gefettete oder mit Backpapier ausgelegte) Springform und backe das Ganze für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen und lasse den Schokoladenkuchen dann noch ca. 10 Minuten in der Form auskühlen.

5. Erst wenn der Kuchen komplett (!) abgekühlt ist, kannst du dich an die Zubereitung der Glasur machen. Ich habe mit dem Rösten der Mandelblättchen begonnen: Gib sie hierzu ohne Fett in eine Pfanne und lass sie auf kleiner bis mittlerer Stufe langsam anrösten. Dann geht es wieder an die Schokolade: Lasse sie langsam über dem Wasserbad schmelzen, nimm den Topf dann vom Herd und gib 2 EL Rum zur Schokolade. Danach kommt die Butter löffelweise hinzu. Rühre jeweils solange, bis sie sich komplett mit der Schokolade verbunden hat.

6. Wenn die Masse fertig ist, lass sie unter mehrmaligem Rühren abkühlen und gib sie dann auf den Kuchen. Zum Schluss kommen noch die, ebenfalls komplett (!) abgekühlten Mandelblättchen als Deko obenauf oder an den Rand und schon ist die kleine Sünde fertig!

Schokoladenkuchen Frankreich

Cookies zum Thinking Day

Ich bin Pfadfinderin! Und jedes Jahr am 22. Februar feiern die Pfadfinder weltweit den Thinking Day, den Geburtstag von Robert Baden-Powell dem Gründer der Pfadfinderbewegung und seiner Frau Lady Olave, die Gründerin der Pfadfinderinnenbewegung.

„Ohne Abenteuer wäre das Leben schrecklich langweilig.“
Lord Robert Baden-Powell

Vielleicht fallen euch jetzt die netten kleinen Mädchen aus den amerikanischen Filmen ein, die von Tür zu Tür laufen und Kekse verkaufen oder ihr denkt an Fähnchen Fieselschweif,… Das sind Klischees, mit denen man immer wieder konfrontiert wird. Aber Pfadfinder in sein ist mehr als Abenteuer auf Zeltlagern erleben und mit Kompass und Karte durch den Wald zu stapfen.
Pfadfinder(in) sein, das ist keine Rolle, die man einnimmt, sobald man sein Halstuch angezogen sein, es sind vielmehr Werte, die im Leben und Handeln im Alltag spürbar werden sollen. Verantwortung für seine Umwelt und die Natur, Mitglied einer internationalen Gemeinschaft sein, unabhängig von Grenzen, Religionszugehörigkeit und gesellschaftlichen Schichten, verbunden durch die Freude an der Sache. Die Großen übernehmen Verantwortung für die Kleinen. Gemeinsam Abenteuer erleben, politisch aktiv sein und sich einbringen, und natürlich auch „back to the roots“, gemeinsam draußen unterwegs sein.
Und am Thinking Day sollen all dies auch sichtbar werden, indem man im Alltag mit dem Halstuch unterwegs ist und sich „outet“.

Ich mache das sehr gerne, nachdem die Pfadfinderinnen ein fester Bestandteil in meinem Leben sind und das seit 20(!) Jahren und ich mir sicher bin, ohne die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, wäre ich heute nicht die, die ich bin. Und nachdem dieser Blog auch zu meinem Alltag gehört, ist es mir wichtig, auch hier heute als Pfadfinderin sichtbar zu sein. Und um es wie die amerikanischen Girl Guides zu machen, habe ich heute Kekse für euch, damit ihr gemeinsam mit mir und allen Pfadfindern und Pfadfinderinnen den Thinking Day feiern könnt.

„Versucht die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt“
Lord Robert Baden-Powell

Schoko-Macadamia-Cookies

Schoko-Macadamia-Cookies
(ergibt ca. 15 Stück)

Zutaten:
150 g Zartbitterschokolade
125 g weiche Butter
150 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
200g Mehl
1 TL Backpulver1 EL Kakao
125 g gesalzene Macadamias

Schokocookies mit Macadamia

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Schmelze die Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad. Währenddessen kannst du die Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse rühren und dann das Ei unterrühren. Mische in einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und Kakao. Hacke die Macadamias grob klein.

2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gib sie zur Zucker-Butter-Ei-Masse, verrühre sie gut und gib dann das Mehl gemisch hinzu und rühre es ebenfalls unter.

3. Rühre zuletzt noch die Madcadamia-Nüsse unter. Setze dann kleine Teig-Häufchen mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bei mir passen ca. 6 Cookies auf ein Blech), drücke sie bereits ein wenig flach und backe sie für ca. 10 Minuten. Danach noch ein wenig auf dem Blech auskühlen lassen und gleich noch im warmen Zustand den ersten probieren. Mmmhhhhh….

Viel Spaß mit dem Rezept und Gut Pfad!

 

Blogg den Suchbegriff: „Matschiger Marmorkuchen“

Wenn man in der Blogstatistik bei den Suchbegriffen ein bisschen nachliest, findet man immer wieder interessante Begriffe… das haben sich auch Kitty Wu und Steffen von Feed me up before you go-go gedacht und anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags zum Event „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen.

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Viele tolle Beiträge kann man auf ihrem Pinterest-Board schon begutachten und über manchen Suchbegriff kräftig schmunzeln.

Als ich bei mir mal ein bisschen in den Suchbegriffen geschmökert habe, bin ich relativ häufig über die Suche nach einem „Matschigen Marmorkuchen“ gestoßen. Marmorkuchen hat es bei mir zwar schon zweimal gegeben (hier und hier), matschig war allerdings keiner davon. Dafür ist mir sofort ein Mississippi Mud Pie eingefallen und die Idee war geboren, einen marmorierten Mud Pie zu backen. Wenn ihr jetzt weiter unten das Foto sehen werdet, fällt euch bestimmt gleich auf, dass da rein garnichts marmoriert ist. Daran bin allerdings nicht ich schuld, sondern der Kuchen ganz allein 😉 Ich hatte mir das toll vorgestellt, für die Füllung zweierlei Cremes vorbereitet, die ich dann schön abwechselnd in die Form gegeben habe um ein schön gestreiftes Muster zu bekommen. Dann schnell in den Ofen, auf die gestreifte Oberfläche zum Schluss das Topping obendrauf und beim anschneiden kam dann die Überraschung: Die Füllung war schön gleichmäßig braun… und mein Gesicht im ersten Moment ziemlich lang. Als wir den Kuchen dann aber auf den Tellern hatte und den ersten Bissen probiert haben war klar: Der absolute Hammer!!! Und deswegen präsentiere ich euch heute trotzdem hier das Rezept (den Schritt mit den 2 Cremes für die Füllung und dem abwechselnd in die Form geben lass ich aber weg…).

 

Mud Pie

Mississippi Mud Pie
(ergibt eine 18cm Springform)

Zutaten für den Teig:
100g Mehl
12g Kakao
25g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter
1 Schuss kalten Espresso

Zutaten für die Füllung:
150g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Zucker
75g Butter
2 Eier
1 TL Zuckerrübensirup
150g Schlagsahne
15g Kakao
40g weiße Schokolade oder Kuvertüre
40g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre

Zutaten für das Topping:
90g Zartbitterkuvertüre
80g Schlagsahne

Matschiger Marmorkuchen MudPie

1. Für den Teig: Mische Mehl, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in einer Schüssel und knete die Butter und einen Schuss kalten Espresso (nimm zuerst wenig, besser noch einmal nachschenken) ein zu einem geschmeidigen Mürbteig. Dann den Teig für ca. eine halbe Stunde kühl stellen.

2. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig gleichmäßig aus und kleide damit eine 18cm Springform aus. Dann musst du den Teig für ca. 15 Minuten blindbacken. Hierzu deckst du den Teig mit einer Schicht Backpapier ab und beschwerst es mit getrockneten Hülsenfrüchten.

3. Währenddessen die Füllung zubereiten: Schmelze die Schokolade langsam über dem Wasserbad. Während das passiert, kannst du die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig rühren und dann die Eier nach und nach dazu geben. Als Nächstes den Zuckerrübensirup, Schlagsahne und Kakaopulver unterrühren und ganz zum Schluss die geschmolzene Schokolade unter Rühren zu der Masse geben.

4. Wenn der Boden fertig gebacken ist, die Füllung drauf geben und zusammen noch einmal für ca. 35 Minuten backen (die Füllung bleibt dabei weich und wird erst im Kühlschrank fest). Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Zum Schluss, nach dem Abkühlen, kommt das Topping obendrauf. Dazu erneut Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Die Sahne leicht steif schlagen und unter die abgekühlte Schokolade heben. Das Topping auf den Kuchen geben und zum Beispiel mit weißen Schokoladensplittern verzieren.

Rote Beete – Schoko – Guglhupf

Ich liebe mutige Kombinationen und probiere in der Küche immer gerne ein bisschen aus. Umso außergewöhnlicher, umso lieber 🙂

Als ich letztes Jahr bei Green Kitchen Story über das Rezept für Decadent Beet & Chocolate Cake gestoßen bin, war klar, dass dieser Kuchen auf meine Nachbackliste muss. Und jetzt war es endlich soweit, nachdem es im regionalen Gemüseladen um die Ecke gerade frische Rote Beete gibt, hab ich sofort wieder an das Rezept gedacht und schon konnte losgebacken werden 🙂

Ich habe die doppelte Menge gemacht, um meine Guglhupf-Form voll zu bringen. Der Kuchen ist sehr schwer und wuchtig gewesen, aber eine größere Kaffee-Gesellschaft bringt auch diesen Kuchen klein 😉 Einziger Wehrmutstropfen: Mir ist der Schoko-Überzug mal wieder nicht gelungen… Ich bin wirklich am verzweifeln, alle Tipps zum temperieren von Schokolade hab ich schon durch, aber ich habe IMMER eine fleckige Glasur. Vielleicht hat jemand von euch ja noch einen Tipp für mich?

Dem Geschmack hat es aber zum Glück keinen Abbruch getan und so kann ich euch das Rezept nur weiterempfehlen, wenn ihr kräftigen, etwas herben Schokoladenkuchen mögt.

Rote-Beete-Kuchen

Rote Beete -Schoko – Guglhupf

Zutaten:
200 ml Sonnenblumenöl
250 ml Agavendicksaft (Sirup oder Honig geht auch)
100 g Zartbitterschokolade
500g rohe Rote Beete
6 Eier
750 g Mehl
4 TL Backpulver
10 EL Kakaopulver
Salz

Rote Beete

1. Heize den Backofen auf 160° C vor. Gib das Öl zusammen mit dem Agavendicksaft und der kleingebrochenen Schokolade in einen Topf une erhitze es langsam auf kleiner bis mittlerer Stufe, bis die Schokolade geschmolzen ist.

2. Schäle währendessen die Rote Beete und raspel sie klein. Gib sie dann zu der Schoko-Öl-Masse. Verquirle die Eier in einer Schüssel und gib sie ebenfalls zu der Masse.

3. Vermische die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Kakao und eine große Prise Salz) und hebe sie zügig unter die Rote Beete-Masse. Dann alles in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Backform füllen und ca. 45 Minuten backen.

4. Danach kannst du den Kuchen nach Lust und Laune verzieren, im eine Schoko-Glasur verpassen, mit Puderzucker bestäuben,…

Rote Beete Kuchen Stück

Weiße Schoko-Cashew-Mini-Muffins

Hu, viel los in meinem Leben, ich hab einen neuen Job und starte dort gleich voll durch… nebenzu schließe ich den Anderen gerade noch ab, da kommt so einiges zusammen und das bisschen Haushalt macht sich halt doch nicht von allein 😉

Deswegen war es die letzte Zeit mal wieder etwas ruhiger hier. Ich möchte euch heute aber noch das Rezept für die Mini-Cashew-Weiße Schoko-Muffins zeigen, die ich gebacken habe, um mich von ein paar ganz tollen Frauen im „alten“ Job zu verabschieden.

Weiße-Schoko-Cashew-Muffins

Weiße Schoko-Cashew-Mini-Muffins
(ergibt 24 Stück)

Zutaten:
40ml Milch
75g weiße Schokolade
50g Cashew-Kerne
100g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zitronenschale
1 Ei
50g Puderzucker
75g Joghurt
1 TL Licor 43 (oder ein anderer Likör)
nach Wunsch Kuvertüre zum verzieren

1. Erhitze die Milch und lass die weiße Schokolade darin langsam schmelzen. Paralell dazu kannst du die Cashew-Kerne in einer Pfanne ohne Öl hellbraun rösten.

2. Heize den Backofen auf 175° C vor, hacke die Cashew-Kerne und vermische sie mit Mehl, Backpulver und Zitronenschale.

3. Rühre in einer Schüssel das Ei mit dem Puderzucker schaumig und gibt dann den Joghurt, den Likör und die geschmolzene weiße Schokolade dazu und verrühre es gut.

4. Dann die trockenen Zutaten hinzu geben und mit einem Teigschaber nur schnell vermischen, bis alle Zutaten nass sind. Dann in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech füllen (alternativ tut es natürlich auch ein gefettetes Muffinblech) und für ca. 10 Minuten backen.

5. Wenn du willst kannst du die Muffins dann, nach dem auskühlen noch mit weißer Schokolade (oder was dir sonst einfällt/gefällt) verzieren.

Ein super Quickie: Knusper-Kugeln

Heute habe ich ein turboschnelles Geschenk-Idee-Rezept für euch! Ich war am Wochenende bei einer Freundin zum Geburtstag eingeladen und neben einem Buch, als Geschenke-Klassiker, sollte natürlich noch was schnelles selbstgemachtes aus der Küche her.

Vor über einem Jahr hab ich bei Maike bereits das Rezept für die feinen Kügelchen entdeckt, die so simpel sind, dass es schon fast peinlich ist, sie hier zu präsentieren 😉

Knusper-Kugeln

Zutaten für ca. 25 Kügelchen:
100g weiße Schokolade
7 Knoppers
etwas Kakao-Pulver zum darin wälzen

1. Schmelze die weiße Schokolade langsam überm warmen Wasserbad. Gib die Knoppers in einen Gefrierbeutel und zerkleinere sie mit dem Nudelholz gleichmäßig.

2. Gib die Knoppers-Brösel zur Schokolade, verrühre es gut, lass es etwas abkühlen, bis du Kugeln daraus formen kannst, wälze diese im Kakaopulver und lass sie vollkommen fest werden.

3. Dann noch nett verpacken und schon ist ein easy-peasy Geschenk fertig, das geschmacklich wirklich was her macht 🙂

Knusprige Kugeln

Schokoladige Erdbeer-Muffins

Heute hab ich einen freien Samstag und bin heute Morgen schon auf dem Stadtmarkt gewesen, frisches Obst und Gemüse kaufen. Und nachdem das Wetter heute nicht gerade nach Erdbeerfeld geschrien hat, sind die süßen Früchtchen auch auf dem Markt in meinen Radl-Korb gewandert und daheim gleich in leckere Muffins verwandelt worden.

Erdbeer-Schoko-Muffins mit Blumen

Das Rezept ist von der wundervollen Cynthia Barcomi, ich hab die Kokosflocken mal eben durch Haferflocken ersetzt, weil ich es gerne etwas kerniger haben wollte. Schnell gemacht und nicht zu süß sind sie, genau richtig zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag.

Erdbeer-Schoko-Muffins Nahaufnahme

Schoko-Erdbeer-Muffins
(ergibt 15 Stück)

Zutaten:
250g Erdbeeren
60g Haferflocken
125g Zartbitterschokolade
125ml neutrales Öl
150g Zucker
2 Eier
1 Pck. Vanille-Aroma
175ml Milch
420g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz

1. Röste die Haferflocken in einer heißen Pfanne leicht an, wasche die Erdbeeren und schneide sie in kleine Stückchen und hacke die Schokolade grob.

2. Heize den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor. Gib das Öl und den Zucker in eine Rührschüssel, verrühre sie miteinander, und rühre dann nach und nach Eier, Vanille-Aroma und Milch darunter.

3. Mische in einer Extra-Schüssel Mehl mit Natron, Backpulver und Salz und rühre sie zügig unter die Masse, bis alles nass ist. Dann Erdbeeren, Haferflocken und Schokolade unterrühren und in die Mulden des Muffin-Blechs verteilen.

4. Backe die Muffins 18-20 Minuten bis sie goldbraun sind und mach die Stäbchenprobe. Dann noch kurz im Blech auskühlen lassen und sie sich schmecken lassen! Guten Appetit 🙂

Erdbeer Schoko-Muffins

Ach ja, morgen Vormittag geh ich übrigens zum 1. Augsburger Blogger-Brunch, ein Blogger-Treffen in meiner Nähe, ich bin schon ganz aufgeregt, andere Bloggerinnen zu treffen und freu mich drauf! Ich berichte dann hier natürlich davon 🙂

1. Augsburger Bloggerbrunch rose

18. Dezember: Nutella-Marzipan-Crêpes

18. Dezember

Na, liebt ihr es auch über den Weihnachtsmarkt zu schlendern? Mich sieht man momentan fast jeden Tag auf irgendeinem Christkindelsmarkt, ob Mittags oder Abends, das ist mir vollkommen egal. Mein Erkennungszeichen ist dabei meist ein Crêpes in der Hand 🙂 Eine besonders leckere Kombination ist die mit Nutella und Marzipan. Leider gibt es sie viel zu selten an den Crêpes-Ständen so dass ich mal eben in die Küche gehuscht bin und so gab es heute mal Crêpes ohne Christkindelsmarkt 😉

Pfannkuchen Nutella Marzipan

Zutaten:
100g Mehl
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
250ml Milch
ca. 5 EL Nutella
200g Marzipan-Rohmasse

Schoko-Marzipan-Crepes

Vermische Mehl, Vanillezucker, Salz, Eier und Milch zu einem flüssigen Teig. Erhitze eine große Pfanne mit etwas Butter. Backe darin nacheinander 4-6 Crêpes. Gib auf jeden Crêpes (nachdem du ihn gewendet hast) eine dicke Scheibe Marzipan (ca. 1 cm dick) und Nutella und falte oder rolle ihn nach Wunsch.
Schon ist er fertig und du kannst mit dem Marzipan-Kern einen lieben Menschen überraschen 🙂

8. Dezember: After-Eight Schoko-Minz-Sterne

8. Dezember

Heute habe ich Plätzchen für euch, die eigentlich bereits am 4.12. hier erscheinen sollten, gebacken waren sie auch schnell, nur das mit der Schoko-Glasur war nicht so einfach, denn ich habe lieber immer wieder neue Sachen gebacken, statt Schokolade auf die fertigen Plätzchen zu streichen. Gestern war es dann endlich soweit und ich hab die leckeren Schoko-Minz-Sterne fertiggestellt. Und mir ist aufgefallen, das passt sogar noch besser, die After-Eight-Plätzchen am 8. Dezember zu präsentieren 🙂

Ich mag sie zur Abwechslung auf dem Plätzchenteller immer ganz gerne, weil sie nicht klassisch nach Gewürzen wie Zimt, Nelken,… schmecken, sondern nach Kakao und Minze (wie der Name schon sagt) 🙂

After-Eight-Plätzchen

Zutaten:
50 g Minz-Schokolade, z.B. After-Eight-Täfelchen
125 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
2 El Kakao
100 g weiße Kuvertüre

Schoko-Minz-Plätzchen

1. Schneide die Minz-Schokolade in kleine Würfelchen und verrühre die Butter mit dem Puderzucker und Salz und der Minz-Schoki. Gib das Ei dazu und rühre es unter.

2. Mische das Mehl mit dem Backpulver und Kakao und verknete alles zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig kühl.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Rolle den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte dünn aus und steche fleßig aus 🙂 Backe die Plätzchen für 8-10 Minuten und lass sie danach gut auskühlen.

4. Zum Schluss kannst du die Plätzchen noch fleißig mit weißer Kuvertüre verzieren.

2. Dezember: Schokoladenbrot

2. DezemberGestern war Großbacktag im Hause der Leckerschmeckerzuckerbäckerin und so kann ich euch heute gleich ein frisch gebackenes Rezept präsentieren.

Schokoladenbrot gehört für mich schon immer zum Advents- und Weihnachtsgebäck und muss auch im Advent immer wieder mal nachgebacken werden, weil es so lecker und so schnell im Mund ist. Aber das ist auch garkein Problem, denn es ist wirklich schnell gemacht!

SchokoladenbrotSchokoladenbrot
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
250g Butter250g Zucker
6 Eier
100g Mehl
250g geriebene Mandeln
250g geriebene Schokolade
125g Zartbitterkuvertüre

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und den Eiern schaumig.

2. Wenn die Masse schön fluffig geworden ist, rühre Mehl, Schokolade und Mandeln unter. (Tipp: Wenn du Mandeln und Schokolade frisch mahlst, am besten beide zusammen in die Reibe geben, dann schmilzt die Schoki nicht so leicht.)
Dann gib den Teig auf ein Blech, verteile ihn gleichmäßig und backe es für ca. 20 Minuten.

3. Wenn es fertig gebacken und etwas abgekühlt ist, schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und gib sie auf die Teigplatte. Wenn du möchtest, kannst du es gleich noch verzieren (ich hab weiße Schoko-Sterne im Fundus gehabt).

4. Lass die Schokolade etwas abkühlen, aber noch nicht ganz hart werden. Schneide dann die Teigplatte in mundgerechte Stücke, lass sie zu Ende trocknen und schon kannst du sie vernaschen (ich freu mich immer, weil den nicht so hübschen Rand kann man natürlich sofort essen 🙂 ) oder in eine Blechdose schichten und dann essen 😉

Schokoladenbrot 2