Post aus meiner Küche – Teil 2

Nachdem ich euch hier neulich schon den herzhaften Teil meines Päckchens vorgestellt habe, schulde ich euch noch die Rezepte für die Linzerschnitten und die Triple-Choc Mini-Gugl!

Linzer-Schnitten
(reicht für eine 26er Springform)

Zutaten:
200g Mehl
1 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Msp Nelken
1 TL Zimt
125g gemahlene Nüsse
1 EL Kakao
125 g Butter
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei
100g Himbeergelee

1. Vermische alle trockenen Zutaten miteinander, gib die Butter dazu und rühre es zu einer sandigen Masse. Dann gib das Ei und das Bittermandelaroma dazu und knete es zu  einen schönen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Für das Gitter habe ich eine Gitterstanze, mit der wird es, vorausgesetzt, dass es gelingt, schön gleichmäßig. Ihr könnt aber auch von Hand die Streifen für ein Gitter schneiden.
Zuerst rollt ihr den Teig für das Gitter aus und bereitet es soweit vor. Dann rollt ihr den restlichen Teig für den Boden aus und gebt ihn in eine Springform.

3. Bestreicht den Teig mit dem Himbeergelee (ihr tut euch leichter, wenn ihr es davor warm macht) und gebt das Gitter darauf.

4. Backt die Linzer-Torte im Backofen bei 180° C Umluft für 25-30 Minuten. Danach lasst ihr das ganze gut auskühlen und könnt nach belieben Schnitten daraus schneiden oder das ganze als Kuchen servieren.

Triple-Choc Mini-Gugl
nach einem Rezept aus „Feine Kuchenpralinen“
(ergibt 18 Stück)

Zutaten:
50 g Butter
50 g Puderzucker
2 Prisen Salz
1 TL Haselnuss-Likör
1/2 EL Limettenschalen-Abrieb
1 Ei (Größe M)
1 EL Mehl
1 TL Kakao
60g Weichweizengrieß
30g weiße Kuvertüre
20g Zartbitterkuvertüre
10g Vollmilchkuvertüre

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor und fette die Mini-Gugl form.

2. Verrühre die weiche Butter mit Puderzucker, Salz, Haselnuss-Likör und Limettenschalen-Abrieb. Dann gibt das Ei dazu und rühre es zu einer geschmeidigen Masse.

3. Vermische Mehl mit Kakao und Grieß und rühre es in den Teig. Dann hebe zuletzt die gehackte Kuvertüre unter den Teig, fülle ihn in einen Spritzbeutel und befülle damit die Backform.

4. Backe das ganze für ca. 12 Minuten, lass es in der Form auskühlen und löse sie dann vorsichtig heraus.

Die Mini-Gugl schmecken wirklich wunderbar buttrig, sind außen schön knusprig und innen weich und haben eine tolle Konsistenz, nachdem hauptsächlich Grieß verwendet wird.

Post aus meiner Küche – Teil 1

So, nachdem das Paket für Steffi etwas länger mit der Post gebraucht hat, ist es jetzt auch angekommen und ich kann euch zeigen, was ich in der Küche gezaubert habe 🙂

Wie ihr vielleicht auf dem Foto schon erkennen könnt, gab es bei mir ein herzhaftes Körbchen mit einem Zupfbrot im Glas und ofengetrockneten Tomaten in Öl und zum Nachtisch Linzer-Schnitten und Triple-Choc Mini-Gugl.

Die süßen Rezepte gibts in den nächsten Tagen, zunächst stelle ich euch das herzhafte Körbchen näher vor:

Herzhaftes Zupfbrot im Glas
(reicht für 2-3 Gläser oder eine kleine Auflaufform)

Zutaten:
375g Mehl
1/2 Pck Trockenhefe
225ml warmes Wasser
0,5 TL Zucker
0,5 EL Salz
2,5 EL Öl

Für die Füllung:
1/2 Rolle Kräuterbutter
1/2 Pck Zwiebelsuppe (Tüte)
1/2 Pck Frischkäse
2 EL geriebenen Bergkäse

1. Vermische das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz. Dann gib nach und nach das warme Wasser und das Öl dazu und verknete es zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du dann mindestens 1 Stunde lang an einem warmen Ort gehen.

2. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, kannst du die Kräuterbutter schmelzen und die Zwiebelsuppe, Frischkäse, geriebenen Käse und was du sonst noch dazugeben möchtest, verrühren. (Gut macht sich z.B. auch Speck, Schafskäse, Kräuter, angebratene Zwiebeln,…)

3. Knete den Hefeteig nochmal gut durch und rolle ihn ca. 7mm dick aus. Bestreiche den Teig mit der Füllung, schneide ihn in Rechtecke (meine waren ca. 4×8 cm groß) und falte die Rechtecke in der Mitte (bei mir waren sie dann noch 4×4 cm).

4. Stelle die Rechtecke dann aufrecht in die gefettete Auflaufform oder die Einmachgläser, so dass der Knick nach oben zeigt und die offene seite nach unten. Backe das ganze dann bei 180° C Umluft für ca. 45 Minuten. Wichtig ist, dass du das ganze dazu zudeckst, also entweder benutzt du eine Auflaufform mit Deckel oder du deckst es mit Alufolie ab. (Ein Tipp dazu: Bei mir ist die Füllung dann an der Seite der Alufolie nach unten auf den Boden des Backofens getropft. Deswegen am besten unter die Gläser noch eine Schale stellen, die spült/putzt sich leichter als der Backofen 😉 )

5. Wenn du es im Glas gebacken hast: Verschließe die Gläser gleich nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast!

Das Brot ist immer wieder der Renner bei Grillpartys,… und außer der Zeit, die der Hefeteig zum gehen braucht, auch schnell gemacht!

Ofengetrocknete Tomaten in Öl
nach einem Rezept aus „Geschenkideen aus der Küche“
(ergibt 400ml)

Zutaten:
500g bunte Kirschtomaten (möglichst gleich groß)
ca. 250ml Olivenöl
Fleur de Sel
Thymian

1. Heize den Backofen auf 100° C Umluft vor. Wasche die Tomaten gründlich, trockne sie ab und halbiere sie.

2. Lege die Tomaten mit der Schnittfläche nach Oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, würze sie mit ein bisschen Salz und Thymian nach Wunsch und lass sie im Ofen langsam trocknen. Bei mir hat das ca. 3,5 Stunden gedauert, aber die Zeit hängt vom Backofen, der größe der Tomaten,… ab und du kannst die Tomaten auch bei bis zu 130° C heiß trocknen oder nur bei 80° C, dabei variiert die trockenzeit natürlich auch stark.

3. Wenn die Tomaten schrumpelig, aber nicht komplett ausgetrocknet sind, kannst du sie aus dem Backofen holen, in 1-2 sterilisierte Gläser geben und mit Olivenöl aufgießen.

Und schon ist die kleine Leckerei fertig und kann vielseitig eingesetzt werden. Sei es zum Picknick, zur Brotzeit oder auch in mediteranen Gerichten, Nudelsoßen,…

Post aus Steffis Küche

Nachdem sich unser Tausch ein wenig nach hinten verschoben hat, nachdem meine Tauschpartnerin Steffi und ich uns eigentlich persönlich treffen wollten, das dann aber doch nicht geklappt hat, habe ich gestern ein wunderbares Päckchen von ihr bekommen, das mit wunderbaren Sachen gefüllt war!

Neben einem Buch, in dem Steffi mir die Rezepte mitgeschickt hat, habe ich folgendes bekommen:
„Zucchini Napoli“-Antipasti, Pesto-Tomaten-Schnecken, „Poca“-Türkische Hörnchen, Möhrenkuchen und Holundersirup

Und ein weiteres Highlight ist, dass Obst und Gemüse komplett aus Steffis Garten kommt und die Eier von den eigenen Hühnern!

Über die Pesto-Tomaten-Schnecken habe ich mich dann gleich am Abend hergemacht und sie waren wirklich super, super lecker 🙂
Die anderen Sachen werden in den nächsten Tagen verkostet!

An dieser Stelle auch nochmal ein riesengroßes Danke an Steffi für das leckere Päckchen, dass von der Auswahl her voll meinen Geschmack getroffen hat!

Picknick is on my mind – Rotweinkuchen im Glas

Diese Woche läuft ja die große Tausch-Sause von Post aus meiner Küche und auch ich bin wieder mit dabei 🙂
Was meine Tauschpartnerin Steffi von mir bekommt, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Aber angestiftet vom Thema, dreht sich gerade bei mir so einiges ums Picknick und so habe ich kurzerhand für ein Zeltlager diese netten Kuchen im Glas gezaubert, die man – wenn man nicht gerade im Zelt schläft – sogar in der Handtasche prima überall mit hin nehmen kann, ein spontanes Picknick veranstalten kann, oder natürlich im Vorratsschrank für spontanen Kuchenhunger Kaffeebesuch aufbewahren kann.

Gemacht sind sie mal wieder ganz fix und unkompliziert!

Rotweinkuchen im Glas
(ergibt 4 Gläser mit je 350ml)

Zutaten:
200g Butter
200g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillezucker
3/4 TL Zimt
3/4 TL Kakaopulver
200g Mehl
1 TL Backpulver
100ml Rotwein
100g gehackte Schokolade (od. Schokostreusel)

1. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor, fette die Einmachgläser und mehle sie.

2. Rühre die Butter schaumig und gib den Zucker und die Eier nach und nach dazu.

3. Wenn die Masse schön schaumig ist, gib den Zimt, Kakao und Vanillezucker dazu. In einer anderen Schüssel kannst du bereits Mehl und Backpulver mischen und dann, im Wechsel mit dem Rotwein, unter den Teig rühren.

4. Zum Schluss noch schnell die gehackte Schokolade unterrühren und dann den Teig in die Gläser füllen. (Hierbei ist es wichtig, dass du die Gläser nicht so voll machst, höchstens zu 3/4.)

5. Dann backst du das ganze ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) und verschraubst die Gläser sofort nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast.

Der Kuchen kam super an und hat für viele freudige Gesichter gesorgt 🙂

Post aus meiner Küche

So, nachdem mein Päckchen mittlerweile bei Jessi angekommen sein müsste, will ich euch hier natürlich nicht vorenthalten, was drin war:

Ihr seht hier:

  • Erdbeer-Milchshake-Muffin-Konfekt
  • Weiße Schokolade-Erdbeer-Crunsh-Cookies
  • Erdbeer-Chili-Chutney

Nachdem ich erst vor kurzem das erste Mal Mini-Cupcakes gebacken habe und mich so gefreut habe, dass sie so putzig aussehen, dachte ich mir: Das geht noch kleiner! Und deswegen habe ich die Pralinen-Förmchen aus dem Schrank gekramt und siehe da: Es hat wunderbar geklappt 🙂

Erdbeer-Milchshake-Muffin-Konfekt
(reicht für 40-50 Stück)

Zutaten:
120g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
40g Butter
1 Ei
120ml Erdbeer-Milchshake

Für den Zuckerguss:
ca. 4 Erdbeeren
Puderzucker

1. Vermische Zucker, Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz miteinander und rühre es zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

2. Verrühre den Erdbeer-Milchshake mit dem Ei und gib die flüssige Masse dann nach und nach zu dem Mehl-Zucker-Gemisch.

3. Dann das ganze noch in die Pralinen-Förmchen füllen und ca. 7 Minuten bei 170°C Umluft backen.

4. Wenn die Muffins abgekühlt sind, geht es daran, den Guss zu machen: Dazu die Erdbeeren durch ein feines Sieb streichen und den Erdbeer-„Saft“ dann mit reichlich Puderzucker zu einem hübschen rosa Zuckerguss zusammenrühren.

5. Zuckerguss auftragen, trocknen lassen und fertig 🙂

Was die Cookies so super „crunshig“ macht, ist die verarbeitete Nussschokolade und Knusper-Müsli, aber seht selbst:

Weiße Schokolade-Erdbeer-Crunsh-Cookies
(reicht für 2 Bleche)

Zutaten:
1 Tafel weiße Schokolade
1 Tafel weiße Voll-Nuss-Schokolade
30g gefriergetrocknete Erdbeeren
90g Knuspermüsli
190g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
120g weiche Butter
200g Rohrzucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Backaroma Vanille
1 Ei

1. Hacke die beiden Tafeln Schokolade und vermische sie mit den gefriergetrockneten Erdbeeren und dem Knuspermüsli.

2. Mische in einer weitern Schüssel das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz.

3. In einer dritten Schüssel die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren und dann das Ei und das Backaroma dazu geben und weiter cremig rühren. Dann zuerst das Mehlgemisch und dann das Schoko-Erdbeer-Müsligemisch gründlich unterrühren.

4. Dann forme kleine Runde Taler aus dem Teig und lege diese aufs Backblech. (Vorsicht, die Kekse werden fast doppelt so groß!) 😉

5. Dann backe die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für ca. 13 Minuten.

6. Wenn sie fertig sind, die Kekse auskühlen lassen und dann möglichst luftdicht verpackt aufbewahren.

Nachdem mich in letzter Zeit der Gedanke reizt, Erdbeeren nicht nur süß zu verspeisen, sondern ich sie immer wieder auch in den Salat oder in die Nudelsoße mische (was ich mich vor diesem Jahr irgendwie noch nie getraut habe), war für mich klar, dass die Post aus meiner Küche nicht nur süß ausfallen soll. Darum hab ich mich für ein leckeres Chutney entschieden, das z.B. total super zu Käse schmeckt 🙂

Erdbeer-Chili-Chutney
(ergibt 4-5 kleine Gläser)

Zutaten:
1,5kg Erdbeeren
350g Zucker
1 TL Salz
3 Schalotten
1 Stück Ingwer (Pflaumengroß)
2 rote Chilischoten
300ml Weißweinessig
1 Zimtstange
Pfeffer & Salz

1. Die Erdbeeren waschen und kleinschneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Salz für mindestens 1 Stunde ziehen lassen. (Wenn die Erdbeeren dann zu sehr im Saft schwimmen, ggf. einen Teil des Safts abgießen und aufbewahren, dass er am Schluss evtl. wieder hinzugefügt werden kann.)

2. Schalotten, Ingwer und Chilischoten sehr fein würfeln und zu den durchgezogenen Erdbeeren geben. Essig und Zimtstange auch dazu geben, gemeinsam aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze einköcheln, bis es dickflüssig wird (bei mir hats fast 3 Stunden gedauert).

3. Wenn die Masse eingekocht ist: Die Zimtstange entfernen, das Chutney mit Pfeffer und evtl. Salz würzen und noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und diese sofort verschließen.

So, dass war sie: Die Post aus meiner Küche! 🙂