Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien zum World Baking Day

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Am 18. Mai ist World Baking Day und darum hat Luzia Pimpinella zum gemeinsamen Backen aufgerufen. Da mache ich natürlich mit und zeige euch ein Rezept, das bei uns kürzlich auf der Kaffeetafel gelandet ist und das durch seine zitronige Frische den Sommer bereits erahnen lässt. Weit weg kann er nämlich nicht mehr sein, der Sommer, es ist ja schließlich schon Mitte Mai,…

Zitronenmuffins mit Pistazien

Und wenn ihr euch auch ein bisschen Sommer-Feeling auf den Teller holen wollt, empfehle ich euch diese kleinen süßen Muffins. Die Idee für das Rezept stammt aus dem Mutti Magazin, hier gibt es das ganze als saftigen Kuchen. Der ist bestimmt auch lecker. Aber meine Liebe zu süßen Kleinigkeiten und die immer größer werdende Sammlung an Papier-Muffin-Förmchen hat meine Wahl auf Muffins fallen lassen.

Zitronenmuffins

Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien
(ergibt ca. 20 Stück)

Zutaten:
60 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
75 g Mascarpone
1 Bio-Zitrone
50 – 100 g Puderzucker (je nach gewünschter Dicke des Zuckergusses)
gesalzene Pistazien für obendrauf

1. Rühre die Butter mit dem Zucker, bis es eine schöne hellcremige Masse ist und gib dann das Ei hinzu und rühre es für mind. eine Minute weiter, dadurch wird dein Teig schön fluffig. Heize den Backofen auf 150° C vor.

2. Mische in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und gib dann das Mehlgemisch, die Mascarpone sowie die abgeriebene Schale der ganzen Zitrone und den Saft der halben Zitrone zum Teig und verrühre es zügig, bis ein homogener Teig entstanden ist.

3. Fülle den Teig in ein gefettetes, oder ein mit Papierförmchen ausgekleidetes Backblech und backe ihn auf mittlerer Schiene für 12-15 Minuten.

4. Wenn die Muffins ausgekühlt sind kannst du die Pistazien schälen und aus dem Puderzucker und ganz wenig Wasser (vorsichtig dosieren) einen Zuckerguss anühren. Bestreiche die Muffins dann damit und streue die Pistazien in den noch nassen Zuckerguss. Dann trocknen Lassen und den Sommer im Mund fühlen (und vielleicht kannst du dann sogar die Sonne auf deiner Haut kribbeln spüren).

 

Weiße Schoko-Cashew-Mini-Muffins

Hu, viel los in meinem Leben, ich hab einen neuen Job und starte dort gleich voll durch… nebenzu schließe ich den Anderen gerade noch ab, da kommt so einiges zusammen und das bisschen Haushalt macht sich halt doch nicht von allein 😉

Deswegen war es die letzte Zeit mal wieder etwas ruhiger hier. Ich möchte euch heute aber noch das Rezept für die Mini-Cashew-Weiße Schoko-Muffins zeigen, die ich gebacken habe, um mich von ein paar ganz tollen Frauen im „alten“ Job zu verabschieden.

Weiße-Schoko-Cashew-Muffins

Weiße Schoko-Cashew-Mini-Muffins
(ergibt 24 Stück)

Zutaten:
40ml Milch
75g weiße Schokolade
50g Cashew-Kerne
100g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zitronenschale
1 Ei
50g Puderzucker
75g Joghurt
1 TL Licor 43 (oder ein anderer Likör)
nach Wunsch Kuvertüre zum verzieren

1. Erhitze die Milch und lass die weiße Schokolade darin langsam schmelzen. Paralell dazu kannst du die Cashew-Kerne in einer Pfanne ohne Öl hellbraun rösten.

2. Heize den Backofen auf 175° C vor, hacke die Cashew-Kerne und vermische sie mit Mehl, Backpulver und Zitronenschale.

3. Rühre in einer Schüssel das Ei mit dem Puderzucker schaumig und gibt dann den Joghurt, den Likör und die geschmolzene weiße Schokolade dazu und verrühre es gut.

4. Dann die trockenen Zutaten hinzu geben und mit einem Teigschaber nur schnell vermischen, bis alle Zutaten nass sind. Dann in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech füllen (alternativ tut es natürlich auch ein gefettetes Muffinblech) und für ca. 10 Minuten backen.

5. Wenn du willst kannst du die Muffins dann, nach dem auskühlen noch mit weißer Schokolade (oder was dir sonst einfällt/gefällt) verzieren.

1. Dezember: Glühwein-Mini-Gugl

Los gehts! Huh, was bin ich aufgeregt! Bis Weihnachten wartet hier jeden Tag ein feines Rezept oder eine DIY-Idee auf euch! Und für 5 Tage habe ich 5 Wunderbare Gast-Bloggerinnen gewinnen können, die sich dann bei Zeiten bei euch vorstellen werden.

Los gehts heute mit weihnachtlichen Mini-Gugln! Ich habe ja schon einige Sorten gebacken, sei es mit Mohn-Vanille, Triple-Choc, Kirsch-Mandel oder Himbi-Amaretto. Von Anfang an ein Dorn im Auge war mir dabei die Silikon-Backform (die sich von Gebrauch zu Gebrauch auch immer mehr verändert hat, Flecken bekommen hat,…). Und nachdem ich eine Überzeugte Anhängerin der Mini-Gugl geworden bin, musste jetzt eine Metall-Form her.
Und ihren ersten, erfolgreichen Einsatz hatte sie dann gleich, kaum von der Post geholt, für diese feinen weihnachtlichen

Glühwein-Mini-Gugl
(ergibt 24 Mini-Gugl oder Mini-Muffins)

Zutaten:
100g weiche Butter
100g Zucker
1/2 TL Vanillezucker
2 Eier
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kakao
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Msp Nelken
50ml Rotwein
50g gehackte Schokolade

1. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Rühre die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig. Gib dann ein Ei nach dem anderen dazu und rühre den Teig weiter schaumig.

2. Mische das Mehl mit Backpulver, Zimt, Kakao, Lebkuchengewürz und Nelken und hebe das Gemisch unter den Teig.

3. Rühre zuletzt den Rotwein und die gehackte Schokolade unter und fülle den Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels in die gefettete und bemehlte Mini-Gugl-Backform.

4. Backe die kleinen Süßen für etwa 10 Minuten im Backofen, lass sie in der Form etwas auskühlen und löse sie vorsichtig heraus (bei mir kamen sie, trotz Metallform, ohne Probleme heraus).

5. Zum Abschluss kannst du ihnen mit Puderzucker noch ein Schnee-Häubchen verpassen oder wie wäre es mit einem schicken Schoko-Hut? Schon sind sie ausgehfein und hüpfen schwups in den Mund 🙂

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen für den Kitchen Hero

An diesem Wochenende hatte mein lieber, kleiner Bruder seinen 14. Geburtstag und was schenkt eine Back- und Kochbegeisterte große Schwester da? Natürlich ein Kochbuch! Zumal das Geburtstagskind auch gerne den Kochlöffel schwingt und gerne in der Küche experimentiert und die Familie bekocht.

Im Buchladen bin ich dann schnell auf das Buch „Kitchen Hero“ von Donal Skehan gestoßen und was passt besser, als ein Buch von einem jungen, modernen Koch für meinen persönlichen Kitchen Hero. Und wenn man dann ein bisschen in dem wunderbaren Buch blättert, sieht man schnell, dass es ein guter Mix aus modernen, kreativen und klassischen Rezepten ist, so dass man für jeden Appetit etwas darin finden kann. Und natürlich gibt es auch ein Kapitel mit lecker Nachtisch, aus dem ich für die Geburtstags-Kaffeetafel gleich mal die köstlichen Mini-Zitronen-Baisers in leicht abgewandelter Form gezaubert habe!

Buch und Baiser-Törtchen sind gut angekommen, deswegen will ich sie euch hier auch nicht vorenthalten!

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen
(ergibt ca. 30 Stück)

Zutaten für den Mürbteig:
330g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
175g Butter
4-6 EL kaltes Wasser

für die Füllung:
150g Zucker
40g Speisestärke
225ml Wasser
60 ml Zitronensaft
2 Eigelb
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Zitrone
30g Butter

für die Baiser-Haube:
125g Puderzucker
2 Eiweiß

1. Als erstes wird der Mürbteig hergestellt: Dazu mischst du Mehl, Zucker und die Prise Salz, gibst die kalte Butter dazu und knetest das ganze zunächst zu einer bröseligen Masse und dann, mit 4-6 EL kaltem Wasser zu einem mürben Teig. Gib diesen dann bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank.

2. Dann kannst du die Füllung kochen: Hierzu mischst du Zucker, Speisestärke und Wasser und wartest etwas ab, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. Dann gibst du die Eigelb, den Zitronensaft und die Prise Salz dazu und erhitzt das ganze in einem Topf, bis die Masse fest wird. Dann nimmst du das ganze vom Herd und rührst Butter und den Zitronenschalenabrieb unter.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Dann kannst du den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank holen. Rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2-3mm dick aus, schneide daraus quadratische Teigstücke mit einer Seitenlänge von 6,5 cm. Dann kleidest du damit die Vertiefungen einer gefetteten und bemehlten Mini-Muffin-Form aus, stichst den Teig mit einer Gabel ein paarmal ein und bäckst ihn im Ofen für 10 Minuten. Danach reduzierst du die Temperatur des Backofens auf 140° C Umluft.

4. Währenddessen kannst du den gesiebten Puderzucker mit dem Eiweiß solange aufschlagen, bis die Masse fest und glänzend wird und sich spitzen bilden (das kann schon ca. 10 Minuten dauern).

5. Zur Fertigstellung füllst du die gebackenen Mürbteig-Schälchen mit der Zitronenfüllung und machst mit Hilfe eines Spritzbeutels (runde Lochtülle) eine Haube aus Baiser oben drauf. Dann das ganze nochmal so lange backen, bis die Hauben eine leichte Bräunung bekommen. Und schon sind sie fertig!

Mohn-Vanille Mini-Gugl und die Frage der Fragen: Bin ich eine Klischeehausfrau?

Ich muss zugeben, neulich war ich zum 1. Mal in meinem Leben Gastgeberin einer Tupperparty. Das ganze hab ich mehr aus Mitleid entschieden, als aus Überzeugung daran, Gastgeberin sein zu wollen. Aber auf der Party zu der ich eingeladen war, fehlte halt nur noch eine Buchung, damit der Mikrowellen-Dampfgarer in den Besitz der Gastgeberin über ging und nachdem ich es nicht übers Herz gebracht habe (oder manchmal ein zu großes Herz besitze?!) hatte ich schwups meinen Kalender gezückt und schon einen Termin vereinbart.

Und dann, Anfang September war es soweit: Gäste waren eingeladen, Wohnzimmer aufgeräumt, Tisch ausgezogen,… und die Tupperfrau rückte mit all ihren Taschen voller Schüsseln, Dosen, Behältern, Küchen-Helfern,… an. Der Abend wurde dann sehr nett, für mich als Gastgeberin ist das ein oder andere heraus gesprungen und ich war schockiert überrascht, wie oft ich mich bei Sätzen wie: „Oh ja, das hab ich auch!“ „Ich mach das immer so…“ „Dafür eignet sich am besten der…“ erwischt habe. Und ich wollte es genau wissen und habe, nachdem die Party vorbei war, mal meine Küchenschränke durchgesehen und es gibt nahezu keine Türe oder Schublade, die man öffnen kann, ohne dass man darin etwas von Tupperware findet. Von Sparschäler über Schüttelbecher bis hin zu Vorrats- und Gewürzdosen findet sich alles bei mir! Und wenn die Bestellungen von der Party eingetroffen sind, kommen noch ein paar Dinge dazu, unter anderem eine neue Küchenschere,…

Jetzt bin ich natürlich gespannt, gibt es in eurer Küche auch Tupperware? Und habt ihr schon Erfahrungen mit Tupperpartys? Habt ihr ein Lieblings-Produkt oder ist das für euch überteuertes Plastik?

Ach ja und natürlich sollte es für meine Gäste, neben den Leckereien, die die Tupper-Beraterin gemacht hat, auch noch etwas selbstgebackenes geben und was wäre da besser geeignet als die bezaubernden Mini-Gugl. Diesmal mit Mohn und Vanille, nach einem Rezept aus dem Buch „Feine Kuchenpralinen“.

Mohn-Vanille-Gugl
(ergibt 18 Stück)

Zutaten:
1 Vanilleschote
80g Butter
65g Puderzucker
2 TL Vanille-Likör
1 EL Zitronensaft
Zitronenschalenabrieb von einer 1/2 Zitrone
2 Prisen Salz
2 Eier (Größe M)
65g Grieß
30g Mehl
20g Dampfmohn

evtl. weiße Kuvertüre oder Vanille-Guss zum überziehen

1. Heize den Backofen auf 180° C (Umluft) vor und fette die Mini-Gugl Form.

2. Gib die Butter in einen Topf und erhitze sie zusammen mit dem Puderzucker. Währenddessen kannst du die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Wenn die Buttergeschmolzen ist, gib den Vanille-Likör, Zitronensaft, Zitronenschalen-Abrieb, Vanillemark und Salz dazu und verrühre es gut.

3. Als nächstes gibst du die Eier dazu und verrührst auch sie gut (vorsicht, solltest du die Masse davor sehr heiß gemacht haben, besteht die Gefahr, dass das Ei stockt (das passiert bei 70° C).

4. Dann noch Mehl und Grieß mischen, zu der Masse geben und zum Schluss noch den Dampfmohn unterrühren. (Dampfmohn könnt ihr übrigens in der Backabteilung kaufen.)

5. Und schon könnt ihr den Teig, am besten mit Hilfe eines Spritzbeutels oder Gefrierbeutels, in die Form füllen und die süßen Kleinen im Ofen für ca. 13 Minuten backen.

6. Wenn sie etwas abgekühlt sind, könnt ihr ihnen zum Schluss noch ein Mützchen aus weißer Schokolade oder wonach euch sonst ist, verpassen!

Die kleinen kommen bei den Menschen in meinem Umfeld immer super gut an und sind der Renner! So auch auf der Party 😉
Die Bilder hat diesmal übrigens mein kleiner Bruder gemacht, nachdem ich mal wieder etwas knapp dran war mit backen und die ersten Gäste schon da waren. Und so hat er sich dazu bereit erklärt, sich Dinge zusammen gesucht um sie richtig in Szene zu setzen und  fleißig fotografiert. Und ich finde, er hat das wirklich gut gemacht! Danke! 🙂

Post aus meiner Küche – Teil 2

Nachdem ich euch hier neulich schon den herzhaften Teil meines Päckchens vorgestellt habe, schulde ich euch noch die Rezepte für die Linzerschnitten und die Triple-Choc Mini-Gugl!

Linzer-Schnitten
(reicht für eine 26er Springform)

Zutaten:
200g Mehl
1 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Msp Nelken
1 TL Zimt
125g gemahlene Nüsse
1 EL Kakao
125 g Butter
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei
100g Himbeergelee

1. Vermische alle trockenen Zutaten miteinander, gib die Butter dazu und rühre es zu einer sandigen Masse. Dann gib das Ei und das Bittermandelaroma dazu und knete es zu  einen schönen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Für das Gitter habe ich eine Gitterstanze, mit der wird es, vorausgesetzt, dass es gelingt, schön gleichmäßig. Ihr könnt aber auch von Hand die Streifen für ein Gitter schneiden.
Zuerst rollt ihr den Teig für das Gitter aus und bereitet es soweit vor. Dann rollt ihr den restlichen Teig für den Boden aus und gebt ihn in eine Springform.

3. Bestreicht den Teig mit dem Himbeergelee (ihr tut euch leichter, wenn ihr es davor warm macht) und gebt das Gitter darauf.

4. Backt die Linzer-Torte im Backofen bei 180° C Umluft für 25-30 Minuten. Danach lasst ihr das ganze gut auskühlen und könnt nach belieben Schnitten daraus schneiden oder das ganze als Kuchen servieren.

Triple-Choc Mini-Gugl
nach einem Rezept aus „Feine Kuchenpralinen“
(ergibt 18 Stück)

Zutaten:
50 g Butter
50 g Puderzucker
2 Prisen Salz
1 TL Haselnuss-Likör
1/2 EL Limettenschalen-Abrieb
1 Ei (Größe M)
1 EL Mehl
1 TL Kakao
60g Weichweizengrieß
30g weiße Kuvertüre
20g Zartbitterkuvertüre
10g Vollmilchkuvertüre

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor und fette die Mini-Gugl form.

2. Verrühre die weiche Butter mit Puderzucker, Salz, Haselnuss-Likör und Limettenschalen-Abrieb. Dann gibt das Ei dazu und rühre es zu einer geschmeidigen Masse.

3. Vermische Mehl mit Kakao und Grieß und rühre es in den Teig. Dann hebe zuletzt die gehackte Kuvertüre unter den Teig, fülle ihn in einen Spritzbeutel und befülle damit die Backform.

4. Backe das ganze für ca. 12 Minuten, lass es in der Form auskühlen und löse sie dann vorsichtig heraus.

Die Mini-Gugl schmecken wirklich wunderbar buttrig, sind außen schön knusprig und innen weich und haben eine tolle Konsistenz, nachdem hauptsächlich Grieß verwendet wird.

Ich bin verliebt: Kirsch-Mandel Mini-Gugl

Nachdem ich das letzte mal noch etwas kritisch gegenüber der süßen kleinen Mini-Gugl war, was den Arbeitsaufwand, Form fetten,… angeht, sind alle zweifel verflogen, denn sie wollen mir einfach nicht aus dem Kopf und so gab es kurzerhand letzte Woche als Pausenbrot-Ersatz ein paar süße Mini-Gugl!

Nachdem man ja gerade die Qual der Wahl am Obstregal hat, ist meine Entscheidung auf Kirschen gefallen, die sich super gut zu den Mandeln machen. Eigentlich sollte auch noch Marzipan mit in den Teig, ich dachte, ich hätte noch eines da, aber dem war nicht so, deswegen ohne und nicht minder lecker 🙂

Kirsch-Mandel Mini-Gugl
(reicht für eine Form mit 18 Stück)

Zutaten:
80g Butter
80g Puderzucker
2 TL Amaretto
2 Eier
2 EL feingemahlene Mandeln
90g Mehl
1 Msp Backpulver
90g kleingeschnittene Kirschen

1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor und fette die Form mit Butter.

2. Verrühre die Butter mit dem Puderzucker und gib Amaretto und Eier dazu.

3. Verrühre die kleingeschnittenen Kirschen mit dem Mehl, dem Backpulver und den gemahlenen Mandeln und verrühre die Masse kurz mit dem Butter-Ei-Gemisch.

4. Dann fülle den Teig in einen Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel tuts genauso) und fülle ihn damit in die Form.

5. Backe die süßen Mini-Gugl im Ofen für ca. 12-15 Minuten, dann rausholen, kurz abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen, auf einem Gitter auskühlen lassen und genießen!

 

Ich bin ihnen verfallen, du auch? Was ist deine Lieblings-Sorte?

Himbi-Amaretto Mini-Gugl

Nach langem hin und her überlegen, habe ich mir endlich eine Mini-Gugl-Backform gekauft. Eigentlich wollte ich ja kein Silikon, aber das war garnicht so einfach. Und weil ich es erstmal ausprobieren wollte und noch nicht gleich eine teure Form kaufen, bin ich dann doch wieder bei der Kombi aus Buch und Silikon-Form gelandet.

Und sie gefallen mir wirklich, die Kleinen, auch wenn der Aufwand mit Form fetten, mehlen, vorsichtig einfüllen,… ziemlich hoch ist und bestimmt nichts für jeden Tag. Dafür ist die Portion mit 18 Stück schön überschaubar, so dass man nicht noch Ewigkeiten lang Mini-Gugl essen muss darf 🙂

Das Rezept für meine Gugl-Premiere habe ich angelehnt an das Buch „Feine Kuchenpralinen“, das ich zusammen mit der Form gekauft habe.

Himbi-Amaretto Mini-Gugl
(für eine Form mit 18 Stück)

Zutaten:
50g Butter
50g Puderzucker
60g Mehl
3 EL Amaretto
1 Ei (mittelgroß)
70g Himbeeren
20g Sahne

1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor. Fette die Gugl-Form und stäube sie mit Mehl aus.

2. Rühre die Butter mit Mehl und Puderzucker zu einer sandigen Masse. Verrühre in einer anderen Schüssel den Amaretto mit dem Ei und den evtl. kleingeschnittenen Himbeeren.

3. Gib das Ei-Gemisch zu der sandigen Masse und rühre solange, bis ein cremiger Teig entsteht.

4. Schlage die Sahne steif und hebe sie unter den Teig. Dann kannst du den Teig in die Form füllen und im Backofen 12-14 Minuten backen.

5. Dann in der Form noch kurz auskühlen lassen und vorsichtig heraus lösen und darüber freuen, wie niedlich sie aussehen 🙂

Essen statt Trinken: Hugo und Kir Royal Mini-Cupcakes

Nachdem ich das letzte mal Festgestellt habe, dass man für 24 Mini-Cupcakes nur halb so viel Teig braucht wie für 12 „normale“ Cupcakes, habe ich mich wieder an Mini-Cupcakes versucht.

Diesesmal standen, als Nachtisch auf einer Geburtstagsfeier, 3 Sorten auf dem Plan: Hugo-Cupcakes, Kir Royal-Cupcakes und Sprizz-Cupcakes.

Ich muss gleich sagen, dass mir die Sprizz-Cupcakes leider nicht so gelungen sind, der Teig ist nicht so fluffig geworden und das Topping leider viel zu Flüssig. Deswegen werde ich euch das Rezept hier auch noch nicht präsentieren, sondern erst, wenn ich sie nochmal ausprobiert habe und alles fein wird. Außerdem habe ich den Plan, Inge-Cupcakes auszuprobieren. (Kennt ihr Inge? Wenn nicht, könnt ihr sie zum Beispiel bei der Mädchenkantine kennenlernen!) Mal sehen, wann ich dazu komme, denn meine Nachbackliste ist lang 😉

Das Rezept für die Hugo-Cupcakes habe ich beim Fräulein Cupcake Marlene entdeckt:

Mini-Hugo-Cupcakes
(ergibt ca. 24 Mini-Cupcakes)

Zutaten:
80g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Limettenschalen-Abrieb
1 TL gehackte Minze
40g Butter
1 Ei
100ml Prosecco
70ml Milch
2 EL Holunderblütensirup und Holunderblütensirup zum beträufeln

Zutaten für das Topping:
80g Butter
1 EL Frischkäse
100g Puderzucker
3 EL Holunderblütensirup

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Limettenschalen-Abrieb und die gehackte Minze zuerst zusammen und rühre es dann zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verrühre in einer anderen Schüssel das Ei mit Milch, Prosecco und Holunderblütensirup. Gib das Gemisch nach und nach zur sandigen Masse und rühre, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten.

5. Während die Cupcakes backen kannst du das Fosting anrühren. Dazu rührst du Butter und Frischkäse zusammen cremig und gibst dann Puderzucker und Holunderblütensirup dazu, verrührst es gut und schon ist das Topping fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und zum Beispiel mit einem Minzeblatt dekorieren.


Mini-Kir Royal-Cupcakes
(ergibt ca. 24 Stück)

Zutaten:
80g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver
40g Butter
1 Ei
100ml Prosecco
70ml Milch
3 EL Creme de Cassis

Zutaten für das Topping:
80g Butter
120g Puderzucker
3 EL Creme de Cassis

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Kakao zuerst zusammen und rühre es dann zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verrühre in einer anderen Schüssel das Ei mit Milch, Prosecco und Creme de Cassis. Gib das Gemisch nach und nach zur sandigen Masse und rühre, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten.

5. Während die Cupcakes backen kannst du das Fosting anrühren. Dazu rührst du Butter und Puderzucker cremig und gibst dann nach Geschmack ca. 3 EL Creme de Cassis dazu, verrührst es gut und schon ist das Topping fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und verzieren. Ich hab für die Royalen Cupcakes das Gold-Spray benutzt, dass ich aus England mitgebracht habe und hab ihnen einen leichten Gold-Shimmer verpasst 🙂

Kleine Leckereien – Mini-Citrus-Cupcakes

Nachdem ich zu meinem Mini-Muffinblech endlich auch Papierförmchen bekommen habe, gabs jetzt endlich mal Mini-Cupcakes bei mir. Ich hab auch gleich so viele produziert, dass sie nicht nur heute für eine Veranstaltung von der Arbeit aus locker gereicht haben, sondern auch noch für meine Familie und im Kühlschrank warten noch einige darauf, morgen als Sonntagssüß verspeist zu werden 🙂

Außerdem sucht Christina gerade „Sweet Summer“ Rezepte, wozu ich diese kleinen Süßen auch gerne einreichen möchte!

Das Rezept für den Teig stammt von der wunderbaren Hummingbird Bakery, nachdem ich für sommerfrische Cupcakes aber kein Frosting mit 500g Puderzucker und Butter machen wollte, habe ich ein schnelles, citrusfrisches Frischkäsetopping gemacht.

Mini-Citrus-Cupcakes
(reicht für 48 Stück)

Zutaten für den Teig:
240g Mehl
1 EL Backpulver
240g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zitronenschalenabrieb
80g Butter (weich)
2 Eier
240ml Milch
1 EL Citrussirup

Zutaten für das Topping:
350g Frischkäse
125g Puderzucker
4 TL Lemon Curd
1 TL Zitronenschalenabrieb
2-3 EL Citrussirup

Gelee-Citrusfrüchte oder sonstiges zum verzieren

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Zitronenschalenabrieb zuerst zusammen und in einer anderen Schüssel die Eier mit Milch und Citrussirup.

3. Rühre das Mehl-Zucker-Gemisch zusammen mit der weichen Butter zu einer sandigen Masse und gib dann nach und nach das Milch-Ei-Gemisch dazu, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten (Stäbchenprobe). Dann kannst du die erste Portion aus dem Ofen holen und das Blech neu befüllen.

5. Während die Cupcakes backen kannst du schonmal dasFosting anrühren. Dazu rührst du einfach den Frischkäse zusammen mit dem Puderzucker cremig und mischst dann die restlichen Zutaten unter und schon ists fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und nach Wunsch und Vorliebe dekorieren.

Und schon kann man sich die sommerlich süße Leckerei auf der Zunge zergehen lassen 🙂

Sweet Summer