Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Ende Januar erschien schon im dritten Jahr in Folge eine wunderbare Ausgabe der Lecker Bakery. Und natürlich ist sie ganz selbstverständlich in mein Bücherregal eingezogen.

Und genauso wie die Lecker Bakery mittlerweile fast schon zur Tradition geworden ist, ist die Aktion „Wer backt mit?“, die Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche nach dem Erscheinen einer neuen Ausgabe veranstaltet. Und die Auswahl ist garnicht so einfach, denn es sind mal wieder viele leckere Rezepte darin. Meine erste Wahl fiel auf ein sehr fruchtiges Rezept für einen Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen, der frisch und warm aus dem Ofen genauso gut schmeckt wie am zweiten Tag.

Obst-Streuselkuchen

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt und dazu gab es bei uns für den Frische-Kick einen Honig-Quark, der den Kuchen wunderbar abgerundet hat.

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen
(für eine Springform mit 24-26cm Durchmesser)

Zutaten:
225 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
60 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl
60 g kernige Haferflocken
50 g brauner Zucker
40 g Mandelblättchen
150 g TK-Blaubeeren
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
2 EL Gelierzucker

Apfel-Heidelbeer-Knusperkuchen

1. Rühre 125 g Butter gemeinsam mit 50 g Zucker und dem Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer fluffigen Masse. Gib dann die gemahlenen Mandeln und 200g Mehl dazu, rühre es kurz unter und knete dann einen geschmeidigen Teig daraus. Stelle den Mürbteig für mindestens eine Stunde kühl.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Obstfüllung vorbereiten. Lasse die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen. Schäle die Äpfel und schneide sie in 1-2 cm große Stücke. Gib die Apfelstückchen zusammen mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf und lasse sie 5 Min bei voller Hitze unter mehrmaligem Umrühren köcheln. Dann die Äpfel auskühlen lassen.

3. Für die Knusperkruste stellst du Streusel aus 100 g Butter, 50 g Mehl, braunem Zucker, Haferflocken und den Mandelblättchen her. Hierzu lässt du die Butter schmelzen, vermischst in einer Schüssel Mehl, braunen Zucker und Haferflocken und rührst die flüssige Butter darunter. Zum Schluss fügst du noch die Mandelblättchen hinzu.

4. Dann kannst du den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen, den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, gleichmäßig ausrollen und damit eine (gefettete) Spring- oder Tarteform auskleiden. Der Mürbteig-Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Gib dann ein Blatt Backpapier darauf und fülle die Form zum Blindbacken mit getrockneten Hülsenfrüchten. Backe den Teig so für 15 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Teig weitere 10 Minuten bis er goldbraun ist.

5. Vermische dann die abgekühlten Äpfel mit den Heidelbeeren und dem Gelierzucker und gib die Füllung auf den Mürbteig-Boden. Verteile dann die Streusel für die Knusperkruste gleichmäßig auf der Füllung und backe den Kuchen weitere 30 Minuten.

Mir hat er gleich aus dem Ofen noch warm gut geschmeckt. Dazu gab es, wie oben bereits geschrieben, einen Honig-Quark. Hierzu habe ich 250g Quark mit 3 EL Joghurt und 2 TL Honig verrührt.

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Sonntagssüß, dafür ist dieser Kuchen wunderbar. Aufs Sofa gekuschelt mit einem Tee und dazu Warmes Obst mit Knusper, was gibt es schöneres!

Fruchtiger Knusüer-Streusel-Kuchen

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Frühstücks-Sause: Toastmuffins mit Bacon und Ei aus der neuen Lecker Bakery

Ich muss gestehen, in letzter Zeit war es ziemlich ruhig hier, ich hatte in der Arbeit eine große Veranstaltung und bin deswegen nicht zum bloggen gekommen.Aber jetzt bin ich wieder hier, habe fast 4 Wochen(!) Urlaub, eine lange Liste, was ich alles machen will (unter anderem neue Vorhänge für die Küche nähen, ganz viel backen, bei der neuen Runde von Post aus meiner Küche teilnehmen, das 1. Mal Tupper-Party-Gastgeberin sein,…)

Aber zunächst fang ich mal damit an, nachzuholen, was ich in der letzten Zeit alles nicht gebloggt habe.

Los gehts mit einer etwas anderen Art, Englisches Frühstück (außer den Bohnen) zu servieren, die ich in der neuen Lecker Bakery Vol 2 entdeckt habe. Und die heute sofort im Rahmen meiner Frühstücks-Sause hier auf den Tisch gekommen und mit Freude gegessen wurde.

Das Rezept ist denkbar simpel 😉

Toastmuffins mit Bacon und Ei
(für 6 Toastmuffins)

Zutaten:
6 Scheiben Toast
6 Scheiben Bacon
6 Eier
etwas Butter

1. Heize den Backofen auf Umluft 170° C vor. Rolle die Toastscheiben jeweils mit dem Nudelholz platt und bestreiche eine Seite gründlich mit Butter.

2. Dann lege die Mulden des Muffin-Blechs jeweils mit einer Scheibe Toast aus (die gebutterte Seite nach unten, damit sie sich nachher gut aus der Form lösen lassen). Dann legst du jeweils eine Scheibe Bacon in die Förmchen und schlägst ein Ei darin auf.

3. Das Ganze schiebst du dann für ca. 15 Minuten in den Backofen (jenachdem, wie fest du das Ei haben möchtest). Und schon kannst du es zum Frühstück oder Brunch servieren 🙂

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Ich habe euch ja vor einiger Zeit berichtet, dass ich mal wieder im Zeitschriftenladen meinen Geldbeutel nicht in der Tasche lassen konnte und zuschlagen musste und jetzt kam ich endlich dazu, etwas aus der Lecker Trattoria auszuprobieren. Ich muss gleich sagen, ich bin halt einfach eine Süße und so gab es keine Pasta, die der Hauptbestandteil des Heftes ist, sondern einen leckerschmecker Nachtisch!

Gleich auf der 1. Seite im Heft ist ein Rezept für Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren zu sehen, das wirklich Appetit anregt und noch dazu ohne Alkohol und Kaffee zubereitet wird, somit kann es jeder und jede, ob groß oder klein, genießen. Ich habs ein bisschen abgewandelt, nachdem die Johannisbeeren gerade reif waren und mir die Mascarpone-Menge doch etwas hochgegriffen erschien 😉

Deswegen bekommt ihr hier jetzt meine Version, das:

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Topfen (oder Quark)
150g Vanillejoghurt
100g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
400g Sahne
400g Cantuccini
ca. 250ml Orangensaft
500g Johannisbeeren
50g Zartbitter-Schokolade

1. Rühre aus Mascarpone, Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Zitronensaft eine geschmeidige Creme zusammen. Dann schlage die Sahne steif und hebe sie unter.

2. Wasche die Johannisbeeren und zupfe, bis auf ein paar zum dekorieren, alle Beeren von den Stielen ab.

3. Zum einschichten in die Form beginnst du mit einer Schicht Cantucchini, die zuvor kurz in Orangensaft getaucht werden (wirklich nur kurz tauchen, nicht einlegen).

4. Dann kommt ca. 1/3 der Creme darauf, dann die Johannisbeeren, dann wieder 1/3 der Creme, dann noch ein paar Cantuccini darauf verteilen und den Rest der Creme drauf geben.

5. Ich habs dann über nacht im Kühlschrank ziehen lassen (es reicht aber bestimmt auch kürzer) und kurz vor dem servieren dann mit gehackter Schokolade und Johannisbeeren verziert. Und schon ist es fertig, kein Hexenwerk aber es kam echt gut an 😉

Jetzt ists aber genug…

… das denke ich mir jedes Mal, nachdem ich mir eine neues Back- oder Kochbuch oder vielmehr noch eine Back- oder Kochzeitschrift gekauft habe. Und dann passiert es immer wieder, ich habe zu viel Zeit am Bahnhof oder laufe im Supermarkt ein bisschen zu aufmerksam am Zeitschriftenregal vorbei und schon wird meine Vernunft auf eine harte Probe gestellt.

Und gestern konnte ich einfach nicht wiederstehen und hab mir diese 3 super-mega-tollen Zeitschriften gekauft, die man einfach haben muss 🙂 Und jetzt bin ich gespannt, wann ich dazu komme, daraus auch die ganzen tollen Dinge zuzubereiten.

Im Moment bin ich mir Arbeit und nebenzu noch den Planungen zu Post aus meiner Küche voll eingespannt. Aber Anfang der Woche geht mein Verry Berry-Päckchen auf die Reise zu Jessi.

Und dann gibts hier hoffentlich auch wieder mehr zu sehen!

Ach ja, weil ich es doch wieder nicht lassen kann und mir mit Sicherheit bald wieder etwas kaufen werde:
Was ist denn eure Lieblings-Zeitschrift?

Red Velvet Cupcakes mit Hut

Vor einiger Zeit hab ich bei Maike diese neckischen Hütchencupcakes entdeckt und die Idee des Toppings hat mich sofort begeistert und mich vor eine neue Herausforderung gestellt. Und als ich dann in der Lecker Bakery ein Rezept für Red Velvet Cupcakes entdeckt habe (Rote Beete zu verbacken stand auch auf meiner Küchen To-Do-Liste), war die Kombination für mich sonnenklar 🙂

Und so gibts:

Red Velvet Cupcakes mit Hut
(hat 13 Stück ergeben)

Zutaten für den Teig:
200g gekochte Rote Beete
150ml neutrales Öl (bei mir wars Sonnenblumenöl)
3 Eier
150g Mehl
1,5 TL Backpulver
60g Kakao
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Zutaten für die Hütchen:
3 Eiweiß
250g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
1 TL Vanillezucker
350g Zartbitterschokolade
3 EL neutrales Öl

1. Den Backofen auf Umluft 150° C vorheizen. Die Rote Beete klein schneiden und gemeinsam mit dem Öl pürieren. Dann nach und nach mit dem Handrührgerät die Eier unterrühren.

2. Die restlichen Zutaten für den Teig (Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker, Vanillezucker, Salz) miteinander vermischen, zur Rote-Beete-Mischung geben und nur solange rühren bis alles vermischt ist.

3. Den Teig in die Förmchen verteilen und 20-25 Minuten backen.

4. Währenddessen für die Hütchen Eiweiß, Zucker und Zitronensaft etwas schaumig schlagen, dann über dem Wasserbad weiterrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat und das Eiweiß steif geworden ist. Dann wieder runter vom Wasserbad, Vanillezucker dazugeben und nochmal weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist und der Eischnee ganz fest geworden ist.

5. Wenn die Cupcakes nach dem backen ganz abgekühlt sind, die Masse mit dem Spritzbeutel darauf verteilen und das ganze im Kühlschrank fest werden lassen. (Packt sie dazu gut ein, weil die Eischnee-Masse schnell Gerüche annimmt!)

6. Wenn die Masse fest geworden ist (das dauert im Normalfall nicht länger als eine Stunde, ich hab sie soweit aber schon am Vortag vorbereitet), die Schokolade über dem Wasserbad mit dem Öl schmelzen. Wenn sie flüssig ist, etwas abkühlen lassen (sie muss aber noch flüssig sein) und in ein hohes, schmales Gefäß (Durchmesser muss größer sein als der der Cupcakes) geben. Dann die Cupcakes vorsichtig in die Schokolade tauchen und etwas abtropfen lassen.
Das hat bei mir erstaunlich gut geklappt, ich hab eigentlich schon damit gerechnet, dass die Eiweiß-Masse dann in der Schokolade schwimmt und/oder ich die Glasur mit einem Löffel drüber träufeln lassen muss.

7. Zum fest werden lassen, könnt ihr es wieder gut verpackt in den Kühlschrank stellen, dann müsst ihr aber beachten, dass die Glasur, wenn sie dann länger draußen stehen (z.B. über Nacht), fleckig werden kann. Deswegen wenn ihr sie verschenken wollt, nicht im Kühlschrank lagern wollt,… lasst sie besser bei Zimmertemperatur fest werden.

8. Schon sind sie fertig! Man braucht zwar insgesamt schon etwas Zeit und vor allem auch viele Schüsseln und Gefäße. Aber ich finde, es lohnt sich allemal, denn sie sind super lecker, der etwas herbe Rote-Beete-Teig passt prima zu den süßen Hütchen. Und man hat lange was davon, denn eines davon sättigt einen erstmal 🙂

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