Dinkel-Zimtschnecken

Zum neuen Jahr hat Tastesheriff Claretti zur Aktion „Ich backs mir“ aufgerufen, das erste Thema sind Zimtschnecken und es sind wirklich schon wahnsinnig viele leckere Rezepte und Zimtschnecken-Varianten zusammengekommen.

Bei mir kamen auch Zimtschnecken auf den Tisch, in einer Variation mit Dinkel-Mehl und mit einem Hauch von Pudding-Füllung. Dadurch sind sie wunderbar saftig geblieben, ich glaub, das mache ich jetzt öfter!

Zimt-Pudding-Schnecken

Dinkel-Zimtschnecken

Zutaten:
300g Dinkel-Mehl (Type 630)
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
200ml Milch
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
30g Butter

Zimtschnecken

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und brösel die Hefe hinein. Dann den Zucker auf die Hefe und mit der lauwarmen Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und ein paar Minuten gehen lassen, bis sich Luftblasen bilden.

2. Dann Puddingpulver, Salz, die restliche Milch, Butter und das Ei dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn er zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl zugeben. Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und dort mindestens 45 Minuten lang gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

3. Für die Füllung kochst du einen Pudding aus dem halben Päckchen Puddingpulver, 200ml Milch, 3EL Zucker und dem Zimt (die Anleitung dafür findest du auf der Rückseite des Pudding-Päckchens). Wenn der Pudding etwas abgekühlt ist, rühre die Butter unter den Pudding.

4. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor, und belege ein Blech mit Backpapier oder fette eine Springform oder ähnliches mit Butter ein.

5. Knete den Hefeteig noch einmal kräftig durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen, das ganze von der Längsseite her aufrollen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann auf das Backblech oder in die Form legen und im Backofen 15-20 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

6. Wenn du willst, kannst du die Schnecken dann noch mit Zuckerguss bestreichen (dazu kam es bei uns garnicht mehr, so schnell waren die süßen Schneckchen verputzt).

Zimtschnecken-Liebe

Augsburger Zwetschgendatschi

Unter dem Motto „Genuss aus Bayerisch-Schwaben“ läuft diese Woche die Themenwoche von Julia & Nicole und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Nachdem es am Montag Schwäbische Kässpätzle, am Dienstag Bayerisch Creme und gestern Maultaschen gab, bin ich heute dran.

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Und was wäre da naheliegender als derZwetschgenkuchen aus der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt, die liebevoll auch Datschiburg genannt wird? Und nachdem ich eh eine Freundin von Klassikern bin, freu ich mich, euch hier mein Datschi-Rezept zu präsentieren:

 

Augsburger Zwetschgendatschi

Augsburger Zwetschgendatschi
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
400g Mehl
100g Zucker
1 Würfel Hefe
125ml Milch
1 Ei
80 g Butteretwas Zimt
1,5kg Zwetschgen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde. In die Mulde bröselst du dann die Hefe, gibst den Zucker dazu und gießt das ganze mit der lauwarmen Milch auf. Während die Hefe bereits beginnt zu gehen, verrührst du in einer kleinen Schüssel das Ei mit der weichen Butter und gibst etwas Zimt dazu.

2. Dann beginnst du, die Hefe-Mehl-Masse zu kneten und gibst nach einer weile, wenn die Masse zu trocken wird, die Ei-Butter-Mischung dazu und knetest es zu einem geschmeidigen Teig. Sollte er zu klebrig sein, gib einfach noch etwas Mehl dazu. Dann lässt du den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen.

3. In der Zwischenzeit kannst du die Zwetschgen vorbereiten. Ich schneide dazu immer 2 Hälften und schneide diese jeweils in der Hälfte nochmal ein, so dass du am Schluss lauter Viertel hast.

4. Wenn der Teig fertig gegangen ist, heize den Backofen auf 1800°C Umluft vor, knete den Teig nochmal durch und rolle ihn in Blechgröße aus. Gib dann die Zwetschgen in dichten Reihen auf den Teig und datsche (drücke) sie schön fest.

5.  Backe den Datschi auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten und lass ihn vor dem Servieren etwas auskühlen.

Zwetschgenkuchen

Mir persönlich schmeckt er am besten lauwarm und dick mit Zucker und Zimt bestreut. Und erinnert mich an Sommer im Garten meiner Großeltern. Denn da gehörte er einfach dazu! Entweder frisch, oder aufgetaut, denn Zwetschgendatschi kann man auch super einfrieren und schnell wieder auftauen!

Viel Spaß und guten Appetit bei meinem Genuss aus Bayerisch-Schwaben! Und schaut die nächsten Tage doch mal bei den Anderen vorbei:

Montag: Marie von Schätze aus meiner Küche
Dienstag: Sarah von Stilküche
Mittwoch: Nina von Schokobeeri
Donnerstag: Carina von Ina Mias Allerlei
Freitag: Johanna von My tasty little beauties
Samstag: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Sonntag: Julia und Nicole von JuNi Lifestyle

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

14. Dezember: Springerle

14. Dezember

Von einem Freund aus Hamburg – mit schwäbischen Wurzeln – (nicht, das ich die selber nicht auch hätte 😉 ) habe ich letztes Jahr eine leckere Dose voll Plätzchen bekommen. Darin waren unter anderem auch die leckeren Springerle, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Für mich erklärte sich damit dann auch, für was es auf dem Christkindelsmarkt an den Plätzchenausstecher-Ständen die Holz-Modeln gibt.

Und weil ich letztes Jahr nicht nur die Plätzchen, sondern auch das Rezept bekommen habe, bin ich dieses Jahr gleich lsogestiefelt und hab mir zwischen Glühwein und Schupfnudeln ein Model gekauft um dann fleißig loszubacken! (Es geht jedoch genauso gut auch ohne Model!)

Schwäbische Springerle

Zutaten:
2 Eier
250g Puderzucker
250g Mehl
1/2 EL Anis (gemahlen)

Anis-Plätzchen

1. Rühre die Eier mit dem Puderzucker schaumig. Knete dann die anderen Zutaten unter, so dass ein fester, geschmeidiger Teig entsteht. Stelle diesen dann für mindestens 2 Stunde kühl.

2. Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ca. 4mm dick aus (nachdem der Teig sehr fest ist, braucht das ein bisschen Kraft).

3. Wenn du ein Model hast, drücke es auf den Teig, so dass ein Abdruck deutlich zu erkennen ist. Schneide dann die Rechtecke aus und lege sie auf ein Backpapier. (Alternativ kannst du den Teig einfach in Ecken oder Rauten schneiden und auf ein Backpapier legen.) Lasse die fertig ausgeschnittenen Springerle dann 24 Std. lang an der Luft trocknen.

4. Backe die Springerle dann bei 150° C Umluft für ca. 15 Minuten. Dabei gehen sie auf, und sehen ein bisschen aus, wie ein Kissen. Dadurch haben sie auch ihren Namen „Springerle“ bekommen, weil sie im Ofen „nach oben springen“. 🙂

Springerle von der Seite

9. Dezember: Dominosteine

Dominosteine wandern in der Adventszeit immer wieder gerne, fast von selbst, in meinen Einkaufskorb. Und bisher waren sie immer das einzige nichtselbstgemachte auf einem Plätzchenteller. Doch das hat sich dieses Jahr bei mir geändert mit wunderbaren, selbstgemachten Domino-Steinen. Das Rezept dazu habe ich letztes Jahr von einer Freundin bekommen:

Dominosteine
(ergibt etwa 50 Stück)

Zutaten:
50g Butter
200g Honig
100g braunem Zucker
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Msp Nelken
1/2 TL Zimt
1 Ei
100g Puderzucker
1 EL Rum
200g Marzipan-Rohmasse
200g Frucht-Gelee (z.B. Johannisbeer)
300g Zartbitter-Kuvertüre

1. Heize den Backofen auf 175° C Umluft vor. Schmelze die Butter zusammen mit dem Honig und dem braunen Zucker in einem kleinen Topf. Vermische in einer Rührschüssel das Mehl mit Backpulver, Nelken und Zimt und verknete es mit der Honigmasse und dem Ei zu einem geschmeidigen Teig (es ist normal, dass er ziemlich klebrig ist!).

2. Rolle den Teig gleichmäßig aus und backe ihn auf einem Blech etwa 10 Minuten. Schneide ihn, sobald er aus dem Ofen kommt, in 2 gleichgroße Hälften. Dann lasse ihn abkühlen.

3. Währenddessen kannst du Puderzucker, Rum und Marzipan zu einer geschmeidigen Masse verkneten und zwischen Frischhaltefolie auf die Größe der Teigplatten ausrollen. Außerdem kannst du das Frucht-Gelee erwärmen und glattrühren.

4. Dann beginnt das schichten: Bestreiche eine der Teigplatten mit dem Gelee, lege die Marzipanschicht darauf, bestreiche diese mit dem restlichen Gelee und drücke die zweite Teigplatte leicht an.

5. Dann das ganze komplett auskühlen lassen, in Würfel schneiden und mit der Kuvertüre überziehen (ich hab sie vorsichtig getunkt und dann mit dem Pinsel noch gleichmäßig an den Seiten verteilt).

Und schon sind sie fertig! Im Querschnitt sehen sie vielleicht nicht ganz aus wie die gekauften Dominosteine, denn ihnen fehlt die dicke Gelee-Schicht. Geschmacklich habe ich aber das Gefühl, dass sie relativ nah an das Original hinkommen (mal abgesehen von der Gelee-Schicht 😉 )

Frühstückssause: Franzbrötchen

Während auf den meistenn Blogs schon fleißig die Weihnachtsbäckerei zu sehen ist, ist es im Hause der Zuckerbäckerin noch relativ unweihnachtlich… Aber heute wird das geändert, denn ich mache mich auf in den Keller und hole die großen, schweren Kisten voller Weihnachts-Deko herauf. Zugegeben, ein bisschen aufgeregt bin ich schon, denn ich entdecke jedes Jahr wieder Dinge in den Kisten, die ich schon wieder vergessen hatte und freue mich dann wie eine Schneekönigin über die wiederentdeckten Sachen. Das ist schon ein wunderbarer Vorgeschmack auf Weihnachten 🙂

Und am nächsten Samstag geht es dann in meiner Küche und hier auf dem Blog los mit dem Adventskalender:

Um für heute den passenden Duft zur Weihnachtsdeko in die Wohnung zu zaubern, gab es zum Frühstück leckere Franzbrötchen! Das Rezept habe ich vor einiger Zeit auf dem Blog von Julia entdeckt. Und da mein Liebster Hamburg und somit auch die Franzbrötchen für mich verlassen hat, gibt es die bei uns seitdem öfters mal zum Frühstück (auch wenn sie nicht genau wie die Franzbrötchen von Hamburger Bäckern schmecken, lecker und zimtig sind sie auf jeden Fall!)

Franzbrötchen
(ergibt je nach Größe etwa 10 Stück)

Zutaten:
500g Mehl
1 Würfel Hefe
200ml warme Milch
100g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
Zimt

1. Gib das Mehl in eine Schüssel und forme in der Mitte eine große Mulde. Brösel in diese die Hefe hinein, überstreue sie mit 50g Zucker und gib die warme Milch darüber. Das lässt du dann an einem warmen Ort ca. 5-10 Minuten gehen.

2. Gib das Ei (zimmertemperatur) und 50g Butter zum Teig und knete es zu einem geschmeidigen Teig. Lass diesen an einem warmen Ort weitere 45 Minuten gehen.

3. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, heizt du den Backofen auf 175° C Umluft vor und rollst den Teig etwa 5mm dick aus. Bestreiche die Teigfläche mit 50g flüssiger Butter (jenachdem wie groß deine Teigplatte ist, brauchst du ggf. auch mehr Butter) und bestreue es mit 50g Zucker und Zimt.

4. Dann rollst du den ganzen Teig auf und schneidest ihn in etwa 5cm breite rollen. Um die typische Form der Franzbrötchen zu bekommen, drückst du die Mitte der Rollen mit einem Kochlöffelstiel oder etwas ähnlichem nach unten. Dadurch drückt es an den Seiten die Schnecken etwas heraus. Dann kannst du das ganze mit der Handfläche insgesamt noch etwas plattdrücken.

5. Im Ofen brauchen die süßen Franzbrötchen dann etwa 15 Minuten, während sich ein wunderbarer, zimtiger Duft in der ganzen Wohnung ausbreitet! Yummie!

Post aus meiner Küche – Teil 2

Nachdem ich euch hier neulich schon den herzhaften Teil meines Päckchens vorgestellt habe, schulde ich euch noch die Rezepte für die Linzerschnitten und die Triple-Choc Mini-Gugl!

Linzer-Schnitten
(reicht für eine 26er Springform)

Zutaten:
200g Mehl
1 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Msp Nelken
1 TL Zimt
125g gemahlene Nüsse
1 EL Kakao
125 g Butter
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei
100g Himbeergelee

1. Vermische alle trockenen Zutaten miteinander, gib die Butter dazu und rühre es zu einer sandigen Masse. Dann gib das Ei und das Bittermandelaroma dazu und knete es zu  einen schönen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Für das Gitter habe ich eine Gitterstanze, mit der wird es, vorausgesetzt, dass es gelingt, schön gleichmäßig. Ihr könnt aber auch von Hand die Streifen für ein Gitter schneiden.
Zuerst rollt ihr den Teig für das Gitter aus und bereitet es soweit vor. Dann rollt ihr den restlichen Teig für den Boden aus und gebt ihn in eine Springform.

3. Bestreicht den Teig mit dem Himbeergelee (ihr tut euch leichter, wenn ihr es davor warm macht) und gebt das Gitter darauf.

4. Backt die Linzer-Torte im Backofen bei 180° C Umluft für 25-30 Minuten. Danach lasst ihr das ganze gut auskühlen und könnt nach belieben Schnitten daraus schneiden oder das ganze als Kuchen servieren.

Triple-Choc Mini-Gugl
nach einem Rezept aus „Feine Kuchenpralinen“
(ergibt 18 Stück)

Zutaten:
50 g Butter
50 g Puderzucker
2 Prisen Salz
1 TL Haselnuss-Likör
1/2 EL Limettenschalen-Abrieb
1 Ei (Größe M)
1 EL Mehl
1 TL Kakao
60g Weichweizengrieß
30g weiße Kuvertüre
20g Zartbitterkuvertüre
10g Vollmilchkuvertüre

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor und fette die Mini-Gugl form.

2. Verrühre die weiche Butter mit Puderzucker, Salz, Haselnuss-Likör und Limettenschalen-Abrieb. Dann gibt das Ei dazu und rühre es zu einer geschmeidigen Masse.

3. Vermische Mehl mit Kakao und Grieß und rühre es in den Teig. Dann hebe zuletzt die gehackte Kuvertüre unter den Teig, fülle ihn in einen Spritzbeutel und befülle damit die Backform.

4. Backe das ganze für ca. 12 Minuten, lass es in der Form auskühlen und löse sie dann vorsichtig heraus.

Die Mini-Gugl schmecken wirklich wunderbar buttrig, sind außen schön knusprig und innen weich und haben eine tolle Konsistenz, nachdem hauptsächlich Grieß verwendet wird.

Picknick is on my mind – Rotweinkuchen im Glas

Diese Woche läuft ja die große Tausch-Sause von Post aus meiner Küche und auch ich bin wieder mit dabei 🙂
Was meine Tauschpartnerin Steffi von mir bekommt, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Aber angestiftet vom Thema, dreht sich gerade bei mir so einiges ums Picknick und so habe ich kurzerhand für ein Zeltlager diese netten Kuchen im Glas gezaubert, die man – wenn man nicht gerade im Zelt schläft – sogar in der Handtasche prima überall mit hin nehmen kann, ein spontanes Picknick veranstalten kann, oder natürlich im Vorratsschrank für spontanen Kuchenhunger Kaffeebesuch aufbewahren kann.

Gemacht sind sie mal wieder ganz fix und unkompliziert!

Rotweinkuchen im Glas
(ergibt 4 Gläser mit je 350ml)

Zutaten:
200g Butter
200g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillezucker
3/4 TL Zimt
3/4 TL Kakaopulver
200g Mehl
1 TL Backpulver
100ml Rotwein
100g gehackte Schokolade (od. Schokostreusel)

1. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor, fette die Einmachgläser und mehle sie.

2. Rühre die Butter schaumig und gib den Zucker und die Eier nach und nach dazu.

3. Wenn die Masse schön schaumig ist, gib den Zimt, Kakao und Vanillezucker dazu. In einer anderen Schüssel kannst du bereits Mehl und Backpulver mischen und dann, im Wechsel mit dem Rotwein, unter den Teig rühren.

4. Zum Schluss noch schnell die gehackte Schokolade unterrühren und dann den Teig in die Gläser füllen. (Hierbei ist es wichtig, dass du die Gläser nicht so voll machst, höchstens zu 3/4.)

5. Dann backst du das ganze ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) und verschraubst die Gläser sofort nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast.

Der Kuchen kam super an und hat für viele freudige Gesichter gesorgt 🙂

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?




Marmorkuchen im Glas

Man könnte, wenn man den Blog hier verfolgt fast meinen, dass ich eine Vorliebe für Marmorkuchen habe. Denn nach dem Klassiker kommt hier ein schneller Marmorkuchen im Glas.

Nachdem ich gestern spontan einer Geburtstagseinladung gefolgt bin, musste natürlich noch schnell ein Geschenk her und was sollte es bei einer Zuckerbäckerin anders sein, als ein Kuchen 🙂 Er ist auch super angekommen, die meisten hatten sowas noch nie gesehen (ich merke, wie sehr ich mittlerweile in Blogger-Kreisen unterwegs bin, denn mein Eindruck war, dass ein Kuchen im Glas mittlerweile ein alter Hut ist.

Nicht aber für mich, es war mein erster Back-Versuch mit Weck-Gläsern und ich habe natürlich auch gleich den Fehler begangen und die Gläser zu voll gemacht, so dass ich am Schluss oben die Spitzen abschneiden musste. Das hat der Optik aber nicht, wie befürchtet, geschadet, sondern ich fand es dann ganz keck, dass man durch den Deckel gleich schon das Marmor-Muster erkennen konnte.

Und jetzt lese ich gerade, dass es die Initiative Sonntagssüß in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird… Schade, da habe ich mich gerade daran gewöhnt und es lieb gewonnen, Sonntags das Süße besonders zu zelebrieren! Aber es ist auch nachvollziehbar und ich bin froh, dass ich in den Genuss der Sonntagssüßen-Gemeinschaft gekommen bin!

Aber hier jetzt das Rezept, ein Sonntagssüß, dass sich auch wunderbar lagern lässt, und auch in Zukunft Sonntagssüß-Freude verbreiten kann 🙂

Marmorkuchen im Glas
(ergibt 3 Weck-Gläser mit 1/2l Inhalt – bei mir waren es 2 Gläser, 2 Muffinförmchen und die abgeschnittenen Spitzen)

Zutaten:
150g Margarine oder Butter
130g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
200g Mehl
1/2 Pck Backpulver
1 EL Kakaopulver
2 EL Milch
40g gehackte Schokolade

1. Heize den Backofen auf 150°C Umluft vor. Fette die Gläser und „brösel“ sie.

2. Rühre die Margarine/Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz cremig und gib dann die Eier dazu und rühre weiter.

3. Gib dann das Mehl, verrührt mit dem Backpulver, dazu und rühre weiter.

4. Dann teile den Teig in 2 Hälften und gib zu einer Hälfte die Milch,den Kakao und die gehackte Schokolade.

5. Schichte dann die 2 Teighälften abwechselnd in die Gläser. Ich hab das ähnlich wie beim Zebrakuchen gemacht und einfach immer einen Esslöffel in die Mitte gegeben. Da sind der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt 🙂

6. Dann Backe die Gläser (ohne Deckel!) für ca. 40-45 Minuten im Backofen (Stäbchenprobe). Wenn du mit Weck-Gläsern arbeitest, empfiehlt es sich, die Gummiringe während der Backzeit in kaltes Wasser einzulegen, dann schließen sie danach richtig dicht.

7. Hole die Gläser aus dem Ofen, schneide evtl. den Überstehenden Teig ab und verschließe die Gläser sofort!

So hält sich der Kuchen mit Sicherheit ein halbes Jahr!