Kekse gehen immer: Amarettini

Es gibt Dinge, die gehen immer! Egal zu welcher Jahreszeit und ob es draußen 30 Grad im Schatten hat, es stürmt oder Schnee fällt oder wenn der Spätsommer gerade eine, hoffentlich kleine, Pause macht.

Für mich gehört dazu auf jeden Fall Schokolade und *Achtung, Krümelmonster-Stimme an* Kekse! *Krümelmonster-Stimme aus*

Zu einer Tasse (Eis-)Kaffee liebe ich es, wenn ein kleiner leckerer Keks serviert wird. Und Urlaubs- und Italienfeeling kommt bei mir vor allem mit leckeren Amarettini auf. Nachdem die aus Italien mitgebrachten Amarettini schon längst alle verputzt sind, habe ich einfach selbst gebacken. Nichts leichter als das!

Und damit auch ihr euch in ein italienisches Straßencafé träumen könnt, habe ich das Rezept hier für euch!

Amarettini-Kekse zum Kaffee

Amarettini
(ergibt 2 Bleche)

Zutaten:
230 g fein gemahlene Mandeln (mit Haut)
200 g Zucker
2 Eiweiß
1 TL flüssiger Honig
3 Tropfen Bittermandelaroma (vorsicht, der Geschmack wird schnell zu intensiv)
ca. 100 g Puderzucker

Amarettini

1. Verknete die Mandeln mit Zucker, Eiweiß, Honig und Bittermandelaroma. Stelle den Teig dann für ca. 30 Minuten kühl.

2. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Teile den Teig in gleichmäßige, ca. walnussgroße Stücke, forme Kugeln daraus, wälze sie im Puderzucker und setze sie dann mit Abstand auf ein (mit Backpapier ausgelegtes) Backblech. Achte darauf, dass genügend Platz zwischen den Kugeln ist, da sie im Ofen etwas auseinander laufen.

3. Backe sie im Ofen für ca. 10-15 Minuten und lasse sie dann noch einen Moment auf dem Blech auskühlen und fest werden, bevor du sie zum auskühlen auf ein Gitter legst. Dann brauchst du nur noch die Kaffeemaschine (alternativ den Wasserkocher,…) anschmeißen und dich wegträumen.

Gorgonzola-Apfel-Risotto

Erst vor kurzem habe ich den Blog Delicious Days von Nicole Stich entdeckt, einer der bekanntesten und bereits vom Time Magazine ausgezeichneten Blogs. Und irgendwie ist er total an mir vorbei gegangen, bis ich in einem kleinen Münchner Café eines ihrer Bücher entdeckt habe, dass ich dann auch gleich haben musste.

Und so ist das Buch Delicious Days bei mir zuhause eingezogen. Ein paar Rezepte daraus haben es mir besonders angetan, eines davon ist das Rezept für Gorgonzola-Risotto mit Äpfeln, welches es in kurzer Zeit schon 2mal bei mir auf den Tisch geschafft hat und jetzt auch auf den Blog:

Gorgonzola-Risotto

Gorgonzola-Risotto mit Äpfeln
(für 2 Personen)

Zutaten:
2 EL Butter
125 g Risotto-Reis
1 Schuss Weißwein
ca. 500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 kleine Äpfel
75 g Gorgonzola
1-2 EL geriebenen Parmesan
Muskat, Salz, Pfeffer

Gorgonzola Apfel Risotto

1. Gib einen EL Butter in einen Topf und dünste den Risotto-Reis in der geschmolzenen Butter, bis der Reis glasig (aber auf keinen Fall braun!) ist. Lösche den Reis dann mit einem Schuss Weißwein ab und gieße den Reis dann immer wieder mit etwas Brühe auf (nicht alles auf einmal, sondern immer nur kleine Mengen, wenn keine Flüssigkeit mehr da ist).

2. Während das Risotto auf mittlerer Stufe köchelt, kannst du in einer kleinen Pfanne den zweiten EL Butter schmelzen, die Zwiebel klein Würfeln und darin langsam braun werden lassen. Das dauert ein bisschen. Solange kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stifte schneiden. Und immer wieder nach dem Risotto gucken, dass nichts reinbrennt 😉

3. Wenn die Zwiebeln braun ist, die Äpfel dazu geben und die restliche Zeit (mind. 5 Minuten) mit den Zwiebeln braten. Dann das ganze mit etwas Salz und Muskat würzen.

4. Sobald der Reis nur noch wenig biss hat, den Gorgonzola und Parmesan zum Risotto geben und darin schmelzen lassen. Dann das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken (vorsichtig, nachdem der Gorgonzola schon eine gewisse Würze reinbringt).

5. Zum Schluss ca. die Hälfte der Apfel-Zwiebel-Mischung unter das Risotto mischen, den Rest dann zum servieren obendrauf geben und mit etwas Parmesan bestreuen.

Guten Appetit!

Cynthias Polenta-Muffins

Hach, was ist das für eine feine Woche! Das Wetter ist wunderbar und bei mir daheim ist Stadtfest. Das heißt: Die Küche bleibt diese Woche kalt, denn ich muss kulinarisch alles mitnehmen, was das Stadtfest zu bieten hat. Da gibt es von Rahmfleckerl, über Krustenbraten und Zwiebelkuchen, bis hin zu Quarkballen und Aus’zogenen alles.

Gut, dass ich letzte Woche schon etwas vorgearbeitet habe, denn es hat ja schließlich nicht jeder ein Stadtfest vor der Tür und vielleicht habt ihr ja Lust auf einen Salat und dazu feine Polenta-Muffins nach Cynthia Barcomi.

 

Polentamuffins mit Basilikum

Polenta-Muffins
(ergibt 7 Stück)

Zutaten:
125ml MilchPolenta-Muffins
2 EL Olivenöl
1 Ei
1 TL Pesto
150g Mehl
110g Maisgries (Polenta)
15g Zucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
40g getr. Tomaten
6 Blätter Basilikum
1 EL  Pinienkerne
40g Parmesan

 

1. Heize den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor. Röste die Pinienkerne in einer Pfanne, schneide die getrockneten Tomaten und das Basilikum in feine Streifen und raspel den Käse grob.

2. Gib die Milch mit dem Olivenöl, dem Ei und dem Pesto in eine Rührschüssel und verrühre sie mit einem Schneebesen.

3. Mische Mehl, Maisgries, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel und rühre sie schnell mit einem Kochlöffel unter die Milch-Ei-Mischung, bis alle Zutaten nass sind. Gib dann Pinienkerne, getr. Tomaten, Basilikum und Käse dazu und verrühre es nochmal kurz.

4. Dann den Teig in die gefetteten Mulden eines Muffinblechs füllen und für 17 Minuten im Ofen backen. Währenddessen kannst du z.B. einen schnellen grünen Salat machen, denn dazu schmecken sie wirklich wunderbar 🙂

Polentamuffins

Ragù Especial aus der Greenbox

Ihr Lieben, lang lang ists her, dass hier am 24. Dezember mein letzter Beitrag erschienen ist und ein paar von euch warten sicherlich schon sehnsüchtig darauf, dass ich die Gewinnerin des Weihnachts Give Away bekannt gebe…

Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und im Gegensatz zu manch anderen Bloggern, die im Urlaub erst zur Höchstform auflaufen, habe ich einfach mal nur so gekocht und gebacken, ohne Fotografieren, Rezepte mitnotieren,… Und jetzt bin ich wieder da, mit ein paar neuen Gegenständen in der Küche, die das Christkind mir unter den Baum gelegt hat, 2 neuen Koch- und Backbüchern, vielen Ideen, einer langen Back- und Kochliste und viel Motivation 🙂

Natürlich bringt ein neues Jahr auch immer neue gute Vorsätze mit sich und so werde ich versuchen, soweit wie möglich vegetarisch zu leben bzw. nur noch das Fleisch oder die Wurst zu essen, wo ich weiß, wo sie herkommt und das das Tier ein gutes Leben hatte. Also kein radikaler Verzicht auf Fleisch, aber ein repektvoller Umgang mit den Tieren.
Und passend zu meinem Vorhaben habe ich mir vom Weihnachtsgeld gleich das neue Kochbuch, die Greenbox von Tim Mälzer gekauft. Und heute, zum Abschluss des Urlaubs oder vielmehr zum Wiedereinstieg in den Alltag, gab es das Ragù Especial daraus, ein echtes Soulfood, das ich nicht zum letztenmal gekocht habe!

Aber bevor ich euch das Rezept hier vorstelle, kommen wir erstmal zum Ziehen der Gewinnerin! Ich habe Mr. Random.org um Hilfe gebeten und schon hatten wir eine Gewinnerin:

Gewinner Weihnachts-Give-Away

Persis vom Blog „Ein Keks für unterwegs“

Herzlichen Glückwunsch!

Und jetzt schnell zum Rezept:

Ragú Especial Greenbox

Ragù Especial (nach Tim Mälzer – Greenbox)

Zutaten für 4 Portionen:
600g gemischte Pilze (ich hatte Champignons und Austernpilze)
2 Möhren
2 Stangen Staudenselerie
1-2 Zwiebeln
1-2 Zehen Knoblauch
1 EL Tomatenmark
100ml Weißwein
2 Dosen Tomaten in Stücken
2-3 Lorbeerblätter
Oregano (getrocknet)
Thymian (getrocknet)
Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer, Zucker

500g Pasta nach Wahl
Parmesan

Vegetarische Bolognese

1. Putze die Pilze und hacke sie grob klein. Lass sie für eine halbe Stunde ausgebreitet liegen, dabei werden sie etwas braun und fermentieren ein bisschen (was sie aromatischer macht).

2. Schneide Möhren, Sellerie und Zwiebeln in kleine Würfel. Hacke den Knoblauch fein.

3. Brate dann die Pilze und den Knoblauch an, gib das restliche Gemüse dazu und brate es mit. Dann kommt das Tomatenmark mit in Topf und wird ebenfalls kurz mitgebraten, bevor du alles mit dem Weißwein ablöschst. Gib dann die Tomatenstückchen und zusätzlich noch eine halbe Dose Wasser dazu, würze das ganze mit Lorbeerblättern (mitkochen lassen und vor dem servieren wieder entfernen), Oregano, Thymian, Paprika, Salz, Pfeffer und Zucker und lass es offen für 25-30 Minuten kochen.

4. Währenddessen kannst du das Wasser für die Pasta aufsetzen und sie so kochen, dass sie pünktlich mit der Soße fertig wird. Dann das ganze auf Teller verteilen und mit Parmesan servieren.

Uns hat das Rezept gut geschmeckt, es war super, weil die Zutaten alle total „einfach“ sind, das heißt man bekommt sie mal eben im Supermarkt um die Ecke. Tim Mälzer schreibt allerdings, dass sie geschmacklich nicht von einer Bolognese-Soße zu unterscheiden ist. Da konnten wir nicht zustimmen, aber sie muss ja auch nicht so schmecken, sondern hauptsache lecker! Und das war sie 🙂

Vegetarische Bolognese Tim Mälzer

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne

Wahnsinn, es ist Herbst und die Zeit rennt schon in Richtung Weihnachten. In meinen Lieblings-Deko-Läden ist auch schon alles auf Weihnachten dekoriert und ich ertappe mich immer wieder, wie ich bereits um die Regale schleiche,… 😉 Auch für meinen Blog plane ich schon die Advents- und Weihnachtszeit. Was, wird noch nicht verraten 😉
Deswegen bleibe ich mit meinen Rezepten erstmal noch im Herbst! Und ratet mal, womit… Richtig: Kürbis 🙂
Das Rezept habe ich zum 1. Mal im Hauswirtschafts-Unterricht gemacht und seitdem gibts es das jeden Herbst einmal. Die Soße ist relativ einfach, dafür brauchen die Gnocchi viel Zeit. Aber für mich gehört es einfach zum Herbst dazu und deswegen jetzt für euch hier auch das Rezept!

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne
(für 4 Personen)

Zutaten für die Gnocchi:
1kg Hokkaido-Kürbis
1 TL Salz
200-250g Mehl
50g geriebener Parmesan
Pfeffer und Muskat

Zutaten für die Soße:
1 Becher Sahne
etwas Milch
100g Gorgonzola
ggf. Speisestärke zum binden
Salz, Pfeffer, Petersilie und/oder Salbei

1. Schäle und entkerne den Kürbis und schneide ihn in kleine Stücke. Dämpfe oder koche die Kürbis-Stücke, bis sie weich sind. Dann drücke den Kürbis durch eine Kartoffelpresse und lass die Masse etwas abkühlen.

2. Würze das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat und knete Mehl und Parmesan unter den Teig, bis er geschmeidig ist und sich weiter verarbeiten lässt. (Er bleibt dabei relativ weich, das ist normal.) Paralell kannst du bereits einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen, in dem die Gnocchis dann garziehen können.

3. Forme aus der Masse 2-3cm dicke Rollen, von denen du dann kleine Stückchen abschneidest. Diese kannst du dann nochmal mit bemehlten Händen zu Kugeln formen und sie, wenn das Wasser kocht, mit einer Gabel eindrücken und in den Topf geben.

4. Rühre regelmäßig um, damit die Gnocchis nicht aneinanderkleben und lass sie für 2-3 Minuten garziehen. Wenn sie fertig sind, kommen sie an die Wasseroberfläche, dann kannst du sie ganz einfach mit einem Schaumlöffel herausheben.

5. Für die Soße erhitzt du die Sahne und gibst den Gorgonzola zum schmelzen dazu. Wenn du gerne mehr Soße hättest, kannst du die Sahne noch mit etwas Milch verdünnen und die Soße zum Schluss ggf. mit Speisestärke binden.
Vergiss nicht, sie Soße vor dem servieren zu würzen. Sei dabei mit dem Salz etwas vorsichtig, jenachdem, wie würzig der Gorgonzola ist, kann es sein, dass du auf das Salz komplett verzichten kannst.

6. Dann die Gnocchis mit der Soße übergießen und servieren! Guten Appetit!

 

Und ich nehme mit diesem feinen Rezept beim Blog-Event von HighFoodality teil:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Frühlingsgefühle und ein Herbst-Rezept: Kürbis-Pizzaschnecken

Als ich heute in der Stadt unterwegs war, ist es einfach so passiert: Ich habe mich Hals über Kopf verliebt! In wen? Die Frage muss in meinem Fall eher: „In was?“ lauten. Und zwar in einer wundervolle, traumhafte taupefarbene Auflaufform. Auch wenn in meinem Küchenschrank schon etliche Auflaufformen in allen Größen lagern, so eine hübsche habe ich noch nicht.

Und mal unter uns: Ich laufe, seit ich diesen Blog habe, mit Vorliebe durch Einrichtungs-, Deko- und Küchengeschäfte und denke mir: Das würde sich aber gut auf einem Foto aussehen. Darin würde ich gerne mal … servieren. Und so habe ich die Form gesehen und gewusst: Darin müssen Hefe-Schnecken gebacken werden!

Und nachdem ich es nicht mehr abwarten konnte, wurden gleich zum Abendessen herzhafte Pizza-Schnecken darin gebacken! Und ich saß vor dem Backofen und habe mich über die hübsche Form gefreut 🙂

Beim Rezept habe ich mir mal wieder die Frage gestellt, die ich mir beim Kochen udn backen gerade immer stelle: „Kann man da auch Kürbis mit reinmachen?“ Und schwups, schon wurden aus Pizza-Schnecken:

Kürbis-Pizzaschnecken
(für 10-12 Schnecken)

Zutaten für den Teig:
400g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
ca. 1/4 l warmes Wasser
3 EL Olivenöl

für die Füllung:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 1/8 Hokkaido-Kübris
1 EL Tomatenmark
350ml passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Ital. Gewürze
1 Kugel Mozarella
geriebenen Käse

1. Mische das Mehl mit der Trockenhefe, Salz und Zucker und gib nach und nach Wasser und Öl dazu und verknete es zu einem geschmeidigen Teig. (sollte er noch zu klebrig sein, einfach nochmal etwas Mehl hinzufügen)

2. Lasse den Teig mind. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Währenddessen kannst du Zwiebel und Kürbis in kleine Würfel schneiden und beides in etwas Olivenöl anbraten. Dann presst du den Knoblauch dazu und gibst das Tomatenmark hinzu und brätst beides noch kurz mit an. Zum Schluss löschst du das ganze mit den passierten Tomaten ab und würzt es mit Salz, Pfeffer und Ital. Kräutern.

3. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, knetest du ihn noch einmal kräftig durch und rollst ihn dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick aus. Dann bestreichst du den Teig mit der Tomatensoße und gibst den gewürfelten Mozarella und geriebenen Käse darüber. Und denk daran, den Backofen vorzuheizen auf 180° C Umluft.

4. Dann rollst du den Teig von einer Seite her auf und schneidest die Rolle in gleich dicke Streifen. Jenachdem, wie hoch deine Schnecken später sein sollen. Bei mir waren es ca. 6cm. Dann stellst du die Rollen aufrecht in eine gefettete Auflaufform und gibst sie für 20-25 Minuten in den Ofen. Wenn du willst, kannst du die Schnecken für die letzten 5 Minuten im Ofen noch mit geriebenem Käse bestreuen.

5. Und schon sind die Schnecken fertig und es riecht wunderbar nach Pizza. Wenn du willst, kannst du die Schnecken natürlich auch mit allen erdenklich anderen Zutaten füllen, z.B. Pilze, Schinken, Tunfisch,… Guten Appetit!

Post aus meiner Küche – Teil 1

So, nachdem das Paket für Steffi etwas länger mit der Post gebraucht hat, ist es jetzt auch angekommen und ich kann euch zeigen, was ich in der Küche gezaubert habe 🙂

Wie ihr vielleicht auf dem Foto schon erkennen könnt, gab es bei mir ein herzhaftes Körbchen mit einem Zupfbrot im Glas und ofengetrockneten Tomaten in Öl und zum Nachtisch Linzer-Schnitten und Triple-Choc Mini-Gugl.

Die süßen Rezepte gibts in den nächsten Tagen, zunächst stelle ich euch das herzhafte Körbchen näher vor:

Herzhaftes Zupfbrot im Glas
(reicht für 2-3 Gläser oder eine kleine Auflaufform)

Zutaten:
375g Mehl
1/2 Pck Trockenhefe
225ml warmes Wasser
0,5 TL Zucker
0,5 EL Salz
2,5 EL Öl

Für die Füllung:
1/2 Rolle Kräuterbutter
1/2 Pck Zwiebelsuppe (Tüte)
1/2 Pck Frischkäse
2 EL geriebenen Bergkäse

1. Vermische das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz. Dann gib nach und nach das warme Wasser und das Öl dazu und verknete es zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du dann mindestens 1 Stunde lang an einem warmen Ort gehen.

2. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, kannst du die Kräuterbutter schmelzen und die Zwiebelsuppe, Frischkäse, geriebenen Käse und was du sonst noch dazugeben möchtest, verrühren. (Gut macht sich z.B. auch Speck, Schafskäse, Kräuter, angebratene Zwiebeln,…)

3. Knete den Hefeteig nochmal gut durch und rolle ihn ca. 7mm dick aus. Bestreiche den Teig mit der Füllung, schneide ihn in Rechtecke (meine waren ca. 4×8 cm groß) und falte die Rechtecke in der Mitte (bei mir waren sie dann noch 4×4 cm).

4. Stelle die Rechtecke dann aufrecht in die gefettete Auflaufform oder die Einmachgläser, so dass der Knick nach oben zeigt und die offene seite nach unten. Backe das ganze dann bei 180° C Umluft für ca. 45 Minuten. Wichtig ist, dass du das ganze dazu zudeckst, also entweder benutzt du eine Auflaufform mit Deckel oder du deckst es mit Alufolie ab. (Ein Tipp dazu: Bei mir ist die Füllung dann an der Seite der Alufolie nach unten auf den Boden des Backofens getropft. Deswegen am besten unter die Gläser noch eine Schale stellen, die spült/putzt sich leichter als der Backofen 😉 )

5. Wenn du es im Glas gebacken hast: Verschließe die Gläser gleich nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast!

Das Brot ist immer wieder der Renner bei Grillpartys,… und außer der Zeit, die der Hefeteig zum gehen braucht, auch schnell gemacht!

Ofengetrocknete Tomaten in Öl
nach einem Rezept aus „Geschenkideen aus der Küche“
(ergibt 400ml)

Zutaten:
500g bunte Kirschtomaten (möglichst gleich groß)
ca. 250ml Olivenöl
Fleur de Sel
Thymian

1. Heize den Backofen auf 100° C Umluft vor. Wasche die Tomaten gründlich, trockne sie ab und halbiere sie.

2. Lege die Tomaten mit der Schnittfläche nach Oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, würze sie mit ein bisschen Salz und Thymian nach Wunsch und lass sie im Ofen langsam trocknen. Bei mir hat das ca. 3,5 Stunden gedauert, aber die Zeit hängt vom Backofen, der größe der Tomaten,… ab und du kannst die Tomaten auch bei bis zu 130° C heiß trocknen oder nur bei 80° C, dabei variiert die trockenzeit natürlich auch stark.

3. Wenn die Tomaten schrumpelig, aber nicht komplett ausgetrocknet sind, kannst du sie aus dem Backofen holen, in 1-2 sterilisierte Gläser geben und mit Olivenöl aufgießen.

Und schon ist die kleine Leckerei fertig und kann vielseitig eingesetzt werden. Sei es zum Picknick, zur Brotzeit oder auch in mediteranen Gerichten, Nudelsoßen,…

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Ich habe euch ja vor einiger Zeit berichtet, dass ich mal wieder im Zeitschriftenladen meinen Geldbeutel nicht in der Tasche lassen konnte und zuschlagen musste und jetzt kam ich endlich dazu, etwas aus der Lecker Trattoria auszuprobieren. Ich muss gleich sagen, ich bin halt einfach eine Süße und so gab es keine Pasta, die der Hauptbestandteil des Heftes ist, sondern einen leckerschmecker Nachtisch!

Gleich auf der 1. Seite im Heft ist ein Rezept für Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren zu sehen, das wirklich Appetit anregt und noch dazu ohne Alkohol und Kaffee zubereitet wird, somit kann es jeder und jede, ob groß oder klein, genießen. Ich habs ein bisschen abgewandelt, nachdem die Johannisbeeren gerade reif waren und mir die Mascarpone-Menge doch etwas hochgegriffen erschien 😉

Deswegen bekommt ihr hier jetzt meine Version, das:

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Topfen (oder Quark)
150g Vanillejoghurt
100g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
400g Sahne
400g Cantuccini
ca. 250ml Orangensaft
500g Johannisbeeren
50g Zartbitter-Schokolade

1. Rühre aus Mascarpone, Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Zitronensaft eine geschmeidige Creme zusammen. Dann schlage die Sahne steif und hebe sie unter.

2. Wasche die Johannisbeeren und zupfe, bis auf ein paar zum dekorieren, alle Beeren von den Stielen ab.

3. Zum einschichten in die Form beginnst du mit einer Schicht Cantucchini, die zuvor kurz in Orangensaft getaucht werden (wirklich nur kurz tauchen, nicht einlegen).

4. Dann kommt ca. 1/3 der Creme darauf, dann die Johannisbeeren, dann wieder 1/3 der Creme, dann noch ein paar Cantuccini darauf verteilen und den Rest der Creme drauf geben.

5. Ich habs dann über nacht im Kühlschrank ziehen lassen (es reicht aber bestimmt auch kürzer) und kurz vor dem servieren dann mit gehackter Schokolade und Johannisbeeren verziert. Und schon ist es fertig, kein Hexenwerk aber es kam echt gut an 😉

Gnocchis mit grünem Spargel und Feta

Endlich habe ich es auch geschafft, dass bei uns Spargel auf den Tisch gekommen ist!

Und zwar in folgender, super schnellen und einfachen Variante:

Rezept (für zwei gute Esser oder drei kleine bis normale Portionen 🙂 )

Zutaten:
500g Gnocchis aus der Kühltheke
500g grüner Spargel
1/2 Glas getrocknete Tomaten
2EL Tomatenmark
1 Packung Feta
Knoblauch (ich hab TK-Knoblauch genommen)
Salz, Pfeffer, weißer Balsamico, Olivenöl

1. Als erstes habe ich den grünen Spargel gewaschen, die weißen Enden geschält und die Stangen in 3-4 cm lange Stücke geschnitten. Die getrockneten Tomaten hab ich auch in kleine Stückchen geschnitten, genauso wie den Feta.

2. Dann hab ich begonnen, die Spargel-Stückchen in heißem Öl anzubraten. Und das Wasser für die Gnocchis aufgesetzt. Nachdem der Spargel schon etwas Farbe bekommen hat, habe ich die getrockneten Tomaten und das Tomatenmark dazu gegeben und mit angebraten.

3. Als nächstes sind die – in der zwischenzeit gekochten – Gnocchis mit in den Topf gekommen und wurden auch noch mit angebraten. (Wenn das ganze zu trocken wird, kann man einfach einen Schuss Wasser dazu geben)

4. Dann habe ich den Topf schon von der Herdplatte genommen, das ganze vorsichtig mit Salz und Pfeffer gewürzt (beim Salz ist Vorsicht geboten, nachdem der Feta ja eh schon recht salzig ist), Feta unterrühren und dann das ganze noch mit einem Schuss weißem Balsamico-Essig und Olivenöl abgeschmeckt.

5. Und schon war es fertig und fast genauso schnell auch wieder aufgegessen 🙂