Französische Apfel-Tarte

Unser heutiges Sonntagssüß war schnell gemacht, suuuper lecker, knusprig, fruchtig und genauso schnell, wie es gebacken war, war es auch schon wieder verputzt 🙂 Das wird es jetzt öfters geben!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes& Co.“ von Myriam Zumbühl, erschienen im AT-Verlag, welches ich euch am Mittwoch hier auf dem Blog noch genauer vorstellen werde.

Heute gibt es erstmal das Rezept für euch, welches ich im Großen und Ganzen genauso aus dem Buch übernommen habe. Nur bei der Wahl des Blätterteigs habe ich mich für die Vollkorn-Variante entschieden, die mir fast ein bisschen besser schmeckt als der „normale“ Blätterteig. (Vollkorn-Blätterteig gibt es übrigens tiefgefroren in den meisten Biomärkten.)

Apfeltarte mit Blätterteig

Französische Apfel-Tarte

Zutaten:
300g Blätterteig (in meinem Fall Vollkorn)
2-3 EL Apfelmus (meines war mit Vanille verfeinert)
1 Ei
etwas Milch
4 Äpfel
5 TL Quitten-Gelee

Französische Apfel-Tarte

1. Lasse den Blätterteig ggf. auftauen und rolle ihn anschließend rund aus mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. (Achtung: Blätterteig nie verkneten, sonst zerstörst du die einzelnen Schichten und er geht nicht mehr so blättrig auf.)

2. Gib den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ritze den Blätterteig mit einem Abstand von 1 cm zum Rand rundum ein (dabei nicht bis unten durchschneiden!). Bestreiche dann den Rand mit dem Ei, das mit etwas Milch verquirlt wurde, und die Mitte der Tarte mit dem Apfelmus.

3. Heize den Backofen auf 180° C (Umluft) vor und kümmere dich dann um die Äpfel. Hierzu die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden und diese dachziegelartig auf den Blätterteig legen. Am sinnvollsten ist es hierbei, wenn du mit der äußersten Reihe beginnst und dich nach innen vorarbeitest.

4. Lass die Tarte dann für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Währenddessen kannst du das Quitten-Gelee mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen und wenn die Tarte fertig gebacken und der Boden schön knusprig ist, das noch warme Gelee über die Äpfel verteilen.

Wenn du es ein bisschen weniger süß magst, kannst du auch bei der Menge des Quitten-Gelees noch einmal etwas einsparen, ich fand es genau richtig so. Geschmacklich hat es mich an die Apfeltaschen vom Bäcker erinnert, die ich auch sehr gern mag 🙂 Und evtl. könnte ich mir zu einem ofenwarmen Stückchen der Tarte auch noch eine Kugel Vanilleeis gut vorstellen.

Französischer Apfelkuchen

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Weihnachtlicher Kuchen mit Rotwein und Birne

Im Vergleich zu den unzähligen Plätzchensorten (Elisenlebkuchen, Springerle, Zimt-Sahne-Plätzchen, Dominosteine, After-Eight Schoko-Minz-Sterne, Zebra-Mohn-Plätzchen, Omas Vanillekipferl, Baileys-Plätzchen und Schokoladenbrot), die ich letztes Jahr gebacken habe, geht es dieses Jahr mit 3 Sorten etwas ruhiger zu.

Für ein Advents-Kaffeekränzchen darf allerdings ein weihnachtlicher Kuchen, der so lecker saftig nach Glühwein schmeckt, nicht fehlen. In der Lust auf Genuss 9/2012 „Äpfel & Birnen“ habe ich diesen leckeren Rotwein-Birnen-Kuchen entdeckt und mich prompt in den rosa Rotwein-Zuckerguss verliebt. Schnell das Rezept auf meine Wünsche und meinen Vorratsschrank abgestimmt und schon ging es los!

Rotweinkuchen mit Birnen

Rotwein-Birnen-Kuchen
(ergibt eine große Kastenform oder eine Kranzkuchenform)

Zutaten:
100g Mandeln
250g weiche Butter
170g Mascobado Zucker
4 Eier
2 Birnen
100g gemahlene Mandeln
150g Mehl
1/2 TL Zimt
1 Msp gemahlene Gewürznelken
1 Pck Backpulver
125 ml Rotwein
125g Puderzucker
2-3 EL Rotwein zum Anrühren des Zuckerguss
Butter und gem. Mandeln für die Form

Birnen-Rotwein-Kuchen

1. Als erstes muss du die Mandeln „pellen“. Hierzu gibst du sie kurz in kochend heißes Wasser. Wenn sie lange genug im Wasser waren, kannst du die Mandel durch das drücken auf die Schale herausdrücken.

2. Wenn alle Mandeln gepellt sind, kannst du den Backofen auf 160° C vorheizen. Gib die Mandeln ohne Fett in eine Pfanne und röste sie, bis sie leicht braun sind. Nebenzu kannst du bereits die weiche Butter cremig schlagen und den Mascobado Zucker einrieseln lassen. Dann die Eier einzeln unterrühren und weiter aufschlagen.

3. Hacke die gerösteten Mandeln klein und schneide die beiden Birnen in kleine Würfelchen. Dann gemahlene Mandeln, Mehl, Zimt, Gewürznelken, Backpulver und die gehackten Mandeln mischen und abwechselnd mit dem Rotwein zu der Butter-Zucker-Eier-Masse geben.

4. Zum Schluss die Birnen unterheben und den Teig in die gefettete und mit gem. Mandeln ausgestreute Form geben und im Ofen 45 – 50 Minuten backen. Mache den Stäbchentest um festzustellen, ob er fertig ist (hierzu stichst du mit einem Holzspieß in den Kuchen, wenn beim herausziehen nichts mehr daran hängen bleibt, ist der Kuchen durchgebacken und somit fertig).

5. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, rühre aus dem Puderzucker und Rotwein einen Zuckerguss an und betreiche den Kuchen damit. Wenn du möchtest, kannst du z.B. auch noch ein paar Mandelblättchen darauf streuen.

6. Dann viele liebe Menschen einladen, den Vorweihnachtsstress für ein paar Stunden vergessen und den Kuchen sowie die gemeinsame Zeit genießen!

Blogevent: Zeigt her eure Suppen!

Ich liebe Suppen! Vor allem, wenn es draußen immer kälter wird und das Wetter scheußlich ist, gibt es nichts besseres, als eine warme Suppe!

Und weil es mich total interessiert, was bei euch für Suppen auf den Tisch kommen, freue ich mich, wenn ihr eure Suppenrezepte mit mir teilt!

Zeigt her eure Suppen

Schickt mir eure Rezepte bzw. einen Link zu eurem Blogbeitrag bis zum 23.11. per Mail an crina@gmx.net oder hinterlasst mir einen Kommentar (keine Archivbeiträge!). Gerne dürft ihr auch den Banner mitnehmen!

Ich werde dann eine Zusammenstellung machen, damit wir ganz viele Rezepte im Überblick haben!

Und zur Inspiration habe ich heute gleich noch das Rezept der Suppe für euch, die ihr im Banner erkennen könnt:

Schnelle Kartoffelsuppe (mal anders)

Zutaten:
1,2 l Gemüsebrühe
650 g festkochende Kartoffeln
2 EL kleingeschnittene, grüne Oliven
Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter nach belieben
ein paar Spritzer Worcester Sauce

1. Schäle die Kartoffeln und schneide sie in dünne Scheiben.

2. Dann bringe die Gemüsebrühe zum kochen, gib die Kartoffelscheiben hinzu und lass es ca. 7-10 Minuten kochen, bis die Kartoffeln noch ein wenig biss haben. (Jenachdem wie dick oder dünn du die Scheiben geschnitten hast, dauert das auch etwas kürzer oder länger.)

3. Wenn die Kartoffeln in der Suppe gar sind, nur noch die kleingeschnittenen Oliven mit dazu und die Suppe mit Gewürzen, Kräutern und ein paar Spritzern Worcester Sauce abschmecken.

Und schon ist die Suppe fertig, ein ratz fatz Essen, wenn man Hunger auf was Warmes hat!

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

Rosenkohl-Hackfleisch-Tarte

Rosenkohl und ich, das ist… mhhh… wie Mr. Darcy und Elisabeth aus Stolz und Vorurteil. Als Kind mal probiert war schnell klar, wir zwei können uns nicht ausstehen, so bitter wie er mir begegnet ist…
Die Jahre sind vergangen, ich bin älter und größer geworden, aber meine Abneigung ist geblieben, egal ob er sich mir in Supermarktprospekten, Speisekarten,… angeboten hat. Für mich war klar: Mit diesem bitteren Gesellen will ich nichts zu tun haben!!!
Und dann hat er letztes Jahr einen erneuten Versuch gestartet und hat eines Abends, in der Gemüsetüte verpackt, an meiner Haustür geklingelt. Da saß er nun in meiner Küche und hat mich freundlich angelächelt. Da dachte ich mir: Wer so lächelt, der kann garnicht bitter sein! Und siehe da, schwups zubereitet war er wunderbar herb, garnicht bitter und aus einer tiefen Abneigung ist Liebe geworden! Happy End!

 

Zutaten:
150 g Dinkelmehl
1/2 TL Trockenhefe
1 Prise Salz
80 ml lauwarmes Wasser
1 TL Olivenöl

300g Rosenkohl

250g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1,5 EL Süßer Senf

2 Eier
100ml Sahne
150ml Milch
120g geriebener Käse (z.B. Bergkäse)

Salz, Pfeffer, Zimt, Muskat

1. Mische Mehl, Trockenhefe und Salz und verknete sie mit Wasser und Olivenöl zu einem geschmeidigen Hefeteig. Lass ihn an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten lang gehen.

2. Putze den Rosenkohl und gib ihn für etwa 10 Minuten in kochendes Salzwasser. Er soll nicht zu weich werden.

3. Brate in einer Pfanne in etwas Öl das Hackfleisch und die fein gewürfelte Zwiebel knusprig an. Lass es etwas abkühlen und würze es mit dem süßen Senf, Salz, Pfeffer und Zimt.

4. Verquirle die 2 Eier mit der Sahne und der Milch, gib den Käse dazu und würze die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat. (Vorsicht, nicht zu viel würzen, das Fleisch ist ja auch schon gewürzt!)

5. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Hefeteig noch einmal durch, rolle ihn aus und kleide die gefettete Tarteform damit aus und backe den Teig ohen Füllung für 5 Minuten. Währenddessen vermischst du den Rosenkohl mit dem Hackfleisch und der Eier-Käse-Masse und gibst das ganze in den vorgebackenen Boden. Dann nochmal für ca. 35 Minuten (je nach Ofen) backen und genießen! Guten Appetit!

Das Rezept habe ich bei Rock the Kitchen entdeckt und nach meinem Geschmack und Vorratsschrank abgewandelt 😉 Der Süße Senf passt – wie ich finde – wunderbar zu der herben Note vom Rosenkohl!

Grüße an den Suppenkasper: Kichererbsen-Lauch-Suppe

Die Herbst- und Winterzeit, wenn es draußen nass und kalt ist und früh dunkel wird, ist geradezu prädestiniert für warme Suppen. Passend dazu hat Sweet Trolley zur „Time für Soup“ aufgerufen.

Und passend dazu stand auf meiner Nachkoch-Liste schon seit längerem eine Kichererbsen-Lauch-Suppe, nach einem Rezept von Jamie Oliver. Ich hab sie jedoch mal wieder etwas abgewandelt und statt einer Gemüsebrühe das Suppengrün direkt mitgekocht. Wenn man daran denkt, die Kichererbsen rechtzeitig einzuweichen, würde ich es als eine Soulfood-Suppe mit ein wenig Schnibbel-Aufwand bezeichnen (was aber in meinem Fall vielleicht auch daran lag, dass ich das Suppengrün gerne akurat gewürfelt haben wollte 🙂 ). Wenn ihr die Suppe püriert, geht das schnibbeln am Anfang bestimmt auch schneller!

Kichererbsen-Lauch-Suppe
(reicht für 2-3 Personen)

Zutaten:
175g Kichererbsen
2 Stangen Lauch
1 kleine Schale Suppengrün
1 mittelgroße Kartoffel
1 Knoblauchzehe

1. Weiche die Kichererbsen über Nacht ein. (Alternativ kannst du auch welche aus der Dose nehmen, aber beachte, das diese schwerer sind und du somit mehr als 175g nehmen solltest.) Gieße das Einweich-Wasser der Kichererbsen ab und spüle sie mit kaltem Wasser ab.

2. Schäle die Kartoffel und schneide sie in kleine Stücke. Koche die Kichererbsen zusammen mit den Kartoffelstückchen in einem Topf mit heißem Wasser, bis sie weich sind.

3. Schneide das Suppengrün, Knoblauch und Lauch klein und dünste sie in einem großen Topf in heißem Öl an, bis der Lauch an Volumen verliert. Dann gibst du die weichgekochten Kichererbsen und Kartoffelstückchen (ohne Kochwasser) dazu, dünstest sie noch kurz mit an und gießt das ganze dann mit ca. 500ml Wasser auf.

4. Lass die Suppe etwa für 15 Minuten kochen. Wenn dabei zu viel Flüssigkeit verdunstet, kannst du nochmal nachgießen (ich hab nochmal fast 500ml hinzugegeben). Dann schmeckst du die Suppe noch mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl ab und kannst sie genießen. Guten Appetit!


Easy-Peasy Kürbis-Hack-Auflauf

Huch, jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass ich den letzten Artikel geschrieben habe. Was nicht heißt, dass ich untätig bin, ich arbeite nämlich eifrig an einer Überraschung für euch! Ihr müsst euch aber noch ein bisschen gedulden, mitte des Monats verrate ich euch mehr!

Bis dahin hab ich aber mal wieder ein Kürbis-Rezept für euch. Ich dachte immer, Kürbis kann man nie genug haben, aber so langsam schleicht sich bei mir eine gewisse Trägheit in der Küche ein, wenn es um Kürbisse geht. Vielleicht habe ich es in der letzten Zeit aber auch einfach ein bisschen übertrieben 😉
Jetzt liegt noch ein einsamer Butternut-Kürbis in meiner Küche, dem gehts am Wochenende noch an den Kragen und dann mal sehen, wie lange es dauert, bis der nächste Kürbis in meinem Einkaufswagen liegt!

Hier jetzt aber erstmal für alle, die nicht an einer Kürbis-Trägheit leiden, ein easy-peasy, leckeres Rezept für einen Kürbis-Hack-Auflauf. Ein Essen für den Feierabend, oder aber auch für Gäste, ein entspanntes Essen am Wochenende,… Denn während der Auflauf im Ofen ist, hat man ratz-fatz die Küche aufgeräumt und nach dem Essen Zeit für die schönen Dinge des Lebens!

Kürbis-Hack-Auflauf
(für 3-4 Personen, je nach Hunger)

Zutaten:
1/2 Hokkaido-Kürbis
600g Hackfleisch
2 kleine Zwiebeln
2 Dosen Tomaten (je 240g Abtropfgewicht)
1 EL Tomatenmark
100g geriebenen Käse (z.B. Bergkäse)
Thymian, Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker, Zimt

1. Wasche den Kürbis, entferne die Kerne und schneide ihn in Stücke (ich hab Spalten geschnitten und diese in der Mitte nochmal halbiert).

2. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Brate das Hackfleisch in etwas Öl in einer Pfanne schön krümelig. Dann gib die Zwiebeln dazu und brate sie kurz mit. Gib die Tomaten hinzu und lass das ganze aufkochen. Dann schmeckst du die Soße mit 1 EL Tomatenmark, Thymian, Muskat, Zucker, Zimt, Salz und Pfeffer ab.

3. Gib die Kürbis-Stückchen in eine Auflaufform und gib die Soße darüber. Dann mischst du alles vorsichtig noch etwas durch und gibst das ganze für vorerst 20 Minuten in den Ofen.

4. Nach 20 Minuten bestreust du den Auflauf mit dem geriebenen Käse und gibst ihn für weitere 20 Minuten in den Backofen.

5. Und schon ist der Auflauf fertig! Wenn du willst, kannst du dazu frisches Chiabatta, Stampfkartoffeln,… servieren oder ihn einfach so essen! Guten Appetit!

Frühstückssause: Marias Zimtbomben

Mitte Oktober feierte Maria mit ihrem Blog „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ den 2. Bloggeburtstag und zu diesem Ereignis hat sie eine Geburtstagswoche der Superlative veranstaltet. Jeden Tag gab es ein tolles Gewinnspiel und ich bin noch ganz aus dem Häuschen, weil ich dabei auch etwas gewonnen habe!!! Nämlich dieses tolle Set von Sweet Laura.

Zum Abschluss der Woche hat Maria dann schließlich zum Geburtstagsspecial von „Maria sucht…“ aufgerufen. Sie sucht diesmal keine neuen Rezepte, sondern hat dazu eingeladen, ihre eigenen Rezepte vom Blog nachzukochen, -backen, -… Und da hab ich nicht lange auf mich warten lassen, ihren Blog gründlich durchstöbert, unzählige feine Rezepte entdeckt, überlegt, welches ich nachbacken will, alle anderen auf meine lange Nachback-Liste geschrieben und mich heute früh in die Küche geschwungen und zum Frühstück Marias leckere Zimtbomben gebacken.

Und es war genau das richtige Frühstück, für einen sonnigen Herbsttag. Die leckere Orangen-Note und die Cranberries passen wirklich wunderbar zu dem karamelisierten Zucker und dem Zimt.

Mehr oder weniger zufällig hab ich ihr Rezept etwas abgewandelt. Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe aus ermangelung an „normalem“ braunen Zucker einfach Mascobado-Zucker genommen, was dem ganzen nochmal eine karamelligere Note gibt. Außerdem tunkt Maria die Schnecken vor dem backen noch in Zucker, das habe ich total vergessen und so waren die Schnecken bereits im Ofen, als mir die Schüssel voller Zucker mit Orangenschalen-Abrieb aufgefallen ist 🙂 Ich habe allerdings geschmacklich nichts vermisst, die Schnecken waren ausreichend Süß und Orangig und wirklich suuuuper lecker!

Deswegen hier das Rezept für meine Variante der

Zimtbomben
(ergibt 12 Stück)

Zutaten:
300g lauwarme Milch
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50g weiche Butter
500g Mehl

für die Füllung:
80g weiche Butter
150g Mascobado-Zucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenschalen-Abrieb
100g getrocknete Cranberries

1. Verrühre die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe und lasse es ca. 10 Minuten gehen. Dann rührst du Salz, Ei, Puddingpulver und Butter unter und knetest das ganze zusammen mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen.

2. Wenn der Teig gegangen ist: Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Teig noch einmal gut durch und rolle ihn dann ca. 5mm dick aus.

3. Mische den Mascobado-Zucker mit dem Orangenschalen-Abrieb und dem Zimt. Bestreiche den Teig mit der Butter und verteile das Zuckergemisch gleichmäßig darauf. Dann hackst du die getrockneten Cranberries und gibst sie ebenfalls auf den Teig.

4. Um die Schnecken zu formen schneidest du aus dem Teig gleichmäßige Streifen, rollst diese jeweils auf und stellst sie aufrecht in die Mulden einer Muffin-Form. Dann bäckst du sie für ca. 20-25 Minuten, lässt sie kurz auskühlen und schon kannst du sie dir zum Frühstück (oder auch zu jeder sonstigen Tages- oder Nachtzeit) schmecken lassen!

Kürbis-Maroni-Spinat Tarte

Was für eine Überraschung, es gab mal wieder Kürbis! Kürbisrezepte gibt es ja wirklich wie Sand am Meer und wer keinen Kürbis mag ist in letzter Zeit wirklich fehl auf meinem Blog 🙂

Bei mir gab es vor kurzem eine feine, bunte, leckere Kürbis-Tarte die durch ihre Farben nicht nur lecker zum Essen, sondern auch zum ansehen ist. Und der Geschmack von Kürbis, Spinat und Maroni passt wirklich wunderbar zusammen und ergibt ein tolles Herbst-Essen.

Zum würzen für das gewisse Etwas habe ich eines meiner Absoluten Lieblings-Würzmischungen benutzt und zwar Tajine Marrakech von Herbaria. Einmal daran riechen und schon hat man das Gefühl, in Marokko über einen Markt zu schlendern (so stelle ich mir das zumindest vor). Die Gewürze von Herbaria sind übrigens allesamt empfehlenswert, super Bio-Qualität und wie ich finde, geschmacklich sehr rund. Auch wenn mich der Preis manchmal vor dem Regal kurz ins Zögern kommen lässt, habe ich bisher noch keinen Kauf bereut und mich lange daran gefreut!

Aber jetzt zurück zur Tarte:

Für den Mürbteig hab ich das gleiche Rezept wie hier benutzt.

Zutaten für die Füllung:
200g Kürbis
100g Baby-Spinat
125g Maroni (verzehrfertig, hab ich im Obstregal gefunden)
200g Creme fraiche
2 Eier
150ml Milch
1 TL Senf
1 TL Madras-Curry
1,5 EL Speisestärke
75g geriebener Käse (z.B. Gouda)
Salz, Pfeffer, Tajine Marrakech (von Herbaria)

1. Wenn du den Mürbteig fertig hast, stelle ihn kühl. Dann schäle den Kürbis gegebenenfalls, entkerne ihn und schneide ihn in ca. 1x1x1 cm große Würfel. Dann brate die Würfel in etwas Öl an.

2. Für die Masse rührst du die Creme fraiche, Eier, Milch, Senf, Curry-Paste, Speisestärke und geriebenen Käse zusammen und würzt es mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl.

3. Wenn die Kürbis-Würfel etwas Farbe bekommen haben, kannst du sie vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Wasche den Spinat und lass ihn gut abtropfen oder lass ihn ein paar Runden in der Salatschleuder drehen.

4. Heize den Backofen auf  150° C Umluft vor. Hole den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank, rolle ihn so groß aus, dass du eine Tarte-Form (eine Springform geht auch) damit auskleiden kannst. Fette die Form gut ein oder benutze Backpapier (das geht am besten, wenn du es unter laufendem Wasser kurz zusammenknüllst und ausdrückst). Dann gib den Teig in die Form.

4. Um die Füllung fertig zustellen, vermischst du den Kürbis mit dem Spinat und der Masse aus Creme fraiche und Co. und bröckelst die Maroni in kleinen Stückchen dazu. Einmal gut umrühren und auf den Teig geben. Backe das ganze im Ofen für 40-50 Minuten! Guten Appetit!

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne

Wahnsinn, es ist Herbst und die Zeit rennt schon in Richtung Weihnachten. In meinen Lieblings-Deko-Läden ist auch schon alles auf Weihnachten dekoriert und ich ertappe mich immer wieder, wie ich bereits um die Regale schleiche,… 😉 Auch für meinen Blog plane ich schon die Advents- und Weihnachtszeit. Was, wird noch nicht verraten 😉
Deswegen bleibe ich mit meinen Rezepten erstmal noch im Herbst! Und ratet mal, womit… Richtig: Kürbis 🙂
Das Rezept habe ich zum 1. Mal im Hauswirtschafts-Unterricht gemacht und seitdem gibts es das jeden Herbst einmal. Die Soße ist relativ einfach, dafür brauchen die Gnocchi viel Zeit. Aber für mich gehört es einfach zum Herbst dazu und deswegen jetzt für euch hier auch das Rezept!

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne
(für 4 Personen)

Zutaten für die Gnocchi:
1kg Hokkaido-Kürbis
1 TL Salz
200-250g Mehl
50g geriebener Parmesan
Pfeffer und Muskat

Zutaten für die Soße:
1 Becher Sahne
etwas Milch
100g Gorgonzola
ggf. Speisestärke zum binden
Salz, Pfeffer, Petersilie und/oder Salbei

1. Schäle und entkerne den Kürbis und schneide ihn in kleine Stücke. Dämpfe oder koche die Kürbis-Stücke, bis sie weich sind. Dann drücke den Kürbis durch eine Kartoffelpresse und lass die Masse etwas abkühlen.

2. Würze das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat und knete Mehl und Parmesan unter den Teig, bis er geschmeidig ist und sich weiter verarbeiten lässt. (Er bleibt dabei relativ weich, das ist normal.) Paralell kannst du bereits einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen, in dem die Gnocchis dann garziehen können.

3. Forme aus der Masse 2-3cm dicke Rollen, von denen du dann kleine Stückchen abschneidest. Diese kannst du dann nochmal mit bemehlten Händen zu Kugeln formen und sie, wenn das Wasser kocht, mit einer Gabel eindrücken und in den Topf geben.

4. Rühre regelmäßig um, damit die Gnocchis nicht aneinanderkleben und lass sie für 2-3 Minuten garziehen. Wenn sie fertig sind, kommen sie an die Wasseroberfläche, dann kannst du sie ganz einfach mit einem Schaumlöffel herausheben.

5. Für die Soße erhitzt du die Sahne und gibst den Gorgonzola zum schmelzen dazu. Wenn du gerne mehr Soße hättest, kannst du die Sahne noch mit etwas Milch verdünnen und die Soße zum Schluss ggf. mit Speisestärke binden.
Vergiss nicht, sie Soße vor dem servieren zu würzen. Sei dabei mit dem Salz etwas vorsichtig, jenachdem, wie würzig der Gorgonzola ist, kann es sein, dass du auf das Salz komplett verzichten kannst.

6. Dann die Gnocchis mit der Soße übergießen und servieren! Guten Appetit!

 

Und ich nehme mit diesem feinen Rezept beim Blog-Event von HighFoodality teil:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors