Dinkel-Zimtschnecken

Zum neuen Jahr hat Tastesheriff Claretti zur Aktion „Ich backs mir“ aufgerufen, das erste Thema sind Zimtschnecken und es sind wirklich schon wahnsinnig viele leckere Rezepte und Zimtschnecken-Varianten zusammengekommen.

Bei mir kamen auch Zimtschnecken auf den Tisch, in einer Variation mit Dinkel-Mehl und mit einem Hauch von Pudding-Füllung. Dadurch sind sie wunderbar saftig geblieben, ich glaub, das mache ich jetzt öfter!

Zimt-Pudding-Schnecken

Dinkel-Zimtschnecken

Zutaten:
300g Dinkel-Mehl (Type 630)
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
200ml Milch
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
30g Butter

Zimtschnecken

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und brösel die Hefe hinein. Dann den Zucker auf die Hefe und mit der lauwarmen Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und ein paar Minuten gehen lassen, bis sich Luftblasen bilden.

2. Dann Puddingpulver, Salz, die restliche Milch, Butter und das Ei dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn er zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl zugeben. Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und dort mindestens 45 Minuten lang gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

3. Für die Füllung kochst du einen Pudding aus dem halben Päckchen Puddingpulver, 200ml Milch, 3EL Zucker und dem Zimt (die Anleitung dafür findest du auf der Rückseite des Pudding-Päckchens). Wenn der Pudding etwas abgekühlt ist, rühre die Butter unter den Pudding.

4. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor, und belege ein Blech mit Backpapier oder fette eine Springform oder ähnliches mit Butter ein.

5. Knete den Hefeteig noch einmal kräftig durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen, das ganze von der Längsseite her aufrollen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann auf das Backblech oder in die Form legen und im Backofen 15-20 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

6. Wenn du willst, kannst du die Schnecken dann noch mit Zuckerguss bestreichen (dazu kam es bei uns garnicht mehr, so schnell waren die süßen Schneckchen verputzt).

Zimtschnecken-Liebe

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Leicht und Lecker: Zwiebelkuchen

Hurra, es gibt wieder Federweißen im Supermarkt! Da kann ich einfach nicht widerstehen 🙂 Und was passt besser zu Federweißem, als der klassische Zwiebelkuchen? Richtig: Nix 🙂 Deswegen gab es heute Abend Zwiebelkuchen!

Außerdem möchte ich hier noch eine neue Kategorie einführen: Leicht und Lecker.Der Sommer ist gerade erst in den letzten Zügen und vor Neujahr denken wohl die wenigsten ans Abnehmen. Erst dann, wenn der Weihnachtsspeck die Hosen kneifen lässt und der Wunsch auf einen baldigen Sommer den Gedanken in Richtung Bikini gehen lässt, ist das abnehmen plötzlich wieder Thema Nummer eins in Zeitschriften, Werbung,…

Für diejenigen, die sich das ganze Jahr über immer wieder mit gesunder, leichter Ernährung beschäftigen, möchte ich hier jetzt regelmäßig Rezepte bloggen. Denn fettarmes Essen heißt nicht gleichzeitig auch geschmacksarmes oder eintöniges Essen!

Zwiebel-Kuchen

Leicht und Lecker: Zwiebelkuchen
(für eine Tarteform)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
150ml lauwarmes Wasser
1TL Salz
4 Zwiebeln
2 EL Butter
1 EL Mehl
2 Eier
100ml Rama Cremfine zum Kochen (alternativ Sahne)
Salz und Pfeffer

Schwäbischer Zwiebelkuchen

1. Mache für den Boden einen Hefeteig. Dazu gibst du das Mehl in eine Schüssel, drückst in die Mitte eine Mulde und bröselst die Hefe hinein. Dann den Zucker über die Hefe streuen und etwas von dem lauwarmen Wasser hinzu geben und an einem warmen Ort 5 Minuten gehen lassen. Dann das Salz und das restliche Wasser hinzu und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Lass den Teig dann an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Dann die Zwiebeln in der Butter in einer Pfanne glasig dünsten (nicht braun werden lassen), mit 1 EL Mehl bestäuben und das Mehl sofort unterrühren.

3. Dann den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, die Zwiebeln auskühlen lassen, den gegangenen Hefeteig durchkneten, ausrollen und eine Tarte- oder Backform damit auskleiden. Verquirle die Eier mit der Sahne (oder Sahne-Alternative), würze es ordentlich mit Salz und Pfeffer (ich hab ca. 1TL Salz genommen), gib die Zwiebeln dazu, einmal umrühren und dann auf den Hefeteig füllen.

4. Jetzt im Backofen für ca. 30 Minuten backen und dann warm servieren. Sehr lecker dazu ist natürlich der oben erwähnte Federweißer 😉 und ein grüner Salat.

Guten Appetit!

 

Augsburger Zwetschgendatschi

Unter dem Motto „Genuss aus Bayerisch-Schwaben“ läuft diese Woche die Themenwoche von Julia & Nicole und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Nachdem es am Montag Schwäbische Kässpätzle, am Dienstag Bayerisch Creme und gestern Maultaschen gab, bin ich heute dran.

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Und was wäre da naheliegender als derZwetschgenkuchen aus der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt, die liebevoll auch Datschiburg genannt wird? Und nachdem ich eh eine Freundin von Klassikern bin, freu ich mich, euch hier mein Datschi-Rezept zu präsentieren:

 

Augsburger Zwetschgendatschi

Augsburger Zwetschgendatschi
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
400g Mehl
100g Zucker
1 Würfel Hefe
125ml Milch
1 Ei
80 g Butteretwas Zimt
1,5kg Zwetschgen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde. In die Mulde bröselst du dann die Hefe, gibst den Zucker dazu und gießt das ganze mit der lauwarmen Milch auf. Während die Hefe bereits beginnt zu gehen, verrührst du in einer kleinen Schüssel das Ei mit der weichen Butter und gibst etwas Zimt dazu.

2. Dann beginnst du, die Hefe-Mehl-Masse zu kneten und gibst nach einer weile, wenn die Masse zu trocken wird, die Ei-Butter-Mischung dazu und knetest es zu einem geschmeidigen Teig. Sollte er zu klebrig sein, gib einfach noch etwas Mehl dazu. Dann lässt du den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen.

3. In der Zwischenzeit kannst du die Zwetschgen vorbereiten. Ich schneide dazu immer 2 Hälften und schneide diese jeweils in der Hälfte nochmal ein, so dass du am Schluss lauter Viertel hast.

4. Wenn der Teig fertig gegangen ist, heize den Backofen auf 1800°C Umluft vor, knete den Teig nochmal durch und rolle ihn in Blechgröße aus. Gib dann die Zwetschgen in dichten Reihen auf den Teig und datsche (drücke) sie schön fest.

5.  Backe den Datschi auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten und lass ihn vor dem Servieren etwas auskühlen.

Zwetschgenkuchen

Mir persönlich schmeckt er am besten lauwarm und dick mit Zucker und Zimt bestreut. Und erinnert mich an Sommer im Garten meiner Großeltern. Denn da gehörte er einfach dazu! Entweder frisch, oder aufgetaut, denn Zwetschgendatschi kann man auch super einfrieren und schnell wieder auftauen!

Viel Spaß und guten Appetit bei meinem Genuss aus Bayerisch-Schwaben! Und schaut die nächsten Tage doch mal bei den Anderen vorbei:

Montag: Marie von Schätze aus meiner Küche
Dienstag: Sarah von Stilküche
Mittwoch: Nina von Schokobeeri
Donnerstag: Carina von Ina Mias Allerlei
Freitag: Johanna von My tasty little beauties
Samstag: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Sonntag: Julia und Nicole von JuNi Lifestyle

21. Dezember: Frühstückssause – Bratapfelschnecken

21. Dezember

Heute habe ich mal wieder ein Rezept in der Reihe „Frühstückssause“ für euch: Bratapfelschnecken! Vielleicht sehnt ihr euch auch schon ein bisschen nach der Zeit zwischen den Jahren, in der ihr es gemütlich angehen lassen könnt. Und vielleicht sind die Bratapfel-Schnecken ja ein gutes Rezept für ein gemütliches Frühstück oder als Begleitung zu einem gemütlichen Kaffee und einem guten Buch auf dem Sofa.

Zutaten:Apfel-Schnecken
300g Mehl
1/2 Pck Trockenhefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Vanillepudding-Pulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
1 Apfel
50g Butter
3EL Mandelsplitter
2 EL Zimtzucker
1 Prise Nelken
1 Prise gemahlene Vanille

1. Mische die trockenen Zutaten für den Teig und verknete sie mit Milch, Butter und Ei zu einem geschmeidigen Hefeteig. Lass den Teig für mind. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

2. Während der Teig geht, kannst du den Apfel in kleine Würfelchen schneiden und in einem heißen Topf etwas „anschmoren“. Gib dann die Butter, Mandelspitter, Zimtzucker, Nelken und Vanille dazu und verrühre es gleichmäßig.

3. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Knete den Hefeteig nochmal kräftig durch und rolle ihn dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Bestreiche die Teigplatte mit der Füllung, schneide sie in gleich breite Streifen, rolle diese auf und stelle sie aufrecht in eine Backform (z.B. für Kastenkuchen).

4. Backe die süßen Schnecken für ca. 20 Minuten, lass sie etwas abkühlen und genieße sie!

Hefeschnecke mit Apfel

Bratapfel-Hefeschnecken

 

Frühstückssause: Franzbrötchen

Während auf den meistenn Blogs schon fleißig die Weihnachtsbäckerei zu sehen ist, ist es im Hause der Zuckerbäckerin noch relativ unweihnachtlich… Aber heute wird das geändert, denn ich mache mich auf in den Keller und hole die großen, schweren Kisten voller Weihnachts-Deko herauf. Zugegeben, ein bisschen aufgeregt bin ich schon, denn ich entdecke jedes Jahr wieder Dinge in den Kisten, die ich schon wieder vergessen hatte und freue mich dann wie eine Schneekönigin über die wiederentdeckten Sachen. Das ist schon ein wunderbarer Vorgeschmack auf Weihnachten 🙂

Und am nächsten Samstag geht es dann in meiner Küche und hier auf dem Blog los mit dem Adventskalender:

Um für heute den passenden Duft zur Weihnachtsdeko in die Wohnung zu zaubern, gab es zum Frühstück leckere Franzbrötchen! Das Rezept habe ich vor einiger Zeit auf dem Blog von Julia entdeckt. Und da mein Liebster Hamburg und somit auch die Franzbrötchen für mich verlassen hat, gibt es die bei uns seitdem öfters mal zum Frühstück (auch wenn sie nicht genau wie die Franzbrötchen von Hamburger Bäckern schmecken, lecker und zimtig sind sie auf jeden Fall!)

Franzbrötchen
(ergibt je nach Größe etwa 10 Stück)

Zutaten:
500g Mehl
1 Würfel Hefe
200ml warme Milch
100g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
Zimt

1. Gib das Mehl in eine Schüssel und forme in der Mitte eine große Mulde. Brösel in diese die Hefe hinein, überstreue sie mit 50g Zucker und gib die warme Milch darüber. Das lässt du dann an einem warmen Ort ca. 5-10 Minuten gehen.

2. Gib das Ei (zimmertemperatur) und 50g Butter zum Teig und knete es zu einem geschmeidigen Teig. Lass diesen an einem warmen Ort weitere 45 Minuten gehen.

3. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, heizt du den Backofen auf 175° C Umluft vor und rollst den Teig etwa 5mm dick aus. Bestreiche die Teigfläche mit 50g flüssiger Butter (jenachdem wie groß deine Teigplatte ist, brauchst du ggf. auch mehr Butter) und bestreue es mit 50g Zucker und Zimt.

4. Dann rollst du den ganzen Teig auf und schneidest ihn in etwa 5cm breite rollen. Um die typische Form der Franzbrötchen zu bekommen, drückst du die Mitte der Rollen mit einem Kochlöffelstiel oder etwas ähnlichem nach unten. Dadurch drückt es an den Seiten die Schnecken etwas heraus. Dann kannst du das ganze mit der Handfläche insgesamt noch etwas plattdrücken.

5. Im Ofen brauchen die süßen Franzbrötchen dann etwa 15 Minuten, während sich ein wunderbarer, zimtiger Duft in der ganzen Wohnung ausbreitet! Yummie!

Frühstückssause: Marias Zimtbomben

Mitte Oktober feierte Maria mit ihrem Blog „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ den 2. Bloggeburtstag und zu diesem Ereignis hat sie eine Geburtstagswoche der Superlative veranstaltet. Jeden Tag gab es ein tolles Gewinnspiel und ich bin noch ganz aus dem Häuschen, weil ich dabei auch etwas gewonnen habe!!! Nämlich dieses tolle Set von Sweet Laura.

Zum Abschluss der Woche hat Maria dann schließlich zum Geburtstagsspecial von „Maria sucht…“ aufgerufen. Sie sucht diesmal keine neuen Rezepte, sondern hat dazu eingeladen, ihre eigenen Rezepte vom Blog nachzukochen, -backen, -… Und da hab ich nicht lange auf mich warten lassen, ihren Blog gründlich durchstöbert, unzählige feine Rezepte entdeckt, überlegt, welches ich nachbacken will, alle anderen auf meine lange Nachback-Liste geschrieben und mich heute früh in die Küche geschwungen und zum Frühstück Marias leckere Zimtbomben gebacken.

Und es war genau das richtige Frühstück, für einen sonnigen Herbsttag. Die leckere Orangen-Note und die Cranberries passen wirklich wunderbar zu dem karamelisierten Zucker und dem Zimt.

Mehr oder weniger zufällig hab ich ihr Rezept etwas abgewandelt. Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe aus ermangelung an „normalem“ braunen Zucker einfach Mascobado-Zucker genommen, was dem ganzen nochmal eine karamelligere Note gibt. Außerdem tunkt Maria die Schnecken vor dem backen noch in Zucker, das habe ich total vergessen und so waren die Schnecken bereits im Ofen, als mir die Schüssel voller Zucker mit Orangenschalen-Abrieb aufgefallen ist 🙂 Ich habe allerdings geschmacklich nichts vermisst, die Schnecken waren ausreichend Süß und Orangig und wirklich suuuuper lecker!

Deswegen hier das Rezept für meine Variante der

Zimtbomben
(ergibt 12 Stück)

Zutaten:
300g lauwarme Milch
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50g weiche Butter
500g Mehl

für die Füllung:
80g weiche Butter
150g Mascobado-Zucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenschalen-Abrieb
100g getrocknete Cranberries

1. Verrühre die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe und lasse es ca. 10 Minuten gehen. Dann rührst du Salz, Ei, Puddingpulver und Butter unter und knetest das ganze zusammen mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen.

2. Wenn der Teig gegangen ist: Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Teig noch einmal gut durch und rolle ihn dann ca. 5mm dick aus.

3. Mische den Mascobado-Zucker mit dem Orangenschalen-Abrieb und dem Zimt. Bestreiche den Teig mit der Butter und verteile das Zuckergemisch gleichmäßig darauf. Dann hackst du die getrockneten Cranberries und gibst sie ebenfalls auf den Teig.

4. Um die Schnecken zu formen schneidest du aus dem Teig gleichmäßige Streifen, rollst diese jeweils auf und stellst sie aufrecht in die Mulden einer Muffin-Form. Dann bäckst du sie für ca. 20-25 Minuten, lässt sie kurz auskühlen und schon kannst du sie dir zum Frühstück (oder auch zu jeder sonstigen Tages- oder Nachtzeit) schmecken lassen!

Frühlingsgefühle und ein Herbst-Rezept: Kürbis-Pizzaschnecken

Als ich heute in der Stadt unterwegs war, ist es einfach so passiert: Ich habe mich Hals über Kopf verliebt! In wen? Die Frage muss in meinem Fall eher: „In was?“ lauten. Und zwar in einer wundervolle, traumhafte taupefarbene Auflaufform. Auch wenn in meinem Küchenschrank schon etliche Auflaufformen in allen Größen lagern, so eine hübsche habe ich noch nicht.

Und mal unter uns: Ich laufe, seit ich diesen Blog habe, mit Vorliebe durch Einrichtungs-, Deko- und Küchengeschäfte und denke mir: Das würde sich aber gut auf einem Foto aussehen. Darin würde ich gerne mal … servieren. Und so habe ich die Form gesehen und gewusst: Darin müssen Hefe-Schnecken gebacken werden!

Und nachdem ich es nicht mehr abwarten konnte, wurden gleich zum Abendessen herzhafte Pizza-Schnecken darin gebacken! Und ich saß vor dem Backofen und habe mich über die hübsche Form gefreut 🙂

Beim Rezept habe ich mir mal wieder die Frage gestellt, die ich mir beim Kochen udn backen gerade immer stelle: „Kann man da auch Kürbis mit reinmachen?“ Und schwups, schon wurden aus Pizza-Schnecken:

Kürbis-Pizzaschnecken
(für 10-12 Schnecken)

Zutaten für den Teig:
400g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
ca. 1/4 l warmes Wasser
3 EL Olivenöl

für die Füllung:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 1/8 Hokkaido-Kübris
1 EL Tomatenmark
350ml passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Ital. Gewürze
1 Kugel Mozarella
geriebenen Käse

1. Mische das Mehl mit der Trockenhefe, Salz und Zucker und gib nach und nach Wasser und Öl dazu und verknete es zu einem geschmeidigen Teig. (sollte er noch zu klebrig sein, einfach nochmal etwas Mehl hinzufügen)

2. Lasse den Teig mind. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Währenddessen kannst du Zwiebel und Kürbis in kleine Würfel schneiden und beides in etwas Olivenöl anbraten. Dann presst du den Knoblauch dazu und gibst das Tomatenmark hinzu und brätst beides noch kurz mit an. Zum Schluss löschst du das ganze mit den passierten Tomaten ab und würzt es mit Salz, Pfeffer und Ital. Kräutern.

3. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, knetest du ihn noch einmal kräftig durch und rollst ihn dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick aus. Dann bestreichst du den Teig mit der Tomatensoße und gibst den gewürfelten Mozarella und geriebenen Käse darüber. Und denk daran, den Backofen vorzuheizen auf 180° C Umluft.

4. Dann rollst du den Teig von einer Seite her auf und schneidest die Rolle in gleich dicke Streifen. Jenachdem, wie hoch deine Schnecken später sein sollen. Bei mir waren es ca. 6cm. Dann stellst du die Rollen aufrecht in eine gefettete Auflaufform und gibst sie für 20-25 Minuten in den Ofen. Wenn du willst, kannst du die Schnecken für die letzten 5 Minuten im Ofen noch mit geriebenem Käse bestreuen.

5. Und schon sind die Schnecken fertig und es riecht wunderbar nach Pizza. Wenn du willst, kannst du die Schnecken natürlich auch mit allen erdenklich anderen Zutaten füllen, z.B. Pilze, Schinken, Tunfisch,… Guten Appetit!

Post aus meiner Küche – Teil 1

So, nachdem das Paket für Steffi etwas länger mit der Post gebraucht hat, ist es jetzt auch angekommen und ich kann euch zeigen, was ich in der Küche gezaubert habe 🙂

Wie ihr vielleicht auf dem Foto schon erkennen könnt, gab es bei mir ein herzhaftes Körbchen mit einem Zupfbrot im Glas und ofengetrockneten Tomaten in Öl und zum Nachtisch Linzer-Schnitten und Triple-Choc Mini-Gugl.

Die süßen Rezepte gibts in den nächsten Tagen, zunächst stelle ich euch das herzhafte Körbchen näher vor:

Herzhaftes Zupfbrot im Glas
(reicht für 2-3 Gläser oder eine kleine Auflaufform)

Zutaten:
375g Mehl
1/2 Pck Trockenhefe
225ml warmes Wasser
0,5 TL Zucker
0,5 EL Salz
2,5 EL Öl

Für die Füllung:
1/2 Rolle Kräuterbutter
1/2 Pck Zwiebelsuppe (Tüte)
1/2 Pck Frischkäse
2 EL geriebenen Bergkäse

1. Vermische das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz. Dann gib nach und nach das warme Wasser und das Öl dazu und verknete es zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du dann mindestens 1 Stunde lang an einem warmen Ort gehen.

2. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, kannst du die Kräuterbutter schmelzen und die Zwiebelsuppe, Frischkäse, geriebenen Käse und was du sonst noch dazugeben möchtest, verrühren. (Gut macht sich z.B. auch Speck, Schafskäse, Kräuter, angebratene Zwiebeln,…)

3. Knete den Hefeteig nochmal gut durch und rolle ihn ca. 7mm dick aus. Bestreiche den Teig mit der Füllung, schneide ihn in Rechtecke (meine waren ca. 4×8 cm groß) und falte die Rechtecke in der Mitte (bei mir waren sie dann noch 4×4 cm).

4. Stelle die Rechtecke dann aufrecht in die gefettete Auflaufform oder die Einmachgläser, so dass der Knick nach oben zeigt und die offene seite nach unten. Backe das ganze dann bei 180° C Umluft für ca. 45 Minuten. Wichtig ist, dass du das ganze dazu zudeckst, also entweder benutzt du eine Auflaufform mit Deckel oder du deckst es mit Alufolie ab. (Ein Tipp dazu: Bei mir ist die Füllung dann an der Seite der Alufolie nach unten auf den Boden des Backofens getropft. Deswegen am besten unter die Gläser noch eine Schale stellen, die spült/putzt sich leichter als der Backofen 😉 )

5. Wenn du es im Glas gebacken hast: Verschließe die Gläser gleich nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast!

Das Brot ist immer wieder der Renner bei Grillpartys,… und außer der Zeit, die der Hefeteig zum gehen braucht, auch schnell gemacht!

Ofengetrocknete Tomaten in Öl
nach einem Rezept aus „Geschenkideen aus der Küche“
(ergibt 400ml)

Zutaten:
500g bunte Kirschtomaten (möglichst gleich groß)
ca. 250ml Olivenöl
Fleur de Sel
Thymian

1. Heize den Backofen auf 100° C Umluft vor. Wasche die Tomaten gründlich, trockne sie ab und halbiere sie.

2. Lege die Tomaten mit der Schnittfläche nach Oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, würze sie mit ein bisschen Salz und Thymian nach Wunsch und lass sie im Ofen langsam trocknen. Bei mir hat das ca. 3,5 Stunden gedauert, aber die Zeit hängt vom Backofen, der größe der Tomaten,… ab und du kannst die Tomaten auch bei bis zu 130° C heiß trocknen oder nur bei 80° C, dabei variiert die trockenzeit natürlich auch stark.

3. Wenn die Tomaten schrumpelig, aber nicht komplett ausgetrocknet sind, kannst du sie aus dem Backofen holen, in 1-2 sterilisierte Gläser geben und mit Olivenöl aufgießen.

Und schon ist die kleine Leckerei fertig und kann vielseitig eingesetzt werden. Sei es zum Picknick, zur Brotzeit oder auch in mediteranen Gerichten, Nudelsoßen,…

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?