Frühstückssause: Muffins zum Frühstück

Im Alltag frühstücke ich im Normalfall ein Müsli mit Joghurt und Obst. Oder wenn ich es in der Früh eilig habe, gibt es eine schnelle Breze oder Semmel vom Bäcker am Bahnhof.

Und manchmal, da muss zum Frühstück etwas besonderes auf den Tisch. Sei es beim Frühstück zu zweit, oder auch beim Brunch mit Familie oder Freunden. Und gerne probiere ich hierzu neue Rezepte aus. Schon läger auf meiner Nachbackliste waren Früchstücksmuffins, die schön kernig und weniger süß sind.

Ein Basisrezept habe ich im Buch „Süße Sünden“ von der tollen Hummingbird Bakery gefunden und dann die Menge des Zuckers reduziert und auch sonst das Rezept meinen Wünschen und den Vorräten angepasst. Herausgekommen ist meine Frühstücksmuffins-Variation.

Fruehstueckmuffins

Frühstücks-Muffins
(ergibt ca. 10 Muffins)

Zutaten:
180 g Weizen-Vollkornmehl
1 Pck Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Haferflocken
20 g getrocknete Cranberrys
20 g Sonnenblumenkerne
90 g Mascobado-Zucker
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
1 Prise Salz
2 Eier
250 ml Milch
85 g zerlassene Butter

Muesli-Muffins

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Vermische alle trockenen Zutaten (also alle, außer Eier, Milch und Butter) in einer Schüssel.

2. Verquirle die Eier mit der Milch und der zerlassenen Butter und gib das ganze zu den trockenen Zutaten und verrühre es nur solange, bis alle Zutaten nass sind.

3. Verteile den Teig dann auf Muffinförmchen oder auf ein gefettetes Muffinblech und backe sie für ca. 18 Minuten.

4. Und schon sind sie fertig und können noch warm auf den Früchstückstisch und von dort aus direkt in die hungrigen Münder der Mit-Frühstücker wandern.

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Frühstückssause: Birnen-Cranberry-Obazda

Während mir beim Begriff  „Obazda“ das Wasser im Mund zusammenläuft, mag das ein oder andere Nordlicht die Nase rümpfen oder Fragezeichen in den Augen haben. Und auch die Übersetzung vom Bayerischen ins Hochdeutsche: „Angebazter“ sagt nichts darüber aus, wie lecker ein richtig guter Obazda ist.

Eine feine Alternative zum Klassiker ist die Variante mit Birnen und Cranberrys. Auf die Idee mit den Birnen ist der Herr Schuhbeck gekommen, die hab ich übernommen und für die abgerundete, leicht süßliche Note haben sich noch Cranberrys zu den Birnen in die feine Käse-Mischung gemogelt und schon war sie fertig, der feine Brotaufstrich für jede Frühstücks-, Brunch- und Brotzeittafel.

Obazda mit Birnen und Cranberrys

Zutaten:
250g Weichkäse oder Brie (mild)
250g Frischkäse
5 EL Sahne
(2 EL Williams-Christ-Birnenbrand)
4 Lauchzwiebeln
3/4 Birne
1 Hand voll getrocknete Cranberrys
Salz, Pfeffer, Muskat

1. Schneide den Weichkäse in kleine Stückchen und zerdrücke ihn zusammen mit dem Frischkäse mit einer Gabel. (Daher der Name Obazda 😉 ). Rühre die Sahne und ggf. den Birnenbrand unter.

2. Schneide die Birne in kleine Würfelchen, hacke die Cranberrys klein und schneide die Lauchzwiebeln in feine Ringe.

3. Rühre Birnenstückchen, Cranberrys und die Lauchzwiebel-Ringe unter die Creme und schmecke sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat ab.

4. Fülle den Obazda in eine nette Schüssel und richte ihn mit ein paar Lauchzwiebel-Ringchen an. Und dann: An Guadn! wie wir in Bayern sagen (Hochdeutsch: Einen guten Appetit!) 🙂

 

Frühstückssause: Marias Zimtbomben

Mitte Oktober feierte Maria mit ihrem Blog „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ den 2. Bloggeburtstag und zu diesem Ereignis hat sie eine Geburtstagswoche der Superlative veranstaltet. Jeden Tag gab es ein tolles Gewinnspiel und ich bin noch ganz aus dem Häuschen, weil ich dabei auch etwas gewonnen habe!!! Nämlich dieses tolle Set von Sweet Laura.

Zum Abschluss der Woche hat Maria dann schließlich zum Geburtstagsspecial von „Maria sucht…“ aufgerufen. Sie sucht diesmal keine neuen Rezepte, sondern hat dazu eingeladen, ihre eigenen Rezepte vom Blog nachzukochen, -backen, -… Und da hab ich nicht lange auf mich warten lassen, ihren Blog gründlich durchstöbert, unzählige feine Rezepte entdeckt, überlegt, welches ich nachbacken will, alle anderen auf meine lange Nachback-Liste geschrieben und mich heute früh in die Küche geschwungen und zum Frühstück Marias leckere Zimtbomben gebacken.

Und es war genau das richtige Frühstück, für einen sonnigen Herbsttag. Die leckere Orangen-Note und die Cranberries passen wirklich wunderbar zu dem karamelisierten Zucker und dem Zimt.

Mehr oder weniger zufällig hab ich ihr Rezept etwas abgewandelt. Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe aus ermangelung an „normalem“ braunen Zucker einfach Mascobado-Zucker genommen, was dem ganzen nochmal eine karamelligere Note gibt. Außerdem tunkt Maria die Schnecken vor dem backen noch in Zucker, das habe ich total vergessen und so waren die Schnecken bereits im Ofen, als mir die Schüssel voller Zucker mit Orangenschalen-Abrieb aufgefallen ist 🙂 Ich habe allerdings geschmacklich nichts vermisst, die Schnecken waren ausreichend Süß und Orangig und wirklich suuuuper lecker!

Deswegen hier das Rezept für meine Variante der

Zimtbomben
(ergibt 12 Stück)

Zutaten:
300g lauwarme Milch
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50g weiche Butter
500g Mehl

für die Füllung:
80g weiche Butter
150g Mascobado-Zucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenschalen-Abrieb
100g getrocknete Cranberries

1. Verrühre die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe und lasse es ca. 10 Minuten gehen. Dann rührst du Salz, Ei, Puddingpulver und Butter unter und knetest das ganze zusammen mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen.

2. Wenn der Teig gegangen ist: Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Teig noch einmal gut durch und rolle ihn dann ca. 5mm dick aus.

3. Mische den Mascobado-Zucker mit dem Orangenschalen-Abrieb und dem Zimt. Bestreiche den Teig mit der Butter und verteile das Zuckergemisch gleichmäßig darauf. Dann hackst du die getrockneten Cranberries und gibst sie ebenfalls auf den Teig.

4. Um die Schnecken zu formen schneidest du aus dem Teig gleichmäßige Streifen, rollst diese jeweils auf und stellst sie aufrecht in die Mulden einer Muffin-Form. Dann bäckst du sie für ca. 20-25 Minuten, lässt sie kurz auskühlen und schon kannst du sie dir zum Frühstück (oder auch zu jeder sonstigen Tages- oder Nachtzeit) schmecken lassen!