Cookies zum Thinking Day

Ich bin Pfadfinderin! Und jedes Jahr am 22. Februar feiern die Pfadfinder weltweit den Thinking Day, den Geburtstag von Robert Baden-Powell dem Gründer der Pfadfinderbewegung und seiner Frau Lady Olave, die Gründerin der Pfadfinderinnenbewegung.

„Ohne Abenteuer wäre das Leben schrecklich langweilig.“
Lord Robert Baden-Powell

Vielleicht fallen euch jetzt die netten kleinen Mädchen aus den amerikanischen Filmen ein, die von Tür zu Tür laufen und Kekse verkaufen oder ihr denkt an Fähnchen Fieselschweif,… Das sind Klischees, mit denen man immer wieder konfrontiert wird. Aber Pfadfinder in sein ist mehr als Abenteuer auf Zeltlagern erleben und mit Kompass und Karte durch den Wald zu stapfen.
Pfadfinder(in) sein, das ist keine Rolle, die man einnimmt, sobald man sein Halstuch angezogen sein, es sind vielmehr Werte, die im Leben und Handeln im Alltag spürbar werden sollen. Verantwortung für seine Umwelt und die Natur, Mitglied einer internationalen Gemeinschaft sein, unabhängig von Grenzen, Religionszugehörigkeit und gesellschaftlichen Schichten, verbunden durch die Freude an der Sache. Die Großen übernehmen Verantwortung für die Kleinen. Gemeinsam Abenteuer erleben, politisch aktiv sein und sich einbringen, und natürlich auch „back to the roots“, gemeinsam draußen unterwegs sein.
Und am Thinking Day sollen all dies auch sichtbar werden, indem man im Alltag mit dem Halstuch unterwegs ist und sich „outet“.

Ich mache das sehr gerne, nachdem die Pfadfinderinnen ein fester Bestandteil in meinem Leben sind und das seit 20(!) Jahren und ich mir sicher bin, ohne die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, wäre ich heute nicht die, die ich bin. Und nachdem dieser Blog auch zu meinem Alltag gehört, ist es mir wichtig, auch hier heute als Pfadfinderin sichtbar zu sein. Und um es wie die amerikanischen Girl Guides zu machen, habe ich heute Kekse für euch, damit ihr gemeinsam mit mir und allen Pfadfindern und Pfadfinderinnen den Thinking Day feiern könnt.

„Versucht die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt“
Lord Robert Baden-Powell

Schoko-Macadamia-Cookies

Schoko-Macadamia-Cookies
(ergibt ca. 15 Stück)

Zutaten:
150 g Zartbitterschokolade
125 g weiche Butter
150 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
200g Mehl
1 TL Backpulver1 EL Kakao
125 g gesalzene Macadamias

Schokocookies mit Macadamia

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Schmelze die Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad. Währenddessen kannst du die Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse rühren und dann das Ei unterrühren. Mische in einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und Kakao. Hacke die Macadamias grob klein.

2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gib sie zur Zucker-Butter-Ei-Masse, verrühre sie gut und gib dann das Mehl gemisch hinzu und rühre es ebenfalls unter.

3. Rühre zuletzt noch die Madcadamia-Nüsse unter. Setze dann kleine Teig-Häufchen mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bei mir passen ca. 6 Cookies auf ein Blech), drücke sie bereits ein wenig flach und backe sie für ca. 10 Minuten. Danach noch ein wenig auf dem Blech auskühlen lassen und gleich noch im warmen Zustand den ersten probieren. Mmmhhhhh….

Viel Spaß mit dem Rezept und Gut Pfad!

 

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4. Dezember: Baileys-Plätzchen

4. Dezember

Heute gibt es wieder ein Rezept von meinem Backmarathon am letzten Wochenende für euch. Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe der Lust auf Genuss entdeckt. Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, weil ich kein Fan von klassischen Mürbteig-Plätzchen bin. Aber mit dem Baileys drin und als Zuckerguss oben drauf gehörten sie, kaum abgekühlt, schon zu meinen Favoriten! Und deswegen das Rezept jetzt auch für euch

Sahnelikör-Plätzchen

Baileys-Plätzchen (nach „Lust auf Genuss“)

Zutaten:
300g weiche Butter
120g Puderzucker
375g Mehl
2 EL Baileys (anderer Likör, z.B. Kaffee oder Schoko geht bestimmt auch super)
+Zutaten für den Zuckerguss (Puderzucker, Baileys, etwas Wasser)

1. Rühre die Butter schaumig, siebe dann den Puderzucker darauf und rühre ihn unter. Gib Mehl und Baileys nach und nach dazu und rühre es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig für mindestens eine Stunde kühl.

2. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn aus und dann kannst du munter drauf los ausstechen 🙂 Backe die Plätzchen zwischen 8 und 10 Minuten, je nach Ofen.

3. Wenn die Plätzchen etwas abgekühlt sind, kannst du aus Puderzucker, Baileys und etwas Wasser (zum verdünnen) einen Zuckerguss anrühren und die Plätzchen damit bestreichen.

Und dann in kleinen Tütchen verpackt anderen damit eine Freude machen, oder selber schnabbulieren! 🙂

Baileys-Plätzchen

 

Schokoladiger gehts nicht – Slutty Brownies

Als ich im August voller Freude die neuerschienene Lecker Bakery Vol. II dorchgeblättert habe, ist mir bei diesem Rezept schon beim Anblick des Fotos das Wasser im Mund zusammen gelaufen und als mein Blick dann auf die Zutaten-Liste gefallen ist, war klar: Dieses Rezept MUSS auf meine Nachbackliste, das MUSS ich einfach essen!
Außerdem bin ich vor kurzem über hochwertige Fairtrade-Kuvertüre von Zotter gestolpert, die ich mir für ein leckeres, besonderes Gebäck aufgehoben habe und hier hatte ich ein Rezept, um alle  feinen Sachen zusammenzuführen: Kuvertüre, Oreos, Brownies, Cookies,…

Und letztes Wochenende war es jetzt soweit. Nachdem der Herbst sichtbar Einzug hält, es draußen immer öfters kalt und nass ist, wächst auch mein Appetit auf schwere, schokoladige Kuchen wieder und so hat sich am Samstag ein wunderbarer Duft in der Wohnung ausgebreitet und hat allein durch den Duft eine wohlige Wärme verbreitet.
Der 1. Bissen war grandios! Das Muss man wirklich gegessen haben 🙂

Und deswegen hier das Rezept! (ich habe nur die halbe Menge aus der Lecker Bakery gemacht und es hat gut gereicht, dass 5 Personen 2x davon essen konnten, denn mehr als ein kleines Stückchen auf einmal geht nicht 🙂 )

Slutty Brownies (aus der lecker Bakery)
(für eine Form mit 20×13 cm oder eine 18cm Springform)

Zutaten:
130g Zartbitter-Kuvertüre
190g weiche Butter
230g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
230g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
Oreo-Kekse (ich hab 9 Stück verwendet)

1. Für den Cookie-Boden schlägst du 90g Zucker und 65g weiche Butter mit 1 Prise Salz cremig auf. Dann musst du ein halbes Ei zu der Masse geben (Dazu schlägst du ein Ei in eine Tasse, verquirlst es, damit das Eigelb mit dem Eiweiß gut vermischt ist und gibst die Hälfte davon zum Teig).
Zum Schluss hebst du 90g Mehl vermischt mit dem 1/2 TL Backpulver, sowie 30g gehackte Kuvertüre unter.

2. Währendessen kannst du für den Brownie-Teig schonmal langsam über dem Wasserbad die restlichen 100g Kuvertüre mit 125g Butter schmelzen. Und den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen.

3. Die restlichen 1,5 Eier, 40g Zucker und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren, dann die etwas abgekühlte, geschmolzene Kuvertüre-Butter-Mischung unterrühen und zum Schluss 40g Mehl mit einer Prise Salz unterheben.

4. In die Form gibst du dann zunächst den Cookie-Teig und drückst ihn am Boden gleichmäßig platt. Dann verteilst du die Oreo-Kekse gleichmäßig darauf und gibst zum Schluss den Brownie-Teig darauf und streichst ihn glatt.

5. Dann gibst du es für ca. 25 Minuten in den Backofen und kannst beim Schoko-Duft schonmal träumen 🙂

Post aus meiner Küche

So, nachdem mein Päckchen mittlerweile bei Jessi angekommen sein müsste, will ich euch hier natürlich nicht vorenthalten, was drin war:

Ihr seht hier:

  • Erdbeer-Milchshake-Muffin-Konfekt
  • Weiße Schokolade-Erdbeer-Crunsh-Cookies
  • Erdbeer-Chili-Chutney

Nachdem ich erst vor kurzem das erste Mal Mini-Cupcakes gebacken habe und mich so gefreut habe, dass sie so putzig aussehen, dachte ich mir: Das geht noch kleiner! Und deswegen habe ich die Pralinen-Förmchen aus dem Schrank gekramt und siehe da: Es hat wunderbar geklappt 🙂

Erdbeer-Milchshake-Muffin-Konfekt
(reicht für 40-50 Stück)

Zutaten:
120g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
40g Butter
1 Ei
120ml Erdbeer-Milchshake

Für den Zuckerguss:
ca. 4 Erdbeeren
Puderzucker

1. Vermische Zucker, Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz miteinander und rühre es zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

2. Verrühre den Erdbeer-Milchshake mit dem Ei und gib die flüssige Masse dann nach und nach zu dem Mehl-Zucker-Gemisch.

3. Dann das ganze noch in die Pralinen-Förmchen füllen und ca. 7 Minuten bei 170°C Umluft backen.

4. Wenn die Muffins abgekühlt sind, geht es daran, den Guss zu machen: Dazu die Erdbeeren durch ein feines Sieb streichen und den Erdbeer-„Saft“ dann mit reichlich Puderzucker zu einem hübschen rosa Zuckerguss zusammenrühren.

5. Zuckerguss auftragen, trocknen lassen und fertig 🙂

Was die Cookies so super „crunshig“ macht, ist die verarbeitete Nussschokolade und Knusper-Müsli, aber seht selbst:

Weiße Schokolade-Erdbeer-Crunsh-Cookies
(reicht für 2 Bleche)

Zutaten:
1 Tafel weiße Schokolade
1 Tafel weiße Voll-Nuss-Schokolade
30g gefriergetrocknete Erdbeeren
90g Knuspermüsli
190g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
120g weiche Butter
200g Rohrzucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Backaroma Vanille
1 Ei

1. Hacke die beiden Tafeln Schokolade und vermische sie mit den gefriergetrockneten Erdbeeren und dem Knuspermüsli.

2. Mische in einer weitern Schüssel das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz.

3. In einer dritten Schüssel die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren und dann das Ei und das Backaroma dazu geben und weiter cremig rühren. Dann zuerst das Mehlgemisch und dann das Schoko-Erdbeer-Müsligemisch gründlich unterrühren.

4. Dann forme kleine Runde Taler aus dem Teig und lege diese aufs Backblech. (Vorsicht, die Kekse werden fast doppelt so groß!) 😉

5. Dann backe die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für ca. 13 Minuten.

6. Wenn sie fertig sind, die Kekse auskühlen lassen und dann möglichst luftdicht verpackt aufbewahren.

Nachdem mich in letzter Zeit der Gedanke reizt, Erdbeeren nicht nur süß zu verspeisen, sondern ich sie immer wieder auch in den Salat oder in die Nudelsoße mische (was ich mich vor diesem Jahr irgendwie noch nie getraut habe), war für mich klar, dass die Post aus meiner Küche nicht nur süß ausfallen soll. Darum hab ich mich für ein leckeres Chutney entschieden, das z.B. total super zu Käse schmeckt 🙂

Erdbeer-Chili-Chutney
(ergibt 4-5 kleine Gläser)

Zutaten:
1,5kg Erdbeeren
350g Zucker
1 TL Salz
3 Schalotten
1 Stück Ingwer (Pflaumengroß)
2 rote Chilischoten
300ml Weißweinessig
1 Zimtstange
Pfeffer & Salz

1. Die Erdbeeren waschen und kleinschneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Salz für mindestens 1 Stunde ziehen lassen. (Wenn die Erdbeeren dann zu sehr im Saft schwimmen, ggf. einen Teil des Safts abgießen und aufbewahren, dass er am Schluss evtl. wieder hinzugefügt werden kann.)

2. Schalotten, Ingwer und Chilischoten sehr fein würfeln und zu den durchgezogenen Erdbeeren geben. Essig und Zimtstange auch dazu geben, gemeinsam aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze einköcheln, bis es dickflüssig wird (bei mir hats fast 3 Stunden gedauert).

3. Wenn die Masse eingekocht ist: Die Zimtstange entfernen, das Chutney mit Pfeffer und evtl. Salz würzen und noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und diese sofort verschließen.

So, dass war sie: Die Post aus meiner Küche! 🙂