Blaubeer-Polenta-Muffins

Letzte Woche hab ich euch ja bereits vom Wander-Backbuch berichtet und euch Leila Lindholms Rezept für die Johannisbeer-Tarte gezeigt. Und nachdem ich mich bei der großen Auswahl an lecker klingenden Rezepten im Buch nicht entscheiden konnte, habe ich auch noch leckere Blaubeer-Polenta-Muffins gebacken, die ich euch heute zeige.

Vor einiger Zeit gab es hier für euch ja bereits herzhafte Polenta-Muffins, jetzt habe ich mich an die Süße Kombi gewagt. Und es ist sehr lecker! Durch den Maisgrieß im Teig, bekommen die Muffins eine tolle Konsistenz und werden wunderbar knusprig. Der Maisgrieß ist also ein echter Muffin-Alrounder!

Blaubeermuffins Leila Lindholm

Blaubeer-Polenta-Muffins
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten:
100 g Butter
2 Eier
150 g Dickmilch (oder Buttermilch)
120 g Zucker
100 g Maisgrieß
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Blaubeeren
1 EL Speisestärke

Blaubeer-Mais-Muffins

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Fette dein Muffinblech gründlich oder kleide die Mulden mit Papierförmchen aus.

2. Schmelze die Butter und verquirle sie mit den Eiern und der Dickmilch.

3. Mische in einer Schüssel den Zucker mit Maisgrieß, Mehl, Backpulver und Salz und gib die trockenen Zutaten dann zum Butter-Eier-Dickmilch-Gemisch und verrühre es nur so lange, bis alle Zutaten feucht sind.

4. Bestäube die Blaubeeren mit der Speisestärke und rühre sie dann vorsichtig unter den Teig (pass auf, dass dir die Beeren dabei nicht kaputt gehen.

5. Verteile den Teig dann auf die Mulden des Muffinblechs und backe sie für 15 – 20 Minuten. Und schon sind sie fertig und du kannst sie zum servieren noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben und dann in der Sonne genießen oder sich an einem Regentag den Sommer herbeiträumen.

Blaubeer-Polenta-Muffins

Blaubeer-NY-Cheesecake mit weißer Schokolade

Ich weiß garnicht, was mich bisher immer davon abgehalten hat, einen New York Cheesecake zu essen, geschweige denn, selbst einen zu backen. Vielleicht waren es die Massen an Frischkäse, die den Kuchen zu einer Bombe machen?

Blaubeer-NY-Cheesecake

Jetzt, wo ich ihn probiert habe, kann ich nicht mehr verstehen, wie ich das so lange aufschieben konnte. Gut das meine Namensvetterin Carina von „…like a piece of New York Cheesecake“ anlässlich ihres Bloggeburtstags zu dem Event „I love New York Cheesecake“ aufgerufen hat und ich mich davon – erstaunlicherweise könnte man fast sagen – total angesprochen gefühlt habe. Und so wanderten Massen an Frischkäse (Wie gut, dass ich von Arla noch eine Packung Blaubeer-Frischkäse hatte, der schmeckt lecker, ein bisschen nach Fruchtzwerg, und durfte gleich mit hinein), Crème fraîche, Kekse und weiße Schokolade in meinen Blaubeer-NV-Cheesecake mit weißer Schokolade.

Blaubeer New York Cheesecake

Zutaten:
250 g (Vollkorn-/Hafer-)Kekse
75 g Butter
1 Prise Salz
150 g weiße Schokolade (ich hab eine genommen, die mit Mascobado gesüßt ist)
600 g Doppelrahmfrischkäse (ein Päckchen davon war der Arla Buko mit Blaubeeren)
200 g Crème fraîche
80 g + etwas Zucker
1 Vanilleschote
2 EL + 1 TL Stärke
4 Eier
1 Pck. TK-Blaubeere

NY-Cheesecake

1. Zerbrösel die Kekse sehr fein und verknete sie mit der weichen Butter und einer Prise Salz. Drücke die Masse in eine Springform und lass den Keksboden im Kühlschrank für eine gute halbe Stunde fest werden.

2. Verrühre den Frischkäse mit der Crème fraîche, 80g Zucker und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote. Gib die Schokolade in einer Schüssel über ein Wasserbad und lass sie dort langsam schmelzen. Währenddessen rühre 2 EL Stärke und dann jedes der 4 Eier einzeln unter die Frischkäse-Masse. Wichtig dabei ist, dass du ganz langsam und vorsichtig rührst, damit sich möglichst wenig Luftblasen bilden. Diese führen sonst später dazu, dass die Oberfläche des Kuchens im Ofen aufbrechen kann..

3. Heize den Backofen auf 150° C (am besten Unterhitze) vor. Gib die geschmolzene Schokolade zu der Frischkäsemasse und ziehe sie vorsichtig unter. Dann kommt die Masse auf den gekühlten Keksboden.
Wenn der Backofen vorgeheizt ist, kannst du deine Springform entweder gut mit Alufolie abdichten und in ein tiefes Backblech, dass 2-3 cm hoch mit Wasser gefüllt ist, stellen. Bei Carina findet sich aber auch noch eine andere Empfehlung. Es ist nicht wichtig, dass der Kuchen direkt im Wasserbad steht, man kann auch direkt über das tiefe, mit Wasser gefüllte Backblech die Springform auf ein Kuchengitter stellen. So bleibt die Form im trockenen und es besteht keine Gefahr, dass Wasser hinein läuft.

4. Backe den Kuchen so für eine Stunde (während dessen darfst du deinen Backofen nicht öffnen, damit dort ein schönes Dampfbad für den Kuchen entsteht). Danach muss dein NY-Cheesecake noch gut auskühlen (im Idealfall über Nacht). Für die Blaubeeren obendrauf habe ich ein Päckchen TK-Blaubeeren etwas antauen lassen, in einem Topf erhitzt, mit etwas Zucker gesüßt (jenachdem wie süß die Beeren sind) und dann 1 TL Stärke mit wenig eiskaltem Wasser angerührt und zügig unter die köchelnde Blaubeer-Masse gerührt. Wenn es dir danach noch zu flüssig ist, kannst du nochmal ein bisschen Stärke zum binden benutzen. Solltest du die Masse lieber etwas flüssiger haben wollen, fange zu Beginn mit einem halben TL Stärke an, du kannst immer nochmal binden.

5. Gib die Masse erst auf den Kuchen, wenn sie vollkommen abgekühlt ist. Und schon kannst du deinen NY-Cheesecake genießen. Ich fand ihn super und fürchte, diese Bombe wird es jetzt öfters mal geben.

 

Danke liebe Carina, dass du es geschafft hast, mich mit dem NY-Cheesecake-Fieber zu infizieren und vielen Dank für die vielen guten Tipps auf deinem Blog, die haben mir sehr weitergeholfen!
Und nicht zu vergessen: Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!!!

 

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Ende Januar erschien schon im dritten Jahr in Folge eine wunderbare Ausgabe der Lecker Bakery. Und natürlich ist sie ganz selbstverständlich in mein Bücherregal eingezogen.

Und genauso wie die Lecker Bakery mittlerweile fast schon zur Tradition geworden ist, ist die Aktion „Wer backt mit?“, die Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche nach dem Erscheinen einer neuen Ausgabe veranstaltet. Und die Auswahl ist garnicht so einfach, denn es sind mal wieder viele leckere Rezepte darin. Meine erste Wahl fiel auf ein sehr fruchtiges Rezept für einen Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen, der frisch und warm aus dem Ofen genauso gut schmeckt wie am zweiten Tag.

Obst-Streuselkuchen

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt und dazu gab es bei uns für den Frische-Kick einen Honig-Quark, der den Kuchen wunderbar abgerundet hat.

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen
(für eine Springform mit 24-26cm Durchmesser)

Zutaten:
225 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
60 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl
60 g kernige Haferflocken
50 g brauner Zucker
40 g Mandelblättchen
150 g TK-Blaubeeren
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
2 EL Gelierzucker

Apfel-Heidelbeer-Knusperkuchen

1. Rühre 125 g Butter gemeinsam mit 50 g Zucker und dem Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer fluffigen Masse. Gib dann die gemahlenen Mandeln und 200g Mehl dazu, rühre es kurz unter und knete dann einen geschmeidigen Teig daraus. Stelle den Mürbteig für mindestens eine Stunde kühl.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Obstfüllung vorbereiten. Lasse die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen. Schäle die Äpfel und schneide sie in 1-2 cm große Stücke. Gib die Apfelstückchen zusammen mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf und lasse sie 5 Min bei voller Hitze unter mehrmaligem Umrühren köcheln. Dann die Äpfel auskühlen lassen.

3. Für die Knusperkruste stellst du Streusel aus 100 g Butter, 50 g Mehl, braunem Zucker, Haferflocken und den Mandelblättchen her. Hierzu lässt du die Butter schmelzen, vermischst in einer Schüssel Mehl, braunen Zucker und Haferflocken und rührst die flüssige Butter darunter. Zum Schluss fügst du noch die Mandelblättchen hinzu.

4. Dann kannst du den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen, den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, gleichmäßig ausrollen und damit eine (gefettete) Spring- oder Tarteform auskleiden. Der Mürbteig-Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Gib dann ein Blatt Backpapier darauf und fülle die Form zum Blindbacken mit getrockneten Hülsenfrüchten. Backe den Teig so für 15 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Teig weitere 10 Minuten bis er goldbraun ist.

5. Vermische dann die abgekühlten Äpfel mit den Heidelbeeren und dem Gelierzucker und gib die Füllung auf den Mürbteig-Boden. Verteile dann die Streusel für die Knusperkruste gleichmäßig auf der Füllung und backe den Kuchen weitere 30 Minuten.

Mir hat er gleich aus dem Ofen noch warm gut geschmeckt. Dazu gab es, wie oben bereits geschrieben, einen Honig-Quark. Hierzu habe ich 250g Quark mit 3 EL Joghurt und 2 TL Honig verrührt.

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Sonntagssüß, dafür ist dieser Kuchen wunderbar. Aufs Sofa gekuschelt mit einem Tee und dazu Warmes Obst mit Knusper, was gibt es schöneres!

Fruchtiger Knusüer-Streusel-Kuchen

Hier bin ich wieder, mit Kuchen im Gepäck!

Mittlerweile ist es mir schon fast ein bisschen peinlich, mich hier wieder zu melden, nachdem ich so lange geschwiegen habe…

In der Zwischenzeit hat sich hier auch so einiges geändert, aus Leckerschmeckerzuckerbäcker (einem nicht wirklich handlichen Namen) ist das kurze und knappe InaMia geworden und auch das Design hat sich mit einem neuen Header dem Namen angepasst.
Warum ich mich für einen neuen Namen entschieden habe? Zum einen war er, wie schon geschrieben, etwas zu lang und unhandlich, zum anderen möchte ich den Schwerpunkt meines Blogs weg vom backen, hin zu allem kreativen hin ausweiten. Ich stelle mir öfter mal ein kleines DIY, Berichte von meinen aktuellen Näh-Projekten, vielleicht auch mal die ein oder andere Shop-Vorstellung,… vor. Lasst euch überraschen!

Zur feierlichen Neu-Eröffnung habe ich natürlich auch einen kleinen Kuchen gebacken! Und zwar einen wunderbaren Blaubeer-Kuchen nach einem Rezept von Leila Lindholm. Es ist mein erstes Rezept aus einem Buch von ihr (das ich mir in der Bibliothek ausgeliehen habe) und ich bin sehr begeistert und glaube, ein Buch von ihr muss jetzt schnellstmöglich auch in mein Regal für immer einziehen 🙂

Aber jetzt stell ich euch erstmal meine, leicht abgeänderte Variation vor:Blaubeer-Tarte

Leilas Blaubeerkuchen (für 1 Tarte- oder Springform mit 28cm)

Zutaten:
240g Weizenmehl
30g Puderzucker
150g kalte Butter
1 Ei
375g Blaubeeren (TK oder frisch)
1 kleiner Apfel
300g Blaubeermarmelade
1,5 EL dunkler Balsamico-Essig
4 EL Speisestärke
75g Butter
75g Haferflocken
120g Zucker

1. Mische das Mehl mit dem Puderzucker und knete es gemeinsam mit der Butter und dem Ei schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig für mind. 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig aus und kleide damit die Backform aus. Stich den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und backe ihn im Ofen für 10 Minuten vor.

3. Währenddessen kannst du den Apfel klein schneiden und in einer Schüssel mit den Blaubeeren, der Blaubeer-Marmelade, dem Balsamico-Essig und der Speisestärke mischen. In einer anderen Schüssel kannst du die Butter mit den Haferflocken und dem Zucker zu Streuseln kneten.

4. Dann füllst du die Blaubeer-Mischung in die Form mit dem vorgebackenen Mürbteig und gibst die Streusel obendrauf. Backe das ganze dann nochmal für 45-50 Minuten, bis die Blaubeer-Füllung fest geworden ist.

5. Jetzt kannst du den fruchtigen Kuchen genießen und an grauen Tagen wie heute: von der Sonne träumen!

Blaubeerkuchen Leila

Nachgebacken: Zitronen-Blaubeer-Kuchen

Ich war auf der Suche nach einem Kuchen, den ich gut mitnehmen kann, der erfrischend sommerlich schmeckt und mal was anderes ist und da bin ich bei Jeanny auf den tollen Blaubeerkuchen mit ganz schön viel Zitrone gestoßen, der mich sofort angelacht hat! Und er hat auch nach einem heißen Tag im Auto, quer durch Deutschland, noch für viele Mhhhs gesorgt.

Deswegen möchte ich euch hier das Rezept von Jeanny (wie nahezu auch alle anderen Rezepte von ihr), wärmstens ans Herz legen 😉

Zitronen-Blaubeer-Kuchen
(für einen Kastenkuchen)

Zutaten:
125g Butter
180g Zucker
1 EL Zitronenschalenabrieb
3 Eier
125ml Milch
240g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL Zitronensaft
3 TL Zucker

Für den Zuckerguss:
3 TL Zitronensaft
60g Puderzucker

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor, fette Kastenform sorgfältig und bestäube sie mit Mehl.

2. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb schaumig und gib nach und nach die Eier dazu. Sobald eine fluffige Masse entstanden ist, kannst du die Milch unterrühren.

3. Mische in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib das Gemisch zur Butter-Eier-Masse. Zuletzt bestäubst du die Blaubeeren mit Mehl und hebst sie unter den Teig. Dann füllst du alles in die Kastenform und gibst es für mind. 45 Minuten in den Backofen (das hängt jeweils von der Leistung des Backofens ab, bei mir hats ewig gedauert…). Ob der Kuchen fertig ist, kannst du mit dem Stäbchentest ganz einfach überprüfen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du aus Zucker und Zitronensaft einen Sirup einkochen: Dafür lässt du es gemeinsam in einem kleinen Topf aufkochen und dann für 10 Minuten köcheln.

5. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen geholt hast, piekst du ihn am Besten ein paar mal an und bestreichst ihn mit dem Sirup.

6. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kannst du den Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit bestreichen, beträufeln, verzieren,… Und schon ist der super-saftige, schnelle Sommerkuchen fertig!