Blaubeer-Polenta-Muffins

Letzte Woche hab ich euch ja bereits vom Wander-Backbuch berichtet und euch Leila Lindholms Rezept für die Johannisbeer-Tarte gezeigt. Und nachdem ich mich bei der großen Auswahl an lecker klingenden Rezepten im Buch nicht entscheiden konnte, habe ich auch noch leckere Blaubeer-Polenta-Muffins gebacken, die ich euch heute zeige.

Vor einiger Zeit gab es hier für euch ja bereits herzhafte Polenta-Muffins, jetzt habe ich mich an die Süße Kombi gewagt. Und es ist sehr lecker! Durch den Maisgrieß im Teig, bekommen die Muffins eine tolle Konsistenz und werden wunderbar knusprig. Der Maisgrieß ist also ein echter Muffin-Alrounder!

Blaubeermuffins Leila Lindholm

Blaubeer-Polenta-Muffins
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten:
100 g Butter
2 Eier
150 g Dickmilch (oder Buttermilch)
120 g Zucker
100 g Maisgrieß
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Blaubeeren
1 EL Speisestärke

Blaubeer-Mais-Muffins

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Fette dein Muffinblech gründlich oder kleide die Mulden mit Papierförmchen aus.

2. Schmelze die Butter und verquirle sie mit den Eiern und der Dickmilch.

3. Mische in einer Schüssel den Zucker mit Maisgrieß, Mehl, Backpulver und Salz und gib die trockenen Zutaten dann zum Butter-Eier-Dickmilch-Gemisch und verrühre es nur so lange, bis alle Zutaten feucht sind.

4. Bestäube die Blaubeeren mit der Speisestärke und rühre sie dann vorsichtig unter den Teig (pass auf, dass dir die Beeren dabei nicht kaputt gehen.

5. Verteile den Teig dann auf die Mulden des Muffinblechs und backe sie für 15 – 20 Minuten. Und schon sind sie fertig und du kannst sie zum servieren noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben und dann in der Sonne genießen oder sich an einem Regentag den Sommer herbeiträumen.

Blaubeer-Polenta-Muffins

Johannisbeer-Tarte. Mein Beitrag zu Leilas Backbuch auf Wanderschaft

Seit Mitte Mai reist das Buch „Backen mit Leila“ von Foodbloggerin zu Foodbloggerin und ist gerade bei mir zu Gast. Der Auftrag an die jeweilige Gastgeberin ist es, 1-2 Rezepte daraus nachzubacken, auf dem Blog zu präsentieren und die gebackenen Rezepte im Buch zu präsentieren.

Und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen von der lieben Leila (das fällt mir wirklich schwer, finden sich doch sooo viele leckere Rezepte darin). Aber sowohl ich, als auch alle von euch, die jetzt neugierig sind, können dem Buch bei Betty von homemade and baked folgen. Sie hatte die tolle Idee und das Wanderbuch möglich gemacht. Liebe Betty, vielen Dank dafür! Ich habe wirklich viel Freude mit dem Buch gehabt!

Leilas Backbuch

Aber jetzt seid ihr sicherlich gespannt, für was ich mich entschieden habe! Und gleich vorneweg: Nachdem ich mich nicht für ein Rezept entscheiden konnte, bekommt ihr hier nächste Woche gleich nochmal ein Leila-Rezept zu sehen.

Aber heute erstmal *trommelwirbel* Johannisbeer-Tarte!

Johannisbeer-Tarte

Zutaten:
240 g Mehl
30 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

3 Eier
200 g Quark (Halbfett-Stufe)
100 g Crème fraîche
80 g Zucker
100 g Marzipan (gerieben)
200g Johannisbeeren
1 Hand voll Mandelblättchen

Johannisbeer-Tarte mit Marzipan

1. Vermische das Mehl mit Puderzucker und Salz und krümel dann die kalte Butter zügig darunter. Gib dann das Ei und bei Bedarf noch 1/2 EL eiskalte Wasser dazu unt knete es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig dann für mind. 30 Minuten kühl.

Johannisbeertarte

2. Für die Füllung vermischst du Eier, Quark, Crème fraîche, Zucker und das geriebene Marzipan (das lässt sich übrigens besonders gut reiben, wenn es gut gekühlt ist).

3. Heize dann den Backofen auf 160° C Umluft vor, rolle den Mürbeteig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Gib dann die Füllung hinein, die Johannisbeeren gleichmäßig obendrauf und zuletzt noch eine Hand voll Mandelblättchen.

4. Backe die Tarte dann für ca. 30 Minuten, bis die Füllung fest ist und sie eine goldgelbe Farbe bekommen hat.

Und schon kanns losgehen mit einem sommerlichen Kaffee-Plausch und einem leckeren Stückchen Tarte.

Johannisbeerkuchen

Johannisbeer-Scones

Scones sind etwas wunderbares, sie sind schnell gebacken, man kann sie super zum Frühstück servieren, aber auch auf einer nachmittäglichen Kaffeetafel. Und zum zwischendurch krümeln, wenn der Süß-Hijeper kommt eignen sie sich auch hervorragend. Ihr merkt schon, Scones sind eine absolute Gebäck-Allzweck-Waffe.
Und Achtung, festhalten, denn es kommt noch besser (ja, ich setze noch einen drauf!):
Scones eignen sich auch noch hervorragend, um verschiedene „Restchen“ an Obst, Nüsse, Trockenfrüchten,… zu verarbeiten. Oder sie an die jahreszeitbedingte Auswahl am Obstregal anzupassen.

Und so sind bei mir die frisch gepflückten Johannisbeeren direkt weiter in den Teig und dann in den Ofen gewandert. Das Rezept habe ich bei Cynthia Barcomi gefunden und angepasst.

Scones mit Johannisbeeren

Johannisbeer-Scones
(ergibt 8 kleine Scones)

Zutaten:
100 g Johannisbeeren
1 Ei
30 ml Buttermilch
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
170 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
45 g kalte Butter
etwas Zimt-Zucker zum Bestreuen

Johannisbeer-Scones

1. Zupfe die Johannisbeeren von den Stielen und wasche sie. Heize den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vor.

2. Verquirle das Ei mit der Buttermilch und der Zitronenschale. Vermische in einer Rührschüssel das Mehl mit dem Zucker, Backpulver, Natron und Salz. Gib dann die Butter in kleinen Stückchen dazu und arbeite sie mit den Fingerspitzen vorsichtig ein, bis du eine krümelige Masse hast (sei dabei zügig, damit die Butter nicht warm wird). Rühre dann die flüssigen Zutaten kurz unter und gib die Johannisbeeren vorsichtig dazu (dass die Beeren möglichst ganz bleiben).

3. Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte und forme mit den Händen einen Kreis mit 2-3 cm Dicke. Und nicht wundern, der Teig ist sehr klebrig.

4. Schneide den Teig dann in 8 gleichgroße Stücke, setze diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie für ca. 14 Minuten im Backofen. Danach müssen sie noch kurz abkühlen und schon kannst du sei lauwarm (oder abgekühlt) genießen.

Blaubeer-NY-Cheesecake mit weißer Schokolade

Ich weiß garnicht, was mich bisher immer davon abgehalten hat, einen New York Cheesecake zu essen, geschweige denn, selbst einen zu backen. Vielleicht waren es die Massen an Frischkäse, die den Kuchen zu einer Bombe machen?

Blaubeer-NY-Cheesecake

Jetzt, wo ich ihn probiert habe, kann ich nicht mehr verstehen, wie ich das so lange aufschieben konnte. Gut das meine Namensvetterin Carina von „…like a piece of New York Cheesecake“ anlässlich ihres Bloggeburtstags zu dem Event „I love New York Cheesecake“ aufgerufen hat und ich mich davon – erstaunlicherweise könnte man fast sagen – total angesprochen gefühlt habe. Und so wanderten Massen an Frischkäse (Wie gut, dass ich von Arla noch eine Packung Blaubeer-Frischkäse hatte, der schmeckt lecker, ein bisschen nach Fruchtzwerg, und durfte gleich mit hinein), Crème fraîche, Kekse und weiße Schokolade in meinen Blaubeer-NV-Cheesecake mit weißer Schokolade.

Blaubeer New York Cheesecake

Zutaten:
250 g (Vollkorn-/Hafer-)Kekse
75 g Butter
1 Prise Salz
150 g weiße Schokolade (ich hab eine genommen, die mit Mascobado gesüßt ist)
600 g Doppelrahmfrischkäse (ein Päckchen davon war der Arla Buko mit Blaubeeren)
200 g Crème fraîche
80 g + etwas Zucker
1 Vanilleschote
2 EL + 1 TL Stärke
4 Eier
1 Pck. TK-Blaubeere

NY-Cheesecake

1. Zerbrösel die Kekse sehr fein und verknete sie mit der weichen Butter und einer Prise Salz. Drücke die Masse in eine Springform und lass den Keksboden im Kühlschrank für eine gute halbe Stunde fest werden.

2. Verrühre den Frischkäse mit der Crème fraîche, 80g Zucker und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote. Gib die Schokolade in einer Schüssel über ein Wasserbad und lass sie dort langsam schmelzen. Währenddessen rühre 2 EL Stärke und dann jedes der 4 Eier einzeln unter die Frischkäse-Masse. Wichtig dabei ist, dass du ganz langsam und vorsichtig rührst, damit sich möglichst wenig Luftblasen bilden. Diese führen sonst später dazu, dass die Oberfläche des Kuchens im Ofen aufbrechen kann..

3. Heize den Backofen auf 150° C (am besten Unterhitze) vor. Gib die geschmolzene Schokolade zu der Frischkäsemasse und ziehe sie vorsichtig unter. Dann kommt die Masse auf den gekühlten Keksboden.
Wenn der Backofen vorgeheizt ist, kannst du deine Springform entweder gut mit Alufolie abdichten und in ein tiefes Backblech, dass 2-3 cm hoch mit Wasser gefüllt ist, stellen. Bei Carina findet sich aber auch noch eine andere Empfehlung. Es ist nicht wichtig, dass der Kuchen direkt im Wasserbad steht, man kann auch direkt über das tiefe, mit Wasser gefüllte Backblech die Springform auf ein Kuchengitter stellen. So bleibt die Form im trockenen und es besteht keine Gefahr, dass Wasser hinein läuft.

4. Backe den Kuchen so für eine Stunde (während dessen darfst du deinen Backofen nicht öffnen, damit dort ein schönes Dampfbad für den Kuchen entsteht). Danach muss dein NY-Cheesecake noch gut auskühlen (im Idealfall über Nacht). Für die Blaubeeren obendrauf habe ich ein Päckchen TK-Blaubeeren etwas antauen lassen, in einem Topf erhitzt, mit etwas Zucker gesüßt (jenachdem wie süß die Beeren sind) und dann 1 TL Stärke mit wenig eiskaltem Wasser angerührt und zügig unter die köchelnde Blaubeer-Masse gerührt. Wenn es dir danach noch zu flüssig ist, kannst du nochmal ein bisschen Stärke zum binden benutzen. Solltest du die Masse lieber etwas flüssiger haben wollen, fange zu Beginn mit einem halben TL Stärke an, du kannst immer nochmal binden.

5. Gib die Masse erst auf den Kuchen, wenn sie vollkommen abgekühlt ist. Und schon kannst du deinen NY-Cheesecake genießen. Ich fand ihn super und fürchte, diese Bombe wird es jetzt öfters mal geben.

 

Danke liebe Carina, dass du es geschafft hast, mich mit dem NY-Cheesecake-Fieber zu infizieren und vielen Dank für die vielen guten Tipps auf deinem Blog, die haben mir sehr weitergeholfen!
Und nicht zu vergessen: Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!!!

 

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Ende Januar erschien schon im dritten Jahr in Folge eine wunderbare Ausgabe der Lecker Bakery. Und natürlich ist sie ganz selbstverständlich in mein Bücherregal eingezogen.

Und genauso wie die Lecker Bakery mittlerweile fast schon zur Tradition geworden ist, ist die Aktion „Wer backt mit?“, die Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche nach dem Erscheinen einer neuen Ausgabe veranstaltet. Und die Auswahl ist garnicht so einfach, denn es sind mal wieder viele leckere Rezepte darin. Meine erste Wahl fiel auf ein sehr fruchtiges Rezept für einen Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen, der frisch und warm aus dem Ofen genauso gut schmeckt wie am zweiten Tag.

Obst-Streuselkuchen

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt und dazu gab es bei uns für den Frische-Kick einen Honig-Quark, der den Kuchen wunderbar abgerundet hat.

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen
(für eine Springform mit 24-26cm Durchmesser)

Zutaten:
225 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
60 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl
60 g kernige Haferflocken
50 g brauner Zucker
40 g Mandelblättchen
150 g TK-Blaubeeren
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
2 EL Gelierzucker

Apfel-Heidelbeer-Knusperkuchen

1. Rühre 125 g Butter gemeinsam mit 50 g Zucker und dem Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer fluffigen Masse. Gib dann die gemahlenen Mandeln und 200g Mehl dazu, rühre es kurz unter und knete dann einen geschmeidigen Teig daraus. Stelle den Mürbteig für mindestens eine Stunde kühl.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Obstfüllung vorbereiten. Lasse die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen. Schäle die Äpfel und schneide sie in 1-2 cm große Stücke. Gib die Apfelstückchen zusammen mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf und lasse sie 5 Min bei voller Hitze unter mehrmaligem Umrühren köcheln. Dann die Äpfel auskühlen lassen.

3. Für die Knusperkruste stellst du Streusel aus 100 g Butter, 50 g Mehl, braunem Zucker, Haferflocken und den Mandelblättchen her. Hierzu lässt du die Butter schmelzen, vermischst in einer Schüssel Mehl, braunen Zucker und Haferflocken und rührst die flüssige Butter darunter. Zum Schluss fügst du noch die Mandelblättchen hinzu.

4. Dann kannst du den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen, den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, gleichmäßig ausrollen und damit eine (gefettete) Spring- oder Tarteform auskleiden. Der Mürbteig-Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Gib dann ein Blatt Backpapier darauf und fülle die Form zum Blindbacken mit getrockneten Hülsenfrüchten. Backe den Teig so für 15 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Teig weitere 10 Minuten bis er goldbraun ist.

5. Vermische dann die abgekühlten Äpfel mit den Heidelbeeren und dem Gelierzucker und gib die Füllung auf den Mürbteig-Boden. Verteile dann die Streusel für die Knusperkruste gleichmäßig auf der Füllung und backe den Kuchen weitere 30 Minuten.

Mir hat er gleich aus dem Ofen noch warm gut geschmeckt. Dazu gab es, wie oben bereits geschrieben, einen Honig-Quark. Hierzu habe ich 250g Quark mit 3 EL Joghurt und 2 TL Honig verrührt.

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Sonntagssüß, dafür ist dieser Kuchen wunderbar. Aufs Sofa gekuschelt mit einem Tee und dazu Warmes Obst mit Knusper, was gibt es schöneres!

Fruchtiger Knusüer-Streusel-Kuchen

Mittwochsbox: Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Seit längerem verfolge ich jetzt schon die Aktion Mittwochsbox von Mone vom Blog „Leckerbox“. Ziel ist es, jede Woche Mittwochs, zu einem vorgegebenen Thema, sein „Pausenbrot“ zu präsentieren.

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Schon lange wollte ich, inspiriert von all den Köstlichkeiten, die die Anderen so präsentiert haben, auch einen Beitrag liefern, und diese Woche, zum Farbthema „rot“ habe ich es endlich geschafft!

Erdbeeren InaMia

Bei mir gibt es heute: Milchreis mit einer roten Erdbeer-Rhabarber-Grütze, verfeinert mit Minze. Nachdem ich am Abend meist wenig Zeit habe, mir etwas für den nächsten Tag herzurichten, ist es ein schnelles Rezept, das gut nebenher köcheln kann.

Die Menge ergibt 3-4 Portionen, so dass Mr. S auch etwas davon abbekommt und es auch noch eine Portion Nachtisch nach dem Abendessen davon gegeben hat 🙂

Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze(3-4 Portionen)

Zutaten:
1l Milch
250g Milchreis
Zucker (soviel du brauchst/magst)

300ml Rhabarbersaft
250g Erdbeeren
1 kleiner Apfel
2,5 EL Zucker
2 TL Speisestärke
10 Blättchen Minze

Mittagsbox Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

1. Setze die Milch auf und bring sie zum kochen. Dann gib Zucker (soviel du möchtest, das es dir süß genug wird, ich mach das immer nach Gefühl, deswegen weiß ich nicht, wie viel das ist ;-)) und Reis dazu und lass das ganze auf niedriger Stufe unter gelegentlichem Umrühren quellen.

2. Währenddessen kannst du die Erdbeeren waschen und in Stückchen schneiden und den Apfel schälen und auch in kleine Stückchen schneiden. Gib den Rhabarbersaft mit dem Zucker in einen Topf und lass es aufkochen.

3. Rühre die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser an und gib sie, wenn der Rhabarber-Saft kocht, zügig und unter rühren in den Topf. Dann gib Erdbeeren und Apfel dazu, lass das ganze nochmal aufkochen.

4. Derweil kannst du die Minze hacken und dann auch zur Grütze geben und das ganze vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

5. Wenn der Milchreis fertig ist, beides in ein Glas schichten und gut verschließen. Und schon kann die Mittagspause kommen!

Milchreis mit roter Sommer-Grütze

Schokoladige Erdbeer-Muffins

Heute hab ich einen freien Samstag und bin heute Morgen schon auf dem Stadtmarkt gewesen, frisches Obst und Gemüse kaufen. Und nachdem das Wetter heute nicht gerade nach Erdbeerfeld geschrien hat, sind die süßen Früchtchen auch auf dem Markt in meinen Radl-Korb gewandert und daheim gleich in leckere Muffins verwandelt worden.

Erdbeer-Schoko-Muffins mit Blumen

Das Rezept ist von der wundervollen Cynthia Barcomi, ich hab die Kokosflocken mal eben durch Haferflocken ersetzt, weil ich es gerne etwas kerniger haben wollte. Schnell gemacht und nicht zu süß sind sie, genau richtig zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag.

Erdbeer-Schoko-Muffins Nahaufnahme

Schoko-Erdbeer-Muffins
(ergibt 15 Stück)

Zutaten:
250g Erdbeeren
60g Haferflocken
125g Zartbitterschokolade
125ml neutrales Öl
150g Zucker
2 Eier
1 Pck. Vanille-Aroma
175ml Milch
420g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz

1. Röste die Haferflocken in einer heißen Pfanne leicht an, wasche die Erdbeeren und schneide sie in kleine Stückchen und hacke die Schokolade grob.

2. Heize den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor. Gib das Öl und den Zucker in eine Rührschüssel, verrühre sie miteinander, und rühre dann nach und nach Eier, Vanille-Aroma und Milch darunter.

3. Mische in einer Extra-Schüssel Mehl mit Natron, Backpulver und Salz und rühre sie zügig unter die Masse, bis alles nass ist. Dann Erdbeeren, Haferflocken und Schokolade unterrühren und in die Mulden des Muffin-Blechs verteilen.

4. Backe die Muffins 18-20 Minuten bis sie goldbraun sind und mach die Stäbchenprobe. Dann noch kurz im Blech auskühlen lassen und sie sich schmecken lassen! Guten Appetit 🙂

Erdbeer Schoko-Muffins

Ach ja, morgen Vormittag geh ich übrigens zum 1. Augsburger Blogger-Brunch, ein Blogger-Treffen in meiner Nähe, ich bin schon ganz aufgeregt, andere Bloggerinnen zu treffen und freu mich drauf! Ich berichte dann hier natürlich davon 🙂

1. Augsburger Bloggerbrunch rose

Hier bin ich wieder, mit Kuchen im Gepäck!

Mittlerweile ist es mir schon fast ein bisschen peinlich, mich hier wieder zu melden, nachdem ich so lange geschwiegen habe…

In der Zwischenzeit hat sich hier auch so einiges geändert, aus Leckerschmeckerzuckerbäcker (einem nicht wirklich handlichen Namen) ist das kurze und knappe InaMia geworden und auch das Design hat sich mit einem neuen Header dem Namen angepasst.
Warum ich mich für einen neuen Namen entschieden habe? Zum einen war er, wie schon geschrieben, etwas zu lang und unhandlich, zum anderen möchte ich den Schwerpunkt meines Blogs weg vom backen, hin zu allem kreativen hin ausweiten. Ich stelle mir öfter mal ein kleines DIY, Berichte von meinen aktuellen Näh-Projekten, vielleicht auch mal die ein oder andere Shop-Vorstellung,… vor. Lasst euch überraschen!

Zur feierlichen Neu-Eröffnung habe ich natürlich auch einen kleinen Kuchen gebacken! Und zwar einen wunderbaren Blaubeer-Kuchen nach einem Rezept von Leila Lindholm. Es ist mein erstes Rezept aus einem Buch von ihr (das ich mir in der Bibliothek ausgeliehen habe) und ich bin sehr begeistert und glaube, ein Buch von ihr muss jetzt schnellstmöglich auch in mein Regal für immer einziehen 🙂

Aber jetzt stell ich euch erstmal meine, leicht abgeänderte Variation vor:Blaubeer-Tarte

Leilas Blaubeerkuchen (für 1 Tarte- oder Springform mit 28cm)

Zutaten:
240g Weizenmehl
30g Puderzucker
150g kalte Butter
1 Ei
375g Blaubeeren (TK oder frisch)
1 kleiner Apfel
300g Blaubeermarmelade
1,5 EL dunkler Balsamico-Essig
4 EL Speisestärke
75g Butter
75g Haferflocken
120g Zucker

1. Mische das Mehl mit dem Puderzucker und knete es gemeinsam mit der Butter und dem Ei schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig für mind. 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig aus und kleide damit die Backform aus. Stich den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und backe ihn im Ofen für 10 Minuten vor.

3. Währenddessen kannst du den Apfel klein schneiden und in einer Schüssel mit den Blaubeeren, der Blaubeer-Marmelade, dem Balsamico-Essig und der Speisestärke mischen. In einer anderen Schüssel kannst du die Butter mit den Haferflocken und dem Zucker zu Streuseln kneten.

4. Dann füllst du die Blaubeer-Mischung in die Form mit dem vorgebackenen Mürbteig und gibst die Streusel obendrauf. Backe das ganze dann nochmal für 45-50 Minuten, bis die Blaubeer-Füllung fest geworden ist.

5. Jetzt kannst du den fruchtigen Kuchen genießen und an grauen Tagen wie heute: von der Sonne träumen!

Blaubeerkuchen Leila

Nachgebacken: Zitronen-Blaubeer-Kuchen

Ich war auf der Suche nach einem Kuchen, den ich gut mitnehmen kann, der erfrischend sommerlich schmeckt und mal was anderes ist und da bin ich bei Jeanny auf den tollen Blaubeerkuchen mit ganz schön viel Zitrone gestoßen, der mich sofort angelacht hat! Und er hat auch nach einem heißen Tag im Auto, quer durch Deutschland, noch für viele Mhhhs gesorgt.

Deswegen möchte ich euch hier das Rezept von Jeanny (wie nahezu auch alle anderen Rezepte von ihr), wärmstens ans Herz legen 😉

Zitronen-Blaubeer-Kuchen
(für einen Kastenkuchen)

Zutaten:
125g Butter
180g Zucker
1 EL Zitronenschalenabrieb
3 Eier
125ml Milch
240g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL Zitronensaft
3 TL Zucker

Für den Zuckerguss:
3 TL Zitronensaft
60g Puderzucker

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor, fette Kastenform sorgfältig und bestäube sie mit Mehl.

2. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb schaumig und gib nach und nach die Eier dazu. Sobald eine fluffige Masse entstanden ist, kannst du die Milch unterrühren.

3. Mische in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib das Gemisch zur Butter-Eier-Masse. Zuletzt bestäubst du die Blaubeeren mit Mehl und hebst sie unter den Teig. Dann füllst du alles in die Kastenform und gibst es für mind. 45 Minuten in den Backofen (das hängt jeweils von der Leistung des Backofens ab, bei mir hats ewig gedauert…). Ob der Kuchen fertig ist, kannst du mit dem Stäbchentest ganz einfach überprüfen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du aus Zucker und Zitronensaft einen Sirup einkochen: Dafür lässt du es gemeinsam in einem kleinen Topf aufkochen und dann für 10 Minuten köcheln.

5. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen geholt hast, piekst du ihn am Besten ein paar mal an und bestreichst ihn mit dem Sirup.

6. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kannst du den Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit bestreichen, beträufeln, verzieren,… Und schon ist der super-saftige, schnelle Sommerkuchen fertig!

Himbi-Amaretto Mini-Gugl

Nach langem hin und her überlegen, habe ich mir endlich eine Mini-Gugl-Backform gekauft. Eigentlich wollte ich ja kein Silikon, aber das war garnicht so einfach. Und weil ich es erstmal ausprobieren wollte und noch nicht gleich eine teure Form kaufen, bin ich dann doch wieder bei der Kombi aus Buch und Silikon-Form gelandet.

Und sie gefallen mir wirklich, die Kleinen, auch wenn der Aufwand mit Form fetten, mehlen, vorsichtig einfüllen,… ziemlich hoch ist und bestimmt nichts für jeden Tag. Dafür ist die Portion mit 18 Stück schön überschaubar, so dass man nicht noch Ewigkeiten lang Mini-Gugl essen muss darf 🙂

Das Rezept für meine Gugl-Premiere habe ich angelehnt an das Buch „Feine Kuchenpralinen“, das ich zusammen mit der Form gekauft habe.

Himbi-Amaretto Mini-Gugl
(für eine Form mit 18 Stück)

Zutaten:
50g Butter
50g Puderzucker
60g Mehl
3 EL Amaretto
1 Ei (mittelgroß)
70g Himbeeren
20g Sahne

1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor. Fette die Gugl-Form und stäube sie mit Mehl aus.

2. Rühre die Butter mit Mehl und Puderzucker zu einer sandigen Masse. Verrühre in einer anderen Schüssel den Amaretto mit dem Ei und den evtl. kleingeschnittenen Himbeeren.

3. Gib das Ei-Gemisch zu der sandigen Masse und rühre solange, bis ein cremiger Teig entsteht.

4. Schlage die Sahne steif und hebe sie unter den Teig. Dann kannst du den Teig in die Form füllen und im Backofen 12-14 Minuten backen.

5. Dann in der Form noch kurz auskühlen lassen und vorsichtig heraus lösen und darüber freuen, wie niedlich sie aussehen 🙂