Blitzrezept: Erbsen-Crostini

Nachdem ich in letzter Zeit immer weniger Appetit auf Fleisch habe und mich auch Bilder vom Grill nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken können (außer es liegt Gemüse,… drauf), mussten vegetarische Kochbücher her, die ich euch natürlich auch hier vorstellen möchte.

Los geht’s am kommenden Donnerstag mit einer Rezension zum Buch „Schlanke Küche vegetarisch“ von Margrit Sulzberger, erschienen im AT Verlag.

Damit ihr kulinarisch schonmal einen Eindruck vom Buch bekommt, habe ich heute, zum Start in die Woche ein schnelles Rezept für sommerlich frische Erbsen-Crostini für euch. Diese sind eigentlich so einfach, dass ich mich fast nicht traue, sie euch hier vorzustellen. Aber sie waren auch so lecker und manchmal muss es ja auch nicht kompliziert sein.

Wir haben sie als Vorspeise mit etwas grünem Salat dazu gegessen, sie eignen sich aber auch als ein leichtes Sommer-Essen.

Erbsen-Crostini

Erbsen-Crostini
(ergibt 4 Stück)

Zutaten:
140g Tiefkühl-Erbsen
100g Ricotta4 Scheiben Ciabatta oder ähnliches (ich habe einen sogenannten Körner-Knorzen verwendet)
Olivenöl, Salz, Pfeffer

1. Koche die Erbsen in wenig Salzwasser solange, bis sie aufgetaut und weich geworden sind. Gieße sie dann ab und brause sie kurz mit kaltem Wasser ab. Lege dann ein paar Erbsen zum garnieren beiseite und püriere die restlichen mit etwas Salz und Pfeffer.

2. Toaste die Brotscheiben, beträufel sie mit etwas Olivenöl und gib den Ricotta und dann das Erbsenpüree darauf und zuletzt noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer.

Und schon ists fertig! Guten Appetit!

Frühstückssause: Pancakes aus dem Ofen

Yeah, ich habe Urlaub! Und was gehört zu einem gemütlichen Urlaub dazu? Richtig! Ein gemütliches Frühstück!
Von der Idee, Pancakes in einer ofenfesten Pfanne im Backofen zuzubereiten, habe ich schon vor einiger Zeit gelesen und als ich vor Kurzem beim shoppen über diese hübschen kleinen Emaile-Pfännchen gestolpert bin, waren zwei Dinge sofort klar: 1. Die müssen mit! 2. Darin müssen Ofen-Pancakes gebacken werden!

Und es konnte mich nicht mal die Frage von, wo ich sie in der Küche noch Platz finden sollten, davon abhalten. Und so habe ich sie blitzschnell zur Kasse getragen.

Fühstückspancakes

Aber zurück zum Rezept: Die Pancakes sind die Ideale Grundlage für Ahornsirup, Nuss-Nougat-Creme, Marmelade, Obst, Sahne,… je nach Laune und Appetit. Und das schöne ist: Während sie im Ofen sind kann man schon mal Kaffee kochen, den Tisch decken,… und dann sind zwei Pancakes gleichzeitig fertig und es muss niemand mehr am Herd stehen und Pancakes backen, während am Tisch schon einsam gegessen wird. Ihr seht, es gibt eigentlich nur Gründe dafür! Also schwingt die Pfannen und los gehts!

Frühstückssause Pancakes aus dem Ofen

Ofen-Pancakes
(ergibt 2 Stück mit 18 cm Durchmesser)

Zutaten:
15 g weiche Butter
2 Eier
250 ml Milch
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
125 g Mehl

Pancakes aus dem Ofen

1. Heize den Backofen auf 200° C Umluft vor und lasse die ofenfesten Pfannen darin heiß werden.

2. Rühre die weiche Butter zusammen mit den Eiern schaumig, gib dann die Milch, abgeriebene Zitronenschale, Vanillezucker und die Prise Salz dazu und verrühre es gut. Mische das Backpulver mit dem Mehl und gib beides ebenfalls zum Teig.

3. Fette die heißen Pfannen mit etwas Butter ein, verteile den Teig gleichmäßig auf die beiden Pfannen und backe sie im Ofen zunächst für 10 Minuten, schalte dann die Temperatur auf 150° C Umluft herunter und backe die Pfannkuchen für weitere 10 Minuten.

4. Und schon kann die (Urlaubs-)Frühstückssause beginnen!

Ofen-Pancakes

Pancakes zum Frühstück

Tomaten-Linsen-Suppe

Ich liebe Suppen! Und das eigentlich fast zu jeder Jahreszeit (ausgenommen sind Sommertage mit 30° und mehr). Eine Suppe ist einfach super, schnell gemacht und das Tollste: man kann sie einfach mit dem Löffel essen. Löffel-Gerichte finde ich eh großartig!

Da liegt es nahe, dass so eine Suppe gute Laune zaubert. Sich bei Schmuddel-Wetter mit einer Suppe in der Wohnung zu verkriechen oder aber bei schönem Wetter das saisonal-frische Gemüse zu verabeiten. Hach, ihr merkt schon, ich komme ins Schwärmen…

Badge_Suppen_Unterzeile

Als ich gesehen habe, dass Mel von Gourmetguerilla gerade Gute-Laune-Suppen sammelt war für mich sofort klar: Das ist die Chance, dass ich euch eine unserer absoluten Lieblingssuppen zeige, die hier immer öfters auf den Tisch kommt. Ein super-duper After-Work-Gericht!Tomatensuppe mit Linsen

Tomaten-Linsen-Suppe
(ergibt 2 Portionen)

Zutaten:
1 rote Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Karotte
2 Frühlingszwiebeln
3 Zweige Thymian
1 Lorbeer-Blatt
6-8 reife Tomaten
125 g rote Linsen
Salz, Pfeffer, Chili-Pulver

Tomatensuppe mit roten Linsen

1. Schneide die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotte in kleine Stückchen. Und die Frühlingszwiebeln in Röllchen. Gib Wasser in einen Topf in dem die Tomaten nebeneinander Platz haben und bringe es zum kochen. Ritze die Tomatenhaut kreuzförmig ein (so als würdest du die Tomate vierteln) und gib sie, wenn das Wasser kocht, für 20-30 Sek. in das Wasser, bis die Schale beginnt, sich abzulösen. Nimm sie dann aus dem Wasser, häute sie und schneide sie in kleine Stücken.

2. Während das Tomaten-Wasser noch heiß wird, kannst du in einem Topf schon einmal etwas Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln und wenig später die Karotte andünsten. Das ganze für ca. 5 Minuten. Gib dann den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln, Thymian und Lorbeer hinzu, dünste sie kurz mit und gieße das ganze dann mit 400 ml Wasser auf und gib die Tomaten-Stückchen hinzu.

3. Bringe das ganze zum kochen und gib dann die roten Lisen (vorher unter kaltem Wasser abbrausen) hinzu und lass die Suppe für ca. 10 Minuten köcheln. Würze die Suppe dann mit Salz, Pfeffer, Chili-Pulver (wer mag), entferne das Lorbeerblatt und schwinge die Suppenkelle!

Tomaten-Linsen-Suppe

Und wenn ihr noch mehr Lust auf Suppe habt, hab ich da was für euch:
Kichererbsen-Lauch-Suppe
Orientalische Linsensuppe
Möhren-Aprikosen-Suppe

 

Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien zum World Baking Day

World Baking Day Logo_150

Am 18. Mai ist World Baking Day und darum hat Luzia Pimpinella zum gemeinsamen Backen aufgerufen. Da mache ich natürlich mit und zeige euch ein Rezept, das bei uns kürzlich auf der Kaffeetafel gelandet ist und das durch seine zitronige Frische den Sommer bereits erahnen lässt. Weit weg kann er nämlich nicht mehr sein, der Sommer, es ist ja schließlich schon Mitte Mai,…

Zitronenmuffins mit Pistazien

Und wenn ihr euch auch ein bisschen Sommer-Feeling auf den Teller holen wollt, empfehle ich euch diese kleinen süßen Muffins. Die Idee für das Rezept stammt aus dem Mutti Magazin, hier gibt es das ganze als saftigen Kuchen. Der ist bestimmt auch lecker. Aber meine Liebe zu süßen Kleinigkeiten und die immer größer werdende Sammlung an Papier-Muffin-Förmchen hat meine Wahl auf Muffins fallen lassen.

Zitronenmuffins

Mini-Zitronen-Muffins mit Pistazien
(ergibt ca. 20 Stück)

Zutaten:
60 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
75 g Mascarpone
1 Bio-Zitrone
50 – 100 g Puderzucker (je nach gewünschter Dicke des Zuckergusses)
gesalzene Pistazien für obendrauf

1. Rühre die Butter mit dem Zucker, bis es eine schöne hellcremige Masse ist und gib dann das Ei hinzu und rühre es für mind. eine Minute weiter, dadurch wird dein Teig schön fluffig. Heize den Backofen auf 150° C vor.

2. Mische in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und gib dann das Mehlgemisch, die Mascarpone sowie die abgeriebene Schale der ganzen Zitrone und den Saft der halben Zitrone zum Teig und verrühre es zügig, bis ein homogener Teig entstanden ist.

3. Fülle den Teig in ein gefettetes, oder ein mit Papierförmchen ausgekleidetes Backblech und backe ihn auf mittlerer Schiene für 12-15 Minuten.

4. Wenn die Muffins ausgekühlt sind kannst du die Pistazien schälen und aus dem Puderzucker und ganz wenig Wasser (vorsichtig dosieren) einen Zuckerguss anühren. Bestreiche die Muffins dann damit und streue die Pistazien in den noch nassen Zuckerguss. Dann trocknen Lassen und den Sommer im Mund fühlen (und vielleicht kannst du dann sogar die Sonne auf deiner Haut kribbeln spüren).

 

Möhren-Aprikosen-Suppe

Nachdem die süßen Rezepte in letzter Zeit hier auf dem Blog eindeutig in der Überzahl waren, habe ich heute mal wieder eine  Suppe für euch. Diese ist bei uns jetzt schon mehrmals auf den Tisch gekommen, ich mag den Geschmack der Möhre in Verbindung mit dem fruchtig-süßen der getrockneten Aprikose sehr gern.

Das Rezept habe ich in dem vegetarischen Kochbuch „Greenbox“ von Tim Mälzer entdeckt und sie ist ein wirklich leckeres, schnell zubereitetes Essen.

Möhrensuppe mit Aprikosen

Möhren-Aprikosen-Suppe
(Menge reicht für 2 gute Esser als Hauptmahlzeit)

Zutaten:
2 Schalotten
500g Möhren
2 EL Butterschmalz (oder sonstiges Fett zum braten)
1 Schuss Weißwein
800ml Gemüsebrühe
2 EL Pinienkerne
8 getr. Aprikosen
Salz, Pfeffer

Möhren Suppe Pinienkerne Aprikosen

1. Schneide die Schalotten in kleine Würfelchen, schäle die Möhren und schneide sie in dünne Scheiben.

2. Erhitze den Butterschmalz in einem Topf und brate darin die Zwiebeln und Möhrenschreiben an. Bevor sie braun werden, lösche das Ganze mit einem Schuss Weißwein ab, und gieße es mit der Gemüsebrühe auf.

3. Koche die Suppe so lange, bis die Möhren weich sind. Währenddessen kannst du bereits die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und anschließend hacken. Die getrockneten Aprikosen kannst du in feine Streifen schneiden.

4. Wenn die Möhren weichgekocht sind, gib ca. die Hälfte der Aprikosen zur Suppe und püriere alles zusammen zu einer cremigen Suppe. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.

5. Verteile die Suppe auf Schalen oder Teller und bestreue sie mit Aprikosenstreifen und Pinienkernen.

Dazu schmeckt eine Scheibe Weißbrot!

 

Frühstückssause: Muffins zum Frühstück

Im Alltag frühstücke ich im Normalfall ein Müsli mit Joghurt und Obst. Oder wenn ich es in der Früh eilig habe, gibt es eine schnelle Breze oder Semmel vom Bäcker am Bahnhof.

Und manchmal, da muss zum Frühstück etwas besonderes auf den Tisch. Sei es beim Frühstück zu zweit, oder auch beim Brunch mit Familie oder Freunden. Und gerne probiere ich hierzu neue Rezepte aus. Schon läger auf meiner Nachbackliste waren Früchstücksmuffins, die schön kernig und weniger süß sind.

Ein Basisrezept habe ich im Buch „Süße Sünden“ von der tollen Hummingbird Bakery gefunden und dann die Menge des Zuckers reduziert und auch sonst das Rezept meinen Wünschen und den Vorräten angepasst. Herausgekommen ist meine Frühstücksmuffins-Variation.

Fruehstueckmuffins

Frühstücks-Muffins
(ergibt ca. 10 Muffins)

Zutaten:
180 g Weizen-Vollkornmehl
1 Pck Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Haferflocken
20 g getrocknete Cranberrys
20 g Sonnenblumenkerne
90 g Mascobado-Zucker
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
1 Prise Salz
2 Eier
250 ml Milch
85 g zerlassene Butter

Muesli-Muffins

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Vermische alle trockenen Zutaten (also alle, außer Eier, Milch und Butter) in einer Schüssel.

2. Verquirle die Eier mit der Milch und der zerlassenen Butter und gib das ganze zu den trockenen Zutaten und verrühre es nur solange, bis alle Zutaten nass sind.

3. Verteile den Teig dann auf Muffinförmchen oder auf ein gefettetes Muffinblech und backe sie für ca. 18 Minuten.

4. Und schon sind sie fertig und können noch warm auf den Früchstückstisch und von dort aus direkt in die hungrigen Münder der Mit-Frühstücker wandern.

Rhabarberkuchen im Glas

Arianes Blog „Kulinarische Momentaufnahmen“ wird 4 Jahre alt und sie hat zur digitalen Party aufgerufen. Und natürlich kommt man auf eine Geburtstagsparty nie ohne Geschenk!

Rhabarberkuchen im Glas

Ich bringe (auch im Leben 1.0) gerne einen Geburtstagskuchen im Glas mit. Den kann das Geburtstagskind sich dann auch noch nach dem Geburtstag in aller Ruhe schmecken lassen und er geht nicht zwischen all dem Essen, dass es auf Geburtstagspartys eh meistens gibt, total unter. Ich hab euch hier ja auch schon Marmorkuchen und Rotweinkuchen im Glas gezeigt.

Und nachdem mich der Rhabarber so angelacht hat, ist er gleich mit den den Kuchen gehüpft, in der Hoffnung, dem Geburtstagskind eine Freude zu machen.

In diesem Sinne: Liebe Kulinarische Momentaufnahmen, herzlichen Glückwunsch zum 4. Geburtstag, auf viele weitere leckere Jahre!

Rhabarber-Rührkuchen

Rhabarberkuchen im Glas
(ergibt 3 Gläser)

Zutaten:
200 g Rhabarber (geschält und in kleine Stücke geschnitten)
1,5 EL Gelierzucker
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
40 g Butter
30 ml Milch
30 ml Likör 43
150 g + 1,5 EL Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g gehackte weiße Schokolade

Geburtstagskuchen im Glas

1. Vermische die Rhabarberstückchen mit dem Gelierzucker und 1,5 EL Mehl. Fette die Weckgläser gründlich mit Butter ein und streue sie mit Paniermehl aus. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor.

2. Rühre in einer Schüssel den Zucker mit Vanillezucker und den 2 Eiern schön schaumig (das braucht schon seine Zeit, bis die Masse richtig schön fluffig ist). Schmelze die Butter, verrühre sie mit der Milch und dem Likör und gib sie dann nach und nach zu der aufgeschlagenen Eier-Zucker-Masse.

3. Vermsiche das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz, gib es zum Teig und rühre es kurz und zügig unter. Zum Schluss kommt dann noch die Schokolade und die Rhabarberstückchen hinzu und werden nur kurz mit einem Teigschaber untergehoben.

4. Und schon kann der Teig in die Gläser gefüllt werden und für 25 – 30 Minuten im Ofen verschwinden. Ob der Kuchen fertig ist, findest du mit der Stäbchenprobe heraus. Dann die Gläser direkt heiß verschließen, so hält sich der Kuchen im verschlossenen Glas 2 – 3 Monate.

5. Jetzt kannst du dem Geburtstagskind deiner Wahl damit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. (Oder sich selbst darüber freuen, wenn der spontane Kuchen-Jieper kommt und du nur zum Glas greifen musst)

Ricotta-Zitronen-Tarte

Huch, der April ist so plötzlich vorbei gewesen, so schnell konnte ich garnicht schauen. Und hier war es mal wieder fürchterlich ruhig. Was ich in dieser Zeit gemacht habe: einiges gekocht und gebacken (um euch jetzt hoffentlich wieder regelmäßig Rezepte zeigen zu können), die Wohnung und den Keller entrümpelt (ich hatte das Bedürfnis nach etwas weniger von allem) und zuletzt am langen Mai-Wochenende das Wohnzimmer neu gestrichen, neue Lampen aufgehängt und auch hier ordentlich aussortiert.

Jetzt hoffe ich, dass die Ordnung lange so bleibt und bin bereit für einen tollen Frühling mit vielen leckeren fruchtig-frischen Rezepten.

Los gehts heute, passend zum „Ich backs mir…“-Aufruf von Claretti, mit einer zitronigen Ricotta-Tarte. Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes und Co.“ von Myriam Zumbühl.

Die Tarte ist wirklich zitronig frisch und war von der Familie schnell vernascht. Und das ideale Rezept, solange ich noch auf die Öffnung der Erdbeer-Felder warten muss.

Ricotta-Zitronen-Tarte

Ricotta-Zitronen-Tarte

Zutaten:
125 g Butter
140 g Zucker
3 Eier
250 g Mehl
1 Bio-Zitrone
350 g Ricotta
2 – 3 EL Pinienkerne
Puderzucker

Zitronentarte mit Ricotta

1. Vermische für den Teig die Butter mit 90 g des Zuckers. Gib dann 1 Ei und das Mehl hinzu und knete das ganze zügig zu einem geschmeidigen Teig. Stell den Teig für mind. 45 Minuten kühl.

2. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Rolle den Teig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Decke den Teig dann mit Backpapier ab und gib getrocknete Hülsenfrüchte darauf um den Teig blind zu backen. So kommt er dann für ca. 10 Minuten in den Ofen. Dann kannst du die Hülsenfrüchte samt dem Backpapier entfernen und den Boden noch weitere 5 – 10 Minuten backen, bis er goldgelb ist.

3. Währenddessen kannst du bereits die Zitronen-Füllung vorbereiten. Verrühre hierfür 4 EL Zitronensaft, die abgeriebene Schale der Zitrone und den Ricotta mit 2 Eiern und 50 g Zucker. Hole den Teigboden aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen (sonst stockt das Ei, sobald du die Zitronen-Ricotta-Masse darauf gibst). Gib dann die Füllung auf den Boden und backe die Tarte für weitere 15 – 20 Minuten, bis die Füllung gestockt ist.

4. Vor dem Servieren kannst du die Tarte mit den Pinienkernen und/oder Puderzucker bestreuen. Ich habe die Pinienkerne zuvor mit dem Puderzucker vermischt und sie dann auf die Tarte gestreut.

Viel Freude mit diesem zitronigen Frühlings-Kuss!

Zitronentarte

InaMia zu Gast: Lachs-Spinat-Tartelettes

Und heute bin ich schon wieder zu Gast. Diemal bei Schätze aus meiner Küche, Maries wunderbarem Blog. Sie wird am kommenden Samstag ihrem Herrn S. da Ja-Wort geben und nachdem sie voll in den Hochzeitsvorbereitungen stecken, habe ich für sie gebacken. Wunderbare Lachs-Spinat-Tartelettes, die ich am Samstag auch im 1.0 Leben zum Sektempfang mitbringen werde.

Lachs-Tartelettes

Schokoladenkuchen: Reine de Saba

Als Ylva im September von diesem leckeren Schokoladenkuchen von Julia Child auf ihrem Blog berichtet hat und so dafür geschwärmt hat, war für mich vollkommen klar, den will ich auch! Und schwups, wanderte er auf meine Nachbackliste.

Und nachdem diese wesentlich schneller wächst als dass ich backen und vor allem essen kann, dauerte es eine ganze Weile, bis der Kuchen bei mir seinen großen Auftritt hatte und auf die Familien-Kaffeetafel wanderte. Und was soll man sagen: Suuuper Leeeecker! Und auch ein wenig schokoladig-mächtig 😉

Und deswegen lasse ich jetzt einfach die Bilder sprechen in der Hoffnung, euch damit den Mund ein wenig wässrig zu machen!

Reine de Saba

Reine de Saba
(ergibt eine kleine Springform mit 20cm Durchmesser)

Zutaten:
125 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
3 Eier
1 Prise Salz
110 g Zucker (+ 1 EL Zucker)
110 g Butter
50 g gemahlene Mandeln
etwas Bittermandel-Aroma
70 g Mehl

60 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
75 g Butter
Mandelblättchen

Franzoesischer Schokoladenkuchen

1. Lasse die 125 g Schokolade langsam über dem Wasserbad schmelzen. Gib dann vorsichtig die 2 EL Rum dazu.

2. Heize den Backofen auf 180° C Ober- Unterhitze vor. Trenne die Eier und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem EL Zucker steif. Stell das Eiweiß dann erstmal zur Seite und rühre in einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schön cremig. Gib die Eigelbe nach und nach zu dem Butter-Zucker-Gemisch und schlage die Masse dabei gut weiter auf.

3. Gib dann zuerst die geschmolzene Schokolade und dann die gemahlenen Mandeln und das Bittermandelaroma hinzu.  Dann kommen werden Eiweiß und Mehl jeweils in kleinen Portionen unter den Teig gehoben. Hierzu nimmst du am Besten einen Teigschaber und bist ganz vorsichtig, dass möglichst wenig Luft aus dem Teig entweicht.

4. Gib den Teig dann in die vorbereitete (= gefettete oder mit Backpapier ausgelegte) Springform und backe das Ganze für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen und lasse den Schokoladenkuchen dann noch ca. 10 Minuten in der Form auskühlen.

5. Erst wenn der Kuchen komplett (!) abgekühlt ist, kannst du dich an die Zubereitung der Glasur machen. Ich habe mit dem Rösten der Mandelblättchen begonnen: Gib sie hierzu ohne Fett in eine Pfanne und lass sie auf kleiner bis mittlerer Stufe langsam anrösten. Dann geht es wieder an die Schokolade: Lasse sie langsam über dem Wasserbad schmelzen, nimm den Topf dann vom Herd und gib 2 EL Rum zur Schokolade. Danach kommt die Butter löffelweise hinzu. Rühre jeweils solange, bis sie sich komplett mit der Schokolade verbunden hat.

6. Wenn die Masse fertig ist, lass sie unter mehrmaligem Rühren abkühlen und gib sie dann auf den Kuchen. Zum Schluss kommen noch die, ebenfalls komplett (!) abgekühlten Mandelblättchen als Deko obenauf oder an den Rand und schon ist die kleine Sünde fertig!

Schokoladenkuchen Frankreich