Französische Apfel-Tarte

Unser heutiges Sonntagssüß war schnell gemacht, suuuper lecker, knusprig, fruchtig und genauso schnell, wie es gebacken war, war es auch schon wieder verputzt 🙂 Das wird es jetzt öfters geben!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes& Co.“ von Myriam Zumbühl, erschienen im AT-Verlag, welches ich euch am Mittwoch hier auf dem Blog noch genauer vorstellen werde.

Heute gibt es erstmal das Rezept für euch, welches ich im Großen und Ganzen genauso aus dem Buch übernommen habe. Nur bei der Wahl des Blätterteigs habe ich mich für die Vollkorn-Variante entschieden, die mir fast ein bisschen besser schmeckt als der „normale“ Blätterteig. (Vollkorn-Blätterteig gibt es übrigens tiefgefroren in den meisten Biomärkten.)

Apfeltarte mit Blätterteig

Französische Apfel-Tarte

Zutaten:
300g Blätterteig (in meinem Fall Vollkorn)
2-3 EL Apfelmus (meines war mit Vanille verfeinert)
1 Ei
etwas Milch
4 Äpfel
5 TL Quitten-Gelee

Französische Apfel-Tarte

1. Lasse den Blätterteig ggf. auftauen und rolle ihn anschließend rund aus mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. (Achtung: Blätterteig nie verkneten, sonst zerstörst du die einzelnen Schichten und er geht nicht mehr so blättrig auf.)

2. Gib den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ritze den Blätterteig mit einem Abstand von 1 cm zum Rand rundum ein (dabei nicht bis unten durchschneiden!). Bestreiche dann den Rand mit dem Ei, das mit etwas Milch verquirlt wurde, und die Mitte der Tarte mit dem Apfelmus.

3. Heize den Backofen auf 180° C (Umluft) vor und kümmere dich dann um die Äpfel. Hierzu die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden und diese dachziegelartig auf den Blätterteig legen. Am sinnvollsten ist es hierbei, wenn du mit der äußersten Reihe beginnst und dich nach innen vorarbeitest.

4. Lass die Tarte dann für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Währenddessen kannst du das Quitten-Gelee mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen und wenn die Tarte fertig gebacken und der Boden schön knusprig ist, das noch warme Gelee über die Äpfel verteilen.

Wenn du es ein bisschen weniger süß magst, kannst du auch bei der Menge des Quitten-Gelees noch einmal etwas einsparen, ich fand es genau richtig so. Geschmacklich hat es mich an die Apfeltaschen vom Bäcker erinnert, die ich auch sehr gern mag 🙂 Und evtl. könnte ich mir zu einem ofenwarmen Stückchen der Tarte auch noch eine Kugel Vanilleeis gut vorstellen.

Französischer Apfelkuchen

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes

Huch, jetzt ist der Sonntag schon fast wieder vorbei und ich hätte es beinahe versäumt, euch das heutige Sonntagssüß zu zeigen.

Inspiriert vom Fräulein Cupcake, die neulich diesen tollen Mohn-Zwetschgen-Kuchen gebacken hat, gab es bei uns heute Zwetschgen-Mohn-Tartelettes. Die Zwetschgen-Saison ist ja leider schon fast wieder vorbei, ich muss mich jetzt beeilen, euch alle meine tollen Zwetschgen-Rezepte noch zu zeigen. Ich finde man sieht schon an den Fotos von heute, verglichen mit dem Zwetschgendatschi, den es letzten Monat gegeben hat, dass die Zwetschgen viel reifer, saftiger und somit eigentlich auch viel besser zum backen geeignet sind.

Also vielleicht lasst ihr euch ja von mir noch vom Zwetschgen-Fieber anstecken 😉 Falls ja, die Kombi mit Mohn kann ich seeehr empfehlen!

Mohn Zwetschgen Tartelettes

Zwetschgen-Mohn-Tartelettes
(ergibt 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
300g Mehl
80g Zucker
150g Butter
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
200ml Sahne
70g brauner Zucker
170g gemahlener Mohn
2 Eier
3 TL Rum
3 TL Paniermehl
1/2 TL Zimt
12 Zwetschgen (oder auch mehr)

Zwetschgentarte mit Mohn

1. Für den Mürbteig gibst du Mehl und Zucker in eine Schüssel und vermischt es. Dann gibst du die Butter in kleine Stückchen und das Ei dazu und verknetest es (am besten mit den Händen) zu einem geschmeidigen Mürbteig. Den Teig stellst du dann im Kühlschrank kalt, denn als nächstes gehts an die Mohnfüllung.

2. Dafür kochst du Sahne und braunen Zucker in einem Topf auf, gibst dann den Mohn dazu und lässt es noch einmal kurz kochen. Dann die Masse auskühlen lassen und währenddessen die Eier mit Rum, Paniermehl und Zimt in einer Schüssel verquirlen.

3. Wenn der Mohn soweit abgekühlt ist, dass das Ei nicht mehr stockt, kannst du ihn zur Ei-Masse geben und verrühren. Außerdem ist jetzt der Zeitpunkt, den Backofen auf 160° C Umluft vorzuheizen.

4. Dann den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und mit Hilfe eines Trinkglases oder einer Schüssel Kreise ausschneiden und damit die Mulden eines gefetteten Muffinblechs auskleiden. Dann den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, dass die Luft unten drunter entweichen kann.

5. Gib dann die Mohn-Füllung hinein und setze obenauf eine aufgeschnittene, entkernte Zwetschge (du kannst natürlich auch mehr als eine drauf setzen 😉 ). Und schön können die leckeren Schätzchen in den Ofen und für ca. 15 Minuten backen. Und Tadaaaa!, fertig sind sie!

Mohn-Zwetschgen-Tartelettes

Hier bin ich wieder, mit Kuchen im Gepäck!

Mittlerweile ist es mir schon fast ein bisschen peinlich, mich hier wieder zu melden, nachdem ich so lange geschwiegen habe…

In der Zwischenzeit hat sich hier auch so einiges geändert, aus Leckerschmeckerzuckerbäcker (einem nicht wirklich handlichen Namen) ist das kurze und knappe InaMia geworden und auch das Design hat sich mit einem neuen Header dem Namen angepasst.
Warum ich mich für einen neuen Namen entschieden habe? Zum einen war er, wie schon geschrieben, etwas zu lang und unhandlich, zum anderen möchte ich den Schwerpunkt meines Blogs weg vom backen, hin zu allem kreativen hin ausweiten. Ich stelle mir öfter mal ein kleines DIY, Berichte von meinen aktuellen Näh-Projekten, vielleicht auch mal die ein oder andere Shop-Vorstellung,… vor. Lasst euch überraschen!

Zur feierlichen Neu-Eröffnung habe ich natürlich auch einen kleinen Kuchen gebacken! Und zwar einen wunderbaren Blaubeer-Kuchen nach einem Rezept von Leila Lindholm. Es ist mein erstes Rezept aus einem Buch von ihr (das ich mir in der Bibliothek ausgeliehen habe) und ich bin sehr begeistert und glaube, ein Buch von ihr muss jetzt schnellstmöglich auch in mein Regal für immer einziehen 🙂

Aber jetzt stell ich euch erstmal meine, leicht abgeänderte Variation vor:Blaubeer-Tarte

Leilas Blaubeerkuchen (für 1 Tarte- oder Springform mit 28cm)

Zutaten:
240g Weizenmehl
30g Puderzucker
150g kalte Butter
1 Ei
375g Blaubeeren (TK oder frisch)
1 kleiner Apfel
300g Blaubeermarmelade
1,5 EL dunkler Balsamico-Essig
4 EL Speisestärke
75g Butter
75g Haferflocken
120g Zucker

1. Mische das Mehl mit dem Puderzucker und knete es gemeinsam mit der Butter und dem Ei schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig für mind. 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig aus und kleide damit die Backform aus. Stich den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und backe ihn im Ofen für 10 Minuten vor.

3. Währenddessen kannst du den Apfel klein schneiden und in einer Schüssel mit den Blaubeeren, der Blaubeer-Marmelade, dem Balsamico-Essig und der Speisestärke mischen. In einer anderen Schüssel kannst du die Butter mit den Haferflocken und dem Zucker zu Streuseln kneten.

4. Dann füllst du die Blaubeer-Mischung in die Form mit dem vorgebackenen Mürbteig und gibst die Streusel obendrauf. Backe das ganze dann nochmal für 45-50 Minuten, bis die Blaubeer-Füllung fest geworden ist.

5. Jetzt kannst du den fruchtigen Kuchen genießen und an grauen Tagen wie heute: von der Sonne träumen!

Blaubeerkuchen Leila

15. Dezember: Gedeckter Apfelkuchen

15. Dezember

Guten Morgen ihr Lieben! Heute habe ich wieder ein Familienrezept für euch und zwar Omas bzw. Mamas Gedeckter Apfelkuchen. Er darf bei uns bei keiner Familienfeier fehlen und wird auch so immer gerne gegessen. Vor allem im Herbst und Winter sind Apfelkuchen eh unschlagbar!

Und vielleicht seid ihr ja gerade dabei, ein Advents-Sonntags-Kaffeekränzchen oder schon im Hinblick auf Weihnachten zu planen… Da kann ich euch den Kuchen nur empfehlen! Ob pur oder mit einem Klecks Sahne, er ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen.

Apfelkuchen mit Mürbteig

Zutaten für eine 16cm Springform:
375g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
190g Butter
120 Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
5-7 Äpfel (je nach Größe und wie hoch der Kuchen werden soll)
Zucker-Zimt-Gemisch

Gedeckter Apfelkuchen

1. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und verbrösel es mit der Butter. Gib dann Zucker, Vanillezucker und das Ei hinzu und knete es zu einem geschmeidigen Mürbteig. Stelle den Teig kühl.

2. Währenddessen kannst du die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und sie dann entweder in kleine Stückchen schneiden, oder grob raspeln. Mische sie dann mit ausreichend Zucker-Zimt-Gemisch und lass sie ein wenig stehen, damit sie durchziehen können.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank und rolle die Hälfte davon, am besten auf einer Backmatte oder einem Backpapier, dünn aus. Schneide dann aus dem Teig in der Größe deiner Springform einen Kreis aus. Dies wird später der Deckel für den Kuchen. Leg ihn zur Seite und rolle den restlichen Teig aus. Mit dieser Teigplatte kleidest du dann deine Springform aus. Achte dabei darauf, dass der Rand überall ungefähr gleich hoch ist.

4. Gib dann die Äpfel hinein und dann kommt der Moment, der ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Gib den Deckel jetzt vorsichtig auf den Kuchen. Dann kannst du noch am Rand, wenn etwas übersteht, das abschneiden und schon ist der Kuchen bereit für den Ofen. Backe ihn für ca. 30 Minuten, so dass er leicht gebräunt ist.

5. Dann nach Wunsch Sahne schlagen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und sich auf der Kaffeetafel dann gleich ein Stückchen sichern, bevor sich alle anderen darauf stürzen 🙂

Herbst-Sonntagssüß: Kürbiskuchen

Das ich gerade im Kürbis-Fieber bin, habt ihr ja vielleicht schon mitbekommen. Deswegen heute ohne große Worte mein Sonntagssüß, einen Kürbiskuchen, den ich mir heute nachmittag gemeinsam mit einem feinen Latte Macchiato schmecken lassen habe 🙂

Kürbis-Kuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
8 Stück Zwieback
90g gemahlene Mandeln
1EL Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver
3 Eiweiß
2 Eigelb
Abrieb 1/2 Zitrone
80g Mascobado-Zucker
2 EL Nuss-Likör
125g geriebenen Kürbis (Netto-Gewicht)

Für den Zuckerguss: Puderzucker und Nuss-Likör

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Gib den Zwieback in einen Gefrierbeutel und rolle mit dem Nudelholz darüber, bis es nur noch feine Brösel sind. (Alternativ kannst du den Zwieback bestimmt auch im Mixer oder mit einer Reibe zerkleinern.)

2. Verrühre die Zwiebackbrösel mit den gemahlenen Mandeln, der Speisestärke und dem Backpulver.

3. Schlage dwas Eiweiß mit einer Prise Salz schön steif. Dann rührst du in einer anderen Schüssel das Eigelb zusammen mit dem Zucker, Zitronenschalenabrieb und dem Likör schön cremig.

4. Gib zu der Zucker-Ei-Masse die trockenen Zutaten und rühre sie unter (nicht erschrecken, das wird im ersten Moment sehr krümelig). Dann gibst du den fein geriebenen Kürbis dazu und hebst zuletzt das Eiweiß unter (ich hab zunächst ca. 1/3 des Eiweiß untergerührt und dann 2/3 untergehoben, dann tut man sich leichter und die Gefahr von Eiweiß-Klumpen ist nicht so groß).

5. Dann gibst du den Teig in eine Backform und bäckst ihn für ca. 25 Minuten (Stäbchenprobe!). Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, lässt du ihn etwas abkühlen und kannst dann nach belieben einen Zuckerguss darüber geben. Ich habe ihn aus Nusslikör und Puderzucker gemacht, du kannst den Alkohol aber ganz einfach auch durch z.B. Zitronensaft ersetzen.

6. Und schon kannst du den saftigen, leicht nussig schmeckenden lecker Herbstkuchen genießen!

Und Nachmittags sah es bei mir dann so aus:

Am Kleinen Kuchen Event von Low Budget Cooking teil, das wollte ich schon lang mal machen!
Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking

Und weils so schön ist, nehm ich damit auch noch am Blogevent von Sarahs Krisenherd zu Herbst in der Küche teil!

Herbst in der Küche

Zitronenkuchen nach Sweet Paul

Heute bin ich endlich dazu gekommen, dem Süßen Paul mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Nachdem ich das Heft bisher immer nur freudig durchgeblättert habe, kam heute, getreu dem Motto: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt – mach Kuchen draus“ der Zitronenkuchen an die Reihe, gebacken zu werden.

Ich habe die Menge reduziert und nur eine kleine Springform gefüllt, damit es nicht bis mindestens Mitte nächster Woche davon zu Essen gibt.

Mein Resümee zum Kuchen ist, dass er wirklich toll aussieht mit den Zitronenscheiben oben drauf und dass diese zum Zitronen-Aroma auch noch wirklich einen großen Teil beitragen. Jedoch lassen sie sich nicht wirklich gut schneiden und auch beim Kauen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig. Sonst ist der Kuchen sehr lecker, erfrischend und dadurch, dass er noch mit Sirup beträufelt wird, auch sehr saftig.
Wenn ihr Lust habt, dann probiert den Kuchen doch auch mal aus und berichtet mir eure Erfahrungen!

Doch hier jetzt erstmal das Rezept:

Zitronenkuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
30g Mehl
60g fein gemahlene Mandeln
90g Puderzucker
1 TL Zitronenschalen-Abrieb
1 EL Zitronensaft
3 Eiweiß
80g flüssige Butter

Zutaten für den Sirup:
1 Zitrone (Bio!)
120ml Wasser
60g Zucker

1. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor.

2. Vermische Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und den Zitronenschalen-Abrieb miteinander. Rühre dann zunächst die flüssige Butter unter, dann den Zitronensaft und gib zum Schluss das Eiweiß zur Masse.

3.  Fülle den Teig in die Form und backe ihn ca. 20 Minuten. Hole ihn aus dem Ofen und lass ihn auf einem Rost auskühlen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du die Zitrone ihn sehr feine Scheiben schneiden und diese zusammen mit Wasser und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen lassen und dann 15 Minuten köcheln lassen. Dann kannst du den Kuchen mit den Scheiben belegen und vor dem Servieren mit dem Sirup beträufeln.

5. Und dann genießen 😉 Sehr gut würde dazu auch noch Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis passen!

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?




Something More – S’More

Darunter versteht man eine ziemlich mächtige Kombination aus einem gegrillten Marshmallow und einem darin geschmolzenen Stück Schokolade, dass dann zwischen 2 Keksen gegessen wird.

Jessi hat anlässlich des 4. Juli zu einem Blogevent mit dem Titel „The American Way of Life – So schmeckt Amerika“ aufgerufen und da ist mir beim Überlegen, womit ich mich beteiligen könnte, schnell S’Mores wieder in den Sinn gekommen.

Als ich diese süße Kombination letztes Jahr von einer Kanadierin beim abendlichen Lagerfeuer kennen gelernt habe, war nach einem allerdings schon wieder Schluss und auch bei den Cupcakes, die ich heute gebacken habe, war bei allen nach einem bereits wieder Schluss 🙂

Sie sind super lecker, schokoladig, süß, saftig und schauen witzig aus mit dem gegrillen Marshmallow als Topping.

S’More-Cupcakes
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
200g Mehl
1EL Backpulver
40g Kakao
140g brauner Zucker
80g Butter
2 Eier
240ml Milch
25-50g gehackte Schokolade

Zutaten für das Topping:
6 Marshmallows
12 Stückchen Schokolade
12 Mini-Kekse

1. Heize den Backofen auf 170°C Umluft vor.

2. Vermische das Mehl mit dem Backpulver, Kakaopulver und dem Zucker und rühre es gemeinsam mit der weichen Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verquirle die Eier mit der Milch und gib sie nach und nach zu der Masse, bis ein cremiger Teig entstanden ist.

4. Rühre am Schluss noch die gehackte Schokolade unter, fülle den Teig in die Förmchen und backe ihn ca. 16 Minuten.

5. Dann hole die Cupcakes aus dem Ofen, lass sie kurz auskühlen.

6. Für das Topping brauchst du entweder einen Gas-Brenner oder eine Grillfunktion am Backofen: Lege auf jeden Cupcake einen halben Marshmallow, lass ihn im Backofen oder mit dem Gas-Brenner schmelzen und drücke, wenn er weich und braun ist, einen Keks und ein Stück Schokolade hinein.

7. Und schon sind sie fertig! Ich glaube, ich hab bisher noch selten ein so schnelles Topping gemacht 😉 Jetzt kann man sich Amerika auf der Zunge zergehen lassen!

 

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Ich habe euch ja vor einiger Zeit berichtet, dass ich mal wieder im Zeitschriftenladen meinen Geldbeutel nicht in der Tasche lassen konnte und zuschlagen musste und jetzt kam ich endlich dazu, etwas aus der Lecker Trattoria auszuprobieren. Ich muss gleich sagen, ich bin halt einfach eine Süße und so gab es keine Pasta, die der Hauptbestandteil des Heftes ist, sondern einen leckerschmecker Nachtisch!

Gleich auf der 1. Seite im Heft ist ein Rezept für Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren zu sehen, das wirklich Appetit anregt und noch dazu ohne Alkohol und Kaffee zubereitet wird, somit kann es jeder und jede, ob groß oder klein, genießen. Ich habs ein bisschen abgewandelt, nachdem die Johannisbeeren gerade reif waren und mir die Mascarpone-Menge doch etwas hochgegriffen erschien 😉

Deswegen bekommt ihr hier jetzt meine Version, das:

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Topfen (oder Quark)
150g Vanillejoghurt
100g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
400g Sahne
400g Cantuccini
ca. 250ml Orangensaft
500g Johannisbeeren
50g Zartbitter-Schokolade

1. Rühre aus Mascarpone, Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Zitronensaft eine geschmeidige Creme zusammen. Dann schlage die Sahne steif und hebe sie unter.

2. Wasche die Johannisbeeren und zupfe, bis auf ein paar zum dekorieren, alle Beeren von den Stielen ab.

3. Zum einschichten in die Form beginnst du mit einer Schicht Cantucchini, die zuvor kurz in Orangensaft getaucht werden (wirklich nur kurz tauchen, nicht einlegen).

4. Dann kommt ca. 1/3 der Creme darauf, dann die Johannisbeeren, dann wieder 1/3 der Creme, dann noch ein paar Cantuccini darauf verteilen und den Rest der Creme drauf geben.

5. Ich habs dann über nacht im Kühlschrank ziehen lassen (es reicht aber bestimmt auch kürzer) und kurz vor dem servieren dann mit gehackter Schokolade und Johannisbeeren verziert. Und schon ist es fertig, kein Hexenwerk aber es kam echt gut an 😉

Marmorkuchen im Glas

Man könnte, wenn man den Blog hier verfolgt fast meinen, dass ich eine Vorliebe für Marmorkuchen habe. Denn nach dem Klassiker kommt hier ein schneller Marmorkuchen im Glas.

Nachdem ich gestern spontan einer Geburtstagseinladung gefolgt bin, musste natürlich noch schnell ein Geschenk her und was sollte es bei einer Zuckerbäckerin anders sein, als ein Kuchen 🙂 Er ist auch super angekommen, die meisten hatten sowas noch nie gesehen (ich merke, wie sehr ich mittlerweile in Blogger-Kreisen unterwegs bin, denn mein Eindruck war, dass ein Kuchen im Glas mittlerweile ein alter Hut ist.

Nicht aber für mich, es war mein erster Back-Versuch mit Weck-Gläsern und ich habe natürlich auch gleich den Fehler begangen und die Gläser zu voll gemacht, so dass ich am Schluss oben die Spitzen abschneiden musste. Das hat der Optik aber nicht, wie befürchtet, geschadet, sondern ich fand es dann ganz keck, dass man durch den Deckel gleich schon das Marmor-Muster erkennen konnte.

Und jetzt lese ich gerade, dass es die Initiative Sonntagssüß in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird… Schade, da habe ich mich gerade daran gewöhnt und es lieb gewonnen, Sonntags das Süße besonders zu zelebrieren! Aber es ist auch nachvollziehbar und ich bin froh, dass ich in den Genuss der Sonntagssüßen-Gemeinschaft gekommen bin!

Aber hier jetzt das Rezept, ein Sonntagssüß, dass sich auch wunderbar lagern lässt, und auch in Zukunft Sonntagssüß-Freude verbreiten kann 🙂

Marmorkuchen im Glas
(ergibt 3 Weck-Gläser mit 1/2l Inhalt – bei mir waren es 2 Gläser, 2 Muffinförmchen und die abgeschnittenen Spitzen)

Zutaten:
150g Margarine oder Butter
130g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
200g Mehl
1/2 Pck Backpulver
1 EL Kakaopulver
2 EL Milch
40g gehackte Schokolade

1. Heize den Backofen auf 150°C Umluft vor. Fette die Gläser und „brösel“ sie.

2. Rühre die Margarine/Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz cremig und gib dann die Eier dazu und rühre weiter.

3. Gib dann das Mehl, verrührt mit dem Backpulver, dazu und rühre weiter.

4. Dann teile den Teig in 2 Hälften und gib zu einer Hälfte die Milch,den Kakao und die gehackte Schokolade.

5. Schichte dann die 2 Teighälften abwechselnd in die Gläser. Ich hab das ähnlich wie beim Zebrakuchen gemacht und einfach immer einen Esslöffel in die Mitte gegeben. Da sind der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt 🙂

6. Dann Backe die Gläser (ohne Deckel!) für ca. 40-45 Minuten im Backofen (Stäbchenprobe). Wenn du mit Weck-Gläsern arbeitest, empfiehlt es sich, die Gummiringe während der Backzeit in kaltes Wasser einzulegen, dann schließen sie danach richtig dicht.

7. Hole die Gläser aus dem Ofen, schneide evtl. den Überstehenden Teig ab und verschließe die Gläser sofort!

So hält sich der Kuchen mit Sicherheit ein halbes Jahr!