Mittwochsbox: Nudel-Melonen-Salat

Es ist wieder Zeit für die Mittwochsbox! Diesmal hat Mone das Thema Melone vorgegeben und ich hab erstmal gegrübelt, was daraus werden könnte.

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Dann ist mir ein Rezept von einem Kollegen wieder eingefallen, dass ich schon lange mal ausprobieren wollte. Für den Schinken aus dem Original-Rezept hab ich einfach schnell Feta eingesetzt und schon stand meine vegetarische Alternative. Dann musste ich nur noch schnell eine Melone kaufen, der Rest hat sich im Vorrat gefunden und schon konnte es losgehen.

Nudel-Melonen-Salat

Nudel-Melonen-Salat
(für 2 Personen)

Zutaten:
250g Nudeln (bei mir gabs Vollkorn)
200g Feta
1/2-3/4 Honigmelone (je nach Größe)
Saft einer Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 10 Blättchen Basilikum

1. Koche die Nudeln nach der Anweisung auf der Packung. Schneide in der Zwischenzeit den Feta und die Melone in kleine Stückchen und gib sie in eine Schüssel.

2. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Dann noch etwas abkühlen lassen und zu Feta und Melone geben.

3. Für das Dressing presst du die Zitrone aus, rührst das Olivenöl unter und würzt alles mit Salz und Pfeffer. Dann das Dressing zum Salat geben, gut untermischen und den Salat mit gehacktem Basilikum bestreuen.

Und schon ist ein feiner Sommer-Salat fertig, der sich nicht nur in der Mittwochsbox gut macht, sondern auch an einem lauen Abend auf dem Balkon, zu einem Picknick, beim Grillen,… 🙂

Nudelsalat mit Melone

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Ragù Especial aus der Greenbox

Ihr Lieben, lang lang ists her, dass hier am 24. Dezember mein letzter Beitrag erschienen ist und ein paar von euch warten sicherlich schon sehnsüchtig darauf, dass ich die Gewinnerin des Weihnachts Give Away bekannt gebe…

Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und im Gegensatz zu manch anderen Bloggern, die im Urlaub erst zur Höchstform auflaufen, habe ich einfach mal nur so gekocht und gebacken, ohne Fotografieren, Rezepte mitnotieren,… Und jetzt bin ich wieder da, mit ein paar neuen Gegenständen in der Küche, die das Christkind mir unter den Baum gelegt hat, 2 neuen Koch- und Backbüchern, vielen Ideen, einer langen Back- und Kochliste und viel Motivation 🙂

Natürlich bringt ein neues Jahr auch immer neue gute Vorsätze mit sich und so werde ich versuchen, soweit wie möglich vegetarisch zu leben bzw. nur noch das Fleisch oder die Wurst zu essen, wo ich weiß, wo sie herkommt und das das Tier ein gutes Leben hatte. Also kein radikaler Verzicht auf Fleisch, aber ein repektvoller Umgang mit den Tieren.
Und passend zu meinem Vorhaben habe ich mir vom Weihnachtsgeld gleich das neue Kochbuch, die Greenbox von Tim Mälzer gekauft. Und heute, zum Abschluss des Urlaubs oder vielmehr zum Wiedereinstieg in den Alltag, gab es das Ragù Especial daraus, ein echtes Soulfood, das ich nicht zum letztenmal gekocht habe!

Aber bevor ich euch das Rezept hier vorstelle, kommen wir erstmal zum Ziehen der Gewinnerin! Ich habe Mr. Random.org um Hilfe gebeten und schon hatten wir eine Gewinnerin:

Gewinner Weihnachts-Give-Away

Persis vom Blog „Ein Keks für unterwegs“

Herzlichen Glückwunsch!

Und jetzt schnell zum Rezept:

Ragú Especial Greenbox

Ragù Especial (nach Tim Mälzer – Greenbox)

Zutaten für 4 Portionen:
600g gemischte Pilze (ich hatte Champignons und Austernpilze)
2 Möhren
2 Stangen Staudenselerie
1-2 Zwiebeln
1-2 Zehen Knoblauch
1 EL Tomatenmark
100ml Weißwein
2 Dosen Tomaten in Stücken
2-3 Lorbeerblätter
Oregano (getrocknet)
Thymian (getrocknet)
Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer, Zucker

500g Pasta nach Wahl
Parmesan

Vegetarische Bolognese

1. Putze die Pilze und hacke sie grob klein. Lass sie für eine halbe Stunde ausgebreitet liegen, dabei werden sie etwas braun und fermentieren ein bisschen (was sie aromatischer macht).

2. Schneide Möhren, Sellerie und Zwiebeln in kleine Würfel. Hacke den Knoblauch fein.

3. Brate dann die Pilze und den Knoblauch an, gib das restliche Gemüse dazu und brate es mit. Dann kommt das Tomatenmark mit in Topf und wird ebenfalls kurz mitgebraten, bevor du alles mit dem Weißwein ablöschst. Gib dann die Tomatenstückchen und zusätzlich noch eine halbe Dose Wasser dazu, würze das ganze mit Lorbeerblättern (mitkochen lassen und vor dem servieren wieder entfernen), Oregano, Thymian, Paprika, Salz, Pfeffer und Zucker und lass es offen für 25-30 Minuten kochen.

4. Währenddessen kannst du das Wasser für die Pasta aufsetzen und sie so kochen, dass sie pünktlich mit der Soße fertig wird. Dann das ganze auf Teller verteilen und mit Parmesan servieren.

Uns hat das Rezept gut geschmeckt, es war super, weil die Zutaten alle total „einfach“ sind, das heißt man bekommt sie mal eben im Supermarkt um die Ecke. Tim Mälzer schreibt allerdings, dass sie geschmacklich nicht von einer Bolognese-Soße zu unterscheiden ist. Da konnten wir nicht zustimmen, aber sie muss ja auch nicht so schmecken, sondern hauptsache lecker! Und das war sie 🙂

Vegetarische Bolognese Tim Mälzer

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne

Wahnsinn, es ist Herbst und die Zeit rennt schon in Richtung Weihnachten. In meinen Lieblings-Deko-Läden ist auch schon alles auf Weihnachten dekoriert und ich ertappe mich immer wieder, wie ich bereits um die Regale schleiche,… 😉 Auch für meinen Blog plane ich schon die Advents- und Weihnachtszeit. Was, wird noch nicht verraten 😉
Deswegen bleibe ich mit meinen Rezepten erstmal noch im Herbst! Und ratet mal, womit… Richtig: Kürbis 🙂
Das Rezept habe ich zum 1. Mal im Hauswirtschafts-Unterricht gemacht und seitdem gibts es das jeden Herbst einmal. Die Soße ist relativ einfach, dafür brauchen die Gnocchi viel Zeit. Aber für mich gehört es einfach zum Herbst dazu und deswegen jetzt für euch hier auch das Rezept!

Kürbis-Gnocchi mit Gorgonzola-Sahne
(für 4 Personen)

Zutaten für die Gnocchi:
1kg Hokkaido-Kürbis
1 TL Salz
200-250g Mehl
50g geriebener Parmesan
Pfeffer und Muskat

Zutaten für die Soße:
1 Becher Sahne
etwas Milch
100g Gorgonzola
ggf. Speisestärke zum binden
Salz, Pfeffer, Petersilie und/oder Salbei

1. Schäle und entkerne den Kürbis und schneide ihn in kleine Stücke. Dämpfe oder koche die Kürbis-Stücke, bis sie weich sind. Dann drücke den Kürbis durch eine Kartoffelpresse und lass die Masse etwas abkühlen.

2. Würze das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat und knete Mehl und Parmesan unter den Teig, bis er geschmeidig ist und sich weiter verarbeiten lässt. (Er bleibt dabei relativ weich, das ist normal.) Paralell kannst du bereits einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen, in dem die Gnocchis dann garziehen können.

3. Forme aus der Masse 2-3cm dicke Rollen, von denen du dann kleine Stückchen abschneidest. Diese kannst du dann nochmal mit bemehlten Händen zu Kugeln formen und sie, wenn das Wasser kocht, mit einer Gabel eindrücken und in den Topf geben.

4. Rühre regelmäßig um, damit die Gnocchis nicht aneinanderkleben und lass sie für 2-3 Minuten garziehen. Wenn sie fertig sind, kommen sie an die Wasseroberfläche, dann kannst du sie ganz einfach mit einem Schaumlöffel herausheben.

5. Für die Soße erhitzt du die Sahne und gibst den Gorgonzola zum schmelzen dazu. Wenn du gerne mehr Soße hättest, kannst du die Sahne noch mit etwas Milch verdünnen und die Soße zum Schluss ggf. mit Speisestärke binden.
Vergiss nicht, sie Soße vor dem servieren zu würzen. Sei dabei mit dem Salz etwas vorsichtig, jenachdem, wie würzig der Gorgonzola ist, kann es sein, dass du auf das Salz komplett verzichten kannst.

6. Dann die Gnocchis mit der Soße übergießen und servieren! Guten Appetit!

 

Und ich nehme mit diesem feinen Rezept beim Blog-Event von HighFoodality teil:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Gnocchis mit grünem Spargel und Feta

Endlich habe ich es auch geschafft, dass bei uns Spargel auf den Tisch gekommen ist!

Und zwar in folgender, super schnellen und einfachen Variante:

Rezept (für zwei gute Esser oder drei kleine bis normale Portionen 🙂 )

Zutaten:
500g Gnocchis aus der Kühltheke
500g grüner Spargel
1/2 Glas getrocknete Tomaten
2EL Tomatenmark
1 Packung Feta
Knoblauch (ich hab TK-Knoblauch genommen)
Salz, Pfeffer, weißer Balsamico, Olivenöl

1. Als erstes habe ich den grünen Spargel gewaschen, die weißen Enden geschält und die Stangen in 3-4 cm lange Stücke geschnitten. Die getrockneten Tomaten hab ich auch in kleine Stückchen geschnitten, genauso wie den Feta.

2. Dann hab ich begonnen, die Spargel-Stückchen in heißem Öl anzubraten. Und das Wasser für die Gnocchis aufgesetzt. Nachdem der Spargel schon etwas Farbe bekommen hat, habe ich die getrockneten Tomaten und das Tomatenmark dazu gegeben und mit angebraten.

3. Als nächstes sind die – in der zwischenzeit gekochten – Gnocchis mit in den Topf gekommen und wurden auch noch mit angebraten. (Wenn das ganze zu trocken wird, kann man einfach einen Schuss Wasser dazu geben)

4. Dann habe ich den Topf schon von der Herdplatte genommen, das ganze vorsichtig mit Salz und Pfeffer gewürzt (beim Salz ist Vorsicht geboten, nachdem der Feta ja eh schon recht salzig ist), Feta unterrühren und dann das ganze noch mit einem Schuss weißem Balsamico-Essig und Olivenöl abgeschmeckt.

5. Und schon war es fertig und fast genauso schnell auch wieder aufgegessen 🙂