Blogg den Suchbegriff: „Matschiger Marmorkuchen“

Wenn man in der Blogstatistik bei den Suchbegriffen ein bisschen nachliest, findet man immer wieder interessante Begriffe… das haben sich auch Kitty Wu und Steffen von Feed me up before you go-go gedacht und anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags zum Event „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen.

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Viele tolle Beiträge kann man auf ihrem Pinterest-Board schon begutachten und über manchen Suchbegriff kräftig schmunzeln.

Als ich bei mir mal ein bisschen in den Suchbegriffen geschmökert habe, bin ich relativ häufig über die Suche nach einem „Matschigen Marmorkuchen“ gestoßen. Marmorkuchen hat es bei mir zwar schon zweimal gegeben (hier und hier), matschig war allerdings keiner davon. Dafür ist mir sofort ein Mississippi Mud Pie eingefallen und die Idee war geboren, einen marmorierten Mud Pie zu backen. Wenn ihr jetzt weiter unten das Foto sehen werdet, fällt euch bestimmt gleich auf, dass da rein garnichts marmoriert ist. Daran bin allerdings nicht ich schuld, sondern der Kuchen ganz allein 😉 Ich hatte mir das toll vorgestellt, für die Füllung zweierlei Cremes vorbereitet, die ich dann schön abwechselnd in die Form gegeben habe um ein schön gestreiftes Muster zu bekommen. Dann schnell in den Ofen, auf die gestreifte Oberfläche zum Schluss das Topping obendrauf und beim anschneiden kam dann die Überraschung: Die Füllung war schön gleichmäßig braun… und mein Gesicht im ersten Moment ziemlich lang. Als wir den Kuchen dann aber auf den Tellern hatte und den ersten Bissen probiert haben war klar: Der absolute Hammer!!! Und deswegen präsentiere ich euch heute trotzdem hier das Rezept (den Schritt mit den 2 Cremes für die Füllung und dem abwechselnd in die Form geben lass ich aber weg…).

 

Mud Pie

Mississippi Mud Pie
(ergibt eine 18cm Springform)

Zutaten für den Teig:
100g Mehl
12g Kakao
25g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter
1 Schuss kalten Espresso

Zutaten für die Füllung:
150g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Zucker
75g Butter
2 Eier
1 TL Zuckerrübensirup
150g Schlagsahne
15g Kakao
40g weiße Schokolade oder Kuvertüre
40g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre

Zutaten für das Topping:
90g Zartbitterkuvertüre
80g Schlagsahne

Matschiger Marmorkuchen MudPie

1. Für den Teig: Mische Mehl, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in einer Schüssel und knete die Butter und einen Schuss kalten Espresso (nimm zuerst wenig, besser noch einmal nachschenken) ein zu einem geschmeidigen Mürbteig. Dann den Teig für ca. eine halbe Stunde kühl stellen.

2. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig gleichmäßig aus und kleide damit eine 18cm Springform aus. Dann musst du den Teig für ca. 15 Minuten blindbacken. Hierzu deckst du den Teig mit einer Schicht Backpapier ab und beschwerst es mit getrockneten Hülsenfrüchten.

3. Währenddessen die Füllung zubereiten: Schmelze die Schokolade langsam über dem Wasserbad. Während das passiert, kannst du die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig rühren und dann die Eier nach und nach dazu geben. Als Nächstes den Zuckerrübensirup, Schlagsahne und Kakaopulver unterrühren und ganz zum Schluss die geschmolzene Schokolade unter Rühren zu der Masse geben.

4. Wenn der Boden fertig gebacken ist, die Füllung drauf geben und zusammen noch einmal für ca. 35 Minuten backen (die Füllung bleibt dabei weich und wird erst im Kühlschrank fest). Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Zum Schluss, nach dem Abkühlen, kommt das Topping obendrauf. Dazu erneut Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Die Sahne leicht steif schlagen und unter die abgekühlte Schokolade heben. Das Topping auf den Kuchen geben und zum Beispiel mit weißen Schokoladensplittern verzieren.

Mittwochsbox: Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Seit längerem verfolge ich jetzt schon die Aktion Mittwochsbox von Mone vom Blog „Leckerbox“. Ziel ist es, jede Woche Mittwochs, zu einem vorgegebenen Thema, sein „Pausenbrot“ zu präsentieren.

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Schon lange wollte ich, inspiriert von all den Köstlichkeiten, die die Anderen so präsentiert haben, auch einen Beitrag liefern, und diese Woche, zum Farbthema „rot“ habe ich es endlich geschafft!

Erdbeeren InaMia

Bei mir gibt es heute: Milchreis mit einer roten Erdbeer-Rhabarber-Grütze, verfeinert mit Minze. Nachdem ich am Abend meist wenig Zeit habe, mir etwas für den nächsten Tag herzurichten, ist es ein schnelles Rezept, das gut nebenher köcheln kann.

Die Menge ergibt 3-4 Portionen, so dass Mr. S auch etwas davon abbekommt und es auch noch eine Portion Nachtisch nach dem Abendessen davon gegeben hat 🙂

Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Milchreis mit roter Erdbeer-Rhabarber-Grütze(3-4 Portionen)

Zutaten:
1l Milch
250g Milchreis
Zucker (soviel du brauchst/magst)

300ml Rhabarbersaft
250g Erdbeeren
1 kleiner Apfel
2,5 EL Zucker
2 TL Speisestärke
10 Blättchen Minze

Mittagsbox Rote Erdbeer-Rhabarber-Grütze

1. Setze die Milch auf und bring sie zum kochen. Dann gib Zucker (soviel du möchtest, das es dir süß genug wird, ich mach das immer nach Gefühl, deswegen weiß ich nicht, wie viel das ist ;-)) und Reis dazu und lass das ganze auf niedriger Stufe unter gelegentlichem Umrühren quellen.

2. Währenddessen kannst du die Erdbeeren waschen und in Stückchen schneiden und den Apfel schälen und auch in kleine Stückchen schneiden. Gib den Rhabarbersaft mit dem Zucker in einen Topf und lass es aufkochen.

3. Rühre die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser an und gib sie, wenn der Rhabarber-Saft kocht, zügig und unter rühren in den Topf. Dann gib Erdbeeren und Apfel dazu, lass das ganze nochmal aufkochen.

4. Derweil kannst du die Minze hacken und dann auch zur Grütze geben und das ganze vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

5. Wenn der Milchreis fertig ist, beides in ein Glas schichten und gut verschließen. Und schon kann die Mittagspause kommen!

Milchreis mit roter Sommer-Grütze

20. Dezember: Weihnachts-Dessert

20. Dezember

So ihr Lieben, während ich gerade die Tage vor Weihnachten im polnischen Riesengebirge verbringe, macht sich der oder die ein oder andere von euch noch Gedanken über die letzten Geschenke oder das Weihnachts-Menü. Dabei kann ich euch mit einem feinen Nachtisch helfen, den vor kurzem eine Kollegin von mir gemacht hat und der uns, gemeinsam mit einem Espresso, den Nachmittag sehr versüßt hat!

Dessert Mascobado Sahne

Bei mir heißt er einfach nur „Bomben-Nachtisch“ weil er einfach Bombe schmeckt und wenn man die Zutaten liest, erschließt sich das Wort „Bombe“ auch nochmal auf eine andere Art und Weise 😉

Zutaten für ca. 6 Portionen:
500ml Sahne
50g Butter
150g Mascobado Zucker
2TL Speisestärke
Kumquats

Panna Cotta mit Mascobadozucker

Erhitze die Sahne gemeinsam mit der Butter und dem Mascobadozucker in einem Topf. Wenn die Sahne aufgekocht ist, rührst du 2 TL Speisestärke mit wenig kaltem Wasser an und gibst es unter Rühren in den Topf.
Dann gibst du die Creme in kleine Schälchen und lässt sie im Kühlschrank abkühlen. Zum Schluss garnierst du die Schälchen mit Kumquats, die durch ihre herbe Note dem süßen Nachtisch das gewisse Extra geben!

Nachtisch mit Kumquats

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen für den Kitchen Hero

An diesem Wochenende hatte mein lieber, kleiner Bruder seinen 14. Geburtstag und was schenkt eine Back- und Kochbegeisterte große Schwester da? Natürlich ein Kochbuch! Zumal das Geburtstagskind auch gerne den Kochlöffel schwingt und gerne in der Küche experimentiert und die Familie bekocht.

Im Buchladen bin ich dann schnell auf das Buch „Kitchen Hero“ von Donal Skehan gestoßen und was passt besser, als ein Buch von einem jungen, modernen Koch für meinen persönlichen Kitchen Hero. Und wenn man dann ein bisschen in dem wunderbaren Buch blättert, sieht man schnell, dass es ein guter Mix aus modernen, kreativen und klassischen Rezepten ist, so dass man für jeden Appetit etwas darin finden kann. Und natürlich gibt es auch ein Kapitel mit lecker Nachtisch, aus dem ich für die Geburtstags-Kaffeetafel gleich mal die köstlichen Mini-Zitronen-Baisers in leicht abgewandelter Form gezaubert habe!

Buch und Baiser-Törtchen sind gut angekommen, deswegen will ich sie euch hier auch nicht vorenthalten!

Mini Zitronen-Baiser-Törtchen
(ergibt ca. 30 Stück)

Zutaten für den Mürbteig:
330g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
175g Butter
4-6 EL kaltes Wasser

für die Füllung:
150g Zucker
40g Speisestärke
225ml Wasser
60 ml Zitronensaft
2 Eigelb
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Zitrone
30g Butter

für die Baiser-Haube:
125g Puderzucker
2 Eiweiß

1. Als erstes wird der Mürbteig hergestellt: Dazu mischst du Mehl, Zucker und die Prise Salz, gibst die kalte Butter dazu und knetest das ganze zunächst zu einer bröseligen Masse und dann, mit 4-6 EL kaltem Wasser zu einem mürben Teig. Gib diesen dann bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank.

2. Dann kannst du die Füllung kochen: Hierzu mischst du Zucker, Speisestärke und Wasser und wartest etwas ab, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. Dann gibst du die Eigelb, den Zitronensaft und die Prise Salz dazu und erhitzt das ganze in einem Topf, bis die Masse fest wird. Dann nimmst du das ganze vom Herd und rührst Butter und den Zitronenschalenabrieb unter.

3. Heize den Backofen auf 160° C Umluft vor. Dann kannst du den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank holen. Rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2-3mm dick aus, schneide daraus quadratische Teigstücke mit einer Seitenlänge von 6,5 cm. Dann kleidest du damit die Vertiefungen einer gefetteten und bemehlten Mini-Muffin-Form aus, stichst den Teig mit einer Gabel ein paarmal ein und bäckst ihn im Ofen für 10 Minuten. Danach reduzierst du die Temperatur des Backofens auf 140° C Umluft.

4. Währenddessen kannst du den gesiebten Puderzucker mit dem Eiweiß solange aufschlagen, bis die Masse fest und glänzend wird und sich spitzen bilden (das kann schon ca. 10 Minuten dauern).

5. Zur Fertigstellung füllst du die gebackenen Mürbteig-Schälchen mit der Zitronenfüllung und machst mit Hilfe eines Spritzbeutels (runde Lochtülle) eine Haube aus Baiser oben drauf. Dann das ganze nochmal so lange backen, bis die Hauben eine leichte Bräunung bekommen. Und schon sind sie fertig!

Schokoladiger gehts nicht – Slutty Brownies

Als ich im August voller Freude die neuerschienene Lecker Bakery Vol. II dorchgeblättert habe, ist mir bei diesem Rezept schon beim Anblick des Fotos das Wasser im Mund zusammen gelaufen und als mein Blick dann auf die Zutaten-Liste gefallen ist, war klar: Dieses Rezept MUSS auf meine Nachbackliste, das MUSS ich einfach essen!
Außerdem bin ich vor kurzem über hochwertige Fairtrade-Kuvertüre von Zotter gestolpert, die ich mir für ein leckeres, besonderes Gebäck aufgehoben habe und hier hatte ich ein Rezept, um alle  feinen Sachen zusammenzuführen: Kuvertüre, Oreos, Brownies, Cookies,…

Und letztes Wochenende war es jetzt soweit. Nachdem der Herbst sichtbar Einzug hält, es draußen immer öfters kalt und nass ist, wächst auch mein Appetit auf schwere, schokoladige Kuchen wieder und so hat sich am Samstag ein wunderbarer Duft in der Wohnung ausgebreitet und hat allein durch den Duft eine wohlige Wärme verbreitet.
Der 1. Bissen war grandios! Das Muss man wirklich gegessen haben 🙂

Und deswegen hier das Rezept! (ich habe nur die halbe Menge aus der Lecker Bakery gemacht und es hat gut gereicht, dass 5 Personen 2x davon essen konnten, denn mehr als ein kleines Stückchen auf einmal geht nicht 🙂 )

Slutty Brownies (aus der lecker Bakery)
(für eine Form mit 20×13 cm oder eine 18cm Springform)

Zutaten:
130g Zartbitter-Kuvertüre
190g weiche Butter
230g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
230g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
Oreo-Kekse (ich hab 9 Stück verwendet)

1. Für den Cookie-Boden schlägst du 90g Zucker und 65g weiche Butter mit 1 Prise Salz cremig auf. Dann musst du ein halbes Ei zu der Masse geben (Dazu schlägst du ein Ei in eine Tasse, verquirlst es, damit das Eigelb mit dem Eiweiß gut vermischt ist und gibst die Hälfte davon zum Teig).
Zum Schluss hebst du 90g Mehl vermischt mit dem 1/2 TL Backpulver, sowie 30g gehackte Kuvertüre unter.

2. Währendessen kannst du für den Brownie-Teig schonmal langsam über dem Wasserbad die restlichen 100g Kuvertüre mit 125g Butter schmelzen. Und den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen.

3. Die restlichen 1,5 Eier, 40g Zucker und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren, dann die etwas abgekühlte, geschmolzene Kuvertüre-Butter-Mischung unterrühen und zum Schluss 40g Mehl mit einer Prise Salz unterheben.

4. In die Form gibst du dann zunächst den Cookie-Teig und drückst ihn am Boden gleichmäßig platt. Dann verteilst du die Oreo-Kekse gleichmäßig darauf und gibst zum Schluss den Brownie-Teig darauf und streichst ihn glatt.

5. Dann gibst du es für ca. 25 Minuten in den Backofen und kannst beim Schoko-Duft schonmal träumen 🙂

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Ich habe euch ja vor einiger Zeit berichtet, dass ich mal wieder im Zeitschriftenladen meinen Geldbeutel nicht in der Tasche lassen konnte und zuschlagen musste und jetzt kam ich endlich dazu, etwas aus der Lecker Trattoria auszuprobieren. Ich muss gleich sagen, ich bin halt einfach eine Süße und so gab es keine Pasta, die der Hauptbestandteil des Heftes ist, sondern einen leckerschmecker Nachtisch!

Gleich auf der 1. Seite im Heft ist ein Rezept für Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren zu sehen, das wirklich Appetit anregt und noch dazu ohne Alkohol und Kaffee zubereitet wird, somit kann es jeder und jede, ob groß oder klein, genießen. Ich habs ein bisschen abgewandelt, nachdem die Johannisbeeren gerade reif waren und mir die Mascarpone-Menge doch etwas hochgegriffen erschien 😉

Deswegen bekommt ihr hier jetzt meine Version, das:

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Topfen (oder Quark)
150g Vanillejoghurt
100g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
400g Sahne
400g Cantuccini
ca. 250ml Orangensaft
500g Johannisbeeren
50g Zartbitter-Schokolade

1. Rühre aus Mascarpone, Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Zitronensaft eine geschmeidige Creme zusammen. Dann schlage die Sahne steif und hebe sie unter.

2. Wasche die Johannisbeeren und zupfe, bis auf ein paar zum dekorieren, alle Beeren von den Stielen ab.

3. Zum einschichten in die Form beginnst du mit einer Schicht Cantucchini, die zuvor kurz in Orangensaft getaucht werden (wirklich nur kurz tauchen, nicht einlegen).

4. Dann kommt ca. 1/3 der Creme darauf, dann die Johannisbeeren, dann wieder 1/3 der Creme, dann noch ein paar Cantuccini darauf verteilen und den Rest der Creme drauf geben.

5. Ich habs dann über nacht im Kühlschrank ziehen lassen (es reicht aber bestimmt auch kürzer) und kurz vor dem servieren dann mit gehackter Schokolade und Johannisbeeren verziert. Und schon ist es fertig, kein Hexenwerk aber es kam echt gut an 😉