Johannisbeer-Scones

Scones sind etwas wunderbares, sie sind schnell gebacken, man kann sie super zum Frühstück servieren, aber auch auf einer nachmittäglichen Kaffeetafel. Und zum zwischendurch krümeln, wenn der Süß-Hijeper kommt eignen sie sich auch hervorragend. Ihr merkt schon, Scones sind eine absolute Gebäck-Allzweck-Waffe.
Und Achtung, festhalten, denn es kommt noch besser (ja, ich setze noch einen drauf!):
Scones eignen sich auch noch hervorragend, um verschiedene „Restchen“ an Obst, Nüsse, Trockenfrüchten,… zu verarbeiten. Oder sie an die jahreszeitbedingte Auswahl am Obstregal anzupassen.

Und so sind bei mir die frisch gepflückten Johannisbeeren direkt weiter in den Teig und dann in den Ofen gewandert. Das Rezept habe ich bei Cynthia Barcomi gefunden und angepasst.

Scones mit Johannisbeeren

Johannisbeer-Scones
(ergibt 8 kleine Scones)

Zutaten:
100 g Johannisbeeren
1 Ei
30 ml Buttermilch
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
170 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
45 g kalte Butter
etwas Zimt-Zucker zum Bestreuen

Johannisbeer-Scones

1. Zupfe die Johannisbeeren von den Stielen und wasche sie. Heize den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vor.

2. Verquirle das Ei mit der Buttermilch und der Zitronenschale. Vermische in einer Rührschüssel das Mehl mit dem Zucker, Backpulver, Natron und Salz. Gib dann die Butter in kleinen Stückchen dazu und arbeite sie mit den Fingerspitzen vorsichtig ein, bis du eine krümelige Masse hast (sei dabei zügig, damit die Butter nicht warm wird). Rühre dann die flüssigen Zutaten kurz unter und gib die Johannisbeeren vorsichtig dazu (dass die Beeren möglichst ganz bleiben).

3. Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte und forme mit den Händen einen Kreis mit 2-3 cm Dicke. Und nicht wundern, der Teig ist sehr klebrig.

4. Schneide den Teig dann in 8 gleichgroße Stücke, setze diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie für ca. 14 Minuten im Backofen. Danach müssen sie noch kurz abkühlen und schon kannst du sei lauwarm (oder abgekühlt) genießen.

Frühstückssause: Pancakes aus dem Ofen

Yeah, ich habe Urlaub! Und was gehört zu einem gemütlichen Urlaub dazu? Richtig! Ein gemütliches Frühstück!
Von der Idee, Pancakes in einer ofenfesten Pfanne im Backofen zuzubereiten, habe ich schon vor einiger Zeit gelesen und als ich vor Kurzem beim shoppen über diese hübschen kleinen Emaile-Pfännchen gestolpert bin, waren zwei Dinge sofort klar: 1. Die müssen mit! 2. Darin müssen Ofen-Pancakes gebacken werden!

Und es konnte mich nicht mal die Frage von, wo ich sie in der Küche noch Platz finden sollten, davon abhalten. Und so habe ich sie blitzschnell zur Kasse getragen.

Fühstückspancakes

Aber zurück zum Rezept: Die Pancakes sind die Ideale Grundlage für Ahornsirup, Nuss-Nougat-Creme, Marmelade, Obst, Sahne,… je nach Laune und Appetit. Und das schöne ist: Während sie im Ofen sind kann man schon mal Kaffee kochen, den Tisch decken,… und dann sind zwei Pancakes gleichzeitig fertig und es muss niemand mehr am Herd stehen und Pancakes backen, während am Tisch schon einsam gegessen wird. Ihr seht, es gibt eigentlich nur Gründe dafür! Also schwingt die Pfannen und los gehts!

Frühstückssause Pancakes aus dem Ofen

Ofen-Pancakes
(ergibt 2 Stück mit 18 cm Durchmesser)

Zutaten:
15 g weiche Butter
2 Eier
250 ml Milch
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
125 g Mehl

Pancakes aus dem Ofen

1. Heize den Backofen auf 200° C Umluft vor und lasse die ofenfesten Pfannen darin heiß werden.

2. Rühre die weiche Butter zusammen mit den Eiern schaumig, gib dann die Milch, abgeriebene Zitronenschale, Vanillezucker und die Prise Salz dazu und verrühre es gut. Mische das Backpulver mit dem Mehl und gib beides ebenfalls zum Teig.

3. Fette die heißen Pfannen mit etwas Butter ein, verteile den Teig gleichmäßig auf die beiden Pfannen und backe sie im Ofen zunächst für 10 Minuten, schalte dann die Temperatur auf 150° C Umluft herunter und backe die Pfannkuchen für weitere 10 Minuten.

4. Und schon kann die (Urlaubs-)Frühstückssause beginnen!

Ofen-Pancakes

Pancakes zum Frühstück

Frühstückssause: Muffins zum Frühstück

Im Alltag frühstücke ich im Normalfall ein Müsli mit Joghurt und Obst. Oder wenn ich es in der Früh eilig habe, gibt es eine schnelle Breze oder Semmel vom Bäcker am Bahnhof.

Und manchmal, da muss zum Frühstück etwas besonderes auf den Tisch. Sei es beim Frühstück zu zweit, oder auch beim Brunch mit Familie oder Freunden. Und gerne probiere ich hierzu neue Rezepte aus. Schon läger auf meiner Nachbackliste waren Früchstücksmuffins, die schön kernig und weniger süß sind.

Ein Basisrezept habe ich im Buch „Süße Sünden“ von der tollen Hummingbird Bakery gefunden und dann die Menge des Zuckers reduziert und auch sonst das Rezept meinen Wünschen und den Vorräten angepasst. Herausgekommen ist meine Frühstücksmuffins-Variation.

Fruehstueckmuffins

Frühstücks-Muffins
(ergibt ca. 10 Muffins)

Zutaten:
180 g Weizen-Vollkornmehl
1 Pck Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Haferflocken
20 g getrocknete Cranberrys
20 g Sonnenblumenkerne
90 g Mascobado-Zucker
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
1 Prise Salz
2 Eier
250 ml Milch
85 g zerlassene Butter

Muesli-Muffins

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Vermische alle trockenen Zutaten (also alle, außer Eier, Milch und Butter) in einer Schüssel.

2. Verquirle die Eier mit der Milch und der zerlassenen Butter und gib das ganze zu den trockenen Zutaten und verrühre es nur solange, bis alle Zutaten nass sind.

3. Verteile den Teig dann auf Muffinförmchen oder auf ein gefettetes Muffinblech und backe sie für ca. 18 Minuten.

4. Und schon sind sie fertig und können noch warm auf den Früchstückstisch und von dort aus direkt in die hungrigen Münder der Mit-Frühstücker wandern.

Dinkel-Zimtschnecken

Zum neuen Jahr hat Tastesheriff Claretti zur Aktion „Ich backs mir“ aufgerufen, das erste Thema sind Zimtschnecken und es sind wirklich schon wahnsinnig viele leckere Rezepte und Zimtschnecken-Varianten zusammengekommen.

Bei mir kamen auch Zimtschnecken auf den Tisch, in einer Variation mit Dinkel-Mehl und mit einem Hauch von Pudding-Füllung. Dadurch sind sie wunderbar saftig geblieben, ich glaub, das mache ich jetzt öfter!

Zimt-Pudding-Schnecken

Dinkel-Zimtschnecken

Zutaten:
300g Dinkel-Mehl (Type 630)
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
200ml Milch
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
30g Butter

Zimtschnecken

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und brösel die Hefe hinein. Dann den Zucker auf die Hefe und mit der lauwarmen Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und ein paar Minuten gehen lassen, bis sich Luftblasen bilden.

2. Dann Puddingpulver, Salz, die restliche Milch, Butter und das Ei dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn er zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl zugeben. Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und dort mindestens 45 Minuten lang gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

3. Für die Füllung kochst du einen Pudding aus dem halben Päckchen Puddingpulver, 200ml Milch, 3EL Zucker und dem Zimt (die Anleitung dafür findest du auf der Rückseite des Pudding-Päckchens). Wenn der Pudding etwas abgekühlt ist, rühre die Butter unter den Pudding.

4. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor, und belege ein Blech mit Backpapier oder fette eine Springform oder ähnliches mit Butter ein.

5. Knete den Hefeteig noch einmal kräftig durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen, das ganze von der Längsseite her aufrollen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann auf das Backblech oder in die Form legen und im Backofen 15-20 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

6. Wenn du willst, kannst du die Schnecken dann noch mit Zuckerguss bestreichen (dazu kam es bei uns garnicht mehr, so schnell waren die süßen Schneckchen verputzt).

Zimtschnecken-Liebe

21. Dezember: Frühstückssause – Bratapfelschnecken

21. Dezember

Heute habe ich mal wieder ein Rezept in der Reihe „Frühstückssause“ für euch: Bratapfelschnecken! Vielleicht sehnt ihr euch auch schon ein bisschen nach der Zeit zwischen den Jahren, in der ihr es gemütlich angehen lassen könnt. Und vielleicht sind die Bratapfel-Schnecken ja ein gutes Rezept für ein gemütliches Frühstück oder als Begleitung zu einem gemütlichen Kaffee und einem guten Buch auf dem Sofa.

Zutaten:Apfel-Schnecken
300g Mehl
1/2 Pck Trockenhefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Vanillepudding-Pulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
1 Apfel
50g Butter
3EL Mandelsplitter
2 EL Zimtzucker
1 Prise Nelken
1 Prise gemahlene Vanille

1. Mische die trockenen Zutaten für den Teig und verknete sie mit Milch, Butter und Ei zu einem geschmeidigen Hefeteig. Lass den Teig für mind. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

2. Während der Teig geht, kannst du den Apfel in kleine Würfelchen schneiden und in einem heißen Topf etwas „anschmoren“. Gib dann die Butter, Mandelspitter, Zimtzucker, Nelken und Vanille dazu und verrühre es gleichmäßig.

3. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor. Knete den Hefeteig nochmal kräftig durch und rolle ihn dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Bestreiche die Teigplatte mit der Füllung, schneide sie in gleich breite Streifen, rolle diese auf und stelle sie aufrecht in eine Backform (z.B. für Kastenkuchen).

4. Backe die süßen Schnecken für ca. 20 Minuten, lass sie etwas abkühlen und genieße sie!

Hefeschnecke mit Apfel

Bratapfel-Hefeschnecken

 

Frühstückssause: Franzbrötchen

Während auf den meistenn Blogs schon fleißig die Weihnachtsbäckerei zu sehen ist, ist es im Hause der Zuckerbäckerin noch relativ unweihnachtlich… Aber heute wird das geändert, denn ich mache mich auf in den Keller und hole die großen, schweren Kisten voller Weihnachts-Deko herauf. Zugegeben, ein bisschen aufgeregt bin ich schon, denn ich entdecke jedes Jahr wieder Dinge in den Kisten, die ich schon wieder vergessen hatte und freue mich dann wie eine Schneekönigin über die wiederentdeckten Sachen. Das ist schon ein wunderbarer Vorgeschmack auf Weihnachten 🙂

Und am nächsten Samstag geht es dann in meiner Küche und hier auf dem Blog los mit dem Adventskalender:

Um für heute den passenden Duft zur Weihnachtsdeko in die Wohnung zu zaubern, gab es zum Frühstück leckere Franzbrötchen! Das Rezept habe ich vor einiger Zeit auf dem Blog von Julia entdeckt. Und da mein Liebster Hamburg und somit auch die Franzbrötchen für mich verlassen hat, gibt es die bei uns seitdem öfters mal zum Frühstück (auch wenn sie nicht genau wie die Franzbrötchen von Hamburger Bäckern schmecken, lecker und zimtig sind sie auf jeden Fall!)

Franzbrötchen
(ergibt je nach Größe etwa 10 Stück)

Zutaten:
500g Mehl
1 Würfel Hefe
200ml warme Milch
100g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
Zimt

1. Gib das Mehl in eine Schüssel und forme in der Mitte eine große Mulde. Brösel in diese die Hefe hinein, überstreue sie mit 50g Zucker und gib die warme Milch darüber. Das lässt du dann an einem warmen Ort ca. 5-10 Minuten gehen.

2. Gib das Ei (zimmertemperatur) und 50g Butter zum Teig und knete es zu einem geschmeidigen Teig. Lass diesen an einem warmen Ort weitere 45 Minuten gehen.

3. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, heizt du den Backofen auf 175° C Umluft vor und rollst den Teig etwa 5mm dick aus. Bestreiche die Teigfläche mit 50g flüssiger Butter (jenachdem wie groß deine Teigplatte ist, brauchst du ggf. auch mehr Butter) und bestreue es mit 50g Zucker und Zimt.

4. Dann rollst du den ganzen Teig auf und schneidest ihn in etwa 5cm breite rollen. Um die typische Form der Franzbrötchen zu bekommen, drückst du die Mitte der Rollen mit einem Kochlöffelstiel oder etwas ähnlichem nach unten. Dadurch drückt es an den Seiten die Schnecken etwas heraus. Dann kannst du das ganze mit der Handfläche insgesamt noch etwas plattdrücken.

5. Im Ofen brauchen die süßen Franzbrötchen dann etwa 15 Minuten, während sich ein wunderbarer, zimtiger Duft in der ganzen Wohnung ausbreitet! Yummie!

Frühstückssause: Birnen-Cranberry-Obazda

Während mir beim Begriff  „Obazda“ das Wasser im Mund zusammenläuft, mag das ein oder andere Nordlicht die Nase rümpfen oder Fragezeichen in den Augen haben. Und auch die Übersetzung vom Bayerischen ins Hochdeutsche: „Angebazter“ sagt nichts darüber aus, wie lecker ein richtig guter Obazda ist.

Eine feine Alternative zum Klassiker ist die Variante mit Birnen und Cranberrys. Auf die Idee mit den Birnen ist der Herr Schuhbeck gekommen, die hab ich übernommen und für die abgerundete, leicht süßliche Note haben sich noch Cranberrys zu den Birnen in die feine Käse-Mischung gemogelt und schon war sie fertig, der feine Brotaufstrich für jede Frühstücks-, Brunch- und Brotzeittafel.

Obazda mit Birnen und Cranberrys

Zutaten:
250g Weichkäse oder Brie (mild)
250g Frischkäse
5 EL Sahne
(2 EL Williams-Christ-Birnenbrand)
4 Lauchzwiebeln
3/4 Birne
1 Hand voll getrocknete Cranberrys
Salz, Pfeffer, Muskat

1. Schneide den Weichkäse in kleine Stückchen und zerdrücke ihn zusammen mit dem Frischkäse mit einer Gabel. (Daher der Name Obazda 😉 ). Rühre die Sahne und ggf. den Birnenbrand unter.

2. Schneide die Birne in kleine Würfelchen, hacke die Cranberrys klein und schneide die Lauchzwiebeln in feine Ringe.

3. Rühre Birnenstückchen, Cranberrys und die Lauchzwiebel-Ringe unter die Creme und schmecke sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat ab.

4. Fülle den Obazda in eine nette Schüssel und richte ihn mit ein paar Lauchzwiebel-Ringchen an. Und dann: An Guadn! wie wir in Bayern sagen (Hochdeutsch: Einen guten Appetit!) 🙂

 

Frühstückssause: Marias Zimtbomben

Mitte Oktober feierte Maria mit ihrem Blog „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ den 2. Bloggeburtstag und zu diesem Ereignis hat sie eine Geburtstagswoche der Superlative veranstaltet. Jeden Tag gab es ein tolles Gewinnspiel und ich bin noch ganz aus dem Häuschen, weil ich dabei auch etwas gewonnen habe!!! Nämlich dieses tolle Set von Sweet Laura.

Zum Abschluss der Woche hat Maria dann schließlich zum Geburtstagsspecial von „Maria sucht…“ aufgerufen. Sie sucht diesmal keine neuen Rezepte, sondern hat dazu eingeladen, ihre eigenen Rezepte vom Blog nachzukochen, -backen, -… Und da hab ich nicht lange auf mich warten lassen, ihren Blog gründlich durchstöbert, unzählige feine Rezepte entdeckt, überlegt, welches ich nachbacken will, alle anderen auf meine lange Nachback-Liste geschrieben und mich heute früh in die Küche geschwungen und zum Frühstück Marias leckere Zimtbomben gebacken.

Und es war genau das richtige Frühstück, für einen sonnigen Herbsttag. Die leckere Orangen-Note und die Cranberries passen wirklich wunderbar zu dem karamelisierten Zucker und dem Zimt.

Mehr oder weniger zufällig hab ich ihr Rezept etwas abgewandelt. Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe aus ermangelung an „normalem“ braunen Zucker einfach Mascobado-Zucker genommen, was dem ganzen nochmal eine karamelligere Note gibt. Außerdem tunkt Maria die Schnecken vor dem backen noch in Zucker, das habe ich total vergessen und so waren die Schnecken bereits im Ofen, als mir die Schüssel voller Zucker mit Orangenschalen-Abrieb aufgefallen ist 🙂 Ich habe allerdings geschmacklich nichts vermisst, die Schnecken waren ausreichend Süß und Orangig und wirklich suuuuper lecker!

Deswegen hier das Rezept für meine Variante der

Zimtbomben
(ergibt 12 Stück)

Zutaten:
300g lauwarme Milch
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50g weiche Butter
500g Mehl

für die Füllung:
80g weiche Butter
150g Mascobado-Zucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenschalen-Abrieb
100g getrocknete Cranberries

1. Verrühre die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe und lasse es ca. 10 Minuten gehen. Dann rührst du Salz, Ei, Puddingpulver und Butter unter und knetest das ganze zusammen mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lässt du an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen.

2. Wenn der Teig gegangen ist: Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Knete den Teig noch einmal gut durch und rolle ihn dann ca. 5mm dick aus.

3. Mische den Mascobado-Zucker mit dem Orangenschalen-Abrieb und dem Zimt. Bestreiche den Teig mit der Butter und verteile das Zuckergemisch gleichmäßig darauf. Dann hackst du die getrockneten Cranberries und gibst sie ebenfalls auf den Teig.

4. Um die Schnecken zu formen schneidest du aus dem Teig gleichmäßige Streifen, rollst diese jeweils auf und stellst sie aufrecht in die Mulden einer Muffin-Form. Dann bäckst du sie für ca. 20-25 Minuten, lässt sie kurz auskühlen und schon kannst du sie dir zum Frühstück (oder auch zu jeder sonstigen Tages- oder Nachtzeit) schmecken lassen!

Frühstücks-Sause: Toastmuffins mit Bacon und Ei aus der neuen Lecker Bakery

Ich muss gestehen, in letzter Zeit war es ziemlich ruhig hier, ich hatte in der Arbeit eine große Veranstaltung und bin deswegen nicht zum bloggen gekommen.Aber jetzt bin ich wieder hier, habe fast 4 Wochen(!) Urlaub, eine lange Liste, was ich alles machen will (unter anderem neue Vorhänge für die Küche nähen, ganz viel backen, bei der neuen Runde von Post aus meiner Küche teilnehmen, das 1. Mal Tupper-Party-Gastgeberin sein,…)

Aber zunächst fang ich mal damit an, nachzuholen, was ich in der letzten Zeit alles nicht gebloggt habe.

Los gehts mit einer etwas anderen Art, Englisches Frühstück (außer den Bohnen) zu servieren, die ich in der neuen Lecker Bakery Vol 2 entdeckt habe. Und die heute sofort im Rahmen meiner Frühstücks-Sause hier auf den Tisch gekommen und mit Freude gegessen wurde.

Das Rezept ist denkbar simpel 😉

Toastmuffins mit Bacon und Ei
(für 6 Toastmuffins)

Zutaten:
6 Scheiben Toast
6 Scheiben Bacon
6 Eier
etwas Butter

1. Heize den Backofen auf Umluft 170° C vor. Rolle die Toastscheiben jeweils mit dem Nudelholz platt und bestreiche eine Seite gründlich mit Butter.

2. Dann lege die Mulden des Muffin-Blechs jeweils mit einer Scheibe Toast aus (die gebutterte Seite nach unten, damit sie sich nachher gut aus der Form lösen lassen). Dann legst du jeweils eine Scheibe Bacon in die Förmchen und schlägst ein Ei darin auf.

3. Das Ganze schiebst du dann für ca. 15 Minuten in den Backofen (jenachdem, wie fest du das Ei haben möchtest). Und schon kannst du es zum Frühstück oder Brunch servieren 🙂

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?