Heute wirds exotisch: Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine

So, heute gibts wieder ein herzhaftes Rezept für euch! Es ist ein Nudelsalat, der sowohl lauwarm, als auch gut gekühlt lecker schmeckt.

Nachdem Mr. S kein Soja verträgt, finde ich es sehr schwierig, exotisch, asiatisch zu kochen, denn wenn auch kein Tofu, so ist zumindest Sojasoße fast in jedem Gericht enthalten. Und ich habe noch keine Alternative dazu gefunden.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei Ottolenghi, einem meiner Lieblingsköche, dieses tolle Rezept für einen Sobanudel-Salat entdeckt habe, der wunderbar exotisch schmeckt und ganz ohne Soja auskommt. Und weil ich das Rezept lecker und außergewöhnlich finde, zeige ich es euch heute hier!

Sobanudeln Ottolenghi

Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine
(ergibt 2 große Portionen)

Zutaten:
60 ml Reisessig
20 g Zucker
knappen 1/2 TL Salz
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1/2 TL Sesamöl
1/2 Limette (abgeriebene Schale und Saft)
1 Aubergine
ca. 100 ml Sonnenblumenöl
150 g Sobanudeln
1 kleine, reife Mango
1/2 rote Zwiebel
20 g Basilikum-Blätter
10 g Koriander-Blätter

Soba-Nudeln Mango Aubergine

1. Für das Dressing erwärmst du Reisessig mit Zucker und Salz in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann nimmst du den Topf vom Herd und gibst  den zerdrückten Knoblauch, die fein gehackte Chilischote, Sesamöl und den Limettenschalenabrieb und den Limettensaft dazu.

2. Die Aubergine schneidest du in gleichmäßige Würfel (ca. 2 cm) und brätst sie dann im Sonnenblumenöl an. Wenn sie schön braun geworden sind, gibst du sie in ein Sieb, würzt mit Salz und Pfeffer und lässt die Auberginen so abtropfen.

3. Die Sobanudeln kochst du in ausreichend Salzwasser, bis sie gar sind, aber noch Biss haben (Kochzeit siehe Packung). Dann abgießen, mit ausreichend kaltem Wasser abbrausen und auf einem sauberen Geschirrtuch ausbreiten, damit die Nudeln trocknen.

4. Die Mango schneidest du ebenfalls in kleine Stückchen, die Zwiebel in dünne Halbringe und die Kräuter hackst du grob.

5. Dann mischst du in einer großen Schüssel die Nudeln mit dem Dressing und gibst die Aubergine, Mango, Zwiebel und Kräuter dazu und lässt den Salat für 1-2 Stunden durchziehen.

Sobanudeln

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Blaubeer-Polenta-Muffins

Letzte Woche hab ich euch ja bereits vom Wander-Backbuch berichtet und euch Leila Lindholms Rezept für die Johannisbeer-Tarte gezeigt. Und nachdem ich mich bei der großen Auswahl an lecker klingenden Rezepten im Buch nicht entscheiden konnte, habe ich auch noch leckere Blaubeer-Polenta-Muffins gebacken, die ich euch heute zeige.

Vor einiger Zeit gab es hier für euch ja bereits herzhafte Polenta-Muffins, jetzt habe ich mich an die Süße Kombi gewagt. Und es ist sehr lecker! Durch den Maisgrieß im Teig, bekommen die Muffins eine tolle Konsistenz und werden wunderbar knusprig. Der Maisgrieß ist also ein echter Muffin-Alrounder!

Blaubeermuffins Leila Lindholm

Blaubeer-Polenta-Muffins
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten:
100 g Butter
2 Eier
150 g Dickmilch (oder Buttermilch)
120 g Zucker
100 g Maisgrieß
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Blaubeeren
1 EL Speisestärke

Blaubeer-Mais-Muffins

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Fette dein Muffinblech gründlich oder kleide die Mulden mit Papierförmchen aus.

2. Schmelze die Butter und verquirle sie mit den Eiern und der Dickmilch.

3. Mische in einer Schüssel den Zucker mit Maisgrieß, Mehl, Backpulver und Salz und gib die trockenen Zutaten dann zum Butter-Eier-Dickmilch-Gemisch und verrühre es nur so lange, bis alle Zutaten feucht sind.

4. Bestäube die Blaubeeren mit der Speisestärke und rühre sie dann vorsichtig unter den Teig (pass auf, dass dir die Beeren dabei nicht kaputt gehen.

5. Verteile den Teig dann auf die Mulden des Muffinblechs und backe sie für 15 – 20 Minuten. Und schon sind sie fertig und du kannst sie zum servieren noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben und dann in der Sonne genießen oder sich an einem Regentag den Sommer herbeiträumen.

Blaubeer-Polenta-Muffins

Waffel-Sandwich mit gegrillter Zucchini

Ich liebe Waffeln! Wenig Gerüche sind verführerischer als der von frisch gebackenen Waffeln. Der lockt mich von überall hervor und ich muss meinstens sehr an mich halten, dass ich anderen dann noch etwas überlasse…

Nachdem ich aber nicht jeden Tag süße Waffeln essen kann (schade eigentlich), war die Idee nicht weit, Waffeln einfach mal ohne Zucker und dafür mit Parmesan zu machen. Und nachdem Schlagsahne und frische Beeren dann auch nicht mehr wirklich passen, haben wir kurzerhand ein Sandwich daraus gemacht, belegt mit gegrillten Zucchini, Tomaten, Rucola und Co.

Wie bei den süßen Waffeln ist es auch hier so, dass sie warm/lauwarm wohl am besten schmecken. Und auch wenn es nicht so aussieht, aber ein Sandwich pro Person reicht volkommen aus, es ist ja einiges an Parmesan im Teig, das sättigt ganz gewaltig 😉

Herzhaftes Waffel-Sandwich

Herzhafte Waffel-Sandwich
(ergibt 4 Stück)

Zutaten:
250 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 große Prise Salz
100 g geriebener Parmesan
2 EL gehackter Basilikum
2 Eier
500 ml Buttermilch

1 mittlere Zucchini
etwas Olivenöl

125 g Ricotta
2 TL Tomaten-Aufstrich oder Tomatenmark
2 EL Sahne
Salz, Pfeffer

2 Hand voll Rucola
nach Wunsch frische oder getrocknete Tomaten
etwas geriebenen Parmesan

Waffeln als Sandwich

1. Mische das Mehl mit dem Backpulver, Salz, dem geriebenen Parmesan und gehacktem Basilikum. Gib dann die Eier und die Buttermilch hinzu und verrühre es zügig zu einem geschmeidigen Teig.
Backe dann im Waffeleisen nacheinander die Waffeln aus.

2. Für die Zucchini, schneidest du sie der Länge nach in schmale Scheiben, marinierst sie mit etwas Olivenöl und gibst sie dann in eine Grillpfanne oder auf den Grill, bis sie weich geworden sind.

3. Für die Creme vermischst du den Ricotta mit Tomaten-Aufstrich, etwas Sahne und Salz und Pfeffer.

4. Wasche den Rucola und schneide die Tomaten (getrocknet und/oder frische) in kleine Stückchen oder Scheiben.

5. Und schon kannst du dein Sandwich zusammensetzen: Zunächst die Creme auf die Waffel, dann die gegrillten Zucchini, Rucola, Tomaten und nach Wunsch noch mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und eine zweite Waffel als Deckel obendrauf.

Johannisbeer-Tarte. Mein Beitrag zu Leilas Backbuch auf Wanderschaft

Seit Mitte Mai reist das Buch „Backen mit Leila“ von Foodbloggerin zu Foodbloggerin und ist gerade bei mir zu Gast. Der Auftrag an die jeweilige Gastgeberin ist es, 1-2 Rezepte daraus nachzubacken, auf dem Blog zu präsentieren und die gebackenen Rezepte im Buch zu präsentieren.

Und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen von der lieben Leila (das fällt mir wirklich schwer, finden sich doch sooo viele leckere Rezepte darin). Aber sowohl ich, als auch alle von euch, die jetzt neugierig sind, können dem Buch bei Betty von homemade and baked folgen. Sie hatte die tolle Idee und das Wanderbuch möglich gemacht. Liebe Betty, vielen Dank dafür! Ich habe wirklich viel Freude mit dem Buch gehabt!

Leilas Backbuch

Aber jetzt seid ihr sicherlich gespannt, für was ich mich entschieden habe! Und gleich vorneweg: Nachdem ich mich nicht für ein Rezept entscheiden konnte, bekommt ihr hier nächste Woche gleich nochmal ein Leila-Rezept zu sehen.

Aber heute erstmal *trommelwirbel* Johannisbeer-Tarte!

Johannisbeer-Tarte

Zutaten:
240 g Mehl
30 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

3 Eier
200 g Quark (Halbfett-Stufe)
100 g Crème fraîche
80 g Zucker
100 g Marzipan (gerieben)
200g Johannisbeeren
1 Hand voll Mandelblättchen

Johannisbeer-Tarte mit Marzipan

1. Vermische das Mehl mit Puderzucker und Salz und krümel dann die kalte Butter zügig darunter. Gib dann das Ei und bei Bedarf noch 1/2 EL eiskalte Wasser dazu unt knete es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig dann für mind. 30 Minuten kühl.

Johannisbeertarte

2. Für die Füllung vermischst du Eier, Quark, Crème fraîche, Zucker und das geriebene Marzipan (das lässt sich übrigens besonders gut reiben, wenn es gut gekühlt ist).

3. Heize dann den Backofen auf 160° C Umluft vor, rolle den Mürbeteig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Gib dann die Füllung hinein, die Johannisbeeren gleichmäßig obendrauf und zuletzt noch eine Hand voll Mandelblättchen.

4. Backe die Tarte dann für ca. 30 Minuten, bis die Füllung fest ist und sie eine goldgelbe Farbe bekommen hat.

Und schon kanns losgehen mit einem sommerlichen Kaffee-Plausch und einem leckeren Stückchen Tarte.

Johannisbeerkuchen