Mittwochsbox: New York Club Sandwich

Oh, jetzt ist der Mittwoch schon fast vorbei, ich muss euch aber unbedingt noch meine heutige Mittwochsbox zeigen. Nach langem habe ich es mal wieder geschafft, an dieser tollen Aktion von Mone von der Leckerbox teilzunehmen.

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Das Thema ist Länderküche: USA. Nachdem es bei mir in der Arbeit schwierig ist mit Essen aufwärmen war klar, es muss etwas kaltes her und was eignet sich da besser als ein prall gefülltes Sandwich?

New York Club Sandwich
(ergibt ein Mittagessen für 2)

New York Club Sandwich

Zutaten:
100 g Putenbrustfilet
4 Scheiben Bacon
6 Scheiben Sandwich-Toast
2 EL von deinem Lieblingsketchup
2 EL Frischkäse
2 TL Curry-Mango-Soße oder deine Lieblingsgrillsoße1/2 Avocado
1/2 Limette
ein Paar Salatblätter
Salz, Pfeffer, Chilipulver

Mittwochsbox Amerika Sandwich

1. Heize den Backofen auf 180° C Ober- Unterhitze vor. Tupfe das Putenbrustfilet trocken und reibe es mit Salz, Pfeffer und Chilipulver ein. Brate das Fleisch in wenig Öl von beiden Seiten scharf in einer ofenfesten Pfanne an und stelle die Pfanne mit dem Fleisch dann für 10 Minuten in den Ofen, bis es durch ist.

2. Dann brate den Speck an oder grille ihn unter dem Backofengrill bis er schön knusprig ist.

3. Toaste alle scheiben Sandwichtoast, bestreiche dann 2 mit Ketchup und 2 mit Frischkäse und in meinem Fall der Curry-Mango-Soße. Schneide die Avocado in dünne Scheiben und mariniere sie mit dem Saft von der ausgepressten Limette, sowie Salz und Pfeffer.

4. Dann gehts ans Sandwich stapeln. Ganz unten kommt die Scheibe Toast mit Ketchup. Dann kommt darauf das dünn aufgeschnittene Putenbrustfilet und der Speck. Als nächstes der Toast mit der Frischkäse-Soßen-Mischung. Darauf liegt die marinierte Avocado, dann ein paar Blätter Salat und die letzte Scheibe Toast als Abschluss.
Dann noch einmal diagonal durchschneiden und ab in die Box damit 🙂

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Cookies zum Thinking Day

Ich bin Pfadfinderin! Und jedes Jahr am 22. Februar feiern die Pfadfinder weltweit den Thinking Day, den Geburtstag von Robert Baden-Powell dem Gründer der Pfadfinderbewegung und seiner Frau Lady Olave, die Gründerin der Pfadfinderinnenbewegung.

„Ohne Abenteuer wäre das Leben schrecklich langweilig.“
Lord Robert Baden-Powell

Vielleicht fallen euch jetzt die netten kleinen Mädchen aus den amerikanischen Filmen ein, die von Tür zu Tür laufen und Kekse verkaufen oder ihr denkt an Fähnchen Fieselschweif,… Das sind Klischees, mit denen man immer wieder konfrontiert wird. Aber Pfadfinder in sein ist mehr als Abenteuer auf Zeltlagern erleben und mit Kompass und Karte durch den Wald zu stapfen.
Pfadfinder(in) sein, das ist keine Rolle, die man einnimmt, sobald man sein Halstuch angezogen sein, es sind vielmehr Werte, die im Leben und Handeln im Alltag spürbar werden sollen. Verantwortung für seine Umwelt und die Natur, Mitglied einer internationalen Gemeinschaft sein, unabhängig von Grenzen, Religionszugehörigkeit und gesellschaftlichen Schichten, verbunden durch die Freude an der Sache. Die Großen übernehmen Verantwortung für die Kleinen. Gemeinsam Abenteuer erleben, politisch aktiv sein und sich einbringen, und natürlich auch „back to the roots“, gemeinsam draußen unterwegs sein.
Und am Thinking Day sollen all dies auch sichtbar werden, indem man im Alltag mit dem Halstuch unterwegs ist und sich „outet“.

Ich mache das sehr gerne, nachdem die Pfadfinderinnen ein fester Bestandteil in meinem Leben sind und das seit 20(!) Jahren und ich mir sicher bin, ohne die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, wäre ich heute nicht die, die ich bin. Und nachdem dieser Blog auch zu meinem Alltag gehört, ist es mir wichtig, auch hier heute als Pfadfinderin sichtbar zu sein. Und um es wie die amerikanischen Girl Guides zu machen, habe ich heute Kekse für euch, damit ihr gemeinsam mit mir und allen Pfadfindern und Pfadfinderinnen den Thinking Day feiern könnt.

„Versucht die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt“
Lord Robert Baden-Powell

Schoko-Macadamia-Cookies

Schoko-Macadamia-Cookies
(ergibt ca. 15 Stück)

Zutaten:
150 g Zartbitterschokolade
125 g weiche Butter
150 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
200g Mehl
1 TL Backpulver1 EL Kakao
125 g gesalzene Macadamias

Schokocookies mit Macadamia

1. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Schmelze die Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad. Währenddessen kannst du die Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse rühren und dann das Ei unterrühren. Mische in einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und Kakao. Hacke die Macadamias grob klein.

2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gib sie zur Zucker-Butter-Ei-Masse, verrühre sie gut und gib dann das Mehl gemisch hinzu und rühre es ebenfalls unter.

3. Rühre zuletzt noch die Madcadamia-Nüsse unter. Setze dann kleine Teig-Häufchen mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bei mir passen ca. 6 Cookies auf ein Blech), drücke sie bereits ein wenig flach und backe sie für ca. 10 Minuten. Danach noch ein wenig auf dem Blech auskühlen lassen und gleich noch im warmen Zustand den ersten probieren. Mmmhhhhh….

Viel Spaß mit dem Rezept und Gut Pfad!

 

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Ende Januar erschien schon im dritten Jahr in Folge eine wunderbare Ausgabe der Lecker Bakery. Und natürlich ist sie ganz selbstverständlich in mein Bücherregal eingezogen.

Und genauso wie die Lecker Bakery mittlerweile fast schon zur Tradition geworden ist, ist die Aktion „Wer backt mit?“, die Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche nach dem Erscheinen einer neuen Ausgabe veranstaltet. Und die Auswahl ist garnicht so einfach, denn es sind mal wieder viele leckere Rezepte darin. Meine erste Wahl fiel auf ein sehr fruchtiges Rezept für einen Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen, der frisch und warm aus dem Ofen genauso gut schmeckt wie am zweiten Tag.

Obst-Streuselkuchen

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt und dazu gab es bei uns für den Frische-Kick einen Honig-Quark, der den Kuchen wunderbar abgerundet hat.

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen
(für eine Springform mit 24-26cm Durchmesser)

Zutaten:
225 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
60 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl
60 g kernige Haferflocken
50 g brauner Zucker
40 g Mandelblättchen
150 g TK-Blaubeeren
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
2 EL Gelierzucker

Apfel-Heidelbeer-Knusperkuchen

1. Rühre 125 g Butter gemeinsam mit 50 g Zucker und dem Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einer fluffigen Masse. Gib dann die gemahlenen Mandeln und 200g Mehl dazu, rühre es kurz unter und knete dann einen geschmeidigen Teig daraus. Stelle den Mürbteig für mindestens eine Stunde kühl.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Obstfüllung vorbereiten. Lasse die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen. Schäle die Äpfel und schneide sie in 1-2 cm große Stücke. Gib die Apfelstückchen zusammen mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf und lasse sie 5 Min bei voller Hitze unter mehrmaligem Umrühren köcheln. Dann die Äpfel auskühlen lassen.

3. Für die Knusperkruste stellst du Streusel aus 100 g Butter, 50 g Mehl, braunem Zucker, Haferflocken und den Mandelblättchen her. Hierzu lässt du die Butter schmelzen, vermischst in einer Schüssel Mehl, braunen Zucker und Haferflocken und rührst die flüssige Butter darunter. Zum Schluss fügst du noch die Mandelblättchen hinzu.

4. Dann kannst du den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen, den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, gleichmäßig ausrollen und damit eine (gefettete) Spring- oder Tarteform auskleiden. Der Mürbteig-Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Gib dann ein Blatt Backpapier darauf und fülle die Form zum Blindbacken mit getrockneten Hülsenfrüchten. Backe den Teig so für 15 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Teig weitere 10 Minuten bis er goldbraun ist.

5. Vermische dann die abgekühlten Äpfel mit den Heidelbeeren und dem Gelierzucker und gib die Füllung auf den Mürbteig-Boden. Verteile dann die Streusel für die Knusperkruste gleichmäßig auf der Füllung und backe den Kuchen weitere 30 Minuten.

Mir hat er gleich aus dem Ofen noch warm gut geschmeckt. Dazu gab es, wie oben bereits geschrieben, einen Honig-Quark. Hierzu habe ich 250g Quark mit 3 EL Joghurt und 2 TL Honig verrührt.

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Sonntagssüß, dafür ist dieser Kuchen wunderbar. Aufs Sofa gekuschelt mit einem Tee und dazu Warmes Obst mit Knusper, was gibt es schöneres!

Fruchtiger Knusüer-Streusel-Kuchen

Chicorée-Tarte

Zugegeben, das Gemüse-Regal beim regionalen Gemüseladen war schonmal üppiger gefüllt, aber das hat der Winter wohl so an sich. Und Wintergemüse finde ich auch nicht minder lecker wie das saisonale Gemüse der anderen Jahreszeiten. Nur mit Chicorée wusste ich bisher nicht viel anzufangen, mir hat wohl das richtige Rezept gefehlt. Nachdem ich die letzte Zeit immer wieder vor der Kiste mit dem Chicorée stand und leider nicht wusste, was ich damit anstellen sollte, war ich richtig froh, als ich im aktuellen Servus-Magazin (Ausgabe 2/2014) das Rezept für die Chicorée-Tarte entdeckt habe.Und beim nächsten Besuch im Gemüseladen sind dann gleich ein paar hüsche kleine Chicorées in den Einkaufskorb gewandert um sich zu Hause in dieser leckeren Tarte zu beweisen. Und es ist ihnen gelungen! Meine Chicorée-Hemmschwelle wurde gesenkt und den gibt es ab jetzt wohl öfters mal.

Vielleicht habt Ihr noch ein Rezept, dass Ihr mir empfehlen könnt? Lasst mal hören!

Jetzt stelle ich euch hier aber erstmal die leckere Tarte mit Mürbteig-Boden vor.

Chicoree-Tarte

Chicorée-Tarte
(für eine Form mit 24cm Durchmesser)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 TL Salz
125g kalte Butter
1 Ei

4-5 Chicorée300ml Orangensaft
1 TL brauner Zucker
250g Creme fraîche
2 Eier
2 Eigelb
1 EL gehackte Kräuter (ich hab TK-Gartenkräuter genommen)
60g Blauschimmelkäse
Salz, Pfeffer
trockene Hülsenfrüchte zum Blindbacken

1. Gib das Mehl zusammen mit dem Salz, der Butter in kleinen Stückchen und dem Ei in eine Schüssel und verknete sie rasch zu einem Mürbteig und stelle diesen mindestens 30 Minuten kühl.

2. Heize dann den Backofen auf 200° C Umluft vor. Rolle den Mürbteig gleichmäßig aus, der Teig sollte ca. einen Durchmesser von 30cm haben. Kleide dann damit eine gefettete Form aus, steche den Teig mehrmals ein, decke ihn mit Backpapier ab und gib die trockenen Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf. Backe den Teig dann für 15 Minuten, nimm dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier heraus und backe den Teig wür weitere 5 Minuten. Nimm die Form dann auf den Ofen, reduziere die Temperatur auf 170° C und lass den Teig auskühlen.

3. Wasche den Chicorée und steche ihn mehrmals ein (ich hab hierzu den „Kartoffel-Piekser“ genommen). Lasse den Chicorée dann im Ganzen in dem Orangensaft und braunen Zucker zugedeckt für 10 Minuten schmoren und im Anschluss etwas auskühlen.

4. Verrühre die Creme fraîche mit den Eiern, dem Eigelb und den Kräutern und würze die Masse mit Salz und Pfeffer.

5. Halbiere den Chicorée längs und entferne den Strunk. Gib dann die Creme auf den gebackenen Teig und verteile die Chicorée-Hälften darauf. Backe die Tarte dann für ca. 20 Minuten, gib dann den Blauschimmelkäse in kleinen Stückchen darauf und backe sie für weitere ca. 10 Minuten.

Und schon ist sie fertig. Zugegeben, für ein schnelles Abendessen unter der Woche nach der Arbeit ist das Rezept nicht so geeignet, weil es doch ein bisschen braucht, bis die Tarte fertig ist. Aber man könnte auch gut schon am Vortag vorarbeiten und den Mürbteig ggf. schon backen und die Creme anrühren. Dann sind es nur noch ein paar Arbeitsschritte 🙂

 

Rezension: Myriams Kuchen, Tartes & Co.

Von Myriam Zumbühl habe ich das erste Mal im Fernsehen gehört bzw. gesehen, als ich beim durchzappen bei Ihrer Sendung „Myriam und die Meisterbäcker“ hängengeblieben bin. In den Folgen hat sie bei Sprüngli einen wundervollen Schokoladenkuchen gebacken und zusammen mit Christine Ferber einen tollen Hefe-Gugelhupf. Und ich war sofort hin und weg.

Als ich dann mitbekommen habe, dass sie im AT-Verlag ein Buch veröffentlicht hat, war klar: Das muss ich haben!

9783038007456

Und ich wurde nicht enttäuscht:  Das Buch enthält sowohl süße, als auch herzhafte Back-Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Die Französische Apfel-Tarte (klick) und Cream-Cheese-Brownies habe ich bereits ausprobiert und beide haben mich überzeugt.

Die Rezepte sind bodenständig und ohne viele Schnörksel, unaufgeregt, aber nicht langweilig. Rezepte, die man gerne mit lieben Menschen an einer großen Kaffeetafel teilen möchte und die ein wohliges Gefühl auslösen. Bei vielen Rezepten gibt es auch noch einen Einleitungstext, in dem auf die Herkunft des Rezeptes eingegangen wird und/oder Appetit darauf gemacht wird.

Begleitend dazu gibt es zu jedem Rezept ein Bild. Auch diese unterstützen das wohlige Gefühl, das die Rezepte auslösen und man kann sich gut vorstellen, dass das Essen so auf dem Tisch einer großen Familie steht und alle gespannt darauf warten, dass das Gebäck angeschnitten wird.

Aufgeteilt ist das Buch in die vier Jahreszeiten. In jedem Kapitel sind, neben immerwährenden Rezepten, wie zum Beispiel den oben bereits genannten Cream-Cheese-Brownies, auch  Rezepte mit saisonalem Obst oder Gemüse zu finden. Mir persönlich sagt diese Aufteilung sehr zu, nachdem ich versuche, soweit wie möglich nur saisonales Obst und Gemüse zu verwenden.

Zu kritisieren habe ich an dem Buch nur Kleinigkeiten: Ich mag es, wenn bei der Backofen-Temperatur dabei steht, ob es Ober-Unterhitze oder Umluft ist, das findet man in diesem Buch leider nicht.
Und vor allem bei herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel der Lauch-Calzone, vermisse ich die Angabe, für welche Menge das Rezept ausreicht. Erst auf den zweiten Blick, wenn man dann im Rezept-Text liest, kann man erkennen und abschätzen, für wie viel Personen das Rezept ausreicht.

Insgesamt überwiegen aber auf jeden Fall der positive Eindruck und die leckeren Rezepte, die ich daraus ausprobiert habe. Ich freue mich schon darauf, dass es Frühling und Sommer wird und ich dann auch noch die Rezepte aus diesen Kapiteln nachbacken kann.

Das Buch ist im AT-Verlag erschienen unter dem Titel: Myriams Kuchen, Tartes & Co.
ISBN: 978-3-03800-745-6

Ich danke dem AT-Verlag für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars, meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Französische Apfel-Tarte

Unser heutiges Sonntagssüß war schnell gemacht, suuuper lecker, knusprig, fruchtig und genauso schnell, wie es gebacken war, war es auch schon wieder verputzt 🙂 Das wird es jetzt öfters geben!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Myriams Kuchen, Tartes& Co.“ von Myriam Zumbühl, erschienen im AT-Verlag, welches ich euch am Mittwoch hier auf dem Blog noch genauer vorstellen werde.

Heute gibt es erstmal das Rezept für euch, welches ich im Großen und Ganzen genauso aus dem Buch übernommen habe. Nur bei der Wahl des Blätterteigs habe ich mich für die Vollkorn-Variante entschieden, die mir fast ein bisschen besser schmeckt als der „normale“ Blätterteig. (Vollkorn-Blätterteig gibt es übrigens tiefgefroren in den meisten Biomärkten.)

Apfeltarte mit Blätterteig

Französische Apfel-Tarte

Zutaten:
300g Blätterteig (in meinem Fall Vollkorn)
2-3 EL Apfelmus (meines war mit Vanille verfeinert)
1 Ei
etwas Milch
4 Äpfel
5 TL Quitten-Gelee

Französische Apfel-Tarte

1. Lasse den Blätterteig ggf. auftauen und rolle ihn anschließend rund aus mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. (Achtung: Blätterteig nie verkneten, sonst zerstörst du die einzelnen Schichten und er geht nicht mehr so blättrig auf.)

2. Gib den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ritze den Blätterteig mit einem Abstand von 1 cm zum Rand rundum ein (dabei nicht bis unten durchschneiden!). Bestreiche dann den Rand mit dem Ei, das mit etwas Milch verquirlt wurde, und die Mitte der Tarte mit dem Apfelmus.

3. Heize den Backofen auf 180° C (Umluft) vor und kümmere dich dann um die Äpfel. Hierzu die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden und diese dachziegelartig auf den Blätterteig legen. Am sinnvollsten ist es hierbei, wenn du mit der äußersten Reihe beginnst und dich nach innen vorarbeitest.

4. Lass die Tarte dann für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Währenddessen kannst du das Quitten-Gelee mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen und wenn die Tarte fertig gebacken und der Boden schön knusprig ist, das noch warme Gelee über die Äpfel verteilen.

Wenn du es ein bisschen weniger süß magst, kannst du auch bei der Menge des Quitten-Gelees noch einmal etwas einsparen, ich fand es genau richtig so. Geschmacklich hat es mich an die Apfeltaschen vom Bäcker erinnert, die ich auch sehr gern mag 🙂 Und evtl. könnte ich mir zu einem ofenwarmen Stückchen der Tarte auch noch eine Kugel Vanilleeis gut vorstellen.

Französischer Apfelkuchen