Dinkel-Zimtschnecken

Zum neuen Jahr hat Tastesheriff Claretti zur Aktion „Ich backs mir“ aufgerufen, das erste Thema sind Zimtschnecken und es sind wirklich schon wahnsinnig viele leckere Rezepte und Zimtschnecken-Varianten zusammengekommen.

Bei mir kamen auch Zimtschnecken auf den Tisch, in einer Variation mit Dinkel-Mehl und mit einem Hauch von Pudding-Füllung. Dadurch sind sie wunderbar saftig geblieben, ich glaub, das mache ich jetzt öfter!

Zimt-Pudding-Schnecken

Dinkel-Zimtschnecken

Zutaten:
300g Dinkel-Mehl (Type 630)
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
1 Prise Salz
150ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 Ei

für die Füllung:
200ml Milch
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1/2 Pck Sahne-Puddingpulver
30g Butter

Zimtschnecken

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und brösel die Hefe hinein. Dann den Zucker auf die Hefe und mit der lauwarmen Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und ein paar Minuten gehen lassen, bis sich Luftblasen bilden.

2. Dann Puddingpulver, Salz, die restliche Milch, Butter und das Ei dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn er zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl zugeben. Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und dort mindestens 45 Minuten lang gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

3. Für die Füllung kochst du einen Pudding aus dem halben Päckchen Puddingpulver, 200ml Milch, 3EL Zucker und dem Zimt (die Anleitung dafür findest du auf der Rückseite des Pudding-Päckchens). Wenn der Pudding etwas abgekühlt ist, rühre die Butter unter den Pudding.

4. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor, und belege ein Blech mit Backpapier oder fette eine Springform oder ähnliches mit Butter ein.

5. Knete den Hefeteig noch einmal kräftig durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen, das ganze von der Längsseite her aufrollen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann auf das Backblech oder in die Form legen und im Backofen 15-20 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

6. Wenn du willst, kannst du die Schnecken dann noch mit Zuckerguss bestreichen (dazu kam es bei uns garnicht mehr, so schnell waren die süßen Schneckchen verputzt).

Zimtschnecken-Liebe

Wintersalat mit Baby-Spinat

Salat geht immer, auch im Winter! Und Granatapfel gehört gerade zu meinen Lieblingen, vorallem zum Frühstück mit Naturjoghurt *schwärm*

Aber zurück zum Salat: Auf dem Stadtmarkt hat mich der Baby-Spinat und eine Wildkräutermischung angelacht und so sind beide in meinen Kob gewandert, dazu noch 2 Orangen und ein paar Frühlingszwiebeln. Zu Hause hat auf die bunte Obst-Gemüse-Kombo noch ein Büffelkäse im Kühlschrank gewartet und schon gings los, alle haben sich in einer Schüssel getroffen, dazu noch ein leckeres Salatsößchen und rasch auf den Tisch 🙂

Salat mit Orangen

Zutaten für 2 Personen:
ca. 3 Hände voll Baby-Spinat (ich habs nicht abgewogen…)
1 Hand voll Wildkräuter
2 Orangen
3 Frühlingszwiebeln
1/4 Granatapfel
30 ml Olivenöl (meins hat ein Orangen-Aroma)
30 ml Cranberry-Balsam-Essig
1 TL Dijonsenf
Salz, Pfeffer, Gewürze nach Wunsch und Belieben+

Babyspinat Salat

1. Wasche den Babyspinat und die Wildkräuter, filetiere die Orangen, schneide die Fühlingszwiebeln in kleine Ringchen und löse beim Granatapfel die Kerne aus. Dann mische alles in einer großen Schüssel.

2. Für die Soße Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer und Gewürze vermischen und zum Salat geben.

3. Und schon ists fertig! Gut dazu würden sicherlich noch ein paar Walnüsse passen, die wurden bei uns allergiebedingt allerdings weggelassen.

Wintersalat

Ofengemüse nach Ottolenghi

Ich bin total verliebt in die Bücher und Rezepte von Yotam Ottolenghi. In den letzten Monaten ist zuerst „Genussvoll vegetarisch“ und zu Weihnachten auch noch „Jerusalem“ hier eingezogen und ich blättere in beiden regelmäßig und hab auch schon das ein oder andere ausprobiert.

Zeigen möchte ich euch heute das Ofengemüse aus Genussvoll vegetarisch, in meiner Version. Ein super einfaches Rezept, das zwar einige Zeit im Ofen braucht, sich für mich aber trotzdem für ein gutes Abendessen nach der Arbeit eignet. Heimkommen, Gemüse schnibbeln, ab in den Ofen, ein bisschen Hausarbeit erledigen und dann den Abend mit dem Essen ausklingen lassen. 🙂

SchmorgemüseZutaten für 2 Portionen:
2 Pastinaken
1 rote Zwiebel
1 Knolle frischer Knoblauch
60 ml Olivenöl
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer
1 große Süßkartoffel
1 Bio-Zitrone
1 Hand voll Cocktailtomaten
2 El Kapern
1/2 TL Ahornsirup
1/2 TL Dijonsenf
2 EL Olivenöl

Ofengemüse

1. Heize den Backofen auf 180°C vor. Schäle die Pastinaken und schneide sie in ca. 5 cm lange Stifte. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und achteln. Wasche den Knoblauch und schneide sie einmal quer durch. Gib alles zusammen in eine ofenfeste Form und vermische es mit 60 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin. Gib das ganze für 20 Minuten in den Backofen.

2. Währenddessen kannst du die Süßkartoffel waschen und in Spalten schneiden. Halbiere die Zitrone, schneide eine Hälfte davon ebenfalls in Spalten, die andere Hälfte wird ausgepresst. Wasche und halbiere die Cocktailtomaten und lege sie erstmal zur Seite.
Gib nach den 20 Minuten die Süßkartoffel-Spalten zum Gemüse im Ofen, vermische es gut und verteile die Zitronenspalten obendrauf. Lasse das Gemüse für weitere 45 Minuten im Ofen.

3. Wenn die Küchenuhr erneut klingelt, mische die Cocktailtomaten unter das Gemüse und lass es nochmal für 10 Minuten im Ofen rösten.
In dieser Zeit kannst du die Vinaigrette zubereiten. Hierzu den Zitronensaft, den zu aus der einen Zitronenhälfte ausgepresst hast, mit dem Ahornsirup, Dijonsenf, 2 EL Olivenöl, Salz und kleingeschnittenen Kapern vermischen.

4. Wenn das Gemüse fertig ist, aus dem Ofen nehmen, die Zitronenspalten entfernen und sofort mit der Vinaigrette übergießen, durchmischen und servieren.

Dazu passt gut ein Dip aus Joghurt mit Tahin (Sesammus). Das süßliche des Tahin passt gut zur zitronigen Vinaigrette auf dem Gemüse. 🙂

Blogg den Suchbegriff: „Matschiger Marmorkuchen“

Wenn man in der Blogstatistik bei den Suchbegriffen ein bisschen nachliest, findet man immer wieder interessante Begriffe… das haben sich auch Kitty Wu und Steffen von Feed me up before you go-go gedacht und anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags zum Event „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen.

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Viele tolle Beiträge kann man auf ihrem Pinterest-Board schon begutachten und über manchen Suchbegriff kräftig schmunzeln.

Als ich bei mir mal ein bisschen in den Suchbegriffen geschmökert habe, bin ich relativ häufig über die Suche nach einem „Matschigen Marmorkuchen“ gestoßen. Marmorkuchen hat es bei mir zwar schon zweimal gegeben (hier und hier), matschig war allerdings keiner davon. Dafür ist mir sofort ein Mississippi Mud Pie eingefallen und die Idee war geboren, einen marmorierten Mud Pie zu backen. Wenn ihr jetzt weiter unten das Foto sehen werdet, fällt euch bestimmt gleich auf, dass da rein garnichts marmoriert ist. Daran bin allerdings nicht ich schuld, sondern der Kuchen ganz allein 😉 Ich hatte mir das toll vorgestellt, für die Füllung zweierlei Cremes vorbereitet, die ich dann schön abwechselnd in die Form gegeben habe um ein schön gestreiftes Muster zu bekommen. Dann schnell in den Ofen, auf die gestreifte Oberfläche zum Schluss das Topping obendrauf und beim anschneiden kam dann die Überraschung: Die Füllung war schön gleichmäßig braun… und mein Gesicht im ersten Moment ziemlich lang. Als wir den Kuchen dann aber auf den Tellern hatte und den ersten Bissen probiert haben war klar: Der absolute Hammer!!! Und deswegen präsentiere ich euch heute trotzdem hier das Rezept (den Schritt mit den 2 Cremes für die Füllung und dem abwechselnd in die Form geben lass ich aber weg…).

 

Mud Pie

Mississippi Mud Pie
(ergibt eine 18cm Springform)

Zutaten für den Teig:
100g Mehl
12g Kakao
25g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter
1 Schuss kalten Espresso

Zutaten für die Füllung:
150g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Zucker
75g Butter
2 Eier
1 TL Zuckerrübensirup
150g Schlagsahne
15g Kakao
40g weiße Schokolade oder Kuvertüre
40g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre

Zutaten für das Topping:
90g Zartbitterkuvertüre
80g Schlagsahne

Matschiger Marmorkuchen MudPie

1. Für den Teig: Mische Mehl, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in einer Schüssel und knete die Butter und einen Schuss kalten Espresso (nimm zuerst wenig, besser noch einmal nachschenken) ein zu einem geschmeidigen Mürbteig. Dann den Teig für ca. eine halbe Stunde kühl stellen.

2. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor, rolle den Mürbteig gleichmäßig aus und kleide damit eine 18cm Springform aus. Dann musst du den Teig für ca. 15 Minuten blindbacken. Hierzu deckst du den Teig mit einer Schicht Backpapier ab und beschwerst es mit getrockneten Hülsenfrüchten.

3. Währenddessen die Füllung zubereiten: Schmelze die Schokolade langsam über dem Wasserbad. Während das passiert, kannst du die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig rühren und dann die Eier nach und nach dazu geben. Als Nächstes den Zuckerrübensirup, Schlagsahne und Kakaopulver unterrühren und ganz zum Schluss die geschmolzene Schokolade unter Rühren zu der Masse geben.

4. Wenn der Boden fertig gebacken ist, die Füllung drauf geben und zusammen noch einmal für ca. 35 Minuten backen (die Füllung bleibt dabei weich und wird erst im Kühlschrank fest). Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Zum Schluss, nach dem Abkühlen, kommt das Topping obendrauf. Dazu erneut Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Die Sahne leicht steif schlagen und unter die abgekühlte Schokolade heben. Das Topping auf den Kuchen geben und zum Beispiel mit weißen Schokoladensplittern verzieren.

Patchwork-Babydecke

So, das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gerutscht und wünsche euch ein erfolgreiches, wundervolles Jahr 2014!

Patchwork-Decke dreiecke

Wenn ich mich zurück an 2013 erinnere, dann war das das erste Jahr, in dem es im Freundeskreis Nachwuchs gegeben hat. Und damit dem Nachwuchs auch in der kalten Jahreszeit schön warm ist, habe ich als Willkommensgeschenk eine Patchwork-Babydecke genäht. Die wundervollen Stoffe dafür habe ich hier gekauft.

Patchwork-Babydecke

Die Dreiecke sind jeweils 11,5cm breit und 13,5cm hoch, so dass man für eine 1m lange Reihe 20 Stück braucht und für eine Decke mit 1m x 0,84m 140 Stück. Mit einer Schablone ging das Dreiecke schneiden ganz schnell und dann ging es zunächst ans Reihen nähen und zum Abschluss wirds noch einmal ein bisschen knifflig, dass sich die Spitzen der Dreiecke der verschiedenen Reihen nach dem zusammennähen treffen. Und dann noch eine flauschige Rückseite drangenäht (bei mir ist das ein Sweatshirt-Stoff mit der linken Seite außen) und zum Schluss gequiltet und fertig ists 🙂