Augsburger Zwetschgendatschi

Unter dem Motto „Genuss aus Bayerisch-Schwaben“ läuft diese Woche die Themenwoche von Julia & Nicole und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Nachdem es am Montag Schwäbische Kässpätzle, am Dienstag Bayerisch Creme und gestern Maultaschen gab, bin ich heute dran.

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Und was wäre da naheliegender als derZwetschgenkuchen aus der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt, die liebevoll auch Datschiburg genannt wird? Und nachdem ich eh eine Freundin von Klassikern bin, freu ich mich, euch hier mein Datschi-Rezept zu präsentieren:

 

Augsburger Zwetschgendatschi

Augsburger Zwetschgendatschi
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
400g Mehl
100g Zucker
1 Würfel Hefe
125ml Milch
1 Ei
80 g Butteretwas Zimt
1,5kg Zwetschgen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde. In die Mulde bröselst du dann die Hefe, gibst den Zucker dazu und gießt das ganze mit der lauwarmen Milch auf. Während die Hefe bereits beginnt zu gehen, verrührst du in einer kleinen Schüssel das Ei mit der weichen Butter und gibst etwas Zimt dazu.

2. Dann beginnst du, die Hefe-Mehl-Masse zu kneten und gibst nach einer weile, wenn die Masse zu trocken wird, die Ei-Butter-Mischung dazu und knetest es zu einem geschmeidigen Teig. Sollte er zu klebrig sein, gib einfach noch etwas Mehl dazu. Dann lässt du den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen.

3. In der Zwischenzeit kannst du die Zwetschgen vorbereiten. Ich schneide dazu immer 2 Hälften und schneide diese jeweils in der Hälfte nochmal ein, so dass du am Schluss lauter Viertel hast.

4. Wenn der Teig fertig gegangen ist, heize den Backofen auf 1800°C Umluft vor, knete den Teig nochmal durch und rolle ihn in Blechgröße aus. Gib dann die Zwetschgen in dichten Reihen auf den Teig und datsche (drücke) sie schön fest.

5.  Backe den Datschi auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten und lass ihn vor dem Servieren etwas auskühlen.

Zwetschgenkuchen

Mir persönlich schmeckt er am besten lauwarm und dick mit Zucker und Zimt bestreut. Und erinnert mich an Sommer im Garten meiner Großeltern. Denn da gehörte er einfach dazu! Entweder frisch, oder aufgetaut, denn Zwetschgendatschi kann man auch super einfrieren und schnell wieder auftauen!

Viel Spaß und guten Appetit bei meinem Genuss aus Bayerisch-Schwaben! Und schaut die nächsten Tage doch mal bei den Anderen vorbei:

Montag: Marie von Schätze aus meiner Küche
Dienstag: Sarah von Stilküche
Mittwoch: Nina von Schokobeeri
Donnerstag: Carina von Ina Mias Allerlei
Freitag: Johanna von My tasty little beauties
Samstag: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Sonntag: Julia und Nicole von JuNi Lifestyle

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11 Kommentare

  1. Oh wie lecker, auch wenn ich aus dem Norden, sogar direkt von der Nordsee komme, da kann ich nicht widerstehen 😀

    Ganz liebe Grüße Trina ♥

    Antwort
    • Liebe Trina,
      Zwetschgendatschi geht immer und überall!
      Ich schicke dir viele Grüße und ein virtuelles Stückchen aus Bayerisch-Schwaben 🙂

      Antwort
  2. Sieht wirklich seeeehr lecker aus! Yummi!
    LG, Julia & Nicole

    Antwort
  3. Mmh das sieht köstlich aus!! Gott sei Dank fängt die Zwetschgenzeit erst an, dann hab ich noch genug Zeit um das nachzubacken 😀

    Alles Liebe
    Sarah

    Antwort
    • Dankeschön! Ja, da hast du noch genug Zeit, die Natur ist dieses Jahr ja auch bei allem etwas hinterher. Das hat mich beim Zwetschgenkauf schon in Bedrängnis gebracht 😉 Und die Aussicht am Zwetschgenbaum ist dieses Jahr leider auch nicht so prickelnd…
      Liebe Grüße,
      Carina

      Antwort
  4. Liebe Ina,
    der sieht köschtlich aus 🙂
    Ich freu mich schon drauf, wenn endlich bei uns die Zwetschga reif sind!
    Viele Grüße
    Johanna

    Antwort
  5. Mhmm, Zwetschgendatschi gehört zu meinen Lieblingskuchen.
    Lecker sieht deiner aus!! 🙂
    LG

    Antwort
  6. oh wie fein! Sieht super aus und schmecken tuts bestimmt noch viel besser =)

    Antwort

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