Leicht und Lecker: Zwiebelkuchen

Hurra, es gibt wieder Federweißen im Supermarkt! Da kann ich einfach nicht widerstehen 🙂 Und was passt besser zu Federweißem, als der klassische Zwiebelkuchen? Richtig: Nix 🙂 Deswegen gab es heute Abend Zwiebelkuchen!

Außerdem möchte ich hier noch eine neue Kategorie einführen: Leicht und Lecker.Der Sommer ist gerade erst in den letzten Zügen und vor Neujahr denken wohl die wenigsten ans Abnehmen. Erst dann, wenn der Weihnachtsspeck die Hosen kneifen lässt und der Wunsch auf einen baldigen Sommer den Gedanken in Richtung Bikini gehen lässt, ist das abnehmen plötzlich wieder Thema Nummer eins in Zeitschriften, Werbung,…

Für diejenigen, die sich das ganze Jahr über immer wieder mit gesunder, leichter Ernährung beschäftigen, möchte ich hier jetzt regelmäßig Rezepte bloggen. Denn fettarmes Essen heißt nicht gleichzeitig auch geschmacksarmes oder eintöniges Essen!

Zwiebel-Kuchen

Leicht und Lecker: Zwiebelkuchen
(für eine Tarteform)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
150ml lauwarmes Wasser
1TL Salz
4 Zwiebeln
2 EL Butter
1 EL Mehl
2 Eier
100ml Rama Cremfine zum Kochen (alternativ Sahne)
Salz und Pfeffer

Schwäbischer Zwiebelkuchen

1. Mache für den Boden einen Hefeteig. Dazu gibst du das Mehl in eine Schüssel, drückst in die Mitte eine Mulde und bröselst die Hefe hinein. Dann den Zucker über die Hefe streuen und etwas von dem lauwarmen Wasser hinzu geben und an einem warmen Ort 5 Minuten gehen lassen. Dann das Salz und das restliche Wasser hinzu und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Lass den Teig dann an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Dann die Zwiebeln in der Butter in einer Pfanne glasig dünsten (nicht braun werden lassen), mit 1 EL Mehl bestäuben und das Mehl sofort unterrühren.

3. Dann den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, die Zwiebeln auskühlen lassen, den gegangenen Hefeteig durchkneten, ausrollen und eine Tarte- oder Backform damit auskleiden. Verquirle die Eier mit der Sahne (oder Sahne-Alternative), würze es ordentlich mit Salz und Pfeffer (ich hab ca. 1TL Salz genommen), gib die Zwiebeln dazu, einmal umrühren und dann auf den Hefeteig füllen.

4. Jetzt im Backofen für ca. 30 Minuten backen und dann warm servieren. Sehr lecker dazu ist natürlich der oben erwähnte Federweißer 😉 und ein grüner Salat.

Guten Appetit!

 

Sommerlicher Couscous-Avocado-Salat

Bevor ich euch das heutige Rezept vorstelle, noch kurz eine kleine Werbung in eigener Sache: Ich bin jetzt auch auf Facebook vertreten und würde mich dort sehr über eure Däumchen freuen!

Und jetzt zum heutigen Beitrag 😉
Was gibt es schöneres, als einen Abend mit Familie oder Freunden, leckeres Essen vom Grill und eine bunte Salatauswahl dazu? Für mich gerade nicht viel! Deswegen haben wir gestern Abend auch mal wieder alles übertroffen und eine riesige Tafel aufgebaut. Ich hab dazu einen orientalisch gewürzten Couscous-Avocado-Salat beigesteuert.

Couscous-Avocado Salat Titel(ergibt als Hauptspeise 3-4 Portionen)

Zutaten:
2 Landgurken
350g Couscous
400ml Gemüsebrühe
200ml Orangensaft (am besten frisch gepresst)
100ml Olivenöl
6 EL weißen Balsamico
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zucker
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
2 Avocados
2 EL Pistazien
Minze-Blättchen

 

Cous-Cous-Salat Sommer

 

1. Schäle die Gurke und hobel sie in feine Scheiben. Vermische diese dann mit reichlich Salz und lass sie 10 Minuten lang stehen. Dann die Gurken in einem Sieb abbrausen und mit den Händen vorsichtig auspressen und in die Salatschüssel geben.

2. Gib den Couscous zusammen mit der heißen Gemüsebrühe in eine Schüssel und lass ihn ca. 15 Minuten quellen. Dann mit einer Gabel auflockern, etwas abkühlen lassen und zu den Gurken geben.

3.  Für das Dressing vermischst du den Orangensaft mit Olivenöl und Balsamico, presst die Knoblauchzehen dazu und schmeckst sie mit Zucker, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel ab. (Vorsicht beim Salz, jenachdem, wie viel Salz die Gurken gezogen haben und wie gut du sie abgewaschen hast, lieber zuerst ganz wenig salzen und dann nochmal nachwürzen.)

4. Schneide die Avocados in Spalten und vermische sie sofort mit etwas Dressing, damit sie nicht braun werden. Zerstoße dann die Pisatzien in einem Mörser etwas oder hacke sie mit einem Küchenmesser.

5. Dann alles (Couscous und Gurken, Dressing, Avocados und Pistazien) miteinander vermischen, abschmecken und mit Minzeblättchen garnieren!Und schon kann die nächste Grillfeier oder ein lauer Sommerabend kommen 🙂

 

Cous-Cous Salat mit Pistazien

 

Und nachdem bei Simone diesen Monat knackige Salate für einen Sommerabend gesucht werden, reiche ich ihn bei ihrem Blogevent ein!

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Augsburger Zwetschgendatschi

Unter dem Motto „Genuss aus Bayerisch-Schwaben“ läuft diese Woche die Themenwoche von Julia & Nicole und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Nachdem es am Montag Schwäbische Kässpätzle, am Dienstag Bayerisch Creme und gestern Maultaschen gab, bin ich heute dran.

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Und was wäre da naheliegender als derZwetschgenkuchen aus der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt, die liebevoll auch Datschiburg genannt wird? Und nachdem ich eh eine Freundin von Klassikern bin, freu ich mich, euch hier mein Datschi-Rezept zu präsentieren:

 

Augsburger Zwetschgendatschi

Augsburger Zwetschgendatschi
(ergibt ein Blech)

Zutaten:
400g Mehl
100g Zucker
1 Würfel Hefe
125ml Milch
1 Ei
80 g Butteretwas Zimt
1,5kg Zwetschgen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde. In die Mulde bröselst du dann die Hefe, gibst den Zucker dazu und gießt das ganze mit der lauwarmen Milch auf. Während die Hefe bereits beginnt zu gehen, verrührst du in einer kleinen Schüssel das Ei mit der weichen Butter und gibst etwas Zimt dazu.

2. Dann beginnst du, die Hefe-Mehl-Masse zu kneten und gibst nach einer weile, wenn die Masse zu trocken wird, die Ei-Butter-Mischung dazu und knetest es zu einem geschmeidigen Teig. Sollte er zu klebrig sein, gib einfach noch etwas Mehl dazu. Dann lässt du den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen.

3. In der Zwischenzeit kannst du die Zwetschgen vorbereiten. Ich schneide dazu immer 2 Hälften und schneide diese jeweils in der Hälfte nochmal ein, so dass du am Schluss lauter Viertel hast.

4. Wenn der Teig fertig gegangen ist, heize den Backofen auf 1800°C Umluft vor, knete den Teig nochmal durch und rolle ihn in Blechgröße aus. Gib dann die Zwetschgen in dichten Reihen auf den Teig und datsche (drücke) sie schön fest.

5.  Backe den Datschi auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten und lass ihn vor dem Servieren etwas auskühlen.

Zwetschgenkuchen

Mir persönlich schmeckt er am besten lauwarm und dick mit Zucker und Zimt bestreut. Und erinnert mich an Sommer im Garten meiner Großeltern. Denn da gehörte er einfach dazu! Entweder frisch, oder aufgetaut, denn Zwetschgendatschi kann man auch super einfrieren und schnell wieder auftauen!

Viel Spaß und guten Appetit bei meinem Genuss aus Bayerisch-Schwaben! Und schaut die nächsten Tage doch mal bei den Anderen vorbei:

Montag: Marie von Schätze aus meiner Küche
Dienstag: Sarah von Stilküche
Mittwoch: Nina von Schokobeeri
Donnerstag: Carina von Ina Mias Allerlei
Freitag: Johanna von My tasty little beauties
Samstag: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Sonntag: Julia und Nicole von JuNi Lifestyle