5. Dezember: Weihnachten Schicht für Schicht – Baumlebkuchen

Heute freue ich mich, hier eine wunderbare Gastbloggerin begrüßen zu dürfen. Die liebe Dani, die heute nicht nur auf meinem Blog, sondern auch im real life auf einen Kaffee bei mir zu Gast ist 🙂

5. Dezember

Mein Name ist Dani und auf meinem Blog „minzzucker“ findet Ihr eine buntes Best-of aus den Rezepten, die es immer wieder auf unseren Esstisch schaffen. Neben meinen salzigen Lieblingsgerichten gibt es dort große und kleine Kuchen für alle Naschkatzen, denn mein größtes Hobby ist das Backen. Ich unterhalte mich gern stundenlang über Hefeteig und ernte dafür meist Kopfschütteln. Zum Glück gibt es im Internet genauso Backverrückte wie mich und zum noch größeren Glück kann ich auf „minzzucker“ meine Lieblingsrezepte mit allen Küchenfeen des Internets teilen!

Als Carina mich vor einigen Wochen gefragt hat, ob ich einen Gastbeitrag für ihren Blog-Adventskalender schreiben will, habe ich deshalb natürlich schnell und ganz laut „ja“ gerufen. Schließlich ist es mir eine große Ehre einen Gastbeitrag zu schreiben und auf diesem Blog ganz besonders. Aus dem „echten Leben“ weiß ich nämlich, dass Carina eine begnadete Köchin ist, die selbst auf einem Gaskocher und mit einer sehr begrenzten Zutatenauswahl köstliche Gerichte zaubert.

marzipanbaumkuchen

Deshalb wollte ich für ein besonders tolles Rezept für den Kalender, habe Bücher und Zeitschriften gewälzt und bin am Ende einfach bei meinem persönlichen Liebling aus der Weihnachtsbäckerei gelandet: Baumlebkuchen. Die müssen seit Jahren auf unseren Plätzchenteller, weil sie schön aussehen, toll schmecken und mal eine etwas andere Lebkuchenvariante sind. Außerdem sind sie nach ein bisschen Rumstehen in der Plätzchendose auch noch saftig.

Zutaten für ein tiefes Backblech:

Für den Teig:lebkuchen
150 g Marzipan
50 ml Milch
200 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 EL Lebkuchengewürz
1 Msp gemahlene Vanille
2 Prisen Salz
6 Eier
100 g Zucker
90 g Mehl
80 g Speisestärke

Zum Überziehen:
200 g Aprikosenkonfitüre
400 g Zartbitter-Kuvertüre
50 g Marzipan
etwas Puderzucker
Lebensmittelfarbe

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 250 °C Oberhitze vorheizen. Das Blech mit Backpapier belegen.
  2. Milch und Marzipan in einen kleinen Topf geben und erwärmen, bis es sich zu einer gleichmäßigen Crème verrühren lässt.
  3. Butter, Puderzucker, Salz, Vanille und Lebkuchengewürz schaumig rühren.
  4. Eier trennen. Die Eigelbe einzeln zur Buttermischung geben und gut verrühren.
  5. Marzipanmilch unterrühren.
  6. Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Gegen Ende den Zucker nach und nach unterrühren.
  7. Mehl und Stärke mischen.
  8. Eischnee und Mehlmischung in je zwei Portionen abwechselnd unter den Teig heben.
  9. Eine hauchdünne Teigschicht auf das Blech streichen.
  10. Im Backofen einige Minuten auf der oberen Schiene backen, bis die Teigschicht goldbraun gebacken ist. Je nach Backofen dauert das 1 bis 5 Minuten.
  11. Blech aus dem Ofen nehmen und eine weitere hauchdünne Schicht Teig aufstreichen. Wieder backen. So Schicht für Schicht backen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  12. Nach der letzten Schicht die Temperatur auf 160 °C und Ober- Unterhitze stellen. Den Lebkuchen mit Alufolie abdecken und 5 Minuten backen.
  13. Abkühlen lassen, dann in Dreiecke schneiden.
  14. Die Aprikosenkonfitüre erwärmen und die Baumlebkuchen damit einstreichen.
  15. Anschließend die Kuvertüre schmelzen und die Lebkuchen überziehen.
  16. Marzipan und etwas Puderzucker verkneten und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Das Marzipan ausrollen und kleine Herzen und Sterne ausstechen. Die Lebkuchen damit verzieren.

lebuchen2

herzlebkuchen

baumkuchen

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4 Kommentare

  1. Reblogged this on minzzucker und kommentierte:
    Huiuiui, heute bin ich zum ersten Mal Gastbloggerin! Ich finde das ganz schön spannend und möchte Euch bei dieser Gelegenheit Carinas Blog „Leckerschmeckerzuckerbäcker“ unbedingt empfehlen. Ihre Rezepte sehen nicht nur auf den Fotos schön aus, sie schmecken auch. Versprochen! Ich konnte einige ihrer köstlichen Plätzchen heute Nachmittag probieren.
    Viel Spaß beim Schmökern und herzliche Grüße,
    Dani

    Antwort
  2. Baumkuchen sieht im Anschnitt immer so toll aus, und Deiner ist wirklich ein Prachtstueck 🙂 Braucht man fuer Baumkuchen eigentlich zwingend einen Umluftherd bzw. Grillfunktion, oder wuerde mein 0815-Herd reichen?

    liebe Gruesse,
    Persis

    Antwort
  3. Ich habe auch nur einen 0815-Herd und backe die Baumkuchen bei sehr hoher Oberhitze. Das geht genauso. Die Backzeit muss man dann halt im Auge behalten, indem man (zumindest bei den ersten Schichten) einfach öfter mal in den Ofen schaut.
    Herzliche Grüße,
    Dani

    Antwort
  4. Die sind dir sensationell gelungen. Ich hätte gern ein „Eckchen“ ab 🙂

    Antwort

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