Picknick is on my mind – Rotweinkuchen im Glas

Diese Woche läuft ja die große Tausch-Sause von Post aus meiner Küche und auch ich bin wieder mit dabei 🙂
Was meine Tauschpartnerin Steffi von mir bekommt, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Aber angestiftet vom Thema, dreht sich gerade bei mir so einiges ums Picknick und so habe ich kurzerhand für ein Zeltlager diese netten Kuchen im Glas gezaubert, die man – wenn man nicht gerade im Zelt schläft – sogar in der Handtasche prima überall mit hin nehmen kann, ein spontanes Picknick veranstalten kann, oder natürlich im Vorratsschrank für spontanen Kuchenhunger Kaffeebesuch aufbewahren kann.

Gemacht sind sie mal wieder ganz fix und unkompliziert!

Rotweinkuchen im Glas
(ergibt 4 Gläser mit je 350ml)

Zutaten:
200g Butter
200g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillezucker
3/4 TL Zimt
3/4 TL Kakaopulver
200g Mehl
1 TL Backpulver
100ml Rotwein
100g gehackte Schokolade (od. Schokostreusel)

1. Heize den Backofen auf 170° C Umluft vor, fette die Einmachgläser und mehle sie.

2. Rühre die Butter schaumig und gib den Zucker und die Eier nach und nach dazu.

3. Wenn die Masse schön schaumig ist, gib den Zimt, Kakao und Vanillezucker dazu. In einer anderen Schüssel kannst du bereits Mehl und Backpulver mischen und dann, im Wechsel mit dem Rotwein, unter den Teig rühren.

4. Zum Schluss noch schnell die gehackte Schokolade unterrühren und dann den Teig in die Gläser füllen. (Hierbei ist es wichtig, dass du die Gläser nicht so voll machst, höchstens zu 3/4.)

5. Dann backst du das ganze ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) und verschraubst die Gläser sofort nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast.

Der Kuchen kam super an und hat für viele freudige Gesichter gesorgt 🙂

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Tarte au Ratatouille

Nachdem mich im Sommer das viele frische Gemüse immer in seinen Bann zieht und mich lockt, es zu verarbeiten, gab es heute, im Wechsel zum Salat der letzten Tage, eine wunderbar herzhafte Tarte und zwar mit lecker mediteranem Ratatouille.

Passend zum heute nicht mehr so super heißen Abend, war es in Ordnung, etwas warmes zu essen, die letzten Tage war für mich nicht dran zu denken 😉
Und durch meinen Urlaub hatte ich auch ganz gut Zeit zum kochen, in meinem Alltag fehlt mir oftmals die Zeit dazu.

Aber hier jetzt das Rezept, für das ich bei Chefkoch inspiriert wurde.

Tarte au Ratatouille

Zutaten für den Teig:
250g Mehl
1/2 TL Salz
125g Butter
1 Eigelb
2 EL kaltes Wasser

für die Füllung:
Gemüse (z.B. 2 Tomaten, 150g Pilze, 1 kleine Zucchini, 1 Aubergine, 1 Paprika, 1 Zwiebel)
3 Eier
150g geriebenen Gruyere (oder anderen Käse)
1 Becher Creme legere (od. Creme fraiche)
Gewürze

1. Mische das Mehl mit dem Salz und zerkrümel das ganze mit der Butter, bis eine sandige, bröselige Masse entstanden ist. Dann gib das Eigelb und das Wasser vorsichtig dazu und knete es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig kühl und widme dich der Füllung.

2. Schneide das Gemüse in kleine Stücke und brate es in der Pfanne an, damit vor allem die sehr wasserhaltigen Gemüsesorten viel Wasser verlieren, sonst matscht die Tarte am Schluss durch. Die Tomaten erst am Schluss dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence nach Wahl abschmecken. Dann gibst du das Gemüse in ein Sieb um das Wasser abzugießen und lässt es gut abtropfen.

3. Für den Guss verquirlst du die Eier und gibst Käse und Creme legere dazu. (Ich mag übrigens den würzigen Geschmack vom Gruyere in Verbindung mit dem Ratatouille sehr gerne, aber es geht auch jeder andere Käse.)

4. Dann holst du den Teig aus dem Kühlschrank, rollst ihn ca. 1/2 cm dick aus und legst eine gefettete Tarte-Form oder Backform damit aus. Dann gibst du zuerst das abgetropfte Gemüse hinein, verteilst es gleichmäßig und gibst den Guss darüber.

5. Backe das ganze im Backofen bei 180° C Umluft für 20-30 Minuten, bis die Masse fest und gebräunt ist. Dann kannst du dir die Tarte am besten noch warm schmecken lassen!
Guten Appetit! 🙂

 

Nachgebacken: Zitronen-Blaubeer-Kuchen

Ich war auf der Suche nach einem Kuchen, den ich gut mitnehmen kann, der erfrischend sommerlich schmeckt und mal was anderes ist und da bin ich bei Jeanny auf den tollen Blaubeerkuchen mit ganz schön viel Zitrone gestoßen, der mich sofort angelacht hat! Und er hat auch nach einem heißen Tag im Auto, quer durch Deutschland, noch für viele Mhhhs gesorgt.

Deswegen möchte ich euch hier das Rezept von Jeanny (wie nahezu auch alle anderen Rezepte von ihr), wärmstens ans Herz legen 😉

Zitronen-Blaubeer-Kuchen
(für einen Kastenkuchen)

Zutaten:
125g Butter
180g Zucker
1 EL Zitronenschalenabrieb
3 Eier
125ml Milch
240g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL Zitronensaft
3 TL Zucker

Für den Zuckerguss:
3 TL Zitronensaft
60g Puderzucker

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor, fette Kastenform sorgfältig und bestäube sie mit Mehl.

2. Rühre die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb schaumig und gib nach und nach die Eier dazu. Sobald eine fluffige Masse entstanden ist, kannst du die Milch unterrühren.

3. Mische in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib das Gemisch zur Butter-Eier-Masse. Zuletzt bestäubst du die Blaubeeren mit Mehl und hebst sie unter den Teig. Dann füllst du alles in die Kastenform und gibst es für mind. 45 Minuten in den Backofen (das hängt jeweils von der Leistung des Backofens ab, bei mir hats ewig gedauert…). Ob der Kuchen fertig ist, kannst du mit dem Stäbchentest ganz einfach überprüfen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du aus Zucker und Zitronensaft einen Sirup einkochen: Dafür lässt du es gemeinsam in einem kleinen Topf aufkochen und dann für 10 Minuten köcheln.

5. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen geholt hast, piekst du ihn am Besten ein paar mal an und bestreichst ihn mit dem Sirup.

6. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kannst du den Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit bestreichen, beträufeln, verzieren,… Und schon ist der super-saftige, schnelle Sommerkuchen fertig!

Frühstücks-Sause: Toastmuffins mit Bacon und Ei aus der neuen Lecker Bakery

Ich muss gestehen, in letzter Zeit war es ziemlich ruhig hier, ich hatte in der Arbeit eine große Veranstaltung und bin deswegen nicht zum bloggen gekommen.Aber jetzt bin ich wieder hier, habe fast 4 Wochen(!) Urlaub, eine lange Liste, was ich alles machen will (unter anderem neue Vorhänge für die Küche nähen, ganz viel backen, bei der neuen Runde von Post aus meiner Küche teilnehmen, das 1. Mal Tupper-Party-Gastgeberin sein,…)

Aber zunächst fang ich mal damit an, nachzuholen, was ich in der letzten Zeit alles nicht gebloggt habe.

Los gehts mit einer etwas anderen Art, Englisches Frühstück (außer den Bohnen) zu servieren, die ich in der neuen Lecker Bakery Vol 2 entdeckt habe. Und die heute sofort im Rahmen meiner Frühstücks-Sause hier auf den Tisch gekommen und mit Freude gegessen wurde.

Das Rezept ist denkbar simpel 😉

Toastmuffins mit Bacon und Ei
(für 6 Toastmuffins)

Zutaten:
6 Scheiben Toast
6 Scheiben Bacon
6 Eier
etwas Butter

1. Heize den Backofen auf Umluft 170° C vor. Rolle die Toastscheiben jeweils mit dem Nudelholz platt und bestreiche eine Seite gründlich mit Butter.

2. Dann lege die Mulden des Muffin-Blechs jeweils mit einer Scheibe Toast aus (die gebutterte Seite nach unten, damit sie sich nachher gut aus der Form lösen lassen). Dann legst du jeweils eine Scheibe Bacon in die Förmchen und schlägst ein Ei darin auf.

3. Das Ganze schiebst du dann für ca. 15 Minuten in den Backofen (jenachdem, wie fest du das Ei haben möchtest). Und schon kannst du es zum Frühstück oder Brunch servieren 🙂

Zitronenkuchen nach Sweet Paul

Heute bin ich endlich dazu gekommen, dem Süßen Paul mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Nachdem ich das Heft bisher immer nur freudig durchgeblättert habe, kam heute, getreu dem Motto: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt – mach Kuchen draus“ der Zitronenkuchen an die Reihe, gebacken zu werden.

Ich habe die Menge reduziert und nur eine kleine Springform gefüllt, damit es nicht bis mindestens Mitte nächster Woche davon zu Essen gibt.

Mein Resümee zum Kuchen ist, dass er wirklich toll aussieht mit den Zitronenscheiben oben drauf und dass diese zum Zitronen-Aroma auch noch wirklich einen großen Teil beitragen. Jedoch lassen sie sich nicht wirklich gut schneiden und auch beim Kauen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig. Sonst ist der Kuchen sehr lecker, erfrischend und dadurch, dass er noch mit Sirup beträufelt wird, auch sehr saftig.
Wenn ihr Lust habt, dann probiert den Kuchen doch auch mal aus und berichtet mir eure Erfahrungen!

Doch hier jetzt erstmal das Rezept:

Zitronenkuchen
(für eine 16cm Backform)

Zutaten:
30g Mehl
60g fein gemahlene Mandeln
90g Puderzucker
1 TL Zitronenschalen-Abrieb
1 EL Zitronensaft
3 Eiweiß
80g flüssige Butter

Zutaten für den Sirup:
1 Zitrone (Bio!)
120ml Wasser
60g Zucker

1. Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor.

2. Vermische Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und den Zitronenschalen-Abrieb miteinander. Rühre dann zunächst die flüssige Butter unter, dann den Zitronensaft und gib zum Schluss das Eiweiß zur Masse.

3.  Fülle den Teig in die Form und backe ihn ca. 20 Minuten. Hole ihn aus dem Ofen und lass ihn auf einem Rost auskühlen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du die Zitrone ihn sehr feine Scheiben schneiden und diese zusammen mit Wasser und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen lassen und dann 15 Minuten köcheln lassen. Dann kannst du den Kuchen mit den Scheiben belegen und vor dem Servieren mit dem Sirup beträufeln.

5. Und dann genießen 😉 Sehr gut würde dazu auch noch Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis passen!