Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?




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4 Kommentare

  1. Schneidersfleckle – davon habe ich noch nie in meinem Leben gehoert, aber es sieht sooo gut aus! Ich versuche gerade, meine Sammlung an einfachen Rezepten fuer kleine Backformen zu vergroessern. Deshalb wandern Deine Schneidersfleckle auf mein Pinboard und werden garantiert mal nachgebacken.

    liebe Gruesse,
    Persis

    Antwort
    • Hallo Persis,
      danke für das Kompliment!
      Ich hab davor auch noch nie was gehört, aber sie in dem kleinen Back- und Kochbuch entdeckt und fand sie gleich toll 🙂 Ich hab sowas ähnliches auch noch in herzhaft im Repertoire, das wird demnächst mal noch verbloggt…
      Süße Grüße,
      Carina

      Antwort
  2. Da kann ich mich Persis nur anschließen. Noch besser gefällt mir allerdings die Schreibmaschine, die du auf dem Flohmarkt erstanden hast. Mein Opa hatte lange Zeit ebenfalls eine bei sich stehen – jedes Mal DIE Attraktion, wenn wir zu Besuch waren 😉

    Liebe Grüße
    Anni

    Antwort
    • Hallo Anni,
      vielen Dank! Ich hab als Kind auch immer mit der Schreibmaschine, die bei meinem Opa im Büro stand, gespielt. Schon damals fand ich sie toll und ich bin wirklich happy über meinen Fund. Sie wird demnächst einen Platz als Wand-Deko bekommen, ich freu mich schon!
      Lieben Gruß,
      Carina

      Antwort

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