Ich bin verliebt: Kirsch-Mandel Mini-Gugl

Nachdem ich das letzte mal noch etwas kritisch gegenüber der süßen kleinen Mini-Gugl war, was den Arbeitsaufwand, Form fetten,… angeht, sind alle zweifel verflogen, denn sie wollen mir einfach nicht aus dem Kopf und so gab es kurzerhand letzte Woche als Pausenbrot-Ersatz ein paar süße Mini-Gugl!

Nachdem man ja gerade die Qual der Wahl am Obstregal hat, ist meine Entscheidung auf Kirschen gefallen, die sich super gut zu den Mandeln machen. Eigentlich sollte auch noch Marzipan mit in den Teig, ich dachte, ich hätte noch eines da, aber dem war nicht so, deswegen ohne und nicht minder lecker 🙂

Kirsch-Mandel Mini-Gugl
(reicht für eine Form mit 18 Stück)

Zutaten:
80g Butter
80g Puderzucker
2 TL Amaretto
2 Eier
2 EL feingemahlene Mandeln
90g Mehl
1 Msp Backpulver
90g kleingeschnittene Kirschen

1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor und fette die Form mit Butter.

2. Verrühre die Butter mit dem Puderzucker und gib Amaretto und Eier dazu.

3. Verrühre die kleingeschnittenen Kirschen mit dem Mehl, dem Backpulver und den gemahlenen Mandeln und verrühre die Masse kurz mit dem Butter-Ei-Gemisch.

4. Dann fülle den Teig in einen Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel tuts genauso) und fülle ihn damit in die Form.

5. Backe die süßen Mini-Gugl im Ofen für ca. 12-15 Minuten, dann rausholen, kurz abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen, auf einem Gitter auskühlen lassen und genießen!

 

Ich bin ihnen verfallen, du auch? Was ist deine Lieblings-Sorte?

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The American Way of Life – Abstimmung bei Luxuria

So, seit gestern läuft die Abstimmung zum Blogevent bei Luxuria, bei dem ich mit meinen S’Mores-Cupcakes mitgemacht habe!

Ich würde mich sehr über eure Stimme freuen! 🙂

Frühstücks-Sause: Schneidersfleckle

Nachdem der Sonntag heute mit einem Flohmarktbesuch und ein paar wunderbaren Schnäppchen schon schönen Dingen begonnen hat…

…gab es danach zum Brunch Schneidersfleckle, ein leckeres Hefegebäck. Das Rezept dazu habe ich in einem kleinen Back- und Kochbuch mit dem Titel: „So schmeckt’s – Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ entdeckt. Und nachdem ich Hefeteig in jeglicher Form liebe, war es selbstverständlich, dass diese auf meine Nachback-Liste wandern und heute bin ich dann endlich dazu gekommen, nachdem der Teig wunderbar gehen konnte, während ich auch gegangen bin (über den Flohmarkt 😉 )

Vor kurzem habe ich mir eine kleine Springform mit 16cm Durchmesser gekauft, nachdem man bei großen Kuchen sich sonst immer Gäste einladen muss oder eine Woche lang dran isst. Die Schneidersflecken gehören eigentlich in eine Auflaufform mit hohem Rand, aber nachdem ich nur die halbe Menge vom Ursprungsrezept genommen habe, hat sich die neue Form wunderbar angeboten 🙂


Schneidersfleckle

(für eine kleine Auflauf- oder Springform)

Zutaten:
350g Mehl
1 Prise Salz
40g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
1 Ei (Zimmertemperatur)
50g weiche Butter
50g flüssige Butter zum bestreichen
Zucker-Zimt zum betreuen

1. Gib das Mehl in eine Schüssel, mach in der Mitte eine Mulde und gib die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Zucker in die Mitte, verrühre Hefe, Milch und Zucker und lass den sogenannten Vorteig schonmal 10 Minuten an einem warmen Platz gehen.

2. Gib dann die restliche Milch und den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter dazu und Knete es zu einem geschmeidigen Teig. (ich finde ja, das geht nur mit den Händen wirklich gut 😉 )

3. Lass den Teig zugedeckt an einem warmen Platz gehen, bis er ca. doppelt so groß geworden ist. Dann kannst du den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

4. Knete den Teig noch einmal kräftig durch und rolle ihn dann ca. 1cm dick aus. Dann schneidest du ihn in ca. 6 cm breite Streifen (je nach Höhe der Form). Die Streifen bestreichst du mit der flüssigen Butter und gibst, je nach Geschmack die Zimt-Zucker Mischung (man kann bestimmt auch Rosinen,… dazu geben) drauf. Dann faltest du jeden Streifen ein Stückchen ein, bestreichst und bestreust die Seite, die dann nach oben zeigt wieder,… und stellst die Streifen dann aufrecht in die gefettete Auflauf- oder Backform, so dass du von oben auf die Kanten sehen kannst.

5. Dann gibst du es für 25 Minuten in den Ofen und schon ist die Leckerei für jeden Frühstücks- oder Brunch-Tisch fertig.

Mir schmeckts am besten mit einer guten Marmelade! Und dir?




Himbi-Amaretto Mini-Gugl

Nach langem hin und her überlegen, habe ich mir endlich eine Mini-Gugl-Backform gekauft. Eigentlich wollte ich ja kein Silikon, aber das war garnicht so einfach. Und weil ich es erstmal ausprobieren wollte und noch nicht gleich eine teure Form kaufen, bin ich dann doch wieder bei der Kombi aus Buch und Silikon-Form gelandet.

Und sie gefallen mir wirklich, die Kleinen, auch wenn der Aufwand mit Form fetten, mehlen, vorsichtig einfüllen,… ziemlich hoch ist und bestimmt nichts für jeden Tag. Dafür ist die Portion mit 18 Stück schön überschaubar, so dass man nicht noch Ewigkeiten lang Mini-Gugl essen muss darf 🙂

Das Rezept für meine Gugl-Premiere habe ich angelehnt an das Buch „Feine Kuchenpralinen“, das ich zusammen mit der Form gekauft habe.

Himbi-Amaretto Mini-Gugl
(für eine Form mit 18 Stück)

Zutaten:
50g Butter
50g Puderzucker
60g Mehl
3 EL Amaretto
1 Ei (mittelgroß)
70g Himbeeren
20g Sahne

1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor. Fette die Gugl-Form und stäube sie mit Mehl aus.

2. Rühre die Butter mit Mehl und Puderzucker zu einer sandigen Masse. Verrühre in einer anderen Schüssel den Amaretto mit dem Ei und den evtl. kleingeschnittenen Himbeeren.

3. Gib das Ei-Gemisch zu der sandigen Masse und rühre solange, bis ein cremiger Teig entsteht.

4. Schlage die Sahne steif und hebe sie unter den Teig. Dann kannst du den Teig in die Form füllen und im Backofen 12-14 Minuten backen.

5. Dann in der Form noch kurz auskühlen lassen und vorsichtig heraus lösen und darüber freuen, wie niedlich sie aussehen 🙂

Something More – S’More

Darunter versteht man eine ziemlich mächtige Kombination aus einem gegrillten Marshmallow und einem darin geschmolzenen Stück Schokolade, dass dann zwischen 2 Keksen gegessen wird.

Jessi hat anlässlich des 4. Juli zu einem Blogevent mit dem Titel „The American Way of Life – So schmeckt Amerika“ aufgerufen und da ist mir beim Überlegen, womit ich mich beteiligen könnte, schnell S’Mores wieder in den Sinn gekommen.

Als ich diese süße Kombination letztes Jahr von einer Kanadierin beim abendlichen Lagerfeuer kennen gelernt habe, war nach einem allerdings schon wieder Schluss und auch bei den Cupcakes, die ich heute gebacken habe, war bei allen nach einem bereits wieder Schluss 🙂

Sie sind super lecker, schokoladig, süß, saftig und schauen witzig aus mit dem gegrillen Marshmallow als Topping.

S’More-Cupcakes
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
200g Mehl
1EL Backpulver
40g Kakao
140g brauner Zucker
80g Butter
2 Eier
240ml Milch
25-50g gehackte Schokolade

Zutaten für das Topping:
6 Marshmallows
12 Stückchen Schokolade
12 Mini-Kekse

1. Heize den Backofen auf 170°C Umluft vor.

2. Vermische das Mehl mit dem Backpulver, Kakaopulver und dem Zucker und rühre es gemeinsam mit der weichen Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verquirle die Eier mit der Milch und gib sie nach und nach zu der Masse, bis ein cremiger Teig entstanden ist.

4. Rühre am Schluss noch die gehackte Schokolade unter, fülle den Teig in die Förmchen und backe ihn ca. 16 Minuten.

5. Dann hole die Cupcakes aus dem Ofen, lass sie kurz auskühlen.

6. Für das Topping brauchst du entweder einen Gas-Brenner oder eine Grillfunktion am Backofen: Lege auf jeden Cupcake einen halben Marshmallow, lass ihn im Backofen oder mit dem Gas-Brenner schmelzen und drücke, wenn er weich und braun ist, einen Keks und ein Stück Schokolade hinein.

7. Und schon sind sie fertig! Ich glaube, ich hab bisher noch selten ein so schnelles Topping gemacht 😉 Jetzt kann man sich Amerika auf der Zunge zergehen lassen!

 

Wuhu – so kann das Wochenende gut starten

So, es ist Freitag! Ich muss zwar noch bis morgen Nachmittag arbeiten, jedoch wird es glaub sehr nett und angenehm und deswegen kann ich schon in Wochenend-Vorfreude schwelgen.

Und das klappt noch viel besser, weil ich gerade entdeckt habe, dass ich vom Fräulein Cupcake Marlene den „Liebster Blog Award“ bekommen habe!

Jetzt habt ihr vielleicht Fragezeichen in den Augen, was das für ein Award ist, deswegen hier die Beschreibung:

Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen. Es ist schwer, sich in der Unmenge von Webblogs hervorzutun und zu etablieren. Eine regelmäßige Leserschaft ist wichtig, um in den Tiefen des www wahrgenommen zu werden. Das wissen wir alle und deswegen soll der Award an Blogger verliehen werden, die einen selbst inspirieren und weniger als 200 regelmäßige Leser in ihrer Mitgliederliste eingetragen haben. Jeder, der einen Award erhalten hat, kann seine Freude an fünf weitere Blogger weiter geben, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen. Wenn man den Award also erhalten hat, sollte man folgendes tun:

1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.

Und hier kommen -trommelwirbel- 4 Bloggerinnen und Blogger, denen ich den Award weiter reichen möchte:

Ich wünsche den 4en viel Freude mit dem Award und ein schönes Wochenende euch allen!

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Ich habe euch ja vor einiger Zeit berichtet, dass ich mal wieder im Zeitschriftenladen meinen Geldbeutel nicht in der Tasche lassen konnte und zuschlagen musste und jetzt kam ich endlich dazu, etwas aus der Lecker Trattoria auszuprobieren. Ich muss gleich sagen, ich bin halt einfach eine Süße und so gab es keine Pasta, die der Hauptbestandteil des Heftes ist, sondern einen leckerschmecker Nachtisch!

Gleich auf der 1. Seite im Heft ist ein Rezept für Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren zu sehen, das wirklich Appetit anregt und noch dazu ohne Alkohol und Kaffee zubereitet wird, somit kann es jeder und jede, ob groß oder klein, genießen. Ich habs ein bisschen abgewandelt, nachdem die Johannisbeeren gerade reif waren und mir die Mascarpone-Menge doch etwas hochgegriffen erschien 😉

Deswegen bekommt ihr hier jetzt meine Version, das:

Cantuccini-Johannisbeer-Tiramisu

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Topfen (oder Quark)
150g Vanillejoghurt
100g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
400g Sahne
400g Cantuccini
ca. 250ml Orangensaft
500g Johannisbeeren
50g Zartbitter-Schokolade

1. Rühre aus Mascarpone, Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Zitronensaft eine geschmeidige Creme zusammen. Dann schlage die Sahne steif und hebe sie unter.

2. Wasche die Johannisbeeren und zupfe, bis auf ein paar zum dekorieren, alle Beeren von den Stielen ab.

3. Zum einschichten in die Form beginnst du mit einer Schicht Cantucchini, die zuvor kurz in Orangensaft getaucht werden (wirklich nur kurz tauchen, nicht einlegen).

4. Dann kommt ca. 1/3 der Creme darauf, dann die Johannisbeeren, dann wieder 1/3 der Creme, dann noch ein paar Cantuccini darauf verteilen und den Rest der Creme drauf geben.

5. Ich habs dann über nacht im Kühlschrank ziehen lassen (es reicht aber bestimmt auch kürzer) und kurz vor dem servieren dann mit gehackter Schokolade und Johannisbeeren verziert. Und schon ist es fertig, kein Hexenwerk aber es kam echt gut an 😉

Essen statt Trinken: Hugo und Kir Royal Mini-Cupcakes

Nachdem ich das letzte mal Festgestellt habe, dass man für 24 Mini-Cupcakes nur halb so viel Teig braucht wie für 12 „normale“ Cupcakes, habe ich mich wieder an Mini-Cupcakes versucht.

Diesesmal standen, als Nachtisch auf einer Geburtstagsfeier, 3 Sorten auf dem Plan: Hugo-Cupcakes, Kir Royal-Cupcakes und Sprizz-Cupcakes.

Ich muss gleich sagen, dass mir die Sprizz-Cupcakes leider nicht so gelungen sind, der Teig ist nicht so fluffig geworden und das Topping leider viel zu Flüssig. Deswegen werde ich euch das Rezept hier auch noch nicht präsentieren, sondern erst, wenn ich sie nochmal ausprobiert habe und alles fein wird. Außerdem habe ich den Plan, Inge-Cupcakes auszuprobieren. (Kennt ihr Inge? Wenn nicht, könnt ihr sie zum Beispiel bei der Mädchenkantine kennenlernen!) Mal sehen, wann ich dazu komme, denn meine Nachbackliste ist lang 😉

Das Rezept für die Hugo-Cupcakes habe ich beim Fräulein Cupcake Marlene entdeckt:

Mini-Hugo-Cupcakes
(ergibt ca. 24 Mini-Cupcakes)

Zutaten:
80g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Limettenschalen-Abrieb
1 TL gehackte Minze
40g Butter
1 Ei
100ml Prosecco
70ml Milch
2 EL Holunderblütensirup und Holunderblütensirup zum beträufeln

Zutaten für das Topping:
80g Butter
1 EL Frischkäse
100g Puderzucker
3 EL Holunderblütensirup

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Limettenschalen-Abrieb und die gehackte Minze zuerst zusammen und rühre es dann zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verrühre in einer anderen Schüssel das Ei mit Milch, Prosecco und Holunderblütensirup. Gib das Gemisch nach und nach zur sandigen Masse und rühre, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten.

5. Während die Cupcakes backen kannst du das Fosting anrühren. Dazu rührst du Butter und Frischkäse zusammen cremig und gibst dann Puderzucker und Holunderblütensirup dazu, verrührst es gut und schon ist das Topping fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und zum Beispiel mit einem Minzeblatt dekorieren.


Mini-Kir Royal-Cupcakes
(ergibt ca. 24 Stück)

Zutaten:
80g Zucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver
40g Butter
1 Ei
100ml Prosecco
70ml Milch
3 EL Creme de Cassis

Zutaten für das Topping:
80g Butter
120g Puderzucker
3 EL Creme de Cassis

1. Heize den Backofen auf 170° Umluft vor.

2. Rühre Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Kakao zuerst zusammen und rühre es dann zusammen mit der Butter zu einer sandigen Masse.

3. Verrühre in einer anderen Schüssel das Ei mit Milch, Prosecco und Creme de Cassis. Gib das Gemisch nach und nach zur sandigen Masse und rühre, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Dann fülle den Teig vorsichtig in die Förmchen, dass sie zu 2/3 voll sind und backe das ganze ca. 12 Minuten.

5. Während die Cupcakes backen kannst du das Fosting anrühren. Dazu rührst du Butter und Puderzucker cremig und gibst dann nach Geschmack ca. 3 EL Creme de Cassis dazu, verrührst es gut und schon ist das Topping fertig!

6. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du das Frosting auftragen und verzieren. Ich hab für die Royalen Cupcakes das Gold-Spray benutzt, dass ich aus England mitgebracht habe und hab ihnen einen leichten Gold-Shimmer verpasst 🙂

Marmorkuchen im Glas

Man könnte, wenn man den Blog hier verfolgt fast meinen, dass ich eine Vorliebe für Marmorkuchen habe. Denn nach dem Klassiker kommt hier ein schneller Marmorkuchen im Glas.

Nachdem ich gestern spontan einer Geburtstagseinladung gefolgt bin, musste natürlich noch schnell ein Geschenk her und was sollte es bei einer Zuckerbäckerin anders sein, als ein Kuchen 🙂 Er ist auch super angekommen, die meisten hatten sowas noch nie gesehen (ich merke, wie sehr ich mittlerweile in Blogger-Kreisen unterwegs bin, denn mein Eindruck war, dass ein Kuchen im Glas mittlerweile ein alter Hut ist.

Nicht aber für mich, es war mein erster Back-Versuch mit Weck-Gläsern und ich habe natürlich auch gleich den Fehler begangen und die Gläser zu voll gemacht, so dass ich am Schluss oben die Spitzen abschneiden musste. Das hat der Optik aber nicht, wie befürchtet, geschadet, sondern ich fand es dann ganz keck, dass man durch den Deckel gleich schon das Marmor-Muster erkennen konnte.

Und jetzt lese ich gerade, dass es die Initiative Sonntagssüß in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird… Schade, da habe ich mich gerade daran gewöhnt und es lieb gewonnen, Sonntags das Süße besonders zu zelebrieren! Aber es ist auch nachvollziehbar und ich bin froh, dass ich in den Genuss der Sonntagssüßen-Gemeinschaft gekommen bin!

Aber hier jetzt das Rezept, ein Sonntagssüß, dass sich auch wunderbar lagern lässt, und auch in Zukunft Sonntagssüß-Freude verbreiten kann 🙂

Marmorkuchen im Glas
(ergibt 3 Weck-Gläser mit 1/2l Inhalt – bei mir waren es 2 Gläser, 2 Muffinförmchen und die abgeschnittenen Spitzen)

Zutaten:
150g Margarine oder Butter
130g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
200g Mehl
1/2 Pck Backpulver
1 EL Kakaopulver
2 EL Milch
40g gehackte Schokolade

1. Heize den Backofen auf 150°C Umluft vor. Fette die Gläser und „brösel“ sie.

2. Rühre die Margarine/Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz cremig und gib dann die Eier dazu und rühre weiter.

3. Gib dann das Mehl, verrührt mit dem Backpulver, dazu und rühre weiter.

4. Dann teile den Teig in 2 Hälften und gib zu einer Hälfte die Milch,den Kakao und die gehackte Schokolade.

5. Schichte dann die 2 Teighälften abwechselnd in die Gläser. Ich hab das ähnlich wie beim Zebrakuchen gemacht und einfach immer einen Esslöffel in die Mitte gegeben. Da sind der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt 🙂

6. Dann Backe die Gläser (ohne Deckel!) für ca. 40-45 Minuten im Backofen (Stäbchenprobe). Wenn du mit Weck-Gläsern arbeitest, empfiehlt es sich, die Gummiringe während der Backzeit in kaltes Wasser einzulegen, dann schließen sie danach richtig dicht.

7. Hole die Gläser aus dem Ofen, schneide evtl. den Überstehenden Teig ab und verschließe die Gläser sofort!

So hält sich der Kuchen mit Sicherheit ein halbes Jahr!