Kekse gehen immer: Amarettini

Es gibt Dinge, die gehen immer! Egal zu welcher Jahreszeit und ob es draußen 30 Grad im Schatten hat, es stürmt oder Schnee fällt oder wenn der Spätsommer gerade eine, hoffentlich kleine, Pause macht.

Für mich gehört dazu auf jeden Fall Schokolade und *Achtung, Krümelmonster-Stimme an* Kekse! *Krümelmonster-Stimme aus*

Zu einer Tasse (Eis-)Kaffee liebe ich es, wenn ein kleiner leckerer Keks serviert wird. Und Urlaubs- und Italienfeeling kommt bei mir vor allem mit leckeren Amarettini auf. Nachdem die aus Italien mitgebrachten Amarettini schon längst alle verputzt sind, habe ich einfach selbst gebacken. Nichts leichter als das!

Und damit auch ihr euch in ein italienisches Straßencafé träumen könnt, habe ich das Rezept hier für euch!

Amarettini-Kekse zum Kaffee

Amarettini
(ergibt 2 Bleche)

Zutaten:
230 g fein gemahlene Mandeln (mit Haut)
200 g Zucker
2 Eiweiß
1 TL flüssiger Honig
3 Tropfen Bittermandelaroma (vorsicht, der Geschmack wird schnell zu intensiv)
ca. 100 g Puderzucker

Amarettini

1. Verknete die Mandeln mit Zucker, Eiweiß, Honig und Bittermandelaroma. Stelle den Teig dann für ca. 30 Minuten kühl.

2. Heize den Backofen auf 150° C Umluft vor. Teile den Teig in gleichmäßige, ca. walnussgroße Stücke, forme Kugeln daraus, wälze sie im Puderzucker und setze sie dann mit Abstand auf ein (mit Backpapier ausgelegtes) Backblech. Achte darauf, dass genügend Platz zwischen den Kugeln ist, da sie im Ofen etwas auseinander laufen.

3. Backe sie im Ofen für ca. 10-15 Minuten und lasse sie dann noch einen Moment auf dem Blech auskühlen und fest werden, bevor du sie zum auskühlen auf ein Gitter legst. Dann brauchst du nur noch die Kaffeemaschine (alternativ den Wasserkocher,…) anschmeißen und dich wegträumen.

Zu Gast: jankes*soulfood

Ich bin noch immer im Urlaub und habe heute einen weiteren tollen Gast für euch. Janke bloggt erst seit April diesen Jahres auf jankes*soulfood und wie der Name schon sagt, gibt es dort allerlei Essen für die Seele. Und es ist wirklich lecker, was sie alles präsentiert. Auch hier solltet ihr auf jeden Fall mal durchklicken!

Aber zuerst dürft ihr Janke natürlich hier als Gastbloggerin begrüßen, die ein wunderbar süßes Gastgeschenk mitgebracht hat. Liebe Janke, vielen Dank, dass du mich hier vertrittst und so lecker für mich gebacken hast! Los gehts!

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Hallo liebe LeserInnen von Ina Mias Allerlei,

ich freue mich riesig, dass ich heute bei Carina zu Gast sein und euch ein Rezept aus meiner Küche vorstellen darf.

Mein Name ist Janke und seit April diesen Jahres gibt es auf meinem Blog jankes*soulfood kleine und große, süße und herzhafte Leckereien.

Als leidenschaftliche Hobbyköchin und –bäckerin liebe ich es, mit frischen Zutaten zu experimentieren und immer wieder Neues zu wagen. Genauso gerne koche und backe ich allerdings traditionelle Familienrezepte, die für mich den „Soulfood-Faktor“ haben. „Seelenfutter“ kann sehr vieles sein: Die Erinnerungen, die beim Backen von Plätzchen geweckt werden, der Duft von frischem Brot, das Kneten im Teig, frische Kräuter und Gemüse im Garten ernten… da würde mir jetzt noch vieles einfallen.

Auf meinem Blog, möchte ich dazu anregen, mit den Jahreszeiten zu kochen und zu nutzen, was die Natur gerade zu bieten hat. Sich auszuprobieren, einfach loszulegen und natürlich zu genießen.

Aber nun ich will euch nicht länger auf die Folter spannen, hier kommt mein Gastgeschenk:

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Rübli-Whoopies mit Frischkäse-Frosting

 Zutaten für ca. 15 Whoopies

80g Möhren (frisch)
60 g Butter
80g brauner Zucker
Extrakt einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
50g gemahlene Haselnüsse
125g Weizenmehl
1 knapper TL Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Zimt & 1 Prise Muskat

 

Zutaten für das Frosting

40g weiche Butter
150g Frischkäse (natur)
100g Puderzucker
½ Päckchen Vanillezucker

 

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Zubereitung der Whoopies

Die Möhren waschen, schälen und sehr fein reiben.

Mehl, Haselnüsse, Natron, Backpulver und Gewürze miteinander vermischen

Die Butter in einer Schüssel mit dem Mixer cremig aufschlagen, den braunen Zucker, Salz und Vanille dazu geben und mindestens 5 Minuten weiterrühren. Dann erst das Ei unterrühren.

Für den Rest könnt ihr einen Löffel nehmen. Zuerst kommen die Möhren dazu und zuletzt wird die Mehl-Nuss-Mischung mit einem Löffel untergerührt.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen.

Der Teig wird nun mit zwei Teelöffeln in 30 kleinen Portionen auf die Bleche verteilt und ca. 15 Minuten gebacken. Die Whoopies sollten von unten nicht zu knusprig werden.

 

Zubereitung des Frostings

Inzwischen für das Frosting die Butter schaumig aufschlagen und nach und nach den Puderzucker dazu geben. Wenn dieser gut verrührt ist, kommen Frischkäse und Vanillezucker dazu. Die fertige Creme abdecken und mindestens 30Minuten in den Kühlschrank stellen.

Auch die Whoopie-Hälften müssen vollständig auskühlen, bevor das Frosting darauf kommt.

Mit einem Spritzbeutel einfach einen großen Klecks auf eine der Hälften spritzen und mit der anderen bedecken.

 

Mir persönlich schmecken die Whoopies am besten nach einer weiteren Stunde im Kühlschrank, aber manchmal sind sie auch schon schneller weg🙂

 

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Genießen und viele Grüße aus der Soulfood-Küche

von Janke

Zu Gast: Leckerbox

Ihr Lieben, ich bin im Urlaub und habe mir eine wunderbare Vertretung für diese Woche gesucht! Den Anfang macht Mone vom Blog Leckerbox, die ihr vielleicht schon von der Aktion „Mittwochsbox“ kennt, bei der ich schon ein paar mal mitgemacht habe.

Bei Mone gibt es so viel Inspiration für die Pausenbox, da lohnt es sich auf jeden Fall, sich mal bei ihr durchzuklicken!

Nachdem Mone sich gleich auch noch einmal selbst vorstellen wird, halte ich hier keine langen Reden mehr, sondern sage Dir Danke, liebe Mone, dass du hier die Stellung hältst! Und übergebe dir direkt das Wort!

 

bunter Schupfnudelsalat

Die liebe Carina macht Urlaub und ich rocke hier heute mal Ihren Blog, so dass es Euch nicht langweilig wird. Wer ich bin? Das erzähle ich Euch jetzt mal fix:

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Mein Name ist Simone (oder aber: Mone, Mönchen oder „LeckerMone“) seit März 2012 blogge ich auf LeckerBox.com. Dort dreht sich alles rund um gesundes, buntes und abwechslungsreiches Essen für die LunchBox! Im August 2011 habe ich damit begonnen mein tägliches Essverhalten für die Mittagspause umzustellen. Ich wollte weg von den langweilig geschmierten Butterbroten in der Mittagspause und mich gesünder und abwechslungsreicher ernähren. Durch Zufall bin ich auf das Konzept der japanischen BentoBox gestoßen und war ganz angetan von der Idee dahinter. Da ich aber nicht jeden Tag japanisch kochen wollte, gestalte ich seither meine LeckerBox hauptsächlich mit Europäischen Speisen die sich gut am Abend zuvor vorbereiten lassen und am nächsten Tag nur noch in die Box gepackt werden müssen. Aus anfänglich mit dem Smartphone fotografierten Bildern entstand dann zu Beginn 2012 mein Blog, seither bin ich süchtig und kann gar nicht mehr ohne „bloggen & fotografieren“… Wenn du noch mehr über LeckerBox erfahren möchtest, dann würde es mich freuen wenn du einfach mal vorbei schaust.

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Auf die Anfrage nach einer Urlaubsvertretung hier und heute auf Carinas Blog habe ich mich sehr gerne bereit erklärt, denn die liebe Carina hat schon häufiger an meiner Mitmachaktion MittwochsBox teilgenommen, da musste ich mich doch mal revanchieren. Virtuell kennengelernt habe ich Carina über die MittwochsBox, auf dem Foodblogger Camp in Reutlingen zu Beginn des Jahres haben wir uns dann auch persönlich kennengelernt, was mich sehr gefreut hat. Da Carina in Süddeutschland beheimatet ist und ich typische Speisen wie Maultaschen, Schupfnudeln und Spätzle einfach liebe, dachte ich mir, eines der drei Dinge bringe ich Euch heute mit. Und so habe ich Schupfnudeln dabei, aber nicht so, wie man sie ständig zu essen bekommt und kennt, sondern in Form eines leckeren Salates.

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Dieser Salat ist vor einiger Zeit ganz spontan entstanden, als ich Abends mal wieder nicht so recht wusste, was in die MittagsBox für den nächsten Tag wandern sollte. Es befanden sich aber noch Schupfnudeln, ein angebrochenes Glas gegrillte und in Öl eingelegte Paprika, Oliven sowie eine ganze Menge an anderen Gemüsesorten im Kühlschrank. Spontan entstand dieser tolle Salat, wie es halt häufiger ist, wenn man einfach mal alles zusammenwürfelt, was sich so im Kühlschrank befindet😉
Zutaten für ca. 2-3 Portionen:
  • 400g vorgegarte Schupfnudeln
  • 1-2 mittelgroße Möhren
  • 1/4 Salatgurke
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll dunkle Oliven
  • 1/2 Glas in gegrillte und in Öl eingelegte rote Spitzpaprika
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Parmesan (gerieben oder gehobelt)
  • optional: frische Majoranblättchen zur Dekoration
Die Schupfnudeln in Olivenöl in der Pfanne schön gold-braun anbraten, etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Möhre(n) schälen, waschen und auf einer Gemüsereibe raspeln. Gurke waschen, in Streifen und anschließend in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in mittelgroße Ringe schneiden. Oliven und eingelegte Paprika ebenfalls würfeln.
Alles in eine Schüssel geben und vermengen. Aus dem Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer ein Dressing erstellen, über das Gemüse geben und gut umrühren. Die Schupfnudeln vorsichtig unterheben damit sie nicht kaputt gehen. Den Salat jetzt am besten mindestens eine Stunde gut gekühlt durchziehen lassen. Oder aber bereits am Vorabend machen und am nächsten Morgen mit zur Arbeit nehmen.
Vor dem Servieren, oder Verpacken für die Mittagspause mit Parmesanspänen oder -raspeln bestreuen und etwas Majoran dekorieren. Alternativ kann die Gurke auch durch Zucchini ersetzt werden und zusätzlich können noch halbierte Cocktailtomaten mit in den Salat gegeben werden.
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Liebe Carina, vielen lieben Dank das ich heute hier bei Dir zu Gast sein und ein Rezept vorstellen durfte. Es hat mir viel Freude bereitet und ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder.
Euch allen wünsche ich einen guten Start in die Woche, lasst Euch nicht stressen macht es Euch schön.
Mit gesundem und leckeren aus der Box,
Eure LeckerMone🙂

Heute wirds exotisch: Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine

So, heute gibts wieder ein herzhaftes Rezept für euch! Es ist ein Nudelsalat, der sowohl lauwarm, als auch gut gekühlt lecker schmeckt.

Nachdem Mr. S kein Soja verträgt, finde ich es sehr schwierig, exotisch, asiatisch zu kochen, denn wenn auch kein Tofu, so ist zumindest Sojasoße fast in jedem Gericht enthalten. Und ich habe noch keine Alternative dazu gefunden.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei Ottolenghi, einem meiner Lieblingsköche, dieses tolle Rezept für einen Sobanudel-Salat entdeckt habe, der wunderbar exotisch schmeckt und ganz ohne Soja auskommt. Und weil ich das Rezept lecker und außergewöhnlich finde, zeige ich es euch heute hier!

Sobanudeln Ottolenghi

Sobanudel-Salat mit Mango und gebratener Aubergine
(ergibt 2 große Portionen)

Zutaten:
60 ml Reisessig
20 g Zucker
knappen 1/2 TL Salz
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1/2 TL Sesamöl
1/2 Limette (abgeriebene Schale und Saft)
1 Aubergine
ca. 100 ml Sonnenblumenöl
150 g Sobanudeln
1 kleine, reife Mango
1/2 rote Zwiebel
20 g Basilikum-Blätter
10 g Koriander-Blätter

Soba-Nudeln Mango Aubergine

1. Für das Dressing erwärmst du Reisessig mit Zucker und Salz in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann nimmst du den Topf vom Herd und gibst  den zerdrückten Knoblauch, die fein gehackte Chilischote, Sesamöl und den Limettenschalenabrieb und den Limettensaft dazu.

2. Die Aubergine schneidest du in gleichmäßige Würfel (ca. 2 cm) und brätst sie dann im Sonnenblumenöl an. Wenn sie schön braun geworden sind, gibst du sie in ein Sieb, würzt mit Salz und Pfeffer und lässt die Auberginen so abtropfen.

3. Die Sobanudeln kochst du in ausreichend Salzwasser, bis sie gar sind, aber noch Biss haben (Kochzeit siehe Packung). Dann abgießen, mit ausreichend kaltem Wasser abbrausen und auf einem sauberen Geschirrtuch ausbreiten, damit die Nudeln trocknen.

4. Die Mango schneidest du ebenfalls in kleine Stückchen, die Zwiebel in dünne Halbringe und die Kräuter hackst du grob.

5. Dann mischst du in einer großen Schüssel die Nudeln mit dem Dressing und gibst die Aubergine, Mango, Zwiebel und Kräuter dazu und lässt den Salat für 1-2 Stunden durchziehen.

Sobanudeln

Blaubeer-Polenta-Muffins

Letzte Woche hab ich euch ja bereits vom Wander-Backbuch berichtet und euch Leila Lindholms Rezept für die Johannisbeer-Tarte gezeigt. Und nachdem ich mich bei der großen Auswahl an lecker klingenden Rezepten im Buch nicht entscheiden konnte, habe ich auch noch leckere Blaubeer-Polenta-Muffins gebacken, die ich euch heute zeige.

Vor einiger Zeit gab es hier für euch ja bereits herzhafte Polenta-Muffins, jetzt habe ich mich an die Süße Kombi gewagt. Und es ist sehr lecker! Durch den Maisgrieß im Teig, bekommen die Muffins eine tolle Konsistenz und werden wunderbar knusprig. Der Maisgrieß ist also ein echter Muffin-Alrounder!

Blaubeermuffins Leila Lindholm

Blaubeer-Polenta-Muffins
(ergibt ca. 12 Stück)

Zutaten:
100 g Butter
2 Eier
150 g Dickmilch (oder Buttermilch)
120 g Zucker
100 g Maisgrieß
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Blaubeeren
1 EL Speisestärke

Blaubeer-Mais-Muffins

1. Heize den Backofen auf 180° C Umluft vor. Fette dein Muffinblech gründlich oder kleide die Mulden mit Papierförmchen aus.

2. Schmelze die Butter und verquirle sie mit den Eiern und der Dickmilch.

3. Mische in einer Schüssel den Zucker mit Maisgrieß, Mehl, Backpulver und Salz und gib die trockenen Zutaten dann zum Butter-Eier-Dickmilch-Gemisch und verrühre es nur so lange, bis alle Zutaten feucht sind.

4. Bestäube die Blaubeeren mit der Speisestärke und rühre sie dann vorsichtig unter den Teig (pass auf, dass dir die Beeren dabei nicht kaputt gehen.

5. Verteile den Teig dann auf die Mulden des Muffinblechs und backe sie für 15 – 20 Minuten. Und schon sind sie fertig und du kannst sie zum servieren noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben und dann in der Sonne genießen oder sich an einem Regentag den Sommer herbeiträumen.

Blaubeer-Polenta-Muffins

Waffel-Sandwich mit gegrillter Zucchini

Ich liebe Waffeln! Wenig Gerüche sind verführerischer als der von frisch gebackenen Waffeln. Der lockt mich von überall hervor und ich muss meinstens sehr an mich halten, dass ich anderen dann noch etwas überlasse…

Nachdem ich aber nicht jeden Tag süße Waffeln essen kann (schade eigentlich), war die Idee nicht weit, Waffeln einfach mal ohne Zucker und dafür mit Parmesan zu machen. Und nachdem Schlagsahne und frische Beeren dann auch nicht mehr wirklich passen, haben wir kurzerhand ein Sandwich daraus gemacht, belegt mit gegrillten Zucchini, Tomaten, Rucola und Co.

Wie bei den süßen Waffeln ist es auch hier so, dass sie warm/lauwarm wohl am besten schmecken. Und auch wenn es nicht so aussieht, aber ein Sandwich pro Person reicht volkommen aus, es ist ja einiges an Parmesan im Teig, das sättigt ganz gewaltig😉

Herzhaftes Waffel-Sandwich

Herzhafte Waffel-Sandwich
(ergibt 4 Stück)

Zutaten:
250 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 große Prise Salz
100 g geriebener Parmesan
2 EL gehackter Basilikum
2 Eier
500 ml Buttermilch

1 mittlere Zucchini
etwas Olivenöl

125 g Ricotta
2 TL Tomaten-Aufstrich oder Tomatenmark
2 EL Sahne
Salz, Pfeffer

2 Hand voll Rucola
nach Wunsch frische oder getrocknete Tomaten
etwas geriebenen Parmesan

Waffeln als Sandwich

1. Mische das Mehl mit dem Backpulver, Salz, dem geriebenen Parmesan und gehacktem Basilikum. Gib dann die Eier und die Buttermilch hinzu und verrühre es zügig zu einem geschmeidigen Teig.
Backe dann im Waffeleisen nacheinander die Waffeln aus.

2. Für die Zucchini, schneidest du sie der Länge nach in schmale Scheiben, marinierst sie mit etwas Olivenöl und gibst sie dann in eine Grillpfanne oder auf den Grill, bis sie weich geworden sind.

3. Für die Creme vermischst du den Ricotta mit Tomaten-Aufstrich, etwas Sahne und Salz und Pfeffer.

4. Wasche den Rucola und schneide die Tomaten (getrocknet und/oder frische) in kleine Stückchen oder Scheiben.

5. Und schon kannst du dein Sandwich zusammensetzen: Zunächst die Creme auf die Waffel, dann die gegrillten Zucchini, Rucola, Tomaten und nach Wunsch noch mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und eine zweite Waffel als Deckel obendrauf.

Johannisbeer-Tarte. Mein Beitrag zu Leilas Backbuch auf Wanderschaft

Seit Mitte Mai reist das Buch „Backen mit Leila“ von Foodbloggerin zu Foodbloggerin und ist gerade bei mir zu Gast. Der Auftrag an die jeweilige Gastgeberin ist es, 1-2 Rezepte daraus nachzubacken, auf dem Blog zu präsentieren und die gebackenen Rezepte im Buch zu präsentieren.

Und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen von der lieben Leila (das fällt mir wirklich schwer, finden sich doch sooo viele leckere Rezepte darin). Aber sowohl ich, als auch alle von euch, die jetzt neugierig sind, können dem Buch bei Betty von homemade and baked folgen. Sie hatte die tolle Idee und das Wanderbuch möglich gemacht. Liebe Betty, vielen Dank dafür! Ich habe wirklich viel Freude mit dem Buch gehabt!

Leilas Backbuch

Aber jetzt seid ihr sicherlich gespannt, für was ich mich entschieden habe! Und gleich vorneweg: Nachdem ich mich nicht für ein Rezept entscheiden konnte, bekommt ihr hier nächste Woche gleich nochmal ein Leila-Rezept zu sehen.

Aber heute erstmal *trommelwirbel* Johannisbeer-Tarte!

Johannisbeer-Tarte

Zutaten:
240 g Mehl
30 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

3 Eier
200 g Quark (Halbfett-Stufe)
100 g Crème fraîche
80 g Zucker
100 g Marzipan (gerieben)
200g Johannisbeeren
1 Hand voll Mandelblättchen

Johannisbeer-Tarte mit Marzipan

1. Vermische das Mehl mit Puderzucker und Salz und krümel dann die kalte Butter zügig darunter. Gib dann das Ei und bei Bedarf noch 1/2 EL eiskalte Wasser dazu unt knete es zu einem geschmeidigen Teig. Stelle den Teig dann für mind. 30 Minuten kühl.

Johannisbeertarte

2. Für die Füllung vermischst du Eier, Quark, Crème fraîche, Zucker und das geriebene Marzipan (das lässt sich übrigens besonders gut reiben, wenn es gut gekühlt ist).

3. Heize dann den Backofen auf 160° C Umluft vor, rolle den Mürbeteig gleichmäßig aus und kleide eine gefettete Tarteform damit aus. Gib dann die Füllung hinein, die Johannisbeeren gleichmäßig obendrauf und zuletzt noch eine Hand voll Mandelblättchen.

4. Backe die Tarte dann für ca. 30 Minuten, bis die Füllung fest ist und sie eine goldgelbe Farbe bekommen hat.

Und schon kanns losgehen mit einem sommerlichen Kaffee-Plausch und einem leckeren Stückchen Tarte.

Johannisbeerkuchen

Behind the Scenes: Meine Küche

Hereinspaziert, heute möchte ich euch kein neues Rezept zeigen, sondern euch Einblicke in meine Küche gewähren. Steph vom Kleinen Kuriositätenladen hat dazu aufgerufen und nachdem ich das letzte Mal ihren Tag der offenen Küche leider zu spät entdeckt hatte, freue ich mich heute umso mehr, mit dabei sein zu können.

Behind the Scenes

Die Küche haben wir vor 3 Jahren beim Möbelschweden gekauft und mein „kleiner“ Bruder hat sie zum Großteil aufgebaut, wofür ich ihm immernoch sehr dankbar bin! Der Fußboden, den ich auch sehr liebe, war schon in der Wohnung und für mich definitiv ein Pro-Argument für die Wohnung. Und bei der Küchen-Einrichtung war durch den Boden auch gleich schon eine Richtung vorgegeben.
Aber genug der Vorrede, los gehts:

Kueche links

Kühlschrank

Auf der linken Seite stehen Kühlschrank, dahinter die Mikrowelle und der Herd. Beim Backofen musste ich mich gegen den Lieblingsmann durchsetzen, ich habe dann argumentiert, dass ich keinen Backofen mit Digital-Anzeige und sonstigem Schnick-Schnack möchte, sondern eine analoge Uhr, da kann auch weniger kaputt gehen. Und jetzt ratet mal, was nach ziemlich kurzer Zeit den Geist aufgegeben hat? Richtig, die analoge Uhr am Backofen…

Kochbuecher Backbuecher

Ganz hinten auf der linken Seite steht das Expedit-Regal mit meinen Koch- und Backbüchern. Damit die Sammlung nicht überhand nimmt, wäge ich die Anschaffung von Büchern immer genau ab und sortiere auch ganz klar aus, was mir nicht gefällt oder nicht genutzt wird. Und so klappt es, dass die Bücher nicht mehr Platz brauchen als 3 Regalfächer. Seit kurzem habe ich die Bilderleisten als Kochbuch-Halter an der Wand, damit die Kochbücher, die ich aktuell in Gebrauch habe oder die ich in den kommenden 1-2 Tagen nutzen werde, nicht irgendwo rumfliegen, sondern einen Platz haben und aufgeräumt sind.

Backfoermchen und Co

In und auf dem Regal findet sich ebenfalls meine Sammlung an Muffin- und Cupcakeförmchen, Tortenspitze, Paperstraws,… hier sieht es auf den 1. Blick nicht wirklich aufgeräumt aus und ich bin auch froh, dass ich hier das Türchen zumachen kann. Trotzdem hat alles hier seinen Platz und ich finde meist auf einen Griff, was ich suche…

Küche rechts

Auf der rechten Seite befindet sich direkt hinter der Tür die Spüle. Das ist nicht optimal, wurde uns aber vom Wasseranschluss so vorgegeben. Auf der Arbeitsplatte finden sich hier mein Espresso-Kocher, sowie Wasserkocher und der Sodastream. Ohne diese „Geräte“ würde es nicht gehen.
Dann seht ihr auf dem Bild 2 Türen. Die erste Tür führt in unseren begehbaren Kleiderschrank und Abstellraum. Die zweite Türe ist viel spannender, denn hier hinter verbirgt sich unsere Speisekammer:

Vorratsschrank

Ein super praktischer Raum, fast wie ein riesiger Küchenschrank. Hier finden alle Vorräte, Getränke, die Küchenmaschine, meine Backformen, Auflaufformen, der Einkaufskorb,… einen Platz und man kann einfach die Türe schließen und schon ists Ordnung.

Kueche Sitzplatz

Und zuletzt noch unser Sitzplatz in der Küche. Ich finde es wunderbar, in der Küche sitzen zu können, sei es um Gemüse oder Obst zu schnibbeln, oder aber um zu Essen. Wir haben zwar noch einen extra Esstisch im Wohnzimmer stehen, in 90% der Fälle essen wir aber in der Küche.
Und an diesem Tisch mache ich auch meine Food-Fotos. Die verschiedenen Bretter mit Unter- und Hintergründen, sowie eine Tageslichtlampe lagern im Kleider- und Abstellraum nebenan und sind schnell in der Küche aufgebaut.
Und zum bloggen schnappe ich mir dann die Speicherkarte aus meiner Kamera und verziehe mich mit meinem Laptop aufs Sofa.

Retro-Deko

 

Johannisbeer-Scones

Scones sind etwas wunderbares, sie sind schnell gebacken, man kann sie super zum Frühstück servieren, aber auch auf einer nachmittäglichen Kaffeetafel. Und zum zwischendurch krümeln, wenn der Süß-Hijeper kommt eignen sie sich auch hervorragend. Ihr merkt schon, Scones sind eine absolute Gebäck-Allzweck-Waffe.
Und Achtung, festhalten, denn es kommt noch besser (ja, ich setze noch einen drauf!):
Scones eignen sich auch noch hervorragend, um verschiedene „Restchen“ an Obst, Nüsse, Trockenfrüchten,… zu verarbeiten. Oder sie an die jahreszeitbedingte Auswahl am Obstregal anzupassen.

Und so sind bei mir die frisch gepflückten Johannisbeeren direkt weiter in den Teig und dann in den Ofen gewandert. Das Rezept habe ich bei Cynthia Barcomi gefunden und angepasst.

Scones mit Johannisbeeren

Johannisbeer-Scones
(ergibt 8 kleine Scones)

Zutaten:
100 g Johannisbeeren
1 Ei
30 ml Buttermilch
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
170 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
45 g kalte Butter
etwas Zimt-Zucker zum Bestreuen

Johannisbeer-Scones

1. Zupfe die Johannisbeeren von den Stielen und wasche sie. Heize den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vor.

2. Verquirle das Ei mit der Buttermilch und der Zitronenschale. Vermische in einer Rührschüssel das Mehl mit dem Zucker, Backpulver, Natron und Salz. Gib dann die Butter in kleinen Stückchen dazu und arbeite sie mit den Fingerspitzen vorsichtig ein, bis du eine krümelige Masse hast (sei dabei zügig, damit die Butter nicht warm wird). Rühre dann die flüssigen Zutaten kurz unter und gib die Johannisbeeren vorsichtig dazu (dass die Beeren möglichst ganz bleiben).

3. Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte und forme mit den Händen einen Kreis mit 2-3 cm Dicke. Und nicht wundern, der Teig ist sehr klebrig.

4. Schneide den Teig dann in 8 gleichgroße Stücke, setze diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie für ca. 14 Minuten im Backofen. Danach müssen sie noch kurz abkühlen und schon kannst du sei lauwarm (oder abgekühlt) genießen.

Rezension: Schlanke Küche vegetarisch

Im letzten Beitrag, in dem ich euch die leckeren Erbsen-Crostini vorgestellt habe, habe ich ja auch erzählt, dass ich momentan sehr wenig Appetit auf Fleisch habe und deswegen gerade sehr hauptsächlich vegetarische Kochbücher bei mir einziehen. Und nachdem mich der Wunsch nach ein paar Kilo weniger (was nicht so einfach ist, wenn man gerne Kuchen bäckt und bloggt) auch seit längerem begleitet, war das Buch mit dem Titel „Schlanke Küche vegetarisch“ von Margrit Sulzberger, erschienen im AT Verlag, ein absolutes Muss für mich!

Cover Schlanke Küche vegetarisch

Einführend in das Buch gibt es einen Theorieteil, mit dem ich in dieser Ausführlichkeit garnicht gerechnet habe. Ansatz des Buches ist es, dass wir nicht durch eine regulierung der zu uns genommenen Kalorien, sondern durch die Menge der zu uns genommenen Kohlehydrate abnehmen. Und so empfiehlt das Buch von 3 Mahlzeiten täglich bei nur einer Mahlzeit Kohlehydrate zu essen, wahlweise zum Frühstück oder zum Abendessen. Mittags ist immer kohlehydratfrei. Neben der Erklärung, warum das so ist gibt es Empfehlungen zum Einkauf bzw. was in der Voratskammer sein sollte und verschiedene Menü-Vorschläge. Dann geht es über zum Rezeptteil.

Erbsen-Crostini

Es gibt sowohl kohlehydratfreie als auch kohlehydrathaltige Rezepte und auch Rezepte, bei denen man die Wahl hat ob man eine kohlehydrathaltige Beilage dazu essen möchte. Unterteilt sind die Rezepte in „Salate und Rohkost“, „Suppen“, „Gemüse“, „Eier, Käse, Pilze, Tofu“, „Kartoffeln“, „Reis“, „Teigwaren“, „Getreide“, „Hülsenfrüchte“ und „Desserts“. Wie ihr schon merkt, weisen einige der Kategorien bereits darauf hin, dass darin hauptsächlich kohlehydrathaltige Rezepte zu finden sind. Das wäre auch eine Kritik, die ich an dem Buch hätte. Es empfiehlt eine Ernährung mit nur einer kohlehydrathaltigen Mahlzeit am Tag und von den 144 Rezepten darin sind 80 mit Kohlehydraten, 31 wahlweise mit oder ohne Kohlehydrate zu essen und nur 33 kohlehydratfreie Rezepte.

In den verschiedenen Rezepten findet man abwechslungsreiche Gerichte aus verschiedenen Länderküchen. Bei mir gab es neben den Erbsen-Crostinis bereits ein mediterranes Tomaten-Zucchini-Gratin, dass auch sehr lecker war. Und ein paar weitere Rezepte sind auch schon auf der Nachkoch-Liste, so z.B. ein indisches Kichererbsencurry oder Roten Reis mit Erbsen und Kräutern. Und auch das Grillgemüse vom Cover sieht zum anbeißen aus.

Zucchini-Tomaten-Gratin

Was ich etwas vermisse sind die Bilder zu jedem Rezept, das macht mir die Auswahl von einem Gericht immer einfacher. Und auch Frühstücksrezepte und insbesondere kohlehydratfreie Frühstücksrezepte fehlen mir in dem Buch.
Dafür sind die Rezepte alle kurz und knapp und gut verfasst und man kann schnell überreißen, wie das Rezept funktioniert und was dabei raus kommt. Das ist mir, wenn ich kein Bild zu dem Rezept habe, immer sehr wichtig.

Mein persönliches Fazit zum Buch: Als Kochbuch für figurfreundliche, vegetarische Rezepte finde ich das Buch gut und es wird einen Platz in meinem Kochbuchregal bekommen. Und würde ich eine Diät machen, wäre die Ernährung, die das Buch empfiehlt sicherlich etwas, was ich in Betracht ziehen würde.

 

Das Buch ist im AT-Verlag erschienen unter dem Titel: Schlanke Küche vegetarisch
ISBN: 978-3-03800-684-8

Ich danke dem AT-Verlag für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars, meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.